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+ + + REGELMÄSSIGE TERMINE + + +

Die Treffen der Initiative gegen Rechts finden z. Z. nicht öffentlich statt.

Radiosendung Seit Juli 2012 senden wir monatlich live aus dem Studio Ansage über UKW 88 Vier. Info

+ + + AKTUELLE TERMINE + + + in rückläufiger Reihenfolge + + +

23.11.18 / 14 Uhr Demo und Kundgebung: NEIN zu Rassismus, NEIN zu Ausgrenzung, FÜR Zivilcourage! Warschauer Brücke
Die Initiative Togo Action Plus e.V. positioniert sich klar gegen Rassismus und lädt alle Menschen dazu ein, gemeinsam gegen jegliche Art von Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und für Zivilcourage einzustehen.
Die Sorgen von Menschen werden aktuell gezielt genutzt, um rechtsextremes Gedankengut zu verbreiten und Hass zu legitimieren. Rechtsextreme, rassistische Aussagen werden zunehmend toleriert und politisch gefördert. Derzeitige politische Entwicklungen in unserer Welt, wie unter anderem in Brasilien und Italien, sind besorgniserregend und angsteinflößend.
Wir sagen NEIN zu Rassismus und zu rechtem Hass! Gemeinsam können und müssen wir dagegenhalten!
Setzen wir ein Zeichen dafür, dass Rassismus nicht akzeptabel ist. Wir müssen nicht auf weitere Anlässe warten, um zu demonstrieren, sondern gehen auf die Straße gegen den tagtäglichen Alltagsrassismus, den Geflüchtete, Migrant*innen und People of Colour gegenwärtig erleben müssen.
Lasst uns gemeinsam für unsere Vorstellungen frei von Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus und jeglicher Art von Diskriminierung einstehen!

16.11.18 Soliparty für ein Freies Radio - für die unabhängige Stimme Eurer Stadt Berlin!
Rote Insel, Mansteinstrasse 10
Für ein Freies Radio Berlin sendet u. a. Studio Ansage seit November 2005 (!!!) live aus der Kreutzigerstraße. Die vielen 100 Radiomacher*innen investier(t)en sehr viel Zeit und Raum in das Projekt "Freies Radio". Niemand erhält Geld für die arbeitsintensive, verantwortungsvolle und regelmäßige Arbeit - gesendet wird in Gänze ehrenamtlich. Ab und an konnten für ein Radioprojekt kleine finanzielle Mittel eingeworben werden, um die Overheadkosten (Raummieten, Technik, Strom, Webspace, notwendige Reparaturen oder Neuanschaffungen) wenigstens teilweise zu finanzieren. Dazu kommen kleine Vereinsbeiträge und zusätzliche Spenden der Sendemachenden, teils von ihrem ALG II noch bitter abgespart.
Alle par Monate ging es mit der Medienanstalt Berlin Brandenburg mit allen Partner*innen der Frequenz in die Verhandlungen über die Bespielung der Frequenz 88,4. In diesem Jahr gestalten sich die Verhandlungen besonders schwierig, da scheinbar die Meinungen, was Freies Radio ist, was sich inhaltlich hinter dieser Bezeichnung verbirgt, zwischen den Partnerinnen, die derzeit die Frequenz abwechseln bespielen, und der MABB scheinbar weit auseinander gehen. Seit Monaten können aufgrund der fehlenden Planungssicherheit keine kleinen Drittmittel für den Sendebetrieb eingeworben werden. Zusätzlich sind seit Monaten die Kräfte der Aktiven in die Verhandlungen gebunden. Wir alle haben schon in den Tiefen unserer Hosentaschen und der unserer Freund*innen und Nachbar*innen gekramt.
Für den Erhalt des Freien Radio Berlin benötigt Studio Ansage Eure Unterstützung! Kommt zur Soliparty und bringt Eure Freund*innen mit. Laßt uns gemeinsam einen tollen Abend haben und unterstützt die unabhängige Stimme Eurer Stadt Berlin!
Warum dieser Termin auf einer Seite gegen Rechtsextremismus und Rassismus?
Weil nicht nur das Register Friedrichshain-Kreuzberg regelmäßig über Studio Ansage sendet, sondern das Thema auch in anderen Sendungen von anderen Sendemacher*innen immer wieder große Bedeutung hat. Freies Radio sendet eben auch das, was andere Medien nicht berichten. Vor allem aber gibt es Zeit und Raum auch immer wieder hinter die Kulissen zu schauen und mit Protagonist*innen zu sprechen. Es ist dann eben nicht ein Beitrag von 2 min, sondern oft nimmt sich eine ganze Sendung Zeit, ein Thema ausgibig zu beleuchten.

09.11.18 Keine Naziaufmärsche in Berlin am 80. Gedenktag der POGROME!
Jetzt sind ALLE gefragt: BITTE sprecht alle Clubs, Projekte und Verteiler die ihr kennt direkt an, das sie unsere FB-Events für die Demos/Proteste teilen und dafür EINLADEN!
Wir haben bisher erst 8000 Einladungen! Da geht noch viel mehr!
Reclaim Club Culture: Faschismus wegbeamen - Reclaim Resistance.
( #Gedenkenheißthandeln | https://www.facebook.com/events/257614211606173/ )
Berlin gegen Nazis: Breite Proteste gegen den rechtsextremen Aufmarsch in Mitte
( https://www.facebook.com/events/1962840703810872/ )

13.10.18 / 12 Uhr #unteilbar - Solidarität statt Ausgrenzung
Auftaktkundgebung 12 Uhr Alexanderplatz/ Ecke Karl-Liebknecht-Straße, Start der Demo 13 Uhr zum Großen Stern
Ein breites Bündnis (Ende August hatten bereits über 450 Organisationen und Personen den Aufruf unterstützt, Mitte September haben bereits über 2500 den Aufruf unterzeichnet) für eine vielfältige, freie und solidarische Gesellschaft ruft zur Bundesweiten Demo auf. Angriffe auf Menschenrechte, Religionsfreiheit und Rechtsstaat sehen wir mit großer Sorge. Wir lassen nicht zu, daß Ausgrenzung und Menschenverachtung gesellschaftsfähig werden. Gemeinsam stellen wir uns gegen Diskriminierung, Verarmunt, Rassismus, Sexismus, Entrechtung und Nationalismus für eine offene, freie Gesellschaft und für soziale Gerechtigkeit.
Info

03.10.18 / 14 Uhr Anwohner*innen Gegenproteste gegen extrem rechte Demo in Mitte
Für den 3. Oktober ruft die extrem rechte Organisation "Wir für Deutschland (WAD)" um 14 Uhr zu einem erneuten Aufmarsch vom Hauptbahnhof durch Berlins Mitte unter dem Motto "Tag der Nation" auf.
Die Anwohner*innen-Initiative für Zivilcourage - gegen Rechts hat eine Protestkundgebung gegen diesen Aufmarsch in ihrem Wohnviertel angemeldet. Die Kundgebung der Anwohner*innen findet ab 14 Uhr an der Friedrichstraße/ Johannisstraße neben dem Friedrichstadtpalast statt.
(Anm. d. Red.: Die genaue Route des rechten Aufmarsches wird erst 48 Stunden vorher, wenn überhaupt, durch die Polizei bekannt gegeben. Dies dient auch dazu, Gegenanmeldungen zu verhindern, weil diese ebenfalls vorzeitig angemeldet werden müssen. Die Meinungsfreiheit der Extremen Rechen wird über die Meinungsfreiheit der Zivilbevölkerung gesetzt, die duch solche undemokratischen Verhaltensweisen der vom Staat Beauftragten enorm eingeschränktw wird.) Erst wenn die Route des rechten Aufmarsches bekannt ist, können die Anwohner*innen ihren Protest in Sicht- und Hörweite des Aufmarsches tragen, wenn die Polizei dies nicht zu verhindern sucht, oder andere Anwohner*innen unvorbereitet mit einem rechten Aufmarsch konfrontiert werden, wie es im August beim "Heß-Marsch" in Friedrichshain und Lichtenberg geschehen ist.
Für den 03.10. haben die Nazis auch eine Route in Friedrichshain (Warschauer Straße) angemeldet!! Auch hier gilt es, die Demo zu zu verhindern.

29.09.18 "We´ll come united"
Zu einer Großkundgebung und Demo ruft in Hamburg ein breites Bündnis von weit über 300 Initiativen, Gruppen und Organisationen aus Politk, Sport, Kultur, Kirchen und Gewerkschaft auf, darunter viele antifaschistische und migrantische Gruppen. Wir bauen Alianzen, um Ausgrenzung und rechte Hetze zu bekämpfen, heißt es im Aufruf.

22.09.18 / 12 Uhr Nein zu Rassismus! Gegen den Hass! Für Zivilcourage!
U5 Samariterstraße (Frankfurter Allee/ Mainzer Str.)
Nach den Ausschreitungen in Chemnitz, Plauen und Köthen ruft ITAP zu einer Demonstration gegen Rassismus, gegen den Hass und für Zivilcourage auf!
Die Debatte über Flucht, Asyl und Migration ist durch menschenfeindliche Aussagen und Rassismen geprägt. Nicht nur die AfD, sondern auch aus der Mitte kommen Aussagen wie „Anti-Abschiebeindustrie“, „konservative Revolution“, „Retten oder nicht retten“. Vor kurzem begründete NRW-Innenminister Reul (CDU), ein verfassungswidriges Abschiebeurteil mit dem „Rechtsempfinden der Bevölkerung“. Dass solche Debatten möglich sind, ist erschreckend genug.
Noch erschreckender ist die Tatsache, dass diese Debatten Plattformen für Rechtsextreme bieten und Neonazis und „besorgte Bürger*innen“ zusammen in Chemnitz demonstrieren und ihren Hass zum Ausdruck bringen. Chemnitz, Plauen und Köthen habe gezeigt, welches Selbstbewusstsein und Mobilisierungspotenzial die rechte Szene im Moment besitzt.
Umso wichtiger ist es, dagegen aktiv zu werden: Wir sagen NEIN zu Rassismus und zu rechtem Hass!
Initiative Togo Action Plus e.V. | ITAP.Berlin

21.09.18 / 14 Uhr Demo Bündnis Mietenwahnsinn gegen die Wohnungsnot und für einen Wohnungsmarkt ohne Diskriminierung und Rassismus
Washingtonplatz am Hauptbahnhof
Seehofer und Merkel haben an diesem Tag zum Wohngipfel geladen und Mieter*innen sind auf diesem Gipfel kaum vertreten. Um die Wohnungsnot zu lösen und gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt zu kämpfen, reicht es aber nicht nur die Wohnwirtschaftsverbände zu laden. Wir wollen deswegen ein Zeichen und unsere Stimmen erheben, die wir auf dem Wohngipfel nicht zu Wort kommen.
Infos unter: mietenwahnsinn.info/wohngipfel-2018/kundgebung/

20.09.18 / 18 Uhr Gedenken an Luke Holland
Blumenniederlegung an der Todesstelle Walterstraße/ Ecke Ringbahnstraße, Berlin-Neukölln
Am 20.09.15 wurde Luke Holland von einem Nazi ermordet. Wir möchten seinen Eltern und Freund*innen unsere Anteilnahme übermitteln und betonen, dass wir an ihrer Seite stehen. Nicht nur weil ihnen ihr Sohn genommen wurde, sondern auch weil sie im Verfahren gegen den Mörder ihres Sohnes mitansehen mussten, wie dieser Mord entpolitisiert und die rechte Gesinnung des Verurteilten Rolf Zielezinskis verschleiert wurde.
Luke Holland musste möglicherweise sterben, weil er im Beisein seines Mörders eine Fremdsprache gesprochen hatte. Der später für die Tat verurteilte Zielezinski hatte sich kurz zuvor erbost, dass in seiner Stammkneipe kaum noch Deutsch gesprochen werde.
„Wir sind bestürzt, wie der Richter in Luke´s Fall, behaupten konnte, Zielezinski sei kein Nazi. Er hatte so viele illegale Waffen, Nazi-Devotionalien, Adolf Hitler-Büsten in seiner Wohnung, Gerätschaften zum Herstellen von Munition und trotzdem behauptet der Richter, dass er kein Nazi wäre. Das ist eine völlige Fehleinschätzung!“ (Phil Holland, Vater von Luke am 5.4.2017)
Während des Prozesses hatten wir zudem auf einen möglichen Zusammenhang mit dem Mord an Burak Bektas hingewiesen, dieser wurde aber bis heute nicht aufgeklärt.
Initiative Gedenken an Burak Bektas

19.09.18 / 18:30 Uhr Ausstellungseröffnung:
Der Arm der Bewegung - Die "Alternative für Deutschland"

eine Ausstellung vom VVN/BdA
„Fundamentaloppositonelle Bewegungsfraktion“ – mit diesem von Björn Höcke geprägten Wortungetüm ist der zentrale innere Widerspruch der „AfD“ und mit ihr des ganzen völkisch-nationalistischen Milieus zum Ausdruck gebracht worden.
ca. 19:10 Uhr geht die Ausstellungseröffnung live auf Sendung im Verbund Freier Radios auf UKW 88Vier
eine Veranstaltung vom Register Friedrichshain-Kreuzberg im Mieterladen, Kreutzigerstr. 23

19.09.18 / 10-22 Uhr "Besser miteinander leben"
Leopoldplatz
Thematische Informations- und Mitmachstände am Zivilcourage-Aktionstag von Projekten, Initiativen, Vereinen und allg. sozialen Akteur_innen: u. a. Vorstellung der Berliner Registerstellen zur Erfassung von rassistischen u.a. Übergriffen, Kostenloses Zivilcourage-Training zur spontanen Teilnahme, Austauschplattform/Gesprächscafé für Bürger_innen zum Thema Zivilcourage, Plattform für persönliche Berichte: Erfolgs-Situationen der Zivilcourage und wo sie dringend nötig wäre, Musik, Theater, sonstige künstlerische Aktivitäten und Ausstellungen, Grußworte und Ansprachen durch Prominente, Flashmob / Smart Mob, Street Art, ...
NARUD e.V. - Netzwerk für Teilhabe und nachhaltige Entwicklung
PIIP Kompetenzzentrum / Registerstelle Mitte

05.09.18 / 19-21 Uhr Das blinde Auge - Ein Todesfall in Thüringen
Film und Gespräch mit Martina Renner (MdB), Jan Smendek (Filmemacher), Sabine Seyb (ReachOut), Moviemento Kino, Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin
Axel U. wurde in der thüringischen Kleinstadt Bad Blankenburg am 24. Mai 2001 von einem stadtbekannten Neonazi brutal getötet. Doch Polizei, lokale Medien und Stadtpolitik tun sich schwer, dies als politisch motivierte Tat einzuordnen. Durch monatelange Recherchen wurde der Fall erneut aufgerollt, Akten der Sicherheitsbehörden durchforstet und mit Angehörigen und Zeitzeug*innen gesprochen. Dabei kam heraus, wie viel die Geheimdienste und Polizeien eigentlich schon damals wussten. Besonders bizarr: Der Täter war ein wichtiger Funktionär im Thüringer Heimatschutz (THS) und kommt aus einem Umfeld, aus dem auch die späteren NSU-Terroristen stammen. Trotzdem: Den Fall halten die Behörden bis heute nicht für eine neonazistische Gewalttat – und Axel U. ist nur einer von vielen.
Ein Film von Filmpiraten (Erfurt) und ezra, der Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen.
Im Anschluss an den Film diskutieren der Autor Jan Smendek, Sabine Seyb von der Opferberatungsstelle ReachOut sowie die LINKEN-Abgeordnete Martina Renner über die Gefahr rechter Gewalt, die staatliche Anerkennungspraxis und die Bedeutung nicht-staatlicher Akteure als Korrektiv.
Moderation: Sebastian Wehrhahn
Eine Veranstaltung von Martina Renner, Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag in Kooperation mit der "Hellen Panke" e.V. - Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin
Eintritt: 2 Euro

01.09.18 / 12-22 Uhr 6. Mittenwalder Straßenfest unter dem Motto "Verbinden statt Ausgrenzen"
Mittenwalder Straße zwischen Fürbringer- und Gneisenaustraße, 10961 Berlin Kreuzberg
Infos unter www.mog61ev.de

Ende August erscheint eine Doppelnummer der ZAG - antirassistische Zeitschrift
ZAG_75 HILFE DIE HELFER KOMMEN!
ZAG_76 ALLES HAT EIN ENDE
Wir beenden mit der kommenden Doppelnummer nach 25 Jahren das Erscheinen der ZAG. Genaueres ist der Nummer 76 zu entnehmen. Gleichzeitig lösen wir das Nachbestellarchiv auf und geben gegen Porto & Versand die ZAG ab.
Info

30.08.18 / 19 Uhr Vortrag und Lesung: Die braune Saat - Antisemitismus und Neonazismus in der DDR und die Folgen bis heute
Vortrag und Lesung mit Harry Waibel im SJZ Drugstore, Potsdamer Str. 180 (Schöneberg)

26.08.18 / 14 Uhr Nazi feiert auf Reichstagswiese Geburtstag
Der selbsternannte "Volkslehrer" will auf der Reichstagswiese seinen Geburtstag mit Gesang und Volkstanz feiern, eine Versammlung hat er nicht angemeldet. Lustgerweise ruft der Reichsbürger Rüdiger Hoffmann zu einer Gegenkundgebung auf. Es könnte also eine interessante kleine "Veranstaltung" der extremen Rechten werden, wo es sich möglicher Weise lohnt, einmal vorbeizuschauen.

20.08.18/ 18.30 Uhr Protest gegen Bärgida und Rassismus
Jede Woche gibt es in Berlin einen Pegida-Aufmarsch. Ihre Anhänger_innen nennen sich Bärgida und versammeln sich wieder am Montag um 18.30 Uhr am Hauptbahnhof. Dagegen ruft das Aktionsbündnis #NoBärgida zu Protesten auf.
Treffpunkt von #No Bärgida ist der Hauptbahnhof (Washingtonplatz) um 18.30 Uhr. Die Rassist_innen, Nazi-Hooligans und Flüchtlingsfeinde von Bärgida versammeln sich ebenso um 18.30 Uhr am selben Ort. Bärgida führt häufig spontane Aufmärsche im Anschluss an die Kundgebung am Washingtonplatz durch. Zu diesem Zweck fahren die Rassist_innen mit U oder S-Bahn zum Startpunkt des Aufmarsches. Info

18.08.18 - Die extreme Rechte marschiert in Spandau und durch Friedrichshain und Lichtenberg
Eine Zusammenfassung der Ereignisse des Tages

Am 18. August, zogen rund 700 Neonazis ohne größere Störungen durch Berlin, um dem Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß zu huldigen. Es bleibt zu befürchten, dass sich solche Szenen in Zukunft wiederholen. Kritik gibt es auch am Verhalten der Polizei. Auf ihrem Blog "Berlin rechtsaußen" hat das apabiz die Ereignisse des Tages zusammengefasst: Nazi-Rochade in Berlin

18.08.18 NS Verherrlichung stoppen!
Aufruf gegen den Rudolf-Hess-Marsch 2018 in Spandau
Über 1000 Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet und Europa wollen den NS-Kriegsverbrecher ehren. Seit Kurzem mobilisieren die Rechten zu 12 Uhr am Bhf. Spandau. Gegendemos und Kundgebungen versperren ihnen den Weg.
Update | Aktuelle Infos unter Berlin gegen Nazis

17.08.18/ 17 Uhr Vorabend-Demo zur Verhinderung von Neonaziaktivitäten
Bahnhof Spandau
Am 18.08.2018 ist ab 12 Uhr ein rechtsextremer Aufmarsch in Spandau angemeldet. Thema ist der 31. Todestag des verurteilten NS-Kriegsverbrechers Rudolf Heß, der am 17. August 1987 in einem Gefängnis in der Spandauer Wilhelmstadt Selbstmord beging. Gegen das Neonazi-Gedenken mobilisiert das Spandauer Bündnis gegen Rechts.

15.08.18/ 20 Uhr Antifa-VV zum Heß-Marsch
Aquarium, Skalitzer Str. 6 am Kotti

28.07.18 / 14 Uhr Kundgebung Solidarität mit Wohnunslosen Frankfurter Allee 115 (Ringcenter II)
Nach dem Mordversuch an Wohnungslosen in Schöneweide wollen wir (Erwerbslose, Geringverdienende, solidarische Menschen) auf die alltägliche Gewalt gegen Wohnungslose und die gesellschaftlichen Strukturen aufmerksam machen, die solche Taten zum Vorschein bringen.
Stoppt die Angriffe auf Wohnungslose!
Keine Verdrängung aus Bahnhöfen und von öffentlichen Plätzen!
Niemand ist vergessen!
Reiht Euch ein und zeigt, daß Sozialchauvinismus nicht toleriert wird.

Pressemitteilung - Gestrige Mahnwache für Mordversuch an zwei Obdachlosen
Fast 200 Menschen nahmen gestern an der Mahnwache vor dem S-Bahnhof Schöneweide teil. Die Aktion richtete sich explizit gegen Hass und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.
Am 23.07.2018 zwischen 18 und 19 Uhr versammelten sich circa 200 Menschen vor dem S-Bahnhof Schöneweide, um ein deutliches Zeichen gegen Obdachlosenfeindlichkeit zu setzen. Zur Mahnwache aufgerufen hatte eine Bürgerinitiative bereits am frühen Vormittag in der Facebook-Gruppe „Schöneweider Neueste Nachrichten“. Ideengeber und Anmelder der Kundgebung war Olaf Liebig, der selber engagierter Bürger in Schöneweide ist, und der sich für die Solidarität mit den Betroffenen aussprach: „Den Verletzten nur das Beste. Eigentlich ein Anlass, dass wir heute am Tatort den dortigen Obdachlosen unsere Solidarität zeigen.“ Neben den zahlreichen anteilnehmenden wohnungs- und obdachlosen Menschen vor Ort und einem Angehörigen der Opfer versammelten sich viele betroffenen Bürger_innen des Bezirks, zahlreiche bezirkliche Vertreter_innen von Parteien, Initiativen und Vereinen, sowie die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Elke Breitenbach. Die Netzwerkstelle „Zentrum für Demokratie“ unterstützte die Aktion mit Plakaten und in der öffentlichen Darstellung.
Hintergrund der Mahnwache ist der Mordanschlag auf die Schlafstätte von zwei Obdachlosen vor dem S-Bahnhof Schöneweide in der Nacht vom Sonntag auf Montag. Ein bisher unbekannter Täter hatte die beiden Schlafenden mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet. Seit einigen Jahren tobt ein Streit um den Aufenthalt von obdachlosen Menschen auf dem Bahnhofsgelände, obwohl die meisten Anwohner_innen die dort Wohnhaften als selbstverständlichen Teil des Stadtbildes empfinden.
Lars Düsterhöft, Sprecher des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick, betonte seine Anteilnahme mit den Opfern „Mit meiner Teilnahme an der Mahnwache möchte ich meine vollste Solidarität mit den Betroffenen zum Ausdruck bringen und mich ausdrücklich gegen Hass und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit aussprechen.“
Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick (Lars Düsterhöft und Karin Kant)
Zentrum für Demokratie
Diese Erklärung auf der Seite vom Bündnis für Demokratie und Toleranz

27.07.18 / 19 Uhr Dyke* March Berlin 2017 – für lesbische Sichtbarkeit und Lebensfreude
Platz der Luftbrück (Tempelhof/Kreuzberg)/ vor dem Flughafengebäude
2018 ziehen zum 6. Mal Lesben, Dykes und Unterstützer/innen* für mehr lesbische Sichtbarkeit und Lebensfreude durch die Straßen in Berlin. Denn es ist noch lange nicht genug! Der Dyke* March Berlin ist eine Demonstration von Lesben, Freundinnen und Freunden diverser Identitäten, Altersgruppen und Nationalitäten. Das * hinter dem Dyke heißt: Trans* sind bei der Demo herzlich willkommen!
Wir verzichtet auf Trucks, Sponsoring und Firmenwerbung! Auch dieses Jahr wird die Demo von Dykes on Bikes (Lesben auf auf Motorrädern) angeführt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, einfach kommen und mitfahren!

18.07.2018 / 19-20 Uhr Radiosendung vom Register: Was ist die Reichsbürgerbewegung, welche Psychologie steckt hinter kruden Verschwörungstheorien und wie kann Mensch sich davor schützen?
Das war Thema einer Register-Veranstaltung im Oktober 2017.
In Teil 2 des Zusammenschnitts berichtet Giulia vom Goldenen Aluhut, wie Verschwörungstheorien funktionieren. (In Teil 1 des Zusammenschnitts berichtet Jörn von No Bärgida über die Reichsbürgerbewegung in Deutschland und Berlin - gesendet am 16.05.18) Livestream im Verbund Freier Radios oder ab zwei Tage später Nachhören im Archiv (Sendedatum anklicken)

14.06.18 Stolpersteinverlegungen in Friedrichshain-Kreuzberg
9:00 Uhr Admiral-/ Kohlfurter Straße – Herbert Heuer, Opfer der Homosexuellenverfolgung
9:25 Uhr Strausberger Platz 1 – Kurt Donn, verhaftet im Rahmen der Aktion "Arbeitsscheu Reich"
9:45 Uhr Karl-Marx-Allee 94 – Elisabeth Jarosch, Euthanasieopfer
10:15 Uhr Ebertystraße 12a – Friedrich und Martha Büttner, Zeugen Jehovas
Info

09.06.18 / 14 Uhr “Nicht in unserem Namen – Für Frauenrechte ohne Rassismus“
Proteste gegen den erneuten flüchtlingsfeindlichen „Frauenmarsch“
Mehringplatz (U Hallesches Tor)
Unter dem Motto „Wir sind kein Freiwild…, Nirgendwo!!!“ wird bundesweit für den 09. Juni 2018 nach Berlin zum zweiten so genannte „Frauenmarsch Berlin“ mobilisiert. Die rassistische Demonstration soll nach Aussagen der Veranstalter_innen um 15 Uhr am U-Bahnhof Hallesches Tor im Ortsteil Kreuzberg starten und bis zum Kanzleramt in Mitte führen.
Auch der zweite „Frauenmarsch“ ist im Namen von Bilges Verein „Leyla e.V.“ angemeldet und soll trotz Bilges AfD-Mitgliedschaft nach eigener Aussage „parteiübergreifend“ sein. Vor dem Hintergrund des ersten Versuchs im Februar kann auch diesmal bei der Zusammensetzung der Teilnehmer_innen vom Erscheinen organisierter Rechtsextremer und Anhänger_innen islam-und flüchtlingsfeindlicher Gruppierungen ausgegangen werden.
aktuelle updates | Einschätzung der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus

09.06.18 / 13:30 Uhr Demo gegen den „Al-Quds-Marsch“
Auftaktkundgebung am Nollendorfplatz
14:30 Uhr: Demonstration über Kleist- und Tauentzienstraße mit Jüdische Gemeinde, Kurdische Gemeinde, Zentral rat Esiden, Iranische Opposition u.a.
15:30 Uhr: Abschlusskundgebung Joachimstaler Straße / Lietzenburger Straße
Infos

07.-11.06.18 Proteste gegen die geplanten Einschränkungen des Familiennachzugs
Vom 7. bis 11. Juni protestieren Flüchtlinge mit subsidiärem Schutz und andere Menschenrechts-Aktivist/innen gegen die geplante Verabschiedung des ‚Familiennachzugsneuregelungsgesetzes‘: Kundgebungen, Straßentheater, Interreligiöse und Interkulturelle Begegnungen, 'Sachverständigenanhörung' auf der Straße u. v. m.
Familie für alle

27.05.18 / 11:30 Uhr Rassistischen Großaufmarsch der AfD zum Kanzleramt stoppen! Wiese vor dem Bundeskanzleramt
In Berlin laufen die Vorbereitungen für Proteste gegen den angekündigten rassistischen Aufmarsch der AfD auf Hochtouren. Aus Presseberichten war hervorgegangen, dass der AfD Bundesvorstand diesen bereits seit einigen Wochen für Ende Mai plant und tausende Rassist*innen nach Berlin mobilisieren will. Umgehend hatte sich ein breites Bündnis aus zahlreichen zivilgesellschaftlichen Gruppen, Initiativen und Kulturschaffenden unter dem Motto “Stoppt den Hass – Stoppt die AfD” zusammengefunden, um zu zeigen, dass in Berlin kein Platz für rechte Hetze ist.
Info und Aufruf

26.05.18 / 12 Uhr Demo Neue Rechte versenken! U-Bahnhof Hohenzollernplatz (Wilmersdorf)
Antifa-Demo gegen die AfD & Nazi-Aufmärsche Info

16.05.2018 / 19-20 Uhr Radiosendung vom Register: Was ist die Reichsbürgerbewegung, welche Psychologie steckt hinter kruden Verschwörungstheorien und wie kann Mensch sich davor schützen?
Das war Thema einer Register-Veranstaltung im Oktober 2017.
In Teil 1 des Zusammenschnitts berichtet Jörn von No Bärgida über die Reichsbürgerbewegung in Deutschland und Berlin. (In Teil 2 des Zusammenschnitts berichtet Giulia vom Goldenen Aluhut, wie Verschwörungstheorien funktionieren. - Sendung läuft am 18.07.18) Livestream im Verbund Freier Radios oder ab zwei Tage später Nachhören im Archiv (Sendedatum anklicken)

30.04.18 / 16 Uhr Widerständig und solidarisch im Alltag – Organize! U-Bhf. Seestraße
Steigende Mieten, Zwangsräumungen und Wohnungslosigkeit, Stress auf dem Amt, Alltagsrassismus und zunehmende Überwachung sind Ausdruck der alltäglichen Gewalt des Kapitalismus. Rechte Parteien und Gruppen wie die AfD spalten durch Nationalismus und Populismus unsere Gesellschaft.
Eine wirkliche Veränderung kann nur gemeinsam von unten geschaffen werden. Unsere Alternative zum staatlichen Versagen ist Solidarität und Selbstverwaltung unserer Viertel und Städte; gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung! Infos

25.04.18 / 19 Uhr Mobilisierungsveranstaltung: AfD-Aufmarsch am 20. Mai verhindern!!
BAIZ, Kultur- und Schankwirtschaft, Schönhauser Allee 26A
Berlin wegen Überfüllung geschlossen! Für wen denn? Wieso denn? Wann denn? Für die AfD, die Identitären, alle Pestgidas und den gesamten anreisenden Rest der braunen Schlammlinge.
Die AfD plant am 20. Mai einen Aufmarsch durch Mitte zum Kanzleramt.
Wie wir das zusammen hinbekommen, daß es gelingt, klare Kante zu zeigen und die Straße nicht dem rechten Mob zu überlassen, diskutieren wir mit Euch, dem Berliner Bündnis gegen Rechts und anderen antifaschistischen Gruppen. PRESSEMITTEILUNG: Stoppt den Hass! Stoppt die AfD! Proteste gegen AfD-Demonstration in Berlin angekündigt

21.04.18 Schluss mit dem rechten Terror in Neukölln – Solidarität mit den Betroffenen!
15:00 Uhr: Demo-Auftaktkundgebung Bat-Yam-Platz (Nähe U7 Lipschitzallee)
16:30 Uhr: Abschlusskundgebung Gedenkort Burak Bektas (Nähe U7 Britz Süd) Demoaufruf / Infos

21.04.18 / 17 Uhr Deutschlandpremiere "The Hate Destroyer" Kunstkooperative, Oranienstraße 163
weitere Besonderheit: Alle drei Protagonist_Innen sind vor Ort! Trailer (2:48 min) zur Film-Premiere in Itatlien

18.04.18 / 14-16 Uhr Austauschtermin zu Anmietungen rechter / rassistischer / antisemitischer Gruppierungen in Gastronomiebetrieben
Aufgrund von Anmietungen / Platzreservierungen von Vertretern rechter, rassistischer oder antisemitischer Gruppierungen oder Parteien in Gastronomieeinrichtungen in den letzten Monaten im Bezirk, hat das Register heute verschiedene Vertreter_Innen (Bezirk, Hotel- und Gaststättenverband, Mobiele Beratung gegen Rechtsextremismus, betroffene Gastronomen) zu einem Austauschgespräch eingeladen, um zu eroieren, wie solche Platzrerservierungen oder Anmietungen (die in der Regel unauffällig durch Privatpersonen erfolgen) erkannt und verhindert werden können.

28.03.18 Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg
Präsentation des im Beltz-Verlag erschienenem Sammelband "Rassismus und Rechtsextremismus in Deutschland. Figurationen und Interventionen in Gesellschaft und staatlichen Institutionen" zusammen mit einer Aufführung der „NSU-Monologe“ sowie einem Publikumsgespräch mit der NSU-Nebenklagevertreterin Gül Pinar und Oliver von Wrochem, Historiker und Leiter des Studienzentrums der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Infos zur Veranstaltung
Der Sammelband beschäftigt sich mit unterschiedlichen Facetten von Rassismus und Rechtsextremismus in ihren historischen Kontinuitäten und gegenwärtigen Ausprägungen im Kontext von Globalisierung, aktueller Fluchtmigration, der Herausbildung neuer rechter Bewegungen sowie der Aufarbeitung der NSU-Morde. Die Beiträge geben einen Überblick über aktuelle Forschungsperspektiven auf Rassismus und Rechtsextremismus in Deutschland sowie zentrale Definitionen, Begriffe und Kontroversen. Einen Schwerpunkt bildet die Verwurzelung rechtsextremer, rassistischer und anderer menschen(rechts)verachtender Orientierungs- und Handlungsmuster, Strukturen und Gewaltformen in staatlichen Institutionen und der sogenannten gesellschaftlichen Mitte. Der Band fragt zudem nach geeigneten bildungspolitischen und -praktischen Ansätzen, um in Gesellschaft und staatlichen Institutionen alltägliche (Diskriminierungs-)Muster von Rechtsextremismus und Rassismus zu durchbrechen. Infos zu den Inhalten des Sammelbandes beim Verlag
Neben Beiträgen u.a. von Micha Brumlik, Iman Attia, Oliver von Wrochem und Astrid Messerschmidt beinhaltet der Sammelband auch ein Gespräch mit der Musikerin, Aktivistin und Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano. Gemeinsam mit dem Rapper und Sozialarbeiter Kutlu Yurtseven spricht sie über ihr Engagement gegen Rassismus und Rechtsextremismus, Kontinuitäten und Veränderungen von Rassismus in Deutschland sowie notwendige Formen des (künstlerischen) Widerstands. Interview in gekürzter Fassung auf MiGAZIN

24.03.18 / 14 Uhr Kein Raum für rechte Hetze! Weg mit dem AfD-Büro in Berlin-Johannisthal! S-Bahnhof Schöneweide/Sterndamm
Antifaschistische Demonstration
Zwei Jahre AfD-Büro in Johannisthal, wieder und wieder rassistische und diskriminierende Vorfälle, ein sich ausbreitendes Klima, das nicht alle Menschen hier willkommen heißt: Das ist erschreckend viel Raum für braun-blaue Gesinnung! Dem wollen wir etwas entgegensetzen, denn Johannisthal ist unser Kiez!
In der Winckelmannstraße 31 in Johannisthal haben die Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses der AfD Martin Trefzer und Frank Scholtysek offiziell ihr Büro. Genutzt wird das Büro aber hauptsächlich vom Treptow-Köpenicker AfD-Verband, um von dort Hass und Hetze gegen alle zu verbreiten, die nicht in dessen menschverachtende Ideologie passen. Die Räume werden ihnen von der R&W Immobilienanlagen GmbH zur Verfügung gestellt. Von dort aus versuchen sie, neue Anhänger*innen zu gewinnen und ihre Politik der Ausgrenzung voranzutreiben. Unter dem Deckmantel des Hausmeisterservice des AfD-Mitglieds Oliver Lamprecht fand sich die lokale AfD dort schon vor der offiziellen Nutzung zusammen. Über diese Zweckentfremdung wurde R&W informiert, jedoch haben sie nichts dagegen unternommen. Nach mehreren Versuchen R&W zu überzeugen, das Mietverhältnis zu beenden, um menschenverachtenden Einstellungen keinen Raum zu bieten, ist bis heute nichts passiert. Stattdessen verteidigte die R&W ihre Vermietung an die rechtsradikale AfD. Damit geben wir uns nicht zufrieden!
Als ob das AfD-Büro nicht schon genug brauner Dreck für den Ortsteil wäre, wohnt in Johannisthal auch der stadtbekannte Neonazi Julian B.. Er fiel schon in der Vergangenheit durch ständige Hakenkreuz-Sprühereien, Verkleben rassistischer Plakate und Angriffe auf Antifaschist*innen in Johannisthal auf. Zudem ist er einer der Drahtzieher der von Neonazis verübten Anschlagsserie im benachbarten Süden Neuköllns. Dabei wurde unter anderem eine Buchhandlung und ihr Betreiber Ziel mehrerer Angriffe, nachdem dort Ende 2016 eine AfD-kritische Veranstaltung stattfand. Diese Anschlagsserie in Neukölln dauert bis heute an.
Wir akzeptieren nicht, dass sich Neonazis und andere rechte Hetzer*innen in ihrem Tun sicher und bestärkt fühlen und ohne Widerspruch anderen das Leben schwer machen können. Wir haben keinen Bock darauf, dass sich hier Menschenverachtung und Hass ungehindert breitmachen. Wir wollen nicht, dass sich eine Stimmung etabliert, die Ausgrenzung normalisiert und kleinredet. Und wir machen uns gemeinsam dafür stark, dass Menschen ohne Angst im Kiez und überall leben können!
• Weg mit dem AfD-Büro in Johannisthal!
• Keine Ruhe für die geistigen Brandstifter*innen der AfD und ihre Unterstützer*innen!
• Keine Ruhe für die Täter des rechten Terrors!
• Für ein Klima der Solidarität und Offenheit!
Kampagne „Kein Raum der AfD!" und Uffmucken Schöneweide
Infos

21.03.18 17-18:30 Uhr Das Register Friedrichshain-Kreuzberg stellt die Auswertung der Chronik 2017 vor
Mieterladen, Kreutzigerstraße 23, Friedrichshain
im Anschluß: Vergabe der Ehrenmitgliedschaft von UBI KLiZ e. V an Irmela Mensah-Schramm eine Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus

19.03.18 / 19 Uhr 100 Jahre Frauenwahlrecht Berliner Geschichtswerkstatt e. V., Goltzstraße 49, 10781 Berlin
Veranstaltung anlässlich des Weltfrauentages am 8. März und der Revolution von 1918, mit der in Deutschland das Frauenwahlrecht eingeführt wurde.
100 Jahre Frauenwahlrecht - Der lange Kampf von Frauen für eine politische Teilhabe. Was wurde erreicht und wo stehen wir heute vor dem Hintergrund des Rückgangs des Frauenanteils im Bundestag, frauen- und genderfeindlichen Populismus und der Forderung nach Parité?
Referentin: Manuela Dörnenburg, Historikerin, Vorsitzende des Fördervereins der Clara-Zetkin-Gedenkstätte Birkenwerder

17.03.18 / 13 Uhr MarchAgainstRacism - Demo gegen Rassismus und rechte Parteien Potsdamer Platz
Infoanläßlich des Internationalen Tag gegen Rassismus
Route: Potsdamer Straße -> Kurfürstenstraße -> Schillstraße -> Abschluss an der Schillstraße 9 (vor AfD-Bundeszentrale)
Auftakt (ab 13:00 Uhr):
May Zeidani Yufanyi (Inssan e.V. / Muslimischer Verein gegen Diskriminierung), Franz Kloth (Pressesprecher, Mitglied des Vorstands, Landesschülerausschuss), Canan Bayram (MdB, Bündnis 90/Die Grünen), Christine Buchholz (MdB, DIE LINKE), Karen Taylor (Vorsitzende der LAG Migration und Vielfalt, SPD LV Berlin), Ferat Kocak (Die Linke Neukölln, Anschlagsopfer rechter Gewalt) Auf der Strecke (ab 14:00 Uhr):
Uffmucken Schöneweide, Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektas
Abschluss (ab 15:30 Uhr):
Marcel Voges (Jugendbildungsreferent, DGB Bezirk Berlin-Brandenburg), Diana Henniges (Vorsitzende, Moabit hilft e. V.), I,Slam (Slam Poetry)

Aufruf:
Seit über 50 Jahren wird der internationale Tag gegen Rassismus begangen.
Angesichts der beunruhigenden Wahlerfolge rassistischer und faschistischer Parteien wie Front National, Jobbik, FPÖ oder AfD fanden in den letzten Jahren in immer mehr europäischen Städten Kundgebungen und andere Aktionen aus Anlass dieses Tages statt.
Um den Aufstieg des Rassismus zu stoppen, brauchen wir eine gemeinsame Bewegung aller Menschen, die ihn ablehnen. Der internationale Aktionstag gegen Rassismus und #MarchAgainstRacism bieten die Chance, diese Bewegung zusammenzuführen. Zusammen mit Aktiven in London, Paris, Athen, Amsterdam, Wien und vielen anderen Städten in Europa rufen wir auch in Berlin zur Demonstration auf.
Wir richten uns insbesondere gegen die AfD, unter deren Dach sich Islamfeinde, Antisemiten und faschistische Kräfte sammeln. Sie hetzen gegen Geflüchtete und Muslime und treffen damit alle die für eine weltoffene, tolerante Gesellschaft stehen.
Wir lassen uns nicht spalten!
Schluss mit der Stigmatisierung von Minderheiten!
Stoppt Antisemitismus und Islamfeindlichkeit!
Refugees Welcome!
Stoppt die AfD!

Unterzeichnende:
Aufstehen gegen Rassismus, NaturFreunde Berlin, VVN-BdA,, DIE LINKE. Berlin, DIE LINKE. Friedrichshain-Kreuzberg, DIE LINKE. Neukölln, Bündnis 90/Die Grünen Berlin, Bündnis 90/Die Grünen Friedrichshain-Kreuzberg, Bündnis 90/Die Grünen Neukölln, Grüne Jugend Berlin, Linksjugend ['solid], Linksjugend ['solid] Berlin, Die Linke.SDS, Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, Zentralrat der Muslime in Deutschland, Cuba Sí Berlin, Landesschülerausschuss Berlin, AStA der HWR Berlin, Bündnis für Demokratie und Toleranz (Treptow-Köpenick), The Coalition Berlin, The Left Berlin - International working group Die Linke, Inssan e.V., Moabit hilft e.V., Autonomes feministisches Colloquium, American Voices Abroad Berlin (AVA-Berlin), Uffmucken, Flüchtlingsrat Berlin, Kleiner Fünf, Bergpartei, die überpartei, Gruppe ArbeiterInnenmacht, Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf, Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektas

17.03.18 / 18 Uhr "Podium Ban Racial Profiling" und anschließendes Konzert
Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 31, 12049 Berlin
Racial Profiling (rassistische Profilbildung) beschreibt die diskriminierende Verwendung von rassifizierenden Zuschreibungen wie ethnischer Zugehörigkeit, äußerlicher Merkmale, nationaler Herkunft u.a. als Grundlage für polizeiliche Identitätskontrollen und Durchsuchungen ohne konkrete Indizien. Die betroffenen Schwarzen Menschen, People of Color, Rom*nja, Muslim*a und weitere nicht-weiße Menschen werden somit als kriminell dargestellt, von der Polizei schikaniert und gesellschaftlich ausgegrenzt. Racial Profiling ist illegal und bei der Polizei und anderen Sicherheitsbehörden in Deutschland verboten. (Quelle: http://isdonline.de/projekte/kampagne-stop-racial-profiling/ und https://www.kop-berlin.de/beitrag/die-berliner-kampagne-ban-racial-profiling-gefahrliche-orte-abschaffen)
Gemeinsam mit unseren Podiumsgästen diskutieren wir über Racial Profiling im internationalen Vergleich, den historischen Kontext dieser rassistischen Praxis, dahinterstehende Machtsysteme, wer von Racial Profiling betroffen ist und wie dadurch bestimmte Markierungen von rassifizierten Gruppen aufgebaut und fortgesetzt werden. Auch wird es um Polizeigewalt, Interventionsmöglichkeiten und Strategien gegen Racial Profiling, Unterstützung für Betroffene und politische Forderungen zur Abschaffung von Racial Profiling gehen.
Input: Joshua Kwesi Aikins (Sachverständiger der Enquetekommission Rassismus und Diskriminierung in Thüringen) "Racial Profiling 2.0: Aktuelle Entwicklungen und Gegenmaßnahmen international und in Deutschland"
Podiumsgäste: Biplab Basu (KOP), Prof. Dr. Iman Attia (Alice Salomon Hochschule), Isidora Randjelovic (IniRromnja), Sanchita Basu (Reach Out), Tahir Della (ISD)
Moderation: Hengameh Yaghoobifarah
Eintritt auf Spendenbasis
Im Anschluss ab 20:30 Uhr Konzertabend Roma meets Black meets Sinti IN CONCERT!
Eine Kooperationsveranstaltung von: KOP- Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt, ReachOut Berlin, ISD Bund e.V. Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Amnesty International Berlin-Brandenburg, Berlin-Brandenburg Türkiye Toplumu / Türkischer Bund Berlin-Brandenburg, RomaniPhen- Rromnja Archiv/ IniRromnja, Rroma Informations Centrum e.V., Hengameh Yaghoobifarah
Infos zur Veranstaltung

13.03.18 Pressekonferenz der Berliner Register und der Opferberatungsstelle ReachOut
Veröffentlichung und Auswertung der Zahlen 2017
Werkstatt der Kulturen
Pressemitteilungen und Fotos finden sich im Archiv.

09.03.18 / 18-21 Uhr GROßDEMONSTRATION DER AFD IN BERLIN? NICHT MIT UNS!
Haus der Demokratie und Menschenrechte, Robert Havemann Saal, Greifswalder Str. 4
Der Bundesvorstand der AfD hat beschlossen, im Frühjahr eine Großdemonstration in Berlin durchzuführen. Die rechte Partei kündigt an, Teilnehmer*innen in fünfstelliger Zahl aus dem ganzen Bundesgebiet in unsere Stadt zu mobilisieren. Leider ist diese Größenordnung nicht unrealistisch. Schon im Herbst 2015 mobilisierte die AfD 5.000 Menschen nach Berlin-Mitte.
Nun sieht sie ihre Chance gekommen, sich als „Alternative" zur wahrscheinlichen Neuauflage de Großen Koalition zu präsentieren. Wir müssen also mit der größten rechten Demonstration in Berlin seit dem Ende des Nationalsozialismus rechnen.
Das ist eine Provokation für uns alle! Die AfD ist für uns keine Alternative, sondern ein Angriff auf die solidarische und weltoffene Gesellschaft, für die wir tagtäglich streiten! Wir engagieren uns für ein Berlin, in dem Rassismus, Antifeminismus, Nationalismus und unsoziale Politik keinen Platz haben. Und: Die Hetzer*innen der AfD sind in der Minderheit. Lasst uns geschlossen stehen und ihnen zeigen, dass wir ihre menschenverachtenden Positionen nicht unwidersprochen hinnehmen!
Der Termin der AfD-Demonstration steht noch nicht fest.Trotzdem wollen wir schon jetzt zusammenkommen, um uns ohne Zeitdruck darüber auszutauschen, welche Strategien für gemeinsame Proteste gegen den rassistischen Aufmarsch sinnvoll sind. Je früher wir mit der Planung unserer Proteste beginnen, desto höher sind unsere Chancen, den Rechten nicht die Stadt zu überlassen! Auf dem Treffen wollen wir uns vernetzen, Kräfte bündeln, den inhaltlichen Austausch starten und erste Absprachen und Verabredungen treffen. Kurz: Wir wollen uns darüber verständigen, wie eine Protestchoreografie aussehen kann.
Überlassen wir den Rechten nicht die Stadt! Berlin? Besser ohne Nazis, AfD, Identitäre Bewegung, ... Berlin gegen Rechts

09.03.18 /19-21 Uhr Antikapitalismus von rechts? Querfront? Wie umgehen mit der Diskurspiraterie von AfD und Neuer Rechter?
Helle Panke e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin
Die vermeintlich sozialpolitische Wende des völkischen Teils der AfD unter Höcke sorgt genauso für Furore wie die Ankündigung aus dem Umfeld von AfD und Neuer Rechter, bei den Betriebsratswahlen im März mit eigenen Listen antreten zu wollen.
Die Diskurspiraterie von rechts ist nicht neu, aber der rasante Aufstieg der Rechten scheint die politische Linke gegenwärtig häufig ratlos zu machen. Auch deshalb, weil die Rechte an Formen der Politik anknüpft, die vermittelt über das Jahr 1968 bisher als links galten. Wie kann, wie soll der Umgang mit den "Angstmachern" von rechts und den rechten Strategen einer "Querfront" aussehen. Gibt es tatsächlich einen rechten Antikapitalismus, wie unterscheidet er sich von der Linken und welche Bedeutung hat er für die Rechte? Wie reagiert eine Linke, wenn sie mit Formen politischer Intervention konfrontiert ist, die aus ihrem eigenen Reservoir stammen?
Diese und weitere Fragen wollen wir mit den Autoren Richard Gebhardt ("Querfront"? Zur Kapitalismuskritik und Diskurspiraterie der Neuen Rechten, in: Das Argument, Nr. 323, 2017) und Thomas Wagner ("Die Angstmacher. 1968 und die Neue Rechte") diskutieren.
Moderation: Dr. Gerd Wiegel
Kosten: 2,00 Euro, ermässigt 1 Euro

17.02.18 / 14 Uhr „NICHT IN UNSEREM NAMEN! KEIN FEMINISMUS OHNE ANTIRASSISMUS!“
rund um den Mehringplatz: Bunte Gegenproteste gegen extrem rechten Aufmarsch

Unter dem Motto "Nicht in unserem Namen! Kein Feminismus ohne Antirassismus" ruft ein breites Bündnis von Initiativen, Organisationen und Parteinevertreter*innen zu entschiedenem Widerstand gegen den von dem AfD-Mitglied Leyla Bilge angemeldeten sog. "Frauenmarsch zum Kanzleramt" auf.
Beworben wird der „Frauenmarsch“ nicht nur von der Initiatorin, sondern auch in den rassistischen und extrem rechten sozialen Netzwerken die z.B. die rassistischen flüchtlingsfeindlichen Demonstrationen in Cottbus unterstützen. Neben AfD Seiten, werben auch die sogenannten Identitären, das Compact-Magazin und zahlreiche weitere extrem rechte Blogs und Facebook Seiten für den Aufmarsch. Auch der Pegida-Gründer Lutz Bachmann hat sein Kommen angekündigt.
Der Auftaktort im migrantisch und links geprägten Kreuzberg ist bewusst gewählt, symbolisiert die Einwohnerschaft doch alles was die Rassist*innen ablehnen und hassen. Mit Frauenrechten und dem Kampf gegen sexualisierte Gewalt hat dieser Aufmarsch nichts zu tun. Im Gegenteil. Wer Sexismus und sexualisierte Gewalt nur bei Geflüchteten und Muslimen sucht und findet und wer rechte Männerhorden als Unterstützer wirbt, wie es die Initiatorin Bilge des Marsches tut, wer Frauen- und Menschenrechte nur Deutschen zugestehen will, wie es ihre Anhänger*innen tun, instrumentalisiert die Opfer sexistischer und sexualisiert Gewalt für ihre rassistischen Ziele.
Ab 14 Uhr finden antifaschistische Kundgebungen rund um den Mehringplatz (Hallesches Tor) in Kreuzberg statt. Gemeinsames Ziel: Den Rassist*innen entschieden entgegentreten! Für uns sind Frauen- und Menschenrechte, ist sexuelle Selbstbestimmung unteilbar. Sie gelten für alle die hier leben und für alle die noch kommen wollen. Dafür werden wir am Samstag demonstrieren.
REFUGEES WELCOME! RASSIST*INNEN STOPPEN!
Die Berliner Polizei fordern wir auf endlich die Route der Rassist*innen zu veröffentlichen und dem antifaschistischen Protestbündnis einen angemessenene Platz einzuräumen.
Das Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes ruft alle Berliner*innen auf, sich an den vielfältigen Protesten zu beteiligen.
Nach letztem Stand sind folgende Kundgebungen ab 14 Uhr, angemeldet:
• Stresemannstraße (nah am Willy-Brandt-Haus)
• Mehringplatz / Gitschiner Straße
• Franz-Klühs-Straße (Ecke Friedrichstraße)
Infos:
https://www.facebook.com/events/552741955086912/
https://www.facebook.com/aufstehengegenrassismusberlin/
u. a.

02.02.18 / 19 Uhr Vorbereitungstreffen gegen den AfD "Frauenmarsch zum Kanzleramt" Kiezladen Liegnitzerstraße 18
Für den 17.02. plant die AfD unter einer Art False-Flag Operation und mit Zurbeit von Leyla Bilgi (AfD Brandenburg) einen "Frauenmarsch zum Kanzleramt". Leyla Bilgi möchte vom Oranienplatz, also dort, wo sich noch kurz vorher Gefüchtete gegen institutionellen und Alltagsrassismus organisiert haben nicht zuletzt gegen jene hetzen, die eh schon am unteren Ende der Gesellschaft stehen. ?In ihrem Aufruf mischt sie den Missbrauch von Kindern, die Unterdrückung von Frauen mit antimuslimischen Rassismus in kruder Weise.
Wir haben keinen Bock auf diese rassistiche Demo, Ihr auch nicht? Dann kommt zum Vorbereitungstreffen. Aufstehen gegen Rassismus
Kiezgruppe Friedrichshain/Kreuzberg

27.01.18 / 18 Uhr Veranstaltung zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
evangelische Kirche Borgsdorf, Bahnhofstraße 32, 16556 Borgsdorf (S1 Richtung Oranienburg)
Unter dem Motto "zog nit keyn mol, az du geyst dem letstn veg" (Sag nicht, niemals, du gehst den letzten Weg) hört Ihr jüdische Lieder - gespielt von Hennriette Nestler und Petra Tjardes und Texte von Ermordeten und Überlebenden, gelesen von Jens-Michael Schau, Katarina Messner, Jannis Jespersen und Bea Lindner. Wir erinnern uns an das unvorstellbare Leid, den Mut, die Lebenslust, den Trotz des Widerstandes und all die Kreativität und gedenken ihrer damit.
Eintritt frei

14.01.18 / 15 Uhr „Erinnerung an Rosa Luxemburg “ - Lesung von Texten von und über Rosa Luxemburg
Rosa-Luxemburg-Steg, Landwehrkanal, zwischen Zoo und Tiergarten (Höhe Lichtensteinallee)
Rosa Luxemburg und die Oktoberrevolution in Russland 1917, Gast: Prof. Dr. Ingo Juchler
Im September 2012 hatten wir es geschafft. Nach über 26 Jahren Veranstaltungen, Flugblättern, Presseerklärungen, Radiosendungen, Musikstücken und symbolischen Brückenbenennungen erhielt ein Teil der Brücke über den Landwehrkanal den Namen “Rosa-Luxemburg-Steg”. Am 18. März 1986 hatte die Berliner Geschichtswerkstatt mit gleichlautenden Schreiben an die vier im Westberliner Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien die Benennung der damals neu zu errichtenden Fußgängerbrücke über den Landwehrkanal als „Rosa-Luxemburg-Brücke“ gefordert. Der Name von Rosa-Luxemburg findet sich jetzt an dieser Stelle auch auf dem Stadtplan. Mit einer Gedenkveranstaltung erinnern wir auch 2018 an die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht.
Berliner Geschichtswerkstatt e.V.

05.12.17 / 16-19 Uhr Radikalisierung geht uns alle an - Gesprächsrunde zum Thema islamistische Radikalisierung in Friedrichshain-Kreuzberg Stadteilzentrum Familiengarten Kotti e.V., Oranienstr. 34 (Hinterhof)
Wir möchten den Eltern, Freund*innen und sozialem Umfeld von Radikalisierung Betroffener die Möglichkeit zum Austausch, Beratung und Orientierung geben. Gemeinsam mit Vertreter*innen betroffener Oberstufenzentren, dem Jugendamt, engagierten Jugendlichen, dem IVWP e.V. der Omar-Moschee und den Beratungsstellen Violence Prevention Network und ufuq e.V., möchten wir das Thema enttabuisieren und über die tatsächliche Situation im Kiez, erste Anhaltspunkte bei Radikalisierungstendenzen und Angebote der Beratungs- und Anlaufstellen sprechen.
Partnerschaft für Demokratie Friedrichshain-Kreuzberg und das Quartiersmanagement Zentrum Kreuzberg und Mariannenplatz

29.11.17 / 19 Uhr Langer Atem, jetzt! Part II Strategien und Konzepte für den alltäglichen Kampf gegen AfD BAIZ (Mitte)

28.11.17 / 19 Uhr Widerstand, Menschenrechte, Strategien und Überleben im Angesicht von Rassismus im Justizsystem im Studio ? im Gorki Theaters, Hinter dem Gießhaus 2, 10117 Berlin
Die US-Amerikaner Albert Woodfox, Robert King und der bereits verstorbene Herman Wallace, Aktivisten der Black Panthers, verbrachten Jahrzehnte in Isolationshaft. Als »Angola Three« (http://angola3.org/) wurden sie international bekannt. 2016 kam Woodfox als letzter nach 43 Jahren frei.
Moderiert von Karen Taylor (Vorstandsmitglied des European Network Against Racism und politische Referentin für Menschenrechte im Bundestag) sprechen Woodfox und King gemeinsam mit Bafta Sarbo (Vorstandsmitglied der Initiative Schwarze Menschen Bund e.V.), Sumit Bhattacharyya (USA-Experte von Amnesty International) und dem Publikum über Widerstand, Menschenrechte, Strategien und Überleben im Angesicht von Rassismus im Justizsystem. Und über den unbedingten Willen, weiterzukämpfen.
Kooperationsveranstaltung der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e.V. , Amnesty International Deutschland e.V. und dem Studio ?.
Infos / Eintritt frei

28.11.17 / 20 Uhr Harry Waibel: Die braune Saat - Antisemitismus und Neonazismus in der DDR Buchladen Schwarze Risse, Gneisenaustr. 2a
Seit der Vereinigung gab es in den neuen Bundesländern relativ zur Zahl der Bevölkerung 2- bis 3-mal mehr rechte Propaganda- und Gewalttaten als im Westen. Ein Phänomen, das nicht zuletzt auf eklatante Defizite des DDR-Systems zurückgeht. Die SED hatte einen Antifaschismus etabliert, der gegenüber dem sich immer bedrohlicher ausweitenden antisemitischen und neonazistischen Phänomen die Augen verschloss und den latenten und manifesten Antisemitismus durch die Ideologie des Antizionismus vertuschte. Hinzu kommt, dass Entnazifizierung in der SBZ/DDR ähnlich wie in Westdeutschland oberflächlich war und zu schnell abgebrochen wurde. Harry Waibel belegt diese und weitere Defizite anhand von etwa 7.000 mündlichen oder schriftlichen Angriffen von Neonazis bzw. Antisemiten in der DDR und propagandistischen Verherrlichungen des nationalsozialistischen Groß-Deutschlands. Hinzu kommen etliche Schmierereien von Hakenkreuzen und SS-Runen auf Straßen, Plätzen und an Gebäuden sowie über 900 antisemitische Vorfälle. Seit den 1960er Jahren fanden etwa 200 Pogrome bzw. pogromartige Angriffe in über 110 Städten und Gemeinden der DDR statt.
Die vorwiegend männlichen Akteure sind, entweder als individuelle Täter oder in Gruppen, auf allen gesellschaftlichen Ebenen, so in den meisten Schulformen und unter den jungen Arbeitern zu finden. Zu den Neonazis gesellten sich ab Ende der 1970er Jahre Skinheads. Zu ihnen stießen gewaltbereite Fußball-Anhänger, die so genannte Hooligans. Zusammen mit den Skinheads entwickelten sie eine öffentliche, schlagkräftige Militanz, die in den politisch motivierten Straßenschlachten gegen die Sicherheitskräfte sichtbar wurde. Der Neonazismus in der DDR bestand aus mehreren Elementen und war ab Mitte der 1980er Jahre für die SED nicht mehr zu beherrschen.
Die Informationen zum Buch stammen großteils aus bisher nicht gesichteten Materialien aus den Archiven des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Ministeriums für Staatsicherheit, der ehemaligen DDR (BStU), die in der Regel als «geheim» deklariert waren. Infos

26.11.17 / 11 Uhr Briefkasten-Flyer-Aktion zur Aufklärung über die AfD Treffpunkt vor dem ND-Haus Franz-Mehring-Platz
In Südwest-Friedrichshain zwischen Franz-Mehring-Platz und Strausberger Platz hatte die AfD deutliche Wahlergebnisse über dem Friedrichshainer Durchschnitt. Außerdem hingen hier die einzigen Wahlplakate in Friedrichshain (blieben hingen). Mit einer Briefkasten-Flyer-Aktion informieren die Initiative gegen Rechts und das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus mit 3000 Flyern die Bewohner*Innen über die Partei und entsprechende Gegenpositionen. Außerdem wird über die Proteste gegen den Afd Parteitag am 02.12.17 in Hannover informiert.
Mit der Aktion wird ein Punkt des Anti-AfD-Treffen Friedrichshain vom 30.10.17 umgesetzt. Entsprechende Arbeitstreffen fanden in verschiedenen Berliner Bezirken statt.

25.11.17 / 17 Uhr Antifa-Demo im Gedenken an Silivo Meier U Samariterstraße

22.11.17 / 19:30 Uhr Veranstaltung „Der neue Rechtsruck – Analyse und Gegenstrategien“ Schwalbenschwanz (Lichtenberg)

21.11.2017 / 18:30 Uhr Verleihung "Silvio Meier Preis" des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg
Jugendwiederstandsmuseum Rigaer Str. 9
im Anschluß an die Mahnwache - 17 Uhr U-Bhf. Samariterstraße
Auch in diesem Jahr wurde der Preis zweimal verliehen, an eine Person und an ein Bündnis. Der Preis für Zivilcourage wurde auf Initiative eines Bündnisses im Jahr 2016 vom Bezirk erstmals vergeben. Er erinnert einerseits an die Ermordung des Friedensaktivisten und Antifaschisten Silvio Meier durch Neonazis am 21.11.1992 und ehrt andererseits Aktive, die sich im Bezirk für ein friedvolles Miteinander aller Menschen und gegen Rechts besonders engagieren.

20.11.17 / 19 Uhr Ausstellungseröffnung "Hass vernichtet" mit Irmela Mensah-Schramm Uranis, Tesla-Saal, An der Urania 1

19.11.17 7 16 Uhr Möllner Rede im Exil „Wir werden immer wieder da sein“ im Hebbel am Ufer (HAU 1), Stresemannstr. 29, 10963 Berlin
Gedenkveranstaltung zum 25. Jahrestag der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992 - in Gedenken an Bahide Arslan, Ayse Yilmaz, Yeliz Arslan
es sprechen: Esther Bejarano - Auschwitz-Überlebende und aktive Antifaschistin, Angehörige der Familie Arslan und der Familie Yilmaz
Der Eintritt ist frei.

13.11.17 / 19 Uhr Lesung "30 Jahre Antifa in Ostdeutschland" K9, Kinzigstr. 9
mit der Herausgeberin Christin Jänicke und dem Autor Dietmar Wolf

09.11.17 / 18 Uhr Lieder und Texte zum 09. November mit Karsten Troyke und El Alemán (Jens-Peter Kruse) HdJK / CAFE, 12 555 Berlin - Seelenbinderstraße 54
Eine Veranstaltung des Projektes "BEGEGNUNG" zur Reichspogromnacht von Jugendlichen aus dem „CAFE Köpenick“ in Zusammenarbeit mit Projekt Begegnung und dem Team des HdJK organisiert. Neben dem Konzert wird es eine kleine Ausstellung zum Thema „Judenverfolgung in Europa – vor 1938“ geben.
Karsten Troyke ist Schauspieler, Sprecher, aber auch Sänger und Liedermacher. Er sammelte in Vergessenheit geratene Lieder, und präsentiert in den letzten Jahren vor allem Jiddische Tangos und Cabaret-Songs. El Alemán (Jens-Peter Kruse) ist Gitarrist, Puppenspieler und Komponist. Seit 2001 begleitet er Karsten Troyke bei seinen Konzerten.

"Damals - Heute - Morgen" Veranstaltungsreihe vom 09.-25. November 2017
z. B. 09.11.17 / 19 Uhr Villa Felix, Schreinerstr. 47, 10247 Berlin Harry Waibel spricht über seine neue Studie „Die braune Saat. Antisemitismus und Neonazismus in der DDR“ (passend zum Thema sendet der MDR am 15.11.17 um 20:45 Uhr die Dokumentation „Schuld ohne Sühne“. Warum rassistische Täter in der DDR davonkamen.) Infos zur Veranstaltungsreihe

01.11.2017 / 18-20 Uhr „Hass hilft!“ Mieterladen, Kreutzigerst. 23
Wie werden Rechte Hasskommentare zur unfreiwilligen Spende für Flüchtlinge und gegen Rechts umgeleitet?
Info-Veranstaltung mit ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur im Rahmen des bundesweiten „Tag der Zivilcourage“
Infos

29.10.2017 Verleihung "Der goldene Aluhut 2017"
Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Str. 141, 13043 Berlin
Tickets: 030-611 01 313 (KOKA36)

29.10.2017 NPD-Kundgebung in Neukölln - Gegenkundgebung "Kein Neonazigedenken am Gedenkort für Burak Bektas"
Rudower Straße, Ecke Möwenweg (U-Bahnhof Britz Süd)
In Neukölln wollen wie in den Vorjahren am 29.10. Rechtsextreme an den verstorbenen Neonazi Jürgen Rieger erinnern. In dieser Gegend wurde 2012 der Jugendliche Burak Bektas erschossen - die VVN-BdA Berlin hat daher eine Kundgebung am Gedenkort der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B. gegen die Veranstaltung der Rechtsextremen angemeldet.
Die rechtsextreme Kundgebung steht unter dem Titel „Gedenken für Jürgen Rieger“, die Versammlung soll um 10 Uhr beginnen. Aus dem selben Anlass versammelten sich in den vergangenen Jahren Nazis und NPD-Anhänger_innen in Neukölln. Hintergrundinformationen zu Jürgen Rieger
Die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Nazisregimes VVN-BdA hat am Gedenkort für Burak Bektas eine Kundgebung unter o. g. Motto angemeldet. Diese soll an o. g. Ort stattfinden. Anlass dafür ist, dass die Rechtsextremen im Vorjahr direkt am Gedenkort ihre Kundgebung abhielten. Hier wurde 2012 der Jugendliche Burak Bektas aus bisher nicht geklärten Gründen erschossen wurde, die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B. geht von einem rassistischen Motiv für den Mord aus. Die Initiative sammelt zudem weiterhin Spenden für einen Gedenktafel an diesem Ort und plant für den 5.November 2017 die Einweihung der Gedenktafel.
Info Berlin gegen Nazis / Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus
UPDATE: NPD-KUNDGEBUNG DIREKT AM GEDENKORT FÜR BURAK
Laut dem Bündnis „Berlin gegen Nazis“ plant die NPD am Sonntag 29.11. direkt am Gedenkort von Burak Bektas aufzumarschieren. Zeitgleich wird ab 10Uhr zu einer Gegenkundgebung auch direkt am Gedenkort mobilisiert, um dieser Provokation lautstarken Protest entgegenzusetzen.
Die Nazi-Kundgebung am Gedenkort ist eine Brüskierung von Opfern und Angehörigen, die Versammlungsbehörde der Berliner Polizei beweist wie schon im letzten Jahr keinerlei Sensibilität für die Gefühle der Angehörigen des ermordeten Burak Bektas. Der Gedenkort ist und bleibt kein Platz für Nazis!
Berlin gegen Nazis - update

22.10.2017 / 12 Uhr Demo gegen Hass und Rassismus im Bundestag
Brandenburger Tor / Aufruf

Seit 1949 ist der Deutsche Bundestag das Herz unserer parlamentarischen Demokratie – ein Ort von Meinungsfreiheit und kontroverser Debatte. Doch wenn er am 24. Oktober 2017 neu gewählt zusammentritt, wird dieser Tag zur Zäsur: Rechtsextreme und Rassisten nehmen auf den Stühlen des Parlaments Platz, als Mitglieder der neuen AfD-Fraktion.
Vom Redepult im Reichstag drohen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, Hass und Ressentiments geschürt zu werden. Geschichtsleugner könnten von dort aus die Verbrechen der NS-Herrschaft relativieren. Mit schrillen Tönen soll die Hetze gegen Flüchtlinge, Ausländer und Andersdenkende zum Volkswillen erklärt werden. Andere Parteien könnten dem Rechtsruck folgen.
Hierzu dürfen und werden wir nicht schweigen. Am 22. Oktober, dem Sonntag vor der ersten Sitzung des neuen Bundestags, umschließen wir den Bundestag mit vielen tausenden Menschen jeder politischen Richtung, jeden Alters und jeder Herkunft. Wir machen klar: Wer in den nächsten vier Jahren den Bundestag als Bühne für Rassismus, Diskriminierung und Geschichtsverfälschung verwendet, trifft auf unseren entschlossenen Widerstand. Gemeinsam demonstrieren wir für ein weltoffenes und vielfältiges Deutschland.
Dafür braucht es uns alle: Engagierte Bürgerinnen und Bürger, eine aktive Zivilgesellschaft, Vereine, Gewerkschaften und Initiativen, Politikerinnen und Politiker aller Parteien.

Freitag der 13.10.2017 / 18-20 Uhr Reichsbürger – Rechtsextreme Verschwörungstheoretiker und die Psychlogie dahinter
Jugendwiderstandsmuseum, Rigaer Str. 9 (ex Galiläa-Kirche)
Was ist „Die Reichsbürgerbewegung“ und wie funktiniert die Psychologie dahinter? Wie kann Mensch sich davor schützen, Verschwörungstheoretikern auf den Leim zu gehen?
Info-Veranstaltung mit „Der goldene Aluhut“
Radiobeitrag von SWR2-wissen von Jana Lange, Kirsten Tromnau und Kai Laufen: Sie leugnen die Existenz der Bundesrepublik Deutschland. Sie glauben an eine große Weltverschwörung und behindern Kommunen bei ihrer Arbeit. Lange wurden die Reichsbürger als Spinner belächelt und damit deutlich unterschätzt. So langsam kommt die Erkenntnis: Es gibt nicht nur mehr Anhänger der Reichsbürger-Ideologie als bisher gedacht, sondern unter ihnen finden sich auch erstaunlich viele Waffensammler. Experten halten die Reichsideologen für rechtsextrem, antisemitisch und für gefährlich.

06.-08.10.17 Anti-Knast-Tage SFE Mehringhof / Gneisenaustr. 2a
Vokü, Filme, Infotische, Veranstaltungen, Ausstellungen
Infos

29.09.17 / 10-17 Uhr Demokratiewerkstatt Aquarium am Südblock (Kottbusser Tor)
Die Partnerschaft für Demokratie Friedrichshain-Kreuzberg läd ein zur 2. Demokratiewerkstatt in 2017. Der inhaltliche Fokus liegt auf dem Sozialraum Schule/ KITA und gesetzliche Rahmenbedingungen zur Umsetzung von Antidiskriminierung. Wir laden zu einer Informationsveranstaltung/ Werkstatt zum Thema „Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz“ (AGG), das in Bearbeitung befindliche Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) und deren Schnittmengen mit dem Neutralitätsgesetz und der Religionsfreiheit ein. Hierfür ist das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des TBB e.V. als Referent*in angefragt.
Ebenso laden wir Pädagog*innen aus KITA und Schule zu einem Workshop „Reflektiertes Weiß-Sein“ ein, durchgeführt von den Referentinnen Katja Kinder (RAA Berlin e.V./ Generation Adefra) und Peggy Piesche (Generation Adefra). Ein dritter Workshop richtet sich ebenfalls an Schul- und Kitapersonal und beschäftigt sich mit dem Thema "vorurteilsbewusstes Lernen im Kontext von antimuslimischem Rassismus". Hierfür wurde der Verein Ufuq e.V. angefragt.
Gerne laden wir interessierte Jugendliche und junge Erwachsene zu einem Jugendworkshop „Planspiel zu den Themen Kommunalpolitik und Interessenvertretung“ ein. Dieser wird im Rahmen des außerschulischen Lernens von 13:00 – 16:30 Uhr stattfinden und vom Team der Initiative „planpolitik – Interaktive politische Bildung“ umgesetzt.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Bezüglich der Anmeldemodalitäten und des genaueren Programmablaufs gibt es ab 23.08.17 weitere Informationen.

24.09.2017 / 17 Uhr AfD-Wahlparty stören Ratskeller Charlottenburg
Rechter Infrastruktur den Stecker ziehen! - Infos
24.09.2017 Bundesweit auf die Straße gegen den Rechtsruck
Am Sonntag, droht mit der AfD eine offen rassistische und antifeministische Partei in den Bundestag einziehen. Den Weg dafür haben auch die Parteien der so genannten Mitte bereitet, die die soziale Ungleichheit verschärft und ein Klima der rassistischen Ausgrenzung geschaffen haben, von dem die AfD jetzt profitiert.
Die AfD im Bundestag bedeutet mehr Einfluss, Aufmerksamkeit, Geld und Infrastruktur für das Programm der extremen Rechten. Dem stellen wir uns gemeinsam entgegen: Solidarisch auf die Straße gegen Rechtsruck und AfD! Am Sonntag Abend in vielen Städten, werdet aktiv, bereitet Aktionen vor!
Infos auf: Nationalismus ist keine Alternative

23.09.2017 / 15 Uhr Antifa-Demo: Rechter Infrastruktur den Stecker ziehen! Savignyplatz
Der Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist seit vielen Jahren bedeutender und sicherer Rückzugsort für alte und Neue Rechte. Hier vernetzen sich Unternehmer_innen, Parteifunktionäre der AfD sowie elitäre Rechte aus dem Umfeld der »Jungen Freiheit« und arbeiten an ihren Traum von einem völkischen Deutschland. Dass sich in diesem Bezirk die AfD gründete ist kein Zufall. Viele Kader der AfD wohnen hier, haben ihre Kanzlei im Bezirk oder Jobs in der »Bibliothek des Konservatismus«, der JF-Redaktion oder im »Berliner Medienvertrieb«, welcher u.a. die JF und das völkische Magazin »eigentümlich frei« vertreibt. Die Wege sind kurz, die Verbindung zwischen Partei, Zeitung, Stiftung und Bibliothek eng.
Ziehen wir der AfD den Stecker!
Licht aus für Rechte Infrastruktur!
Wir fordern den Ratskeller auf, der AfD nicht länger Räume zur Verfügung zu stellen!
Für eine solidarische Gesellschaft!

Infos

ANTIFASCHISTISCHER BEITRAG ZUM BUNDESTAGSWAHLKAMPF 2017 IN BERLIN
Gegen die Berliner AfD | II. Aktualisierte Auflage | STAND JUNI 2017

11.09.2017 / 18:30 Uhr Protest gegen Bärgida und Rassismus – Bärgida-Aufmarsch in Mitte Hauptbahnhof
Gegenprotestinfos

09.09.2017 / 14.00 Uhr Protest-Kundgebung am Washingtonplatz gegen den Aufmarsch der rechtsextremen Initiative "Wir für Berlin & Wir für Deutschland"
Am 09. September 2017 ruft die rechtsextreme Initiative "Wir für Berlin & Wir für Deutschland" für 15.00 Uhr zum 7. und letzten Aufmarsch mit dem Motto "Merkel muss weg" auf. 500 Teilnehmer_innen sind angemeldet, so viele wie beim letzten Aufmarsch am 01. Juli kamen. Der Startpunkt ist die Rahel-Hirsch-Straße am Hauptbahnhof. Die Route ist bekannt und verläuft durch das Regierungsviertel via Checkpoint Charlie zum Potsdamer Platz.
Es gibt viele Aufrufe zu Gegenprotesten (Bsp. Berlin gegen Nazis) +++ Mitmach-Aktion von Berlin gegen Nazis +++ Einschätzung MBR +++ Hintergrundinformationen von Berlin gegen Rechs +++ Protestaufruf vom Evangelischen Kirchenkreis Charlottenburg-Wilmersdorf

05.09.17 / 17-19 Uhr Ausstellungseröffnung und Infoveranstaltung: Grauzonen - Rechte jugendliche Lebenswelten in Musik und im Sport
Wir freuen uns mit Euch auf Michael von der Agentur für soziale Perspektiven (ASP).

04.09.2017 / 18:30 Uhr Protest gegen Bärgida und Rassismus – Bärgida-Aufmarsch in Mitte Hauptbahnhof
Gegenprotestinfos

05.09.17 / 10-16:30 Uhr Betzavta Workshop im Mieterladen, Kreutzigerstr. 23
Betzavta/Miteinander macht demokratische Wege der Entscheidungsfindung mit ihren Chancen und Schwierigkeiten erlebbar. Die Besonderheit des Ansatzes besteht in der Grundannahme, dass Konflikte besonders kreativ bearbeitet werden können, wenn die beteiligten Personen anerkennen, dass das Recht auf freie Entfaltung für alle Menschen gleichermaßen gilt.
Es gibt noch freie Plätze. Der workshop ist kostenfrei.
verbindliche Anmeldungen bitte unter:
Nina Bewig
Externe Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“
Tel.: 030/29 00 71-53 oder Email: kuf@via-in-berlin.de

19.08.17 / 11 Uhr Aktionen gegen den Aufmarsch der extremen Rechten zum Hess-Gedenktag in Spandau Am 19.08.2017 hat der bundesweit aktive Neonazi Christian Häger eine Demo in Spandau angemeldet, die den Kriegsverbrecher Rudolf Heß ehren soll. Dieser hatte sich vor 30 Jahren selbst aus dem Leben befördert, nachdem er keinen Zweifel daran ließ, nichts an seiner braunen Vergangenheit zu bereuen. Der Abriss des Gefängnisses wurde durch die Alliierten beschlossen – ein Wallfahrtsort sollte an dieser Stelle jedenfalls nicht entstehen. Auf dem Gelände des Supermarktes an der Wilhelmstraße Ecke Gatower Straße sah man in den Jahren danach ab und zu abgelegte Kränze für Heß. Zunehmend trieb es aber die Verehrer der Nazigröße nach Wunsiedel, zum Ort seiner Beerdigung.
Dort führte intensive, jahrelange Gegenwehr von Anwohnern und politischen Akteuren zum Verbot jedes weiteren Heldengedenkens. Damit wurde es auch in Spandau ruhiger. Das soll sich nun nach Meinung der Verehrer des NS-Regimes ändern.
Gemeinsamer Aufruf gegen nazi-Heldengedenken
Interview auf Freie Radios vom 17.08.17 (6:33 min)
Aktuelles +++ Samstag, 19.08.2017, rechtsextremer „Heß“-Marsch“ in Spandau +++ Aufmarschroute bekannt +++ Breiter Gegenprotest +++ MitMach-Aktion von Berlin gegen Nazis +++ Treffpunkte zur Fahrt nach Spandau +++ Einschätzung der MBR
Der Hashtag auf Twitter für den 19.08. lautet #b1908

07.08.17 / 12:45 Uhr Prozessbeobachtung Kriminalgericht, Turmstraße 91/Wilsnacker Str. 4, Raum D113
Der Berliner Neonazi Patrick Krüger steht vor Gericht. Höchstwahrscheinlich werden auch wieder Neonazis vor Ort sein.
Zwei ehrenamtlich für geflüchtete Menschen tätige Frauen sind als Zeuginnen vorgeladen. Sie fühlen sich von den Neonazis eingeschüchtert und freuen sich über Prozessbegleitung durch Unterstützer*innen.

22.07.17 Fiesta de Solidaridad Infos unter cuba-si.org

22.07.17 Sommerfest der AfD abgesagt
Die AfD plante ein großes Sommerfest mit Alice Weidel in der Nähe der Oberbaumbrücke. Dies wurde kurzfristig über indymedia bekannt und ein Aktiver der Initiative gegen Rechts hat Kontakt zum Veranstaltungsort aufgenommen. Da es sich dort lediglich um eine private Club-Buchung handelte, war der politische Hintergrund unbekannt. Umgehend wurde der Termin abgesagt und somit konnte eine weitere Veranstaltung im Bezirk verhindert werden.

19.07.17 / 18 Uhr Gelbe, Grüne und Braune Rechte Remise der Wilma 19, Magdalenenstr. 19
Eine Veranstaltung zur aktuelle Entwicklungen in der extrem rechten Szene Lichtenbergs - Wer sind diese Gruppen, wie sind sie entstanden und was sind ihre Inhalte und Aktionsformen?
Info

01.07.17 Blockade der Neonazi-Demo durch Mitte!!!
Erneut 100e Neonazis unter dem Motto „Merkel muss weg“ durch Berlin-Mitte marschieren. Bereits zum 6. Mal wird diese rechte Hetze von Enrico Stubbe angemeldet. Seit über einem Jahr verbreitet das Spektrum aus verschiedensten rechten Parteien, wie NPD, AfD, Pro Deutschland, aber auch gewaltbereiten und -tätigen rechten Hooligans sowie als „besorgte“ Bürger*innen getarnten Rassist*innen regelmäßig ihre menschenverachtende Hetze auf den Straßen von Berlin. Hatten sie zu Beginn noch regen Zulauf und über 2000 Teilnehmer*innen, so ist die Demo beim letzten mal auf 500 Rechte und Nazis geschrumpft.
Widerstand auf der Straße zahlt sich aus. Lasst uns auf dem Erfolg nicht ausruhen sondern ihn als Ansporn nehmen, uns weiterhin mit vereinten Kräften dem braunen Spuk entgegenzustellen. Wir empfinden nichts als Abscheu für deren menschenverachtende rechte Hetze! Solidarität, Zusammenhalt und Aufgeschlossenheit ist das, was unsere offene und vielfältige Gesellschaft vor einer Spirale des rechten Hasses bewahren kann. Gemeinsam wollen wir ein Zeichen setzen gegen deren rechten Hetze, Antisemitismus und Rassismus, gegen deren Menschenverachtung! Wir stellen uns entgegen. Berlin ist besser ohne Nazis. Lasst uns viele sein und uns für den Zusammenhalt und Solidarität in Berlin stark machen!
Berlin gegen Rechts / Berliner Bündnis gegen Rechts auf Facebook

01.07.17 ab 9 Uhr / 8. Interkulturelle Fußballturnier, Baobab-Messe, Infoausstellung
NNW-Sportplatz/Kokswiese, Behmstrasse 27, Berlin - Gesundbrunnen
Als NARUD Network African Rural and Urban Development e.V. freuen wir uns, das Interkulturelle Fußballturnier verbunden mit Familienprogramm, der Baobab-Messe und einer Informationsaustellung zu "Migration, Flucht und Vertreibung", in diesem Jahr zum 8. Mal in Folge ausrichten zu können.
Das Turnier steht für die Wertschätzung der Vielfalt, setzt ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und Rassismus, und ersucht sowohl eine Willkommenskultur als auch Inklusion und Zusammenhalt zu stärken. Nach dem letztjährigen Schwerpunkt „Solidarität mit Flüchtlingen jetzt!“ nehmen wir dieses Jahr globale Verhältnisse und Entwicklungen, die Menschen in Not und Flucht treiben, in den Fokus. Daher lautet das diesjährige Motto: „Fluchtursachen bekämpfen!“.

17.06.17 Demo der "Identitären" blockieren!
Wie auch im vergangenen Jahr plant die “Identitäre Bewegung” eine Demonstration am 17.06.17 unter dem Motto „Zukunft Europa – bewegen und verändern“ in Berlin. Wir rufen alle dazu auf sich gegen diese antifeministische und rassistische Gruppe, die sich als aktivistischer Arm der Neuen Rechten sieht, zu stellen und die Demonstration zu blockieren.
Aufruf von Berlin gegen rechts

16.06.17 /17:30-20 Uhr Politischer Salon fand nicht statt
Beim sogenannten "politischen Salon" sollten die Abgeordneten Cansel Kiziltepe / SPD, Timur Hussein / CDU und Jörg Sabolewski / AFD in der Oranienstraße 25 aufeinandertreffen. Der Vorstand der Sprachschule Akarsu hatte Fördergelder für die Veranstaltung erhalten, die mit Auflagen verknüpft sind, dass alle Parteien eingeladen werden - auch die AFD. Die Sprachschule Akarsu stellt u.a. Räume für den Infopoint Oranienstraße 25 bereit, einen Vernetzungspunkt für Aktive in der zivilgesellschaftlichen Flüchtlingshilfe und Räume für Sprachcafés für Geflüchtete. Und dann einen AFD-Politiker einladen? Viele Menschen haben dort angerufen und ihren Unmut darüber kundgetan, das ein AfD Politiker an einen solch sensiblen Ort eingeladen wird. Noch dazu war völlig unklar, warum Fördermittel für diese Veranstaltung notwendig waren. Veranstaltungen dieser Art werden in der Regel kostenneutral organisiert.
Zu Beginn der Veranstaltung wurde diese gegenüber den Anwesenden abgesagt.

06.06.17 / 19-21 Uhr Infoveranstaltung "Reichsbürger" – Verschwörungsideologie mit deutscher Spezifik
Helle Panke/Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin
Nicht erst seit dem Polizistenmord von Georgensgmünd 2016 beschäftigen Menschen aus dem Milieu der "Reichsbürger", "Selbstverwalter" und "Souveränisten" Behörden und Verwaltungen. Zunehmend wird einer breiten Öffentlichkeit deutlich, welche Gefahren von diesem bisweilen als "Spinnern" verharmlosten Milieu ausgehen kann. Kern der Vorstellungswelt dieser Menschen ist der Mythos einer Weltverschwörung gegen die Deutschen, als dessen Ausdruck unter anderem ("Lügenpresse", "George Soros") die Bundesrepublik Deutschland wahrgenommen wird.
Der Vortrag gibt Auskunft über die Ursprünge dieses uneinheitlichen Milieus, seiner Ideologie und Handlungsformen sowie Handlungsoptionen für zivilgesellschaftliche Gegenwehr.
Referent: Jan Rathje, Amadeu-Antonio-Stiftung / Moderation: Dr. Gerd Wiegel
Eintritt: 2 Euro

03.06.17 / 19.30 Uhr (PREMIERE) und 04.06.17 / 18.00 Uhr Musik-Theater „What The Volk?!“
Jugendkulturzentrum PUMPE, Lützowstr. 42, 10785 Berlin
Seit Januar 2017 haben sich dreißig junge Menschen aus Berlin, Aleppo, Kosovo und Afghanistan ein Musik-Theaterstück erarbeitet: Wer oder was ist dieses Volk, von dem alle reden? Wer gehört dazu und wer soll vor der Mauer warten? Wie können wir dem Gerede von „Leitkultur“ und „deutschem Volk“ etwas entgegensetzten? Wir fragen: Was wäre, wenn Haifische Menschen wären? Wir schauen, wer Volksmund spricht und den Volkston trifft. Völkisch – Rechtes Sprechen taucht wieder an der Oberfläche auf. Können wir durch Sprache hindurch System, Herrschaft und Grenze erkennen? Und mit eigenem Sprechen Vielstimmigkeit in Bewegung setzen? Das Völkisch-Nationale bekämpft ein Menschenrecht – Migration... oder HaiNation?
Mit Theater, Gesang und Musik betreiben die Schauspieler*innen ihre eigene Forschung zu Migration, Flucht, Grenzen, Zugehörigkeiten und der Macht von Sprache.
Eintritt: Spende 1 - 15 Euro / Kartenreservierung: reservierung@theater-x.de

03.06.17 rechtes Solikonzert abgesagt
Der Veranstalter wollte ein Soli-Konzert im Museum in der Rigaer Straße durchführen. Er sympathisiert auf seiner Facebook-Seite mit der rechtsextremen Identitären-Bewegung. Der Veranstaltungsort wurde informiert und sagte das Konzert ab.

02.06.17 / 13 Uhr Erinnerung an den 50. Jahrestag der Demonstrationen gegen den Schah-Besuch in Berlin
vor dem Rathaus Schöneberg, John-F.Kennedy-Platz/Badensche Straße
Zum 50. Mal jährt sich der Staatsbesuch des persischen Schahs Reza Pahlavi und seiner Frau Farah in Berlin. 1967 versammelten sich 100e Berliner*innen vor dem Rathaus Schöneberg, neben der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung. Sie protestierten gegen Folter und Mord im Iran. Unter den Augen der Berliner Polizei wurden sie von den sogenannten »Jubelpersern« mit Holzlatten und Stahlruten angegriffen. Am Abend kam es vor der Oper zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den Demonstrierenden und der Polizei. Der 2.Juni 1967 gilt damit als Ausgangspunkt für die breite studentische außerparlamentarische Bewegung Ende der 60er-Jahre, die gegen Repression und für eine Demokratisierung der Bundesrepublik stritt und diese dadurch grundlegend veränderte. Anlässlich des 50. Jahrestages erinnern wir an die Ereignisse vom 2. Juni 1967, ihre Folgen und ihre Bedeutung für die Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft in Deutschland:
Es sprechen Dr. Dirk Behrendt, Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung und die Zeitzeug*innenen des 2. Juni, Gretchen Klotz-Dutschke, ehemalige Studentenaktivistin und Wolfgang Wieland, Justizsenator a.D., der als junger Mann damals vor dem Rathaus Schöneberg anwesend war.
Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung

23.05.17 / 19 Uhr Tag des Grundgesetzes: Von "Patriotischen Europäern, Wutbürgern und Brandstiftern - AfD, Pegida, Gewaltnetze"
Stadthalle Hohen Neuendorf, Mehrzweckraum, Am Rathaus 1
Buchvorstellung und Gespräch, Prof. Hajo Funke zu gesellschaftlichen Zuständen, Ursachen und Gegenmitteln
Eintritt frei

18.05.17 / 20-22 Uhr Wer sind "Die Identitären" und was kann gegen sie getan werden? - Extreme Rechte in Europa
SO36, Oranienstraße 190, 10999 Berlin
Es wird sich den Identitären gewidmet: Wo diese historisch herkommen, wer das in Berlin überhaupt ist, wie es ist, wenn diese auf der eigenen Veranstaltung auftauchen und was sonst gegen diese rechtsradikalen Wannabes unternommen werden kann.
Die "Identitäre Bewegung" (IB), obwohl ein recht junges Phänomen der extremen Rechten, hat es bereits zu einiger Aufmerksamkeit gebracht. Ob Boulevardpresse („Der Nazi-Skandal: Vollpfosten schänden das Brandenburger Tor“, Berliner Kurier), die meist gesehene deutsche Nachrichtensendung Die Tagesschau oder die verschiedenen linken Zeitungen: Alle haben schon über die "Identitäre Bewegung" berichtet. Dabei ist fraglich, ob bei einer Handvoll Aktivisten, auch wenn diese sich immer wieder spektakulär in Szene setzen können, überhaupt von einer "Bewegung" gesprochen werden kann. Fest steht nur, dass die "Identitären" in Deutschland von einem sich selbstbespielenden Internetphänomen zu einer aktionistischen Vorfeldorganisation der AfD und zum Steigbügelhalter für ihre Öffentlichkeitsarbeit wurden.
Die "IB" wird auch weiterhin die Öffentlichkeit suchen und rassistische Hetze und rechtsradikales Denken verbreiten. Hierbei dürfen wir nicht ihrer Selbstinszenierung und Propaganda auf den Leim gehen. Deshalb versuchen wir, uns den Identitären in einem Podiumsgespräch aus verschiedenen Perspektiven zu nähern und hinter ihre heroische Fassade zu blicken. Zugleich wollen wir besprechen, was gegen diesen "Haufen stramm rechter Vollpfosten" (Berliner Kurier) unternommen werden kann.
Prof. Micha Brumlik berichtet über die historischen Bezugspunkte und Symboliken der Identitären
Stefanie Lohaus, Herausgeberin des feministischen Missy Magazin. Im November wurde ein Podiumgespräch mit ihr zu „Frauen und Geschlechterbilder bei AfD und Pegida" von Identitären gestört.
Michael Trube, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin klärt über die Strukturen und das Personal der Identitären auf
Christine Schneider, Antifa AG der Interventionistischen Linken Berlin spricht mit uns über eine mögliche Praxis gegen die Identitären
Moderation: Dr. Gerd Wiegel
Einlass: 19:30; Kosten: 2,00 Euro / ermäßigt 1,00 Euro

10.05.17 / 19 Uhr Ein erstes Fazit zum Ende des NSU-Verfahrens
aquarium (Skalitzer Str. 6, neben Südblock) U-Kottbusser Tor
Broschüren-Release mit Podiumsdiskussion / Infos zu Veranstaltung und Broschüre

08.05.17 / 15:30 Uhr zwei Protestkundgebungen "Wir feiern die Befreiung - Keine NPD-Kundgebung in Karlshorst"
vor dem Deutsch-Russischen Museum Rheinsteinstraße 113 und Köpenicker Allee / Ecke Rheinsteinstraße
Am 8. Mai 1945 erklärte die Wehrmacht in Karlshorst (Lichtenberg) die bedingungslose Kapitulation Deutschlands im 2. Weltkrieg.
Die extrem rechte NPD hat erneut anlässlich des historischen Datums eine Kundgebung "Wir trauern um unsere deutschen Gefallenen beider Weltkriege" um 16 Uhr angekündigt. Der genaue Ort ist noch nicht bekannt. In den letzten zwei Jahren fanden bereits Kundgebungen vor dem Deutsch-Russischen Museum statt. 2016 stand die NPD mit 14 Personenan der Ecke Reinsteinstr. 108.
Aufruf vom Bündnis für Demokratie und Toleranz Lichtenberg

29.04.17 / 10-18 Uhr Tagung „Die neue Bewegung von rechts“
Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam
AKTIONSBÜNDNIS gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit zusammen mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg
Diskriminierung, Rassismus und Hetze gegen Geflüchtete gehören auch in Brandenburg leider zum Alltag – sei es auf Demonstrationen von »Nein zum Heim«-Initiativen, in den Kommentarspalten im Internet oder während Wahlkampagnen der Partei »Alternative für Deutschland« (AfD).
Wir wollen uns diese neue rechte Bewegung in Brandenburg, ihre Themen und ihre Akteure genauer ansehen. In welchem gesellschaftlichen Kontext finden die aktuellen Rechtsentwicklungen statt? Welche Strategien verfolgen rechte Protagonist_innen? Wie gelingt es der AfD momentan, so viel Zuspruch zu erhalten?
Nach eingehender Analyse wollen wir uns vor allem der Frage zuwenden, wie wir der rechten Bewegung effektiv begegnen können. Was müssen wir tun? Welche Ansatzpunkte gibt es, um eine offene, demokratische Gesellschaft zu verteidigen und zu stärken?
16.00 Uhr Podiumsdiskussion mit:
Isabelle Vandré (DIE LINKE, MdL) | Jörg Gleisenstein (Bündnis 90/Die Grünen) | Martin Osinski (Aktionsbündnis »Neuruppin bleibt bunt«) | Prof. Dr. Iman Attia und Prof. Dr. Christoph Kopke
Wir bitten um Anmeldung bis zum 21. April 2017 unter info@bbg-rls.de.

24.04.17 / 17 Uhr Gedenkkundgebung für Nguy?n Van Tú / Gegen rassistische Gewalt - damals wie heute!
Brodowiner Ring 8, Marzahn-Hellersdorf
Nguy?n Van Tú lebte ab 1987 als Vertragsarbeiter in der DDR. Am 24. April 1992 wurde er in Berlin-Marzahn am Brodowiner Ring von einem Neonazi erstochen. Damals fand ein Trauermarsch mit ca. 2.000 Teilnehmer*innen statt. 25 Jahre danach ist seine Geschichte in der Öffentlichkeit weitgehend in Vergessenheit geraten. Auch heute sind rassistische Übergriffe auf Menschen und ihre Unterkünfte alltäglich.
Genauso wie damals kämpfen heute viele Menschen um einen Aufenthaltsstatus und um Schutz vor Gewalt. An dem 25. Todestag möchten wir an Nguy?n Van Tú erinnern.
Im Anschluss um 18Uhr, JFE Anna Landsberger, Prötzeler Ring 13 Podiumsveranstaltung: Die 90er Jahre -Rassismus und Widerstand
Mit dem Ende der DDR verloren auch die sogenannten Vertragsarbeiter*innen ihren Aufenthaltsstatus, darunter viele Viet-names*innen. Dagegen formierte sich ein Widerstand, in dem für ihr Bleiberecht und Arbeit gekämpft wurde. Neben der Bedrohung durch staatliche Abschiebepolitk waren sie Ziel von massiver rassistischer Gewalt: von Seiten der Polizei, als auch durch Rassist*innen und Neonazis.
Über die Geschichte und die Situtation mehr als 25 Jahre danach sprechen Zeitzeug*innen der „Vereinigung der Vietnamesen in Berlin und Brandenburg“, Tamara Hentschel, Kollath Mai-Phuong & Nguyen Dan Thy.
Veranstalterbündnis: Reach Out Berlin | Bündnis gegen Rassismus | AKMH | VVN BdA | Vereinigung der Vietnamesen Berlin und Brandenburg | Reistrommel | AStA ASH | NEA | Anti-rassistische Initiative

20.04.17 / 19 Uhr Ausstellung gegen Alltags-Hass und Lesung mit Irmela Mensah-Schramm (Infos hier)
Frauenkreise Berlin, Choriner Str. 10, 10119 Berlin
Irmela Mensah-Schramm eröffnet Ihre Ausstellung "Überzeichnet, den Nazis entschieden entgegen gemalt!" (bis 13.07.17) und liest aus dem Buch "Mein Kampf gegen Rechts".
Am 20. April 2017 jährt sich zum 128 Mal der Geburtstag von Adolf Hitler, ein Diktator, dessen zerstörerischer Geist – verewigt in der Schrift „Mein Kampf“, bis heute weiterlebt.
Mit der Ausstellung von Irmela Mensah-Schramm Überzeichnet – Den Nazis entschieden entgegen gemalt!, setzen die Organisatoren um Frauenkreise Berlin und die Initiative für mehr Menschlichkeit Schluss mit Hass aus Königs Wusterhausen sowie die Unterstützerorganisationen Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V., der EUROPAVERLAG, die Werbeagentur Ogilvy und Mather Berlin, der Berliner Bücherhimmel und Nijinski Arts Internacional e.V., ein deutliches Zeichen gegen das Vergessen und den nationalsozialistischen und menschenverachtenden Alltags-Hass, der nach wie vor täglich in der Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar ist.

08.-18.04.17 / täglich 11-20 Uhr Ausstellung: SEQUENZEN – ERINNERUNG – WECHSEL Infos Netzwerk Selbsthilfe
Projektraum des Kunstraum Bethanien Berlin
Die Ausstellung beleuchtet den NSU-Komplex als Teil einer langen Geschichte rechten Terrors und rassistischer Gewalt in Deutschland. Dabei macht sie einige gesellschaftliche Kontexte sichtbar, die für die Aufarbeitung des NSU-Komplexes von Bedeutung sind. Die Ausstellung soll ein Schritt sein, die rassistische Spaltung in der Gesellschaft zu überwinden, indem die Geschichte der Migration als konstitutiver Bestandteil des heutigen gesellschaftlichen Zusammenlebens erkannt und migrantisches Wissen wahr- und ernstgenommen wird.

Aktuelle Buchempfehlungen:
Broschüre "Deutschland macht dicht"
Das Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht bietet einen Rundumschlag zur gegenwärtigen Asylpolitik, eine Chronologie der politische Maßnahmen und Erklärungen politischer Zusammenhänge und Rechtsbegriffe.
"In our own words" - Lebensgeschichten von geflüchteten Frauen
Eine Dokumentation des International Women Space, einer feministischen Polit-Gruppe von Frauen mit und ohne Fluchterfahrung und Migrantinnen in Deutschland.

05.04.17 / 10 Uhr 5. Jahrestag des Mordes an Burak Bektas
Rudower Str./Möwenweg (U Britz-Süd)
War Rassismus das Motiv? 5 Jahre Ungewissheit - Wir fordern Konsequenzen!
Kundgebung und feierlichen Grundsteinlegung für einen Gedenkort für Burak Bektas
Burak Bekta? wurde am 5. April 2012 in Berlin-Neukölln von einem Unbekannten ermordet, zwei seiner Freunde wurden lebensgefährlich verletzt. Sie standen gegenüber des Krankenhaus Neukölln und unterhielten sich, als ein unbekannter weißer Mann gezielt auf die Gruppe Jugendlicher mit sogenanntem Migrationshintergrund zuging und mehrere Schüsse auf sie abfeuerte: Völlig unvermittelt und wortlos schoss er und entfernte sich langsam vom Tatort. Die Überlebenden hatten den Täter noch nie zuvor gesehen. Sie beschreiben die Tat als Hinrichtung auf offener Straße. Ein Vorgang, den wir von den Morden des NSU kennen: Weißer Mann schießt wortlos und ohne Vorwarnung auf Migranten. War der Mordanschlag auf Burak und seine Freunde eine NSU-Nachahmungstat? War der Mörder ein Rassist? Viele Fragen, keine Antworten.

05.04.17 / 18 Uhr Buchvorstellung: 2017. Jahrbuch rechte Gewalt, mit Andrea Röpke
DokuZ Sinti und Roma, Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstr. 84, Aufgang 2, 3.OG, 10969 Berlin (Zugang über Oranienstraße)
Der rechte Mob macht mobil. Und Rechtsradikalismus ist heute längst nicht mehr verpönt. Seit Jahren nehmen Gewalttaten durch rechtsextreme Täter bundesweit zu, mit der Zuwanderung Tausender von Flüchtlingen ist sie 2015 geradezu explodiert. Das "Jahrbuch rechte Gewalt" versammelt in einer umfassenden Chronik alle Gewaltverbrechen mit rechtsradikalem Hintergrund, dokumentiert einzelne Fälle und Täter in Reportagen und Porträts, leuchtet Vorgehensweisen, Tätergruppen, lokale Schwerpunkte und Tendenzen in Hintergrundberichten und Analysen aus. Andrea Röpkes aufrüttelnde Chronik über den Rechtsextremismus in Deutschland ist ein konkurrenzloses Desiderat für politisch Interessierte, Besorgte und die wachsende Zahl sich in Flüchtlings-Hilfen und sozialen Projekten engagierende Bürger. (Text: Knaur Verlag)
Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wass ketne!“ („Lasst uns zusammenkommen!“).

04.04.17 / 19 Uhr Offenes Arbeitstreffen der Initiative gegen Rechts im Mieterladen, Kreutzigerstr. 23

02.04.17 / 18 Uhr Vortrag: Ideologische Geschwister: Islamismus, Antikommunismus und antimuslimischer Rassismus
nGbK (2. Stock), Neue Gesellschaft für bildende Kunst, Oranienstraße 25
Der Antikommunismus ist wie der Antisemitismus Kernelement islamistischer Ideologie: Bereits in der Zeit zwischen den Weltkriegen bekämpften etwa die ägyptischen Muslimbrüder streikende Arbeiter. Welche historischen Zusammenhänge und ideologischen Gemeinsamkeiten bestehen zwischen islamistischem, faschistischem und bürgerlichem Antikommunismus und inwiefern übernimmt der antimuslimische Wahn diese altbekannten Muster? Diesen Fragen soll, in der Veranstaltung der jour fixe initiaive, von Hannes Bode nachgegangen werden.

01.04.17 / 15 Uhr Demo: Kein Raum für Nazis und AfD / Rechte Läden und Treffpunkte dicht machen!
Antonplatz
After Demo Konzert in der Bunten Kuh, Berndasteler Str. 78, Weißensee
19 Uhr Open Mic Cypher / 21 Uhr Konzert

25.03.17 / 13 Uhr Antirassismusaktion auf dem Alexanderplatz Bündnis Aufstehen gegen Rassismus
Wir wollen am Internationaler Tag gegen Rassismus auf dem Alex durch eine zentrale Veranstaltung und viele lokale Aktionen in den Bezirken die allgemeine Aufmerksamkeit auf die sich in Deutschland rasant ausbreitende rassistische Gesinnung und die dadurch motivierten Straftaten lenken. Wir werden am Alex die Namen der 184 Todesopfer mit Kreide auf den Asphalt schreiben, Flyer verteilen und anschließend in die Bezirke ziehen und Stolpersteine putzen. Parallel werden Sängerinnen und Sänger verschiedener Chöre am Alexanderplatz einen Flashmob organisieren.
Mobilisiert Eure Freunde, Eure Arbeitskollegen, die Familie und die Nachbarn!
Anmeldung unter www.berlin@aufstehen-gegen-rassismus.de oder kommt einfach zum Alexanderplatz!

25.03.17 / 15 Uhr Antifaschistische Demo U-Bahnhof Rudow Infos
Seit mehreren Monaten erleben wir in Neukölln und in anderen Bezirken eine erneute Eskalation neonazistischer Gewalt. Nachdem im vergangenen Jahr vom Stammtisch bis ins Parlament gegen Geflüchtete gehetzt wurde und in der Folge der Zuspitzung des nationalistischen und rassistischen Normalzustandes unzählige Unterkünfte brannten, werden nun linke Läden, Cafés und politisch Engagierte aus unterschiedlichen Kontexten angegriffen.

25.03.17 / 21 Uhr Romadness Night! Take Back the Future! Solikonzert Für die Freiheit! www.alle-bleiben.info
Drugstore, Potsdamer Str. 180
Gegen unwürdige Unterbringung und bürokratische Kleinkriege,Kettenduldungen oder kalte, überfüllte, provisorische Zelte als Wohnorte, unfaire verkürzte juristische Prozesse,gezielte Desintegration und die tagtägliche Angst vor nächtlicher Abholung zur Abschiebung.

24.03.17 / 20:30 Uhr Romadness Night! Take Back the Future! Solikonzert Für die Freiheit! www.alle-bleiben.info
Theater X, Wiclefstr.32
Gegen unwürdige Unterbringung und bürokratische Kleinkriege,Kettenduldungen oder kalte, überfüllte, provisorische Zelte als Wohnorte, unfaire verkürzte juristische Prozesse,gezielte Desintegration und die tagtägliche Angst vor nächtlicher Abholung zur Abschiebung.

23.03.17 / 18:30 Uhr The Awakening Filmvorfürung Mit K.E.und der Rap Combo K.A.G.E www.alle-bleiben.info
Theater X, Wiclefstr.32
Gegen unwürdige Unterbringung und bürokratische Kleinkriege,Kettenduldungen oder kalte, überfüllte, provisorische Zelte als Wohnorte, unfaire verkürzte juristische Prozesse,gezielte Desintegration und die tagtägliche Angst vor nächtlicher Abholung zur Abschiebung.

20.03.2017 / 20:30 Uhr Hörspielprojekt "Eine Stimme finden" von Hörfix 23
eine Veranstaltung vom Register Friedrichshain-Kreuzberg im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2017 im Mieterladen, Kreutzigerstr. 23, 10247 Berlin
Von Reisen in andere Länder kennen wir Situationen, in denen einen niemand mehr versteht, in denen die Sprache verloren gegangen ist. Da gibt es vielleicht Träume, Wünsche und Vorstellungen, die man mit anderen teilen möchte, es aber nicht kann. Zu hören sind 12 Interviews mit Musik und Rezitationen von Flüchtlingen und Migrant*innen, die zwischen 2 Monaten und 30 Jahren unter uns leben.

20.03.-02.04.17 Kurdische Kulturtage 2017 alle Infos
Vom 20. März bis 2. April veranstalten in Berlin lebende Kurd*innen ein mehrtägiges Kunst – und Kulturprogramm. Anlass ist das kurdische Newroz-Fest, das jährlich mit dem Frühlingsbeginn Freiheit, Emanzipation und Neubeginn zelebriert. Die Veranstaltungsreihe soll die Möglichkeit bieten kurdische Vielfalt und politische Realitäten zu erleben und kennenzulernen.
FrauenRat Dest Dan - Infoveranstaltung zu 'Jineoloji' Info
Dest Dan besteht bereits seit den 1990er Jahren und organisiert sich mittlerweile in Rätestrukturen, mit dem Ziel politische Bildung und Selbstorganisation zu fördern. Im Rahmen der kurdischen Wochen plant der Rat nun eine Veranstaltung zum Thema ‚Jineoloji‘ - ein Konzept, das von kurdischen Frauen erarbeitet wurde und auch in Nord-Syrien und Shengal durch Vertreterinnen der kurdischen Frauenbewegung Anwendung findZX==