Aktuelle Termine in rückläufiger Reihenfolge:

Die Arbeitstreffen der Initiative gegen Rechts finden unregelmäßig statt.

2019

INFO:
Die Bürgerinitiative BASTA aus Britz hat sich 2018 gegründet. Ziel ist die Aufklärung der rechtsextremen Anschläge in Britz und Neukölln. Deshalb sind sie jeden Donnerstag 8-10 Uhr vor dem LKA am Tempelhofer Damm 12, bis es endlich Antworten gibt. Hier ihre Berichte:
1. Presseerklärung vom 25.04.2019 2. Presseerklärung vom 15.07.2019

01.11.19 / 18:30 Uhr Ausstellungseröffnung: Für Silvio von Ute Donner
Mieterladen, Kreutzigerstr. 23 - eine Veranstaltung vom Register

16.10.2019 / 20:30 Uhr Autorenlesung mit Matthias Hofmann: Kurdistan von Anfang an
Seit mehr als 70.000 Jahren sind die kurdischen Bergregionen mit ihren fruchtbaren Tälern bewohnt: hier wurde der erste komplexe Tempel in der Menschheitsgeschichte gebaut und in Kurdistan vollzogen die Menschen als erstes die Sesshaftwerdung und entwickelten die Landwirtschaft. Viele Entwicklungen in Kurdistan und darüber hinaus werden verständlich, wenn man Kurdistan von Anfang an betrachtet. Dieses Sachbuch zeigt Kurdistan und seine Bewohner_innen in einem anderen Licht, als dies bisher geschah.
Mit den heute ca. 43 Millionen Kurd_innen verbinden wir vor allem ein unterdrücktes Volk, das von westlichen Ländern zwar im Kampf gegen islamistische Milizen immer wieder unterstützt wird, das aber alleine gelassen wird, wenn die Besatzerstaaten (Türkei, Iran, Irak und Syrien) über die Kurd_innen herfallen. Da der Mittlere Osten nicht zur Ruhe kommt, werden die Kurd_innen und ein eigener Staat Kurdistan dennoch immer mehr zu einer realen Option, um die Region zu stabilisieren und die Kurd_innen als neue Ordnungsmacht aufzubauen.
Erschienen ist das Buch im www.saladin-verlag.de (500 S./19,90 Euro) ISBN: 978-3-947765-00-3
Mieterladen, Kreutzigerstr. 23 - eine Veranstaltung vom Register

19.09.19. Bundesweiter Tag der Zivilcourage
17-19 Uhr Vernissage Berliner Tatorte - Dokumente rechter, rassitischer und antisemitischer Gewalt
(Ausstellung bis 24.10.19)
eine Ausstellung der Opferberatungsstelle ReachOut Berlin mit Sabine Seyb und dem Fotografen Jörg Möller
Es sind Tatorte. Angstorte, an denen alle Illusionen verloren gingen...
http://www.tatorte.de/
Mieterladen, Kreutzigerstr. 23 - eine Veranstaltung vom Register

Sodersendung am 22.08.2019 / 3-6 Uhr Kein Hess-Gedenken am 17.08.19 in Berlin!

Wenn viele Menschen an vielen Orten viele Dinge tun, dann brechen sie den extrem rechten Konsens! Wir senden die Auftaktkundgebung vom Alexanderplatz, übermitteln Termine und Infos für die Folgezeit und es gibt jede Menge Anti-Nazi-Mucke. Seid informiert und habt Spaß dabei!
UKW 88,4 in Berlin, 90,7 in Potsdam und Livestream unter fr-bb.org

17.08.19 / ganztags berlinweite Veranstaltungen für Vielfalt, Respekt und ein angstfreies Leben für alle in Berlin lebenden Menschen! Es gibt kein Recht auf Rechtspopulismus, Rassismus und Rechtsextremismus!
Da es keine Anmeldung der Rechten gab, wurden die Demos und Kundgebungen wieder abgemeldet, auch die Demo vom Register Fh-Kb. Es finden insgesamt jedoch fünf Protestaktionen auch ohne Rechstextreme Anmeldung statt. Ihr seid herzlich eingeladen, teilzunehmen: Berlin gegen Nazis

>> 31.07.19: Antifaschistischer Thementag im Studio Ansage <<
Wir nutzen den 5. Mittwoch, um von verschiedenen Seiten dem sich verstetigenden Rassismus und Rechtsextremismus etwas entgegen zu setzen. Mit dem Thementag wollen wir informieren, aufrütteln und Handlungsstrategien für ein schönes Leben für Alle aufzeigen. Das Programm:
06:00 Karoshi Klub - Songs gegen Rechts
Tod durch Arbeit war gestern. Trip Hop für Körper und Seele. Eine Stunden Chillen aber dann wieder fix an die Arbeit.
12:00 rederei FM - Studiogast Olaf Sundermeyer vom 19.4.2017
Niemand hat die Absicht, eine professionelle Radiosendung zu machen. Dieser Satz zieht sich durch die ganze Sendung. Wir sind keine Profis, wir haben einfach zu viel Humor. Diesen wollen wir mit Euch teilen.
15:00 Radia Obskura - Immer Wieder?
Extreme Rechte und Gegenwehr in Berlin seit 1945: Ein auditiver Rundgang durch die Ausstellung vom apabiz und Aktiven Museum
16:00 Sendeübernahme von Radio F.R.E.I.: Demokratiefeindliche Phänomene - in Erfurt, Thüringen, Berlin und bundesweit
Verschiedene Akteur*innen von Partnerschaften für Demokratie kommen zu Wort. Und am Ende bleibt die Frage: Und was machen wir jetzt damit? Was tun wir und was können alle tun für Demokratie und gegen Ausgrenzung, Rassismus und Anfeindungen von Rechts?
17:00 Racial Profiling Abschaffen/Verfassungsmäßigkeit des ASOG
Die Berliner Kampagne Ban! Racial Profiling Gefährliche Orte abschaffen stellt das Rechtsgutachten zu gefährlichen Orten in Berlin vor. Es wurde in Auftrag gegeben mit dem Ziel, die polizeiliche Befugnis nach Paragraf 21 ASOG - Allgemeines Sicherheits- und Ordnungsgesetz - hinsichtlich ihrer Verfassungsmäßigkeit zu überprüfen. Das Gutachten von Dr. Cengis Barskanmaz, Rechtswissenschaftler am Max-Planck-Institut f&uum;r ethonologische Forschung, und der Rechtsanwältin Dr. Maren Burkhardt untermauern die Kritik der Kampagne und zweifelt nicht nur an der Verfassungsmäßigkeit der kritisierten polizeilichen Praxis, sondern auch an der gesetzlichen Grundlage.
18:00 Berliner Runde
Heute wird es kryptisch, denn wir stimmen Euch auf zuküftige Sondersendungen ein und wir berichten über einen faschistischen Mord in den USA und die Antifa-Kundgebung im August vor der US Botschaft in Berlin. Außerdem ist uns ein Freund verloren gegangen, Achim Arzt wird seit ca. 1 Woche von Familie und Freunden vermißt. Helft uns, ihn zu finden.
19:00 Radio Aktiv - 100 Jahre unvollendete Revolution
Warum gelingt es es den Lobbyist*innen des Mittelstands und kleinerer Konzerne derzeit häufig, sich als Vertreter*innen der sozialen Fragen in diesem Land auszugeben? Gab es in Deutschland sowas schon einmal? Warum gibt es lediglich in diesem Land eine sog. Sozialpartnerschaft zwischen Gewerkschaften und dem organisierten (Groß-) Kapital und warum überschneiden sich deren Interessen regelmäßig mit der politischen Rechten? Es redeten Bodo Zeuner, Doris Heinemann-Brooks und Rolf Becker vor dem Brandenburger Tor in Berlin über die zumeist verschwiegene Revolution von 1918, welche den 1. Weltkrieg beendete sowie das Fortwirken ihrer unvollendeten Ergebnisse bis in unsere Gegenwart. Besondere Beachtung fanden dabei die Gewerkschaften und die Partei SPD.
>>Radio Obskura Sommerspezial: Alles Faschismus oder was?
eine gemeinsame Sendung von Radio Corax (Halle), dem Freien Sender Kombinat (Hamburg), Radio Freirad (Innsbruck) und Pi Radio (Berlin). Zur gesamten Veranstaltungsreihe von RLS, Münzenberg-Forum und Dietz Verlag: Von Rechtspopulismus bis (Proto-)Faschismus geistern eine Vielzahl von Begriffen durch die Debatten und Feuilletons, um den aktuellen gesellschaftlichen Rechtsruck nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa und weltweit, zu beschreiben. Die Veranstaltungsreihe möchte Klarheit schaffen. Verschiedene der strittigen Begriffe werden diskutiert und Faschismuskonzepte auf ihre Anwendbarkeit auf heutige Phänomene abgeklopft.
20:00 Radia Obskura - Bonapartismus reloaded: Alles Faschismus oder was?
Von Ungarn über Italien bis Brasilien: Der Autoritarismus ist zurück. Weltweit stehen Presse-, Meinungsfreiheit und weitere Grundrechte zur Disposition. Auf der Suche nach Erklärung wird auch Bezug auf Marx und seinen Bonapartismuskonzept genommen. Wie viel Louis Napoleon Bonaparte in Donald Trump steckt und was uns Marx seine Analyse heute noch zu bieten hat, diskutieren Ingar Solty, Referent für Friedens- und Sicherheitspolitik der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Gerd Wiegel, Fraktionsmitarbeiter zu Rechtsextremismus/Antifaschismus der Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE. Beide sind Autoren im Sammelband Die neuen Bonapartisten. Mit Marx den Aufstieg von Trump & Co. verstehen.
21:00 Radia Obskura - Alter Faschismus in neuen Schläuchen?: Alles Faschismus oder was?
Gibt es einen ideologischen Kern von Mussolini über die AfD bis zu Bolsonaro? Die so genannte Neue Rechte reklamiert für sich einen Bruch mit dem historischen Faschismus. Doch gibt es einen ideologischen Kern von Mussolinis italienischen Schwarzhemden über die AfD und Identitäre Bewegung bis hin zu Salvini, Duterte und Bolsonaro? Sind die klassischen Faschismustheorien tauglich, um die heutigen Faschismen zu beschreiben, nützen sie in der gegenwärtigen Diskussion und wenn ja, was? Mit dem Faschismusforscher und emeritierten Geschichtsprofessor Roger Griffin aus Oxford und dem besten Kenner der europäischen Neuen Rechten, Volkmar Wölk, diskutieren zwei ausgewiesene Schwergewichte diese für einen linken Diskurs so brennende Frage.
22:00 Radia Obskura - Europa und die Rechten: Alles Faschismus oder was?
Welche Auswirkungen hat der zu erwartende Rechtsruck bei den EU-Wahlen und welche linken Gegenstrategien sollen daraus folgen? Seit Jahren sind rechte Parteien auf dem Vormarsch in Europa. Sie stellen Regierungen, sind an Regierungen beteiligt, übernehmen zentrale Posten und bilden auch auf europäischer Ebene eigene Netzwerke, im Europäischen Parlament Fraktionen. Ein wesentlicher Punkt ihrer Agenda ist nicht nur EU-Kritik, sondern oft sogar die Abschaffung der EU. Mit dem zentralen Widerspruch, dass sie sich in ein Parlament wählen lassen, das sie am liebsten abschaffen würden, gehen sie entspannt und kreativ um. Welche Europastrategien in diesen (v)ölkisch-)nationalistischen Parteien und Bewegungen vorherrschen, welche Auswirkungen der zu erwartende Rechtsruck auf Parlament und EU haben könnte und welche linken Gegenstrategien daraus folgen, darüber sprechen Jan Rettig, Politikwissenschaftler an der Uni Bremen, und die Autorin und Politikwissenschaftlerin Carina Book.
23:00 KulturWelle Dauerrauschen - Von Rechten lesen
Wir haben Besuch aus einem kritischen Lesekreis für rechte und neurechte Literatur. Nicht erst seit Thilo Sarrazin gibt es einen Markt für rechtes Gedankengut in der Literatur. Die Grenzen sind fließend und wer nun wirklich rechts ist und wer nicht, lässt sich nicht zwingend abschließend beantworten. Welche Motive sich durch viele dieser Bücher ziehen, ob man durch die kritische Lektüre in die Köpfe der Autoren (die meisten sind Männer) schauen kann und warum die Brüder Löwenherz da noch mit reingezogen werden, ist u. a. Thema der Sendung.
00:00 KulturWelle Afterhour: Was tun - eine Kellerutopie
Mittwochabend startet die Kulturwelle-Redaktion noch eine letzte geistige Umdrehung und sinniert über Phänomene, die oft nur auf den ersten Blick randständig scheinen.
Wir freuen uns auf Eure Kommentare! Hier der ganze Programmtag

22.06.19 / 15 Uhr Kein Kiez für Nazis
Antifaschistische Stadtrundfahrt / Fahrraddemo
Vortreffpunkt: 15 Uhr Ernst-Reuter-Platz / Telefunkenhaus
Start: 16 Uhr / U7 Zitadelle Spandau
www.antifa-westberlin.org

20.06.19 / 18:30 Uhr Silvio-Meier-Preis-Verleihung Jugendwiderstandsmuseum, Rigaer Str. 9

15.06.19 / 15-17 Uhr Register-Bühne auf der Fiesta Kreutziga: Tanzen gegen Rechts und Gentrifizierung
mit Incredible Herrengedeck und Lena Stöhrfaktor
Im März wurde das Register 10 Jahre alt und feiert das wärend der Fiesta. Auf der Buehne gibt es eine Kurzdarstellung der Zahlen 2018 / 2019. Im Mieterladen wird am Nachmittag die gesamte Auswertung 2018 multimedial vorgestellt und ein Ausblick auf das 1. Halbjahr 2019 gegeben.
Es gibt einen Infostand, an dem wir gerne mit Euch ins Gespräch kommen und Anlauf-/ Meldestellen im Bezirk vorstellen.

29.05.2019 / 8:30 - 16 Uhr Demokratiewerkstatt Friedrichshain-Kreuzberg mit Jugend-Barcamp: Demokratie leben!
Jugendeinrichtung OJA Martha (Glogauer Str. 22 in Kreuzberg/ Hinterhof-Saal)
Zielgruppe: Schüler*innen, Lehr- und Fachkräfte
aus dem Programm:
Vorstellung von Projekten zu Zivilcourage und Engagement durch Aktivist*innen
Das Register Friedrichshain-Kreuzberg informiert zur aktuellen Situation
ab 14 Uhr Gallery Walk mit Präsentation der Tagesergebnisse / Eröffnung durch Bürgermeisterin und Integrationsbeauftragte
Infos folgen zeitnah unter:
Partnerschaft für Demokratie auf Facebook
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Koordinierungs- und Fachstelle Demokratie leben
Kinder- und Jugend Beteiligungsbüro Friedrichshain-Kreuzberg

15.05.19 / 20 Uhr Radiosendung auf UKW 88,4 in Berlin und 90,7 in Potsdam
Wir sprechen mit Matthias von der Koordinierungs- und Fachstelle Demokratie Leben in Friedrichshain-Kreuzberg über die Demokratiekonferenz am 29.05. im Bezirk.
Wir danken Radio F.R.E.I. aus Erfurt und übernehmen Teile der Sondersendung vom 17.04. “Demokratie und demokratiefeindliche Phänomene - in Erfurt, Thüringen, Berlin und bundesweit“ in der verschiedene Akteur*innen von Partnerschaften für Demokratie zu Wort kommen. Und am Ende bleibt die Frage: Und was machen wir jetzt damit? Was tun wir und was können alle tun für Demokratie und gegen Ausgrenzung, Rassismus und Anfeindungen von Rechts?

Sondersendung Racial Profiling abschaffen und zur Verfassungsmäßigkeit des ASOG
Wir folgten einer Presseeinladung am 13. Mai ins Aquarium nach Kreuzberg. Eingeladen hat die Berliner Kampagne “Ban! Racial Profiling Gefährliche Orte abschaffen“.
Vorgestellt wurde das heute erschienene Rechtsgutachten zu gefährlichen Orten in Berlin. Es wurde in Auftrag gegeben mit dem Ziel, die polizeiliche Befugnis nach § 21 ASOG - Allgemeines Sicherheits- und Ordnungsgesetz - hinsichtlich ihrer Verfassungsmäßigkeit zu überprüfen.
Das Gutachten von Dr. Cengis Barskanmaz, Rechtswissenschaftler am Max-Planck-Institut für ethonologische Forschung, und der Rechtsanwältin Dr. Maren Burkhardt untermauern die Kritik der Kampagne und zweifelt nicht nur an der Verfassungsmäßigkeit der kritisierten polizeilichen Praxis, sondern auch an der gesetzlichen Grundlage.
Infos und Link ins Archiv befinden sich zu beiden Sendungen unter dem Datum 15.05.2019

24.05.19 Veranstaltung: Keine Einzelfälle - Erinnern an rechte Gewalt
beim Festival Offenes Neukölln im Prachtwerk Berlin (Ganghoferstraße 2)
Begleitprogramm zur Ausstellung in der Galerie Olga Benario (www.galerie-olga-benario.de)

18.05.19 / 14 Uhr Demo zum Gedenken an den Mord an Ufuk Sahin vor 30 Jahren Bhf. Wittenau
Info der Antifa Nordost

12.05.19 / 13 Uhr Kundgebung zum Gedenken an den Mord an Ufuk Sahin vor 30 Jahren Bhf. Wittenau
Info der Antifa Nordost

10.05.19 / 18 Uhr Ausstellung: Immer wieder? Extreme Rechte und Gegenwehr in Berlin seit 1945
im Rathaus Neukölln bis bis 14.06.19 Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr
Seit der Selbstenttarnung des NSU im Jahr 2011 und den rassistischen Mobilisierungen scheint die extreme Rechte in der Bundesrepublik präsent wie nie zuvor. Tatsächlich ist sie jedoch kein neues Phänomen. Die Ausstellung erzählt beispielhaft von zehn Ereignissen, die unterschiedlichen Aktionsfeldern der extremen Rechten zuzuordnen sind. Gleichzeitig dokumentiert sie den gesellschaftlichen Widerstand.
Wir wollen eine breite Öffentlichkeit daran erinnern, dass extrem rechtes Denken und Handeln in der deutschen Nachkriegsgeschichte zu keiner Zeit eine randständige Erscheinung gewesen sind; und wir wollen darauf aufmerksam machen, dass der Rechtsruck der letzten Jahre eine lange Vorgeschichte hat.
apabiz / antifaschistisches pressearchiv und bildungszentrum berlin e.V.

04.05.2019 / 9 Uhr Protestkundgebung anlässlich des Landesparteitags der AfD vor dem Rathaus Zehlendorf
Bunt, vielfältig, lautstark wollen wir klar machen: Es gibt kein ruhiges Hinterland für Rassismus und Nationalismus der AfD: weder in Steglitz-Zehlendorf noch irgendwo! Bringt Kochtöpfe, Trillerpfeifen, Plakate und gute Laune mit, um der AfD gemeinsam ihren Landesparteitag zu vermiesen.
Bündnis SZweltoffen

04./05.05.19 DENK MAL AM ORT
An jedem ersten Wochenende nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges öffnen Berliner*innen ihre Wohnungen, um an die Bewohner*innen zu erinnern, die dort in der NS-Zeit verfolgt wurden. Mit Lesungen, Installationen, Texten, Poesie und Gesang machen die verschiedenen Initiativen auf das Schicksal der Verfolgten und Getöteten aufmerksam.
An der Station 12 z. B. erzählt Rahel Mann in der Starnberger Str. 2 ihre Geschichte, wie sie als 7jährige im Keller des Hauses den Krieg überlebte. IG Blech sorgt für eine feierliche musikalische Begleitung am 04.05. von 15-17 Uhr. Info

28.04.19 / 11 Uhr Externe Sonderveranstaltung im Yorck-Kino Yorck-Kino, Yorckstr. 86 am U-Bf Mehringdamm
GESCHICHTE WIRD FILM. GESCHICHTE IST JETZT: FILM IM WIDERSTAND.
Gezeigt wird der Spielfilm “Deckname Jenny“.
Seenotrettungsinitiativen werden kriminalisiert. Jennys Bande schaut nicht mehr zu. Und handelt. Unwissentlich berührt Ihr Kampf auch die Geschichte der Stadtguerillagruppen. Wie der “Bewegung 2. Juni“, den “Revolutionären Zellen“ und der “Roten Zora“.
Zahlreiche Aktivist_innen, z. B. von Seawatch oder ehemalige Gefangene der Bewegung 2. Juni, werden vor Ort sein, um mit Euch zu diskutieren.

12.04.19 / 18 Uhr Ausstellungseröffnung Häuser im Widerstand mit Ute Bella Donner
18:30 Uhr: Vorstellung der Zahlen und Auswertung 2018 vom Register- Angriffe, Propaganda und Rassismus werden nicht weniger
Musikalische Begleitung: Solo Sep und sein Stehrumchen
Mieterladen, Kreutzigerstr. 23, 10247 Berlin

29.03.19 / 19 Uhr Immer wieder? Extreme Rechte und Gegenwehr in Berlin seit 1945
eine gemeinsame Ausstellung von Apabiz und Aktives Museum in der Zionskirche (Zionskirchplatz, 10119 Berlin)
Vernissage + Podium: Antifaschistische Gegenwehr gestern und heute - ein Gespräch zwischen den Generationen
Es diskutieren:
Dietmar Wolf, Mitbegründer der Autonomen Antifa Ost-Berlin, Mitherausgeber der Zeitschrift telegraph
Kati Becker, Koordinatorin der Berliner Register
Lasse Jahn, Kreisvorsitzender Die Falken Neukölln
Tahir Della, Aktivist bei der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e.V. und glokal e.V.
Moderation: Heike Kleffner, Journalistin, Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

22.03.19 / 9:30-14 Uhr Infoveranstaltung zum neuen Landesdiskriminierungsgesetz in Berlin Heilig-Kreuz Kirche (Blücherstr. / Ecke Zossener Str.)
Die Veranstaltung wird vom Beirat für Integration und Migration in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie leben! in Friedrichshain-Kreuzberg organisiert und von der Integrationsbeauftragten des Bezirkes unterstützt. Verschiedene Projekte werden an Infotischen auch Ihre Arbeit vorstellen.

16.03.19 / 14 Uhr berlinweiter March against Racism S-/U Bahnhof Wittenbergplatz
Vortreffen z. B. jeweils 13 Uhr S-Bhf. Schöneweide, S-Köpenick Kundgebung mit Picket-Line des Bündnis Neukölln u.a. am 21.3. von 17-18 Uhr am U-Bahnhof Rudow Infos

13.03.19
18:30 Uhr: Vorstellung der Zahlen und Auswertung 2018 vom Register - Angriffe, Propaganda und Rassismus werden nicht weniger
19-21 Uhr Film: The Hate Destroyer + anschl. Diskussion zur aktuellen Situation mit Irmela Mensah-Schramm
(seit 32 Jahren aktiv, 2019 ist 500. Ausstellung, ü. 80.000 Sticker entfernt und unendlich viele Graffiti übermalt)
Ein Film aus dem Jahr 2010 von den italienischen Filmemachern Vincenzo Caruso und Fabrizio Mario Lussu. Deutschlandpremiere war am 21.04.18 in der Kunstkooperative Kreuzberg. Danach wurde der Film in Berlin nicht mehr gezeigt. An Aktualität hat er jedoch nicht verloren.
Mieterladen, Kreutzigerstr. 23, 10247 Berlin

06.03.19 Pressekonferenz der Berliner Register und der Opferberatungsstelle ReachOut
Vorstellung der Zahlen 2018 für Berlin und Veröffentlichung der Auswertung der Bezirkschroniken.

04.03.19 / 20 Uhr Buchvorstellung mit dem Autor*innenkollektiv Jugendliche ohne Grenzen Zwischen Barrieren, Träumen und Selbstorganisation - Erfahrungen junger GeflüchteterVersammlungsraum Mehringhof, Gneisenaustr. 2a
In diesem Band blicken Jugendliche des Autor*innenkollektiv auf die Jugendhilfe, auf alles, was oft nur scheinbar helfend für geflüchtete Kinder und Jugendliche zur Verfügung steht. Sie beschreiben wie sie das Aufnahmeland Deutschland empfinden und ihre Situation darin. Das Kollektiv berichtet über seinen Alltag, der geprägt ist von erschwerten Bedingungen wie Rassismus und struktureller Diskriminierung einerseits und den alltäglichen Anforderungen des Erwachsenwerdens andererseits. Nicht zuletzt zeigen die Autor*innen wie sie in selbstorganisierten Gruppen und Räumen Selbstwirksamkeit, Solidarität und Empowerment-Prozesse erleben.

04.03.19 / 14-17 Uhr Vortrag Dr. Harry Waibel: Antisemitismus, Neonazismus und Rassismus in der DDR und die Folgen bis heute
Kostenfrei aber mit verbindlicher Anmeldung: Info- und Anmelde-Formular (docx) bitte ausgefüllt bis 15.02.19 zusenden an fk@berliner-register.de

24.02.19 / 25 Jahre Widerstand gegen Verarmung, Entrechtung und Rassismus Tacheles e. V.
Am 24. Februar wird Tacheles 25 Jahre alt. Das ist eine ganz schön lange Zeit und sehr viel ist in den Jahren passiert. Leider ist die Arbeit auch weiterhin notwendiger denn je.
Für den 16. Juni 2019 planen wir anlässlich dieses Jubiläums ein großes Fest der Solidarität rund um den Loher Bahnhof. Special guest wird die Gruppe Microphone Mafia & Esther Bejarano (eine deutsch-jüdische Überlebende des KZ Auschwitz-Birkenau) sein. Wer mal ein paar alte und aktuelle Fotos rund um die Tacheleshistorie schauen will, kann das hier machen: www.facebook.com/harald.thome.3/posts/1099332780227203
Über Grußbotschaften zum Jubiläum würden wir uns sehr freuen, also schickt diese gerne.

22.02.19 / 9:30-14 Uhr Infoveranstaltung zum neuen Landesdiskriminierungsgesetz in Berlin Heilig-Kreuz Kirche (Blücherstr. / Ecke Zossener Str.)
Die Veranstaltung wird vom Beirat für Integration und Migration in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie leben! in Friedrichshain-Kreuzberg organisiert und von der Integrationsbeauftragten des Bezirkes unterstützt. Verschiedene Projekte werden an Infotischen auch Ihre Arbeit vorstellen.

02.02.19 / 13 Uhr Jeder hat das Recht, ein ruhiges Leben zu leben.. Start S-Bahnhof Friedrichstraße
..sagt Waseem, der mit 16 allein aus Syrien fliehen musste. Grenzbeamte schossen auf ihn, oder griffen ihn mit Tränengas an. Zu Fuß, mit dem Schlauchboot, schwimmend und versteckt im Kleinlaster.. Immer war seine Hoffnung, sich selbst in Sicherheit zu bringen und dann den Rest seiner Familie nachzuholen.
Bis 17.04.2019 kann man auf ARTE die Dokumentation - Kein Recht auf Familie? Geflüchtete kämpfen um ihre Angehörigen - sehen.
Fteim Almousa, ein Gründungsmitglied unserer Initiative Familienleben für Alle! und ihre Tochter Riham teilen in der Doku ihr Leiden und ihre Angst: Riham ist im Juni 2018 volljährig geworden. Muss sie allein im Libanon zurück bleiben, wenn für die anderen Familienmitglieder endlich der Familiennachzug zu Fteim möglich wird?
Seit August 2018 ist der Familiennachzug zu subsidiär Geschützten wieder möglich. Aber das Antragsverfahren ist so kompliziert und die beteiligten Behörden bearbeiten die Anträge so langsam, dass noch nicht einmal die gesetzlich vorgesehenen 1000 Menschen pro Monat einreisen können. Bis Ende Dezember wurden nur 2612 Visa ausgegeben. Das entlarvt das Gesetz als Instrument, um Familiennachzug zu verhindern.
Dagegen werden wir am 02.02.2019 gemeinsam mit vielen anderen auf die Straße gehen:
Rund 50 Organisationen und Initiativen rufen mit uns zusammen dazu auf, gemeinsam zu protestieren, bis Grund- und Menschenrechte endlich für alle gelten.
Abschlusskundgebung: Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (ca. 7 Minuten Fußweg zum Hauptbahnhof)
Geplant sind Aktionen außerdem in Köln, in Osnabrück, in Mainz und in Frankfurt.
Initiative Familienleben für Alle!

27.01.2019 / 16 Uhr Demo zur Solidarisierung mit den LGBTI-Menschen in Tschetschenien Link zum Event
Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland, Werdscher Markt 1 Berlin
Bitte schauen Sie sich diesen Demo Aufruf zum Stopp an Massenmorden und Folterungen an LGBT-Menschen in Tschetschenien von Mikhail Tumasov, Vorsitzender des russischen LGBT-Netzwerks, an. Bitte kommen Sie zahlreich und setzen sich für die Menschenrechte der LGBTI Menschen in Tschetschenien ein!

Termine in rückläfiger Reihenfolge:

2018

23.11.18 / 14 Uhr Demo und Kundgebung: NEIN zu Rassismus, NEIN zu Ausgrenzung, FÜR Zivilcourage! Warschauer Brücke
Die Initiative Togo Action Plus e.V. positioniert sich klar gegen Rassismus und lädt alle Menschen dazu ein, gemeinsam gegen jegliche Art von Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und für Zivilcourage einzustehen.
Die Sorgen von Menschen werden aktuell gezielt genutzt, um rechtsextremes Gedankengut zu verbreiten und Hass zu legitimieren. Rechtsextreme, rassistische Aussagen werden zunehmend toleriert und politisch gefördert. Derzeitige politische Entwicklungen in unserer Welt, wie unter anderem in Brasilien und Italien, sind besorgniserregend und angsteinflößend.
Wir sagen NEIN zu Rassismus und zu rechtem Hass! Gemeinsam können und müssen wir dagegenhalten!
Setzen wir ein Zeichen dafür, dass Rassismus nicht akzeptabel ist. Wir müssen nicht auf weitere Anlässe warten, um zu demonstrieren, sondern gehen auf die Straße gegen den tagtäglichen Alltagsrassismus, den Geflüchtete, Migrant*innen und People of Colour gegenwärtig erleben müssen.
Lasst uns gemeinsam für unsere Vorstellungen frei von Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus und jeglicher Art von Diskriminierung einstehen!

16.11.18 Soliparty für ein Freies Radio - für die unabhängige Stimme Eurer Stadt Berlin!
Rote Insel, Mansteinstrasse 10
Für ein Freies Radio Berlin sendet u. a. Studio Ansage seit November 2005 (!!!) live aus der Kreutzigerstraße. Die vielen 100 Radiomacher*innen investier(t)en sehr viel Zeit und Raum in das Projekt "Freies Radio". Niemand erhält Geld für die arbeitsintensive, verantwortungsvolle und regelmäßige Arbeit - gesendet wird in Gänze ehrenamtlich. Ab und an konnten für ein Radioprojekt kleine finanzielle Mittel eingeworben werden, um die Overheadkosten (Raummieten, Technik, Strom, Webspace, notwendige Reparaturen oder Neuanschaffungen) wenigstens teilweise zu finanzieren. Dazu kommen kleine Vereinsbeiträge und zusätzliche Spenden der Sendemachenden, teils von ihrem ALG II noch bitter abgespart.
Alle par Monate ging es mit der Medienanstalt Berlin Brandenburg mit allen Partner*innen der Frequenz in die Verhandlungen über die Bespielung der Frequenz 88,4. In diesem Jahr gestalten sich die Verhandlungen besonders schwierig, da scheinbar die Meinungen, was Freies Radio ist, was sich inhaltlich hinter dieser Bezeichnung verbirgt, zwischen den Partnerinnen, die derzeit die Frequenz abwechseln bespielen, und der MABB scheinbar weit auseinander gehen. Seit Monaten können aufgrund der fehlenden Planungssicherheit keine kleinen Drittmittel für den Sendebetrieb eingeworben werden. Zusätzlich sind seit Monaten die Kräfte der Aktiven in die Verhandlungen gebunden. Wir alle haben schon in den Tiefen unserer Hosentaschen und der unserer Freund*innen und Nachbar*innen gekramt.
Für den Erhalt des Freien Radio Berlin benötigt Studio Ansage Eure Unterstützung! Kommt zur Soliparty und bringt Eure Freund*innen mit. Laßt uns gemeinsam einen tollen Abend haben und unterstützt die unabhängige Stimme Eurer Stadt Berlin!
Warum dieser Termin auf einer Seite gegen Rechtsextremismus und Rassismus?
Weil nicht nur das Register Friedrichshain-Kreuzberg regelmäßig über Studio Ansage sendet, sondern das Thema auch in anderen Sendungen von anderen Sendemacher*innen immer wieder große Bedeutung hat. Freies Radio sendet eben auch das, was andere Medien nicht berichten. Vor allem aber gibt es Zeit und Raum auch immer wieder hinter die Kulissen zu schauen und mit Protagonist*innen zu sprechen. Es ist dann eben nicht ein Beitrag von 2 min, sondern oft nimmt sich eine ganze Sendung Zeit, ein Thema ausgibig zu beleuchten.

09.11.18 Keine Naziaufmärsche in Berlin am 80. Gedenktag der POGROME!
Jetzt sind ALLE gefragt: BITTE sprecht alle Clubs, Projekte und Verteiler die ihr kennt direkt an, das sie unsere FB-Events für die Demos/Proteste teilen und dafür EINLADEN!
Wir haben bisher erst 8000 Einladungen! Da geht noch viel mehr!
Reclaim Club Culture: Faschismus wegbeamen - Reclaim Resistance.
( #Gedenkenheißthandeln | https://www.facebook.com/events/257614211606173/ )
Berlin gegen Nazis: Breite Proteste gegen den rechtsextremen Aufmarsch in Mitte
( https://www.facebook.com/events/1962840703810872/ )

13.10.18 / 12 Uhr #unteilbar - Solidarität statt Ausgrenzung
Auftaktkundgebung 12 Uhr Alexanderplatz/ Ecke Karl-Liebknecht-Straße, Start der Demo 13 Uhr zum Großen Stern
Ein breites Bündnis (Ende August hatten bereits über 450 Organisationen und Personen den Aufruf unterstützt, Mitte September haben bereits über 2500 den Aufruf unterzeichnet) für eine vielfältige, freie und solidarische Gesellschaft ruft zur Bundesweiten Demo auf. Angriffe auf Menschenrechte, Religionsfreiheit und Rechtsstaat sehen wir mit großer Sorge. Wir lassen nicht zu, daß Ausgrenzung und Menschenverachtung gesellschaftsfähig werden. Gemeinsam stellen wir uns gegen Diskriminierung, Verarmunt, Rassismus, Sexismus, Entrechtung und Nationalismus für eine offene, freie Gesellschaft und für soziale Gerechtigkeit.
Info

03.10.18 / 14 Uhr Anwohner*innen Gegenproteste gegen extrem rechte Demo in Mitte
Für den 3. Oktober ruft die extrem rechte Organisation "Wir für Deutschland (WAD)" um 14 Uhr zu einem erneuten Aufmarsch vom Hauptbahnhof durch Berlins Mitte unter dem Motto "Tag der Nation" auf.
Die Anwohner*innen-Initiative für Zivilcourage - gegen Rechts hat eine Protestkundgebung gegen diesen Aufmarsch in ihrem Wohnviertel angemeldet. Die Kundgebung der Anwohner*innen findet ab 14 Uhr an der Friedrichstraße/ Johannisstraße neben dem Friedrichstadtpalast statt.
(Anm. d. Red.: Die genaue Route des rechten Aufmarsches wird erst 48 Stunden vorher, wenn überhaupt, durch die Polizei bekannt gegeben. Dies dient auch dazu, Gegenanmeldungen zu verhindern, weil diese ebenfalls vorzeitig angemeldet werden müssen. Die Meinungsfreiheit der Extremen Rechen wird über die Meinungsfreiheit der Zivilbevölkerung gesetzt, die duch solche undemokratischen Verhaltensweisen der vom Staat Beauftragten enorm eingeschränktw wird.) Erst wenn die Route des rechten Aufmarsches bekannt ist, können die Anwohner*innen ihren Protest in Sicht- und Hörweite des Aufmarsches tragen, wenn die Polizei dies nicht zu verhindern sucht, oder andere Anwohner*innen unvorbereitet mit einem rechten Aufmarsch konfrontiert werden, wie es im August beim "Heß-Marsch" in Friedrichshain und Lichtenberg geschehen ist.
Für den 03.10. haben die Nazis auch eine Route in Friedrichshain (Warschauer Straße) angemeldet!! Auch hier gilt es, die Demo zu zu verhindern.

29.09.18 "We ll come united"
Zu einer Großkundgebung und Demo ruft in Hamburg ein breites Bündnis von weit über 300 Initiativen, Gruppen und Organisationen aus Politk, Sport, Kultur, Kirchen und Gewerkschaft auf, darunter viele antifaschistische und migrantische Gruppen. Wir bauen Alianzen, um Ausgrenzung und rechte Hetze zu bekämpfen, heißt es im Aufruf.

22.09.18 / 12 Uhr Nein zu Rassismus! Gegen den Hass! Für Zivilcourage!
U5 Samariterstraße (Frankfurter Allee/ Mainzer Str.)
Nach den Ausschreitungen in Chemnitz, Plauen und Köthen ruft ITAP zu einer Demonstration gegen Rassismus, gegen den Hass und für Zivilcourage auf!
Die Debatte über Flucht, Asyl und Migration ist durch menschenfeindliche Aussagen und Rassismen geprägt. Nicht nur die AfD, sondern auch aus der Mitte kommen Aussagen wie Anti-Abschiebeindustrie, konservative Revolution, Retten oder nicht retten. Vor kurzem begründete NRW-Innenminister Reul (CDU), ein verfassungswidriges Abschiebeurteil mit dem Rechtsempfinden der Bevölkerung. Dass solche Debatten möglich sind, ist erschreckend genug.
Noch erschreckender ist die Tatsache, dass diese Debatten Plattformen für Rechtsextreme bieten und Neonazis und besorgte Bürger*innen zusammen in Chemnitz demonstrieren und ihren Hass zum Ausdruck bringen. Chemnitz, Plauen und Köthen habe gezeigt, welches Selbstbewusstsein und Mobilisierungspotenzial die rechte Szene im Moment besitzt.
Umso wichtiger ist es, dagegen aktiv zu werden: Wir sagen NEIN zu Rassismus und zu rechtem Hass!
Initiative Togo Action Plus e.V. | ITAP.Berlin

20.09.18 / 18 Uhr Gedenken an Luke Holland
Blumenniederlegung an der Todesstelle Walterstraße/ Ecke Ringbahnstraße, Berlin-Neukölln
Am 20.09.15 wurde Luke Holland von einem Nazi ermordet. Wir möchten seinen Eltern und Freund*innen unsere Anteilnahme übermitteln und betonen, dass wir an ihrer Seite stehen. Nicht nur weil ihnen ihr Sohn genommen wurde, sondern auch weil sie im Verfahren gegen den Mörder ihres Sohnes mitansehen mussten, wie dieser Mord entpolitisiert und die rechte Gesinnung des Verurteilten Rolf Zielezinskis verschleiert wurde.
Luke Holland musste möglicherweise sterben, weil er im Beisein seines Mörders eine Fremdsprache gesprochen hatte. Der später für die Tat verurteilte Zielezinski hatte sich kurz zuvor erbost, dass in seiner Stammkneipe kaum noch Deutsch gesprochen werde.
Wir sind bestürzt, wie der Richter in Lukes Fall, behaupten konnte, Zielezinski sei kein Nazi. Er hatte so viele illegale Waffen, Nazi-Devotionalien, Adolf Hitler-Büsten in seiner Wohnung, Gerätschaften zum Herstellen von Munition und trotzdem behauptet der Richter, dass er kein Nazi wäre. Das ist eine völlige Fehleinschätzung! (Phil Holland, Vater von Luke am 5.4.2017)
Während des Prozesses hatten wir zudem auf einen möglichen Zusammenhang mit dem Mord an Burak Bektas hingewiesen, dieser wurde aber bis heute nicht aufgeklärt.
Initiative Gedenken an Burak Bektas

19.09.18 / 10-22 Uhr "Besser miteinander leben"
Leopoldplatz
Thematische Informations- und Mitmachstände am Zivilcourage-Aktionstag von Projekten, Initiativen, Vereinen und allg. sozialen Akteur_innen: u. a. Vorstellung der Berliner Registerstellen zur Erfassung von rassistischen u.a. übergriffen, Kostenloses Zivilcourage-Training zur spontanen Teilnahme, Austauschplattform/Gesprächscafe für Bürger_innen zum Thema Zivilcourage, Plattform für persönliche Berichte: Erfolgs-Situationen der Zivilcourage und wo sie dringend nötig wäre, Musik, Theater, sonstige künstlerische Aktivitäten und Ausstellungen, Grußworte und Ansprachen durch Prominente, Flashmob / Smart Mob, Street Art, ...
NARUD e.V. - Netzwerk für Teilhabe und nachhaltige Entwicklung
PIIP Kompetenzzentrum / Registerstelle Mitte

05.09.18 / 19-21 Uhr Das blinde Auge - Ein Todesfall in Thüringen
Film und Gespräch mit Martina Renner (MdB), Jan Smendek (Filmemacher), Sabine Seyb (ReachOut), Moviemento Kino, Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin
Axel U. wurde in der thüringischen Kleinstadt Bad Blankenburg am 24. Mai 2001 von einem stadtbekannten Neonazi brutal getötet. Doch Polizei, lokale Medien und Stadtpolitik tun sich schwer, dies als politisch motivierte Tat einzuordnen. Durch monatelange Recherchen wurde der Fall erneut aufgerollt, Akten der Sicherheitsbehörden durchforstet und mit Angehörigen und Zeitzeug*innen gesprochen. Dabei kam heraus, wie viel die Geheimdienste und Polizeien eigentlich schon damals wussten. Besonders bizarr: Der Täter war ein wichtiger Funktionär im Thüringer Heimatschutz (THS) und kommt aus einem Umfeld, aus dem auch die späteren NSU-Terroristen stammen. Trotzdem: Den Fall halten die Behörden bis heute nicht für eine neonazistische Gewalttat - und Axel U. ist nur einer von vielen.
Ein Film von Filmpiraten (Erfurt) und ezra, der Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen.
Im Anschluss an den Film diskutieren der Autor Jan Smendek, Sabine Seyb von der Opferberatungsstelle ReachOut sowie die LINKEN-Abgeordnete Martina Renner über die Gefahr rechter Gewalt, die staatliche Anerkennungspraxis und die Bedeutung nicht-staatlicher Akteure als Korrektiv.
Moderation: Sebastian Wehrhahn
Eine Veranstaltung von Martina Renner, Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag in Kooperation mit der "Hellen Panke" e.V. - Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin
Eintritt: 2 Euro

01.09.18 / 12-22 Uhr 6. Mittenwalder Straßenfest unter dem Motto "Verbinden statt Ausgrenzen"
Mittenwalder Straße zwischen Fürbringer- und Gneisenaustraße, 10961 Berlin Kreuzberg
Infos unter www.mog61ev.de

Ende August erscheint eine Doppelnummer der ZAG - antirassistische Zeitschrift
ZAG_75 HILFE DIE HELFER KOMMEN!
ZAG_76 ALLES HAT EIN ENDE
Wir beenden mit der kommenden Doppelnummer nach 25 Jahren das Erscheinen der ZAG. Genaueres ist der Nummer 76 zu entnehmen. Gleichzeitig lösen wir das Nachbestellarchiv auf und geben gegen Porto & Versand die ZAG ab.
Info

30.08.18 / 19 Uhr Vortrag und Lesung: Die braune Saat - Antisemitismus und Neonazismus in der DDR und die Folgen bis heute
Vortrag und Lesung mit Harry Waibel im SJZ Drugstore, Potsdamer Str. 180 (Schöneberg)

26.08.18 / 14 Uhr Nazi feiert auf Reichstagswiese Geburtstag
Der selbsternannte "Volkslehrer" will auf der Reichstagswiese seinen Geburtstag mit Gesang und Volkstanz feiern, eine Versammlung hat er nicht angemeldet. Lustgerweise ruft der Reichsbürger Rüdiger Hoffmann zu einer Gegenkundgebung auf. Es könnte also eine interessante kleine "Veranstaltung" der extremen Rechten werden, wo es sich möglicher Weise lohnt, einmal vorbeizuschauen.

20.08.18/ 18.30 Uhr Protest gegen Bärgida und Rassismus
Jede Woche gibt es in Berlin einen Pegida-Aufmarsch. Ihre Anhänger_innen nennen sich Bärgida und versammeln sich wieder am Montag um 18.30 Uhr am Hauptbahnhof. Dagegen ruft das Aktionsbündnis #NoBärgida zu Protesten auf.
Treffpunkt von #No Bärgida ist der Hauptbahnhof (Washingtonplatz) um 18.30 Uhr. Die Rassist_innen, Nazi-Hooligans und Flüchtlingsfeinde von Bärgida versammeln sich ebenso um 18.30 Uhr am selben Ort. Bärgida führt häufig spontane Aufmärsche im Anschluss an die Kundgebung am Washingtonplatz durch. Zu diesem Zweck fahren die Rassist_innen mit U oder S-Bahn zum Startpunkt des Aufmarsches. Info

18.08.18 - Die extreme Rechte marschiert in Spandau und durch Friedrichshain und Lichtenberg
Eine Zusammenfassung der Ereignisse des Tages

Am 18. August, zogen rund 700 Neonazis ohne größere Störungen durch Berlin, um dem Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß zu huldigen. Es bleibt zu befürchten, dass sich solche Szenen in Zukunft wiederholen. Kritik gibt es auch am Verhalten der Polizei. Auf ihrem Blog "Berlin rechtsaußen" hat das apabiz die Ereignisse des Tages zusammengefasst: Nazi-Rochade in Berlin

18.08.18 NS Verherrlichung stoppen!
Aufruf gegen den Rudolf-Hess-Marsch 2018 in Spandau
über 1000 Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet und Europa wollen den NS-Kriegsverbrecher ehren. Seit Kurzem mobilisieren die Rechten zu 12 Uhr am Bhf. Spandau. Gegendemos und Kundgebungen versperren ihnen den Weg.
Update | Aktuelle Infos unter Berlin gegen Nazis

17.08.18/ 17 Uhr Vorabend-Demo zur Verhinderung von Neonaziaktivitäten
Bahnhof Spandau
Am 18.08.2018 ist ab 12 Uhr ein rechtsextremer Aufmarsch in Spandau angemeldet. Thema ist der 31. Todestag des verurteilten NS-Kriegsverbrechers Rudolf Heß, der am 17. August 1987 in einem Gefängnis in der Spandauer Wilhelmstadt Selbstmord beging. Gegen das Neonazi-Gedenken mobilisiert das Spandauer Bündnis gegen Rechts.

15.08.18/ 20 Uhr Antifa-VV zum Heß-Marsch
Aquarium, Skalitzer Str. 6 am Kotti

27.07.18 / 19 Uhr Dyke* March Berlin 2017 - für lesbische Sichtbarkeit und Lebensfreude
Platz der Luftbrück (Tempelhof/Kreuzberg)/ vor dem Flughafengebäude
2018 ziehen zum 6. Mal Lesben, Dykes und Unterstützer/innen* für mehr lesbische Sichtbarkeit und Lebensfreude durch die Straßen in Berlin. Denn es ist noch lange nicht genug! Der Dyke* March Berlin ist eine Demonstration von Lesben, Freundinnen und Freunden diverser Identitäten, Altersgruppen und Nationalitäten. Das * hinter dem Dyke heißt: Trans* sind bei der Demo herzlich willkommen!
Wir verzichtet auf Trucks, Sponsoring und Firmenwerbung! Auch dieses Jahr wird die Demo von Dykes on Bikes (Lesben auf auf Motorrädern) angeführt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, einfach kommen und mitfahren!

23.06.18 / 15:15 Uhr Kundgebung: Schluß mit dem Mißbrauch von Obdachlosen durch neurechte Nationalisten aus dem Havelland
Die Gruppe pflegt tiefe Verstrickungen zur Extremen Rechten (z. B. Thürgida, Hells Angels) / Redebeitrag und Info

14.06.18 Stolpersteinverlegungen in Friedrichshain-Kreuzberg
9:00 Uhr Admiral-/ Kohlfurter Straße - Herbert Heuer, Opfer der Homosexuellenverfolgung
9:25 Uhr Strausberger Platz 1 - Kurt Donn, verhaftet im Rahmen der Aktion Arbeitsscheu Reich
9:45 Uhr Karl-Marx-Allee 94 - Elisabeth Jarosch, Euthanasieopfer
10:15 Uhr Ebertystraße 12a - Friedrich und Martha Büttner, Zeugen Jehovas
Info

09.06.18 / 14 Uhr Nicht in unserem Namen - Für Frauenrechte ohne Rassismus
Proteste gegen den erneuten flüchtlingsfeindlichen Frauenmarsch
Mehringplatz (U Hallesches Tor)
Unter dem Motto Wir sind kein Freiwild, Nirgendwo!!! wird bundesweit für den 09. Juni 2018 nach Berlin zum zweiten so genannte Frauenmarsch Berlin mobilisiert. Die rassistische Demonstration soll nach Aussagen der Veranstalter_innen um 15 Uhr am U-Bahnhof Hallesches Tor im Ortsteil Kreuzberg starten und bis zum Kanzleramt in Mitte führen.
Auch der zweite Frauenmarsch ist im Namen von Bilges Verein Leyla e.V. angemeldet und soll trotz Bilges AfD-Mitgliedschaft nach eigener Aussage parteiübergreifend sein. Vor dem Hintergrund des ersten Versuchs im Februar kann auch diesmal bei der Zusammensetzung der Teilnehmer_innen vom Erscheinen organisierter Rechtsextremer und Anhänger_innen islam-und flüchtlingsfeindlicher Gruppierungen ausgegangen werden.
aktuelle updates | Einschätzung der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus

09.06.18 / 13:30 Uhr Demo gegen den Al-Quds-Marsch
Auftaktkundgebung am Nollendorfplatz
14:30 Uhr: Demonstration über Kleist- und Tauentzienstraße mit Jüdische Gemeinde, Kurdische Gemeinde, Zentral rat Esiden, Iranische Opposition u.a.
15:30 Uhr: Abschlusskundgebung Joachimstaler Straße / Lietzenburger Straße
Infos

07.-11.06.18 Proteste gegen die geplanten Einschränkungen des Familiennachzugs
Vom 7. bis 11. Juni protestieren Flüchtlinge mit subsidiärem Schutz und andere Menschenrechts-Aktivist/innen gegen die geplante Verabschiedung des Familiennachzugsneuregelungsgesetzes: Kundgebungen, Straßentheater, Interreligiöse und Interkulturelle Begegnungen, Sachverständigenanhörung auf der Straße u. v. m.
Familie für alle

27.05.18 / 11:30 Uhr Rassistischen Großaufmarsch der AfD zum Kanzleramt stoppen! Wiese vor dem Bundeskanzleramt
In Berlin laufen die Vorbereitungen für Proteste gegen den angekündigten rassistischen Aufmarsch der AfD auf Hochtouren. Aus Presseberichten war hervorgegangen, dass der AfD Bundesvorstand diesen bereits seit einigen Wochen für Ende Mai plant und tausende Rassist*innen nach Berlin mobilisieren will. Umgehend hatte sich ein breites Bündnis aus zahlreichen zivilgesellschaftlichen Gruppen, Initiativen und Kulturschaffenden unter dem Motto Stoppt den Hass - Stoppt die AfD zusammengefunden, um zu zeigen, dass in Berlin kein Platz für rechte Hetze ist.
Info und Aufruf

26.05.18 / 12 Uhr Demo Neue Rechte versenken! U-Bahnhof Hohenzollernplatz (Wilmersdorf)
Antifa-Demo gegen die AfD & Nazi-Aufmärsche Info

30.04.18 / 16 Uhr Widerständig und solidarisch im Alltag - Organize! U-Bhf. Seestraße
Steigende Mieten, Zwangsräumungen und Wohnungslosigkeit, Stress auf dem Amt, Alltagsrassismus und zunehmende überwachung sind Ausdruck der alltäglichen Gewalt des Kapitalismus. Rechte Parteien und Gruppen wie die AfD spalten durch Nationalismus und Populismus unsere Gesellschaft.
Eine wirkliche Veränderung kann nur gemeinsam von unten geschaffen werden. Unsere Alternative zum staatlichen Versagen ist Solidarität und Selbstverwaltung unserer Viertel und Städte; gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung! Infos

25.04.18 / 19 Uhr Mobilisierungsveranstaltung: AfD-Aufmarsch am 20. Mai verhindern!!
BAIZ, Kultur- und Schankwirtschaft, Schönhauser Allee 26A
Berlin wegen überfüllung geschlossen! Für wen denn? Wieso denn? Wann denn? Für die AfD, die Identitären, alle Pestgidas und den gesamten anreisenden Rest der braunen Schlammlinge.
Die AfD plant am 20. Mai einen Aufmarsch durch Mitte zum Kanzleramt.
Wie wir das zusammen hinbekommen, daß es gelingt, klare Kante zu zeigen und die Straße nicht dem rechten Mob zu überlassen, diskutieren wir mit Euch, dem Berliner Bündnis gegen Rechts und anderen antifaschistischen Gruppen. PRESSEMITTEILUNG: Stoppt den Hass! Stoppt die AfD! Proteste gegen AfD-Demonstration in Berlin angekündigt

21.04.18 Schluss mit dem rechten Terror in Neukölln - Solidarität mit den Betroffenen!
15:00 Uhr: Demo-Auftaktkundgebung Bat-Yam-Platz (Nähe U7 Lipschitzallee)
16:30 Uhr: Abschlusskundgebung Gedenkort Burak Bektas (Nähe U7 Britz Süd) Demoaufruf / Infos

28.03.18 Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg
Präsentation des im Beltz-Verlag erschienenem Sammelband "Rassismus und Rechtsextremismus in Deutschland. Figurationen und Interventionen in Gesellschaft und staatlichen Institutionen" zusammen mit einer Aufführung der NSU-Monologe sowie einem Publikumsgespräch mit der NSU-Nebenklagevertreterin Gül Pinar und Oliver von Wrochem, Historiker und Leiter des Studienzentrums der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Infos zur Veranstaltung
Der Sammelband beschäftigt sich mit unterschiedlichen Facetten von Rassismus und Rechtsextremismus in ihren historischen Kontinuitäten und gegenwärtigen Ausprägungen im Kontext von Globalisierung, aktueller Fluchtmigration, der Herausbildung neuer rechter Bewegungen sowie der Aufarbeitung der NSU-Morde. Die Beiträge geben einen überblick über aktuelle Forschungsperspektiven auf Rassismus und Rechtsextremismus in Deutschland sowie zentrale Definitionen, Begriffe und Kontroversen. Einen Schwerpunkt bildet die Verwurzelung rechtsextremer, rassistischer und anderer menschen(rechts)verachtender Orientierungs- und Handlungsmuster, Strukturen und Gewaltformen in staatlichen Institutionen und der sogenannten gesellschaftlichen Mitte. Der Band fragt zudem nach geeigneten bildungspolitischen und -praktischen Ansätzen, um in Gesellschaft und staatlichen Institutionen alltägliche (Diskriminierungs-)Muster von Rechtsextremismus und Rassismus zu durchbrechen. Infos zu den Inhalten des Sammelbandes beim Verlag
Neben Beiträgen u.a. von Micha Brumlik, Iman Attia, Oliver von Wrochem und Astrid Messerschmidt beinhaltet der Sammelband auch ein Gespräch mit der Musikerin, Aktivistin und Auschwitz-überlebenden Esther Bejarano. Gemeinsam mit dem Rapper und Sozialarbeiter Kutlu Yurtseven spricht sie über ihr Engagement gegen Rassismus und Rechtsextremismus, Kontinuitäten und Veränderungen von Rassismus in Deutschland sowie notwendige Formen des (künstlerischen) Widerstands. Interview in gekürzter Fassung auf MiGAZIN

24.03.18 / 14 Uhr Kein Raum für rechte Hetze! Weg mit dem AfD-Büro in Berlin-Johannisthal! S-Bahnhof Schöneweide/Sterndamm
Antifaschistische Demonstration
Zwei Jahre AfD-Büro in Johannisthal, wieder und wieder rassistische und diskriminierende Vorfälle, ein sich ausbreitendes Klima, das nicht alle Menschen hier willkommen heißt: Das ist erschreckend viel Raum für braun-blaue Gesinnung! Dem wollen wir etwas entgegensetzen, denn Johannisthal ist unser Kiez!
In der Winckelmannstraße 31 in Johannisthal haben die Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses der AfD Martin Trefzer und Frank Scholtysek offiziell ihr Büro. Genutzt wird das Büro aber hauptsächlich vom Treptow-Köpenicker AfD-Verband, um von dort Hass und Hetze gegen alle zu verbreiten, die nicht in dessen menschverachtende Ideologie passen. Die Räume werden ihnen von der R&W Immobilienanlagen GmbH zur Verfügung gestellt. Von dort aus versuchen sie, neue Anhänger*innen zu gewinnen und ihre Politik der Ausgrenzung voranzutreiben. Unter dem Deckmantel des Hausmeisterservice des AfD-Mitglieds Oliver Lamprecht fand sich die lokale AfD dort schon vor der offiziellen Nutzung zusammen. über diese Zweckentfremdung wurde R&W informiert, jedoch haben sie nichts dagegen unternommen. Nach mehreren Versuchen R&W zu überzeugen, das Mietverhältnis zu beenden, um menschenverachtenden Einstellungen keinen Raum zu bieten, ist bis heute nichts passiert. Stattdessen verteidigte die R&W ihre Vermietung an die rechtsradikale AfD. Damit geben wir uns nicht zufrieden!
Als ob das AfD-Büro nicht schon genug brauner Dreck für den Ortsteil wäre, wohnt in Johannisthal auch der stadtbekannte Neonazi Julian B.. Er fiel schon in der Vergangenheit durch ständige Hakenkreuz-Sprühereien, Verkleben rassistischer Plakate und Angriffe auf Antifaschist*innen in Johannisthal auf. Zudem ist er einer der Drahtzieher der von Neonazis verübten Anschlagsserie im benachbarten Süden Neuköllns. Dabei wurde unter anderem eine Buchhandlung und ihr Betreiber Ziel mehrerer Angriffe, nachdem dort Ende 2016 eine AfD-kritische Veranstaltung stattfand. Diese Anschlagsserie in Neukölln dauert bis heute an.
Wir akzeptieren nicht, dass sich Neonazis und andere rechte Hetzer*innen in ihrem Tun sicher und bestärkt fühlen und ohne Widerspruch anderen das Leben schwer machen können. Wir haben keinen Bock darauf, dass sich hier Menschenverachtung und Hass ungehindert breitmachen. Wir wollen nicht, dass sich eine Stimmung etabliert, die Ausgrenzung normalisiert und kleinredet. Und wir machen uns gemeinsam dafür stark, dass Menschen ohne Angst im Kiez und überall leben können!

  • Weg mit dem AfD-Büro in Johannisthal!
  • Keine Ruhe für die geistigen Brandstifter*innen der AfD und ihre Unterstützer*innen!
  • Keine Ruhe für die Täter des rechten Terrors!
  • Für ein Klima der Solidarität und Offenheit!
Kampagne Kein Raum der AfD! und Uffmucken Schöneweide Infos

21.03.18 17-18:30 Uhr Das Register Friedrichshain-Kreuzberg stellt die Auswertung der Chronik 2017 vor
Mieterladen, Kreutzigerstraße 23, Friedrichshain
im Anschluß: Vergabe der Ehrenmitgliedschaft von UBI KLiZ e. V an Irmela Mensah-Schramm eine Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus

19.03.18 / 19 Uhr 100 Jahre Frauenwahlrecht Berliner Geschichtswerkstatt e. V., Goltzstraße 49, 10781 Berlin
Veranstaltung anlässlich des Weltfrauentages am 8. März und der Revolution von 1918, mit der in Deutschland das Frauenwahlrecht eingeführt wurde.
100 Jahre Frauenwahlrecht - Der lange Kampf von Frauen für eine politische Teilhabe. Was wurde erreicht und wo stehen wir heute vor dem Hintergrund des Rückgangs des Frauenanteils im Bundestag, frauen- und genderfeindlichen Populismus und der Forderung nach Parite?
Referentin: Manuela Dörnenburg, Historikerin, Vorsitzende des Fördervereins der Clara-Zetkin-Gedenkstätte Birkenwerder

17.03.18 / 13 Uhr MarchAgainstRacism - Demo gegen Rassismus und rechte Parteien Potsdamer Platz
Infoanläßlich des Internationalen Tag gegen Rassismus
Route: Potsdamer Straße -> Kurfürstenstraße -> Schillstraße -> Abschluss an der Schillstraße 9 (vor AfD-Bundeszentrale)
Auftakt (ab 13:00 Uhr):
May Zeidani Yufanyi (Inssan e.V. / Muslimischer Verein gegen Diskriminierung), Franz Kloth (Pressesprecher, Mitglied des Vorstands, Landesschülerausschuss), Canan Bayram (MdB, Bündnis 90/Die Grünen), Christine Buchholz (MdB, DIE LINKE), Karen Taylor (Vorsitzende der LAG Migration und Vielfalt, SPD LV Berlin), Ferat Kocak (Die Linke Neukölln, Anschlagsopfer rechter Gewalt) Auf der Strecke (ab 14:00 Uhr):
Uffmucken Schöneweide, Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektas
Abschluss (ab 15:30 Uhr):
Marcel Voges (Jugendbildungsreferent, DGB Bezirk Berlin-Brandenburg), Diana Henniges (Vorsitzende, Moabit hilft e. V.), I,Slam (Slam Poetry)

Aufruf:
Seit über 50 Jahren wird der internationale Tag gegen Rassismus begangen.
Angesichts der beunruhigenden Wahlerfolge rassistischer und faschistischer Parteien wie Front National, Jobbik, FPö oder AfD fanden in den letzten Jahren in immer mehr europäischen Städten Kundgebungen und andere Aktionen aus Anlass dieses Tages statt.
Um den Aufstieg des Rassismus zu stoppen, brauchen wir eine gemeinsame Bewegung aller Menschen, die ihn ablehnen. Der internationale Aktionstag gegen Rassismus und #MarchAgainstRacism bieten die Chance, diese Bewegung zusammenzuführen. Zusammen mit Aktiven in London, Paris, Athen, Amsterdam, Wien und vielen anderen Städten in Europa rufen wir auch in Berlin zur Demonstration auf.
Wir richten uns insbesondere gegen die AfD, unter deren Dach sich Islamfeinde, Antisemiten und faschistische Kräfte sammeln. Sie hetzen gegen Geflüchtete und Muslime und treffen damit alle die für eine weltoffene, tolerante Gesellschaft stehen.
Wir lassen uns nicht spalten!
Schluss mit der Stigmatisierung von Minderheiten!
Stoppt Antisemitismus und Islamfeindlichkeit!
Refugees Welcome!
Stoppt die AfD!

Unterzeichnende:
Aufstehen gegen Rassismus, NaturFreunde Berlin, VVN-BdA,, DIE LINKE. Berlin, DIE LINKE. Friedrichshain-Kreuzberg, DIE LINKE. Neukölln, Bündnis 90/Die Grünen Berlin, Bündnis 90/Die Grünen Friedrichshain-Kreuzberg, Bündnis 90/Die Grünen Neukölln, Grüne Jugend Berlin, Linksjugend ['solid], Linksjugend ['solid] Berlin, Die Linke.SDS, Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, Zentralrat der Muslime in Deutschland, Cuba Si Berlin, Landesschülerausschuss Berlin, AStA der HWR Berlin, Bündnis für Demokratie und Toleranz (Treptow-Köpenick), The Coalition Berlin, The Left Berlin - International working group Die Linke, Inssan e.V., Moabit hilft e.V., Autonomes feministisches Colloquium, American Voices Abroad Berlin (AVA-Berlin), Uffmucken, Flüchtlingsrat Berlin, Kleiner Fünf, Bergpartei, die überpartei, Gruppe ArbeiterInnenmacht, Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf, Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektas

17.03.18 / 18 Uhr Podium Ban Racial Profiling und anschließendes Konzert
Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 31, 12049 Berlin
Racial Profiling (rassistische Profilbildung) beschreibt die diskriminierende Verwendung von rassifizierenden Zuschreibungen wie ethnischer Zugehörigkeit, äußerlicher Merkmale, nationaler Herkunft u.a. als Grundlage für polizeiliche Identitätskontrollen und Durchsuchungen ohne konkrete Indizien. Die betroffenen Schwarzen Menschen, People of Color, Rom*nja, Muslim*a und weitere nicht-weiße Menschen werden somit als kriminell dargestellt, von der Polizei schikaniert und gesellschaftlich ausgegrenzt. Racial Profiling ist illegal und bei der Polizei und anderen Sicherheitsbehörden in Deutschland verboten. (Quelle: http://isdonline.de/projekte/kampagne-stop-racial-profiling/ und https://www.kop-berlin.de/beitrag/die-berliner-kampagne-ban-racial-profiling-gefahrliche-orte-abschaffen)
Gemeinsam mit unseren Podiumsgästen diskutieren wir über Racial Profiling im internationalen Vergleich, den historischen Kontext dieser rassistischen Praxis, dahinterstehende Machtsysteme, wer von Racial Profiling betroffen ist und wie dadurch bestimmte Markierungen von rassifizierten Gruppen aufgebaut und fortgesetzt werden. Auch wird es um Polizeigewalt, Interventionsmöglichkeiten und Strategien gegen Racial Profiling, Unterstützung für Betroffene und politische Forderungen zur Abschaffung von Racial Profiling gehen.
Input: Joshua Kwesi Aikins (Sachverständiger der Enquetekommission Rassismus und Diskriminierung in Thüringen) "Racial Profiling 2.0: Aktuelle Entwicklungen und Gegenmaßnahmen international und in Deutschland"
Podiumsgäste: Biplab Basu (KOP), Prof. Dr. Iman Attia (Alice Salomon Hochschule), Isidora Randjelovic (IniRromnja), Sanchita Basu (Reach Out), Tahir Della (ISD)
Moderation: Hengameh Yaghoobifarah
Eintritt auf Spendenbasis
Im Anschluss ab 20:30 Uhr Konzertabend Roma meets Black meets Sinti IN CONCERT!
Eine Kooperationsveranstaltung von: KOP- Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt, ReachOut Berlin, ISD Bund e.V. Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Amnesty International Berlin-Brandenburg, Berlin-Brandenburg Türkiye Toplumu / Türkischer Bund Berlin-Brandenburg, RomaniPhen- Rromnja Archiv/ IniRromnja, Rroma Informations Centrum e.V., Hengameh Yaghoobifarah
Infos zur Veranstaltung

09.03.18 / 18-21 Uhr GROßDEMONSTRATION DER AFD IN BERLIN? NICHT MIT UNS!
Haus der Demokratie und Menschenrechte, Robert Havemann Saal, Greifswalder Str. 4
Der Bundesvorstand der AfD hat beschlossen, im Frühjahr eine Großdemonstration in Berlin durchzuführen. Die rechte Partei kündigt an, Teilnehmer*innen in fünfstelliger Zahl aus dem ganzen Bundesgebiet in unsere Stadt zu mobilisieren. Leider ist diese Größenordnung nicht unrealistisch. Schon im Herbst 2015 mobilisierte die AfD 5.000 Menschen nach Berlin-Mitte.
Nun sieht sie ihre Chance gekommen, sich als Alternative zur wahrscheinlichen Neuauflage de Großen Koalition zu präsentieren. Wir müssen also mit der größten rechten Demonstration in Berlin seit dem Ende des Nationalsozialismus rechnen.
Das ist eine Provokation für uns alle! Die AfD ist für uns keine Alternative, sondern ein Angriff auf die solidarische und weltoffene Gesellschaft, für die wir tagtäglich streiten! Wir engagieren uns für ein Berlin, in dem Rassismus, Antifeminismus, Nationalismus und unsoziale Politik keinen Platz haben. Und: Die Hetzer*innen der AfD sind in der Minderheit. Lasst uns geschlossen stehen und ihnen zeigen, dass wir ihre menschenverachtenden Positionen nicht unwidersprochen hinnehmen!
Der Termin der AfD-Demonstration steht noch nicht fest.Trotzdem wollen wir schon jetzt zusammenkommen, um uns ohne Zeitdruck darüber auszutauschen, welche Strategien für gemeinsame Proteste gegen den rassistischen Aufmarsch sinnvoll sind. Je früher wir mit der Planung unserer Proteste beginnen, desto höher sind unsere Chancen, den Rechten nicht die Stadt zu überlassen! Auf dem Treffen wollen wir uns vernetzen, Kräfte bündeln, den inhaltlichen Austausch starten und erste Absprachen und Verabredungen treffen. Kurz: Wir wollen uns darüber verständigen, wie eine Protestchoreografie aussehen kann.
überlassen wir den Rechten nicht die Stadt! Berlin? Besser ohne Nazis, AfD, Identitäre Bewegung, .. Berlin gegen Rechts

09.03.18 /19-21 Uhr Antikapitalismus von rechts? Querfront? Wie umgehen mit der Diskurspiraterie von AfD und Neuer Rechter?
Helle Panke e.V. - Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin
Die vermeintlich sozialpolitische Wende des völkischen Teils der AfD unter Höcke sorgt genauso für Furore wie die Ankündigung aus dem Umfeld von AfD und Neuer Rechter, bei den Betriebsratswahlen im März mit eigenen Listen antreten zu wollen.
Die Diskurspiraterie von rechts ist nicht neu, aber der rasante Aufstieg der Rechten scheint die politische Linke gegenwärtig häufig ratlos zu machen. Auch deshalb, weil die Rechte an Formen der Politik anknüpft, die vermittelt über das Jahr 1968 bisher als links galten. Wie kann, wie soll der Umgang mit den "Angstmachern" von rechts und den rechten Strategen einer "Querfront" aussehen. Gibt es tatsächlich einen rechten Antikapitalismus, wie unterscheidet er sich von der Linken und welche Bedeutung hat er für die Rechte? Wie reagiert eine Linke, wenn sie mit Formen politischer Intervention konfrontiert ist, die aus ihrem eigenen Reservoir stammen?
Diese und weitere Fragen wollen wir mit den Autoren Richard Gebhardt ("Querfront"? Zur Kapitalismuskritik und Diskurspiraterie der Neuen Rechten, in: Das Argument, Nr. 323, 2017) und Thomas Wagner ("Die Angstmacher. 1968 und die Neue Rechte") diskutieren.
Moderation: Dr. Gerd Wiegel
Kosten: 2,00 Euro, ermässigt 1 Euro

17.02.18 / 14 Uhr NICHT IN UNSEREM NAMEN! KEIN FEMINISMUS OHNE ANTIRASSISMUS!
rund um den Mehringplatz: Bunte Gegenproteste gegen extrem rechten Aufmarsch

Unter dem Motto Nicht in unserem Namen! Kein Feminismus ohne Antirassismus ruft ein breites Bündnis von Initiativen, Organisationen und Parteinevertreter*innen zu entschiedenem Widerstand gegen den von dem AfD-Mitglied Leyla Bilge angemeldeten sog. Frauenmarsch zum Kanzleramt auf.
Beworben wird der Frauenmarsch nicht nur von der Initiatorin, sondern auch in den rassistischen und extrem rechten sozialen Netzwerken die z.B. die rassistischen flüchtlingsfeindlichen Demonstrationen in Cottbus unterstützen. Neben AfD Seiten, werben auch die sogenannten Identitären, das Compact-Magazin und zahlreiche weitere extrem rechte Blogs und Facebook Seiten für den Aufmarsch. Auch der Pegida-Gründer Lutz Bachmann hat sein Kommen angekündigt.
Der Auftaktort im migrantisch und links geprägten Kreuzberg ist bewusst gewählt, symbolisiert die Einwohnerschaft doch alles was die Rassist*innen ablehnen und hassen. Mit Frauenrechten und dem Kampf gegen sexualisierte Gewalt hat dieser Aufmarsch nichts zu tun. Im Gegenteil. Wer Sexismus und sexualisierte Gewalt nur bei Geflüchteten und Muslimen sucht und findet und wer rechte Männerhorden als Unterstützer wirbt, wie es die Initiatorin Bilge des Marsches tut, wer Frauen- und Menschenrechte nur Deutschen zugestehen will, wie es ihre Anhänger*innen tun, instrumentalisiert die Opfer sexistischer und sexualisiert Gewalt für ihre rassistischen Ziele.
Ab 14 Uhr finden antifaschistische Kundgebungen rund um den Mehringplatz (Hallesches Tor) in Kreuzberg statt. Gemeinsames Ziel: Den Rassist*innen entschieden entgegentreten! Für uns sind Frauen- und Menschenrechte, ist sexuelle Selbstbestimmung unteilbar. Sie gelten für alle die hier leben und für alle die noch kommen wollen. Dafür werden wir am Samstag demonstrieren.
REFUGEES WELCOME! RASSIST*INNEN STOPPEN!
Die Berliner Polizei fordern wir auf endlich die Route der Rassist*innen zu veröffentlichen und dem antifaschistischen Protestbündnis einen angemessenene Platz einzuräumen.
Das Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes ruft alle Berliner*innen auf, sich an den vielfältigen Protesten zu beteiligen.
Nach letztem Stand sind folgende Kundgebungen ab 14 Uhr, angemeldet:

  • Stresemannstraße (nah am Willy-Brandt-Haus)
  • Mehringplatz / Gitschiner Straße
  • Franz-Klühs-Straße (Ecke Friedrichstraße)
Infos z. B. hier: https://www.facebook.com/events/552741955086912/ | https://www.facebook.com/aufstehengegenrassismusberlin/

02.02.18 / 19 Uhr Vorbereitungstreffen gegen den AfD "Frauenmarsch zum Kanzleramt" Kiezladen Liegnitzerstraße 18
Für den 17.02. plant die AfD unter einer Art False-Flag Operation und mit Zurbeit von Leyla Bilgi (AfD Brandenburg) einen "Frauenmarsch zum Kanzleramt". Leyla Bilgi möchte vom Oranienplatz, also dort, wo sich noch kurz vorher Gefüchtete gegen institutionellen und Alltagsrassismus organisiert haben nicht zuletzt gegen jene hetzen, die eh schon am unteren Ende der Gesellschaft stehen. ?In ihrem Aufruf mischt sie den Missbrauch von Kindern, die Unterdrückung von Frauen mit antimuslimischen Rassismus in kruder Weise.
Wir haben keinen Bock auf diese rassistiche Demo, Ihr auch nicht? Dann kommt zum Vorbereitungstreffen. Aufstehen gegen Rassismus
Kiezgruppe Friedrichshain/Kreuzberg

27.01.18 / 18 Uhr Veranstaltung zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
evangelische Kirche Borgsdorf, Bahnhofstraße 32, 16556 Borgsdorf (S1 Richtung Oranienburg)
Unter dem Motto "zog nit keyn mol, az du geyst dem letstn veg" (Sag nicht, niemals, du gehst den letzten Weg) hört Ihr jüdische Lieder - gespielt von Hennriette Nestler und Petra Tjardes und Texte von Ermordeten und überlebenden, gelesen von Jens-Michael Schau, Katarina Messner, Jannis Jespersen und Bea Lindner. Wir erinnern uns an das unvorstellbare Leid, den Mut, die Lebenslust, den Trotz des Widerstandes und all die Kreativität und gedenken ihrer damit.
Eintritt frei

14.01.18 / 15 Uhr Erinnerung an Rosa Luxemburg - Lesung von Texten von und über Rosa Luxemburg
Rosa-Luxemburg-Steg, Landwehrkanal, zwischen Zoo und Tiergarten (Höhe Lichtensteinallee)
Rosa Luxemburg und die Oktoberrevolution in Russland 1917, Gast: Prof. Dr. Ingo Juchler
Im September 2012 hatten wir es geschafft. Nach über 26 Jahren Veranstaltungen, Flugblättern, Presseerklärungen, Radiosendungen, Musikstücken und symbolischen Brückenbenennungen erhielt ein Teil der Brücke über den Landwehrkanal den Namen Rosa-Luxemburg-Steg. Am 18. März 1986 hatte die Berliner Geschichtswerkstatt mit gleichlautenden Schreiben an die vier im Westberliner Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien die Benennung der damals neu zu errichtenden Fußgängerbrücke über den Landwehrkanal als Rosa-Luxemburg-Brücke gefordert. Der Name von Rosa-Luxemburg findet sich jetzt an dieser Stelle auch auf dem Stadtplan. Mit einer Gedenkveranstaltung erinnern wir auch 2018 an die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht.
Berliner Geschichtswerkstatt e.V.

Termine in rückläfiger Reihenfolge:

2017

05.12.17 / 16-19 Uhr Radikalisierung geht uns alle an - Gesprächsrunde zum Thema islamistische Radikalisierung in Friedrichshain-Kreuzberg Stadteilzentrum Familiengarten Kotti e.V., Oranienstr. 34 (Hinterhof)
Wir möchten den Eltern, Freund*innen und sozialem Umfeld von Radikalisierung Betroffener die Möglichkeit zum Austausch, Beratung und Orientierung geben. Gemeinsam mit Vertreter*innen betroffener Oberstufenzentren, dem Jugendamt, engagierten Jugendlichen, dem IVWP e.V. der Omar-Moschee und den Beratungsstellen Violence Prevention Network und ufuq e.V., möchten wir das Thema enttabuisieren und über die tatsächliche Situation im Kiez, erste Anhaltspunkte bei Radikalisierungstendenzen und Angebote der Beratungs- und Anlaufstellen sprechen.
Partnerschaft für Demokratie Friedrichshain-Kreuzberg und das Quartiersmanagement Zentrum Kreuzberg und Mariannenplatz

29.11.17 / 19 Uhr Langer Atem, jetzt! Part II Strategien und Konzepte für den alltäglichen Kampf gegen die AfD BAIZ (Mitte)

28.11.17 / 19 Uhr Widerstand, Menschenrechte, Strategien und überleben im Angesicht von Rassismus im Justizsystem im Studio im Gorki Theaters, Hinter dem Gießhaus 2, 10117 Berlin
Die US-Amerikaner Albert Woodfox, Robert King und der bereits verstorbene Herman Wallace, Aktivisten der Black Panthers, verbrachten Jahrzehnte in Isolationshaft. Als Angola Three (http://angola3.org/) wurden sie international bekannt. 2016 kam Woodfox als letzter nach 43 Jahren frei.
Moderiert von Karen Taylor (Vorstandsmitglied des European Network Against Racism und politische Referentin für Menschenrechte im Bundestag) sprechen Woodfox und King gemeinsam mit Bafta Sarbo (Vorstandsmitglied der Initiative Schwarze Menschen Bund e.V.), Sumit Bhattacharyya (USA-Experte von Amnesty International) und dem Publikum über Widerstand, Menschenrechte, Strategien und überleben im Angesicht von Rassismus im Justizsystem. Und über den unbedingten Willen, weiterzukämpfen.
Kooperationsveranstaltung der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e.V. , Amnesty International Deutschland e.V. und dem Studio ?.
Infos / Eintritt frei

28.11.17 / 20 Uhr Harry Waibel: Die braune Saat - Antisemitismus und Neonazismus in der DDR Buchladen Schwarze Risse, Gneisenaustr. 2a
Seit der Vereinigung gab es in den neuen Bundesländern relativ zur Zahl der Bevölkerung 2- bis 3-mal mehr rechte Propaganda- und Gewalttaten als im Westen. Ein Phänomen, das nicht zuletzt auf eklatante Defizite des DDR-Systems zurückgeht. Die SED hatte einen Antifaschismus etabliert, der gegenüber dem sich immer bedrohlicher ausweitenden antisemitischen und neonazistischen Phänomen die Augen verschloss und den latenten und manifesten Antisemitismus durch die Ideologie des Antizionismus vertuschte. Hinzu kommt, dass Entnazifizierung in der SBZ/DDR ähnlich wie in Westdeutschland oberflächlich war und zu schnell abgebrochen wurde. Harry Waibel belegt diese und weitere Defizite anhand von etwa 7.000 mündlichen oder schriftlichen Angriffen von Neonazis bzw. Antisemiten in der DDR und propagandistischen Verherrlichungen des nationalsozialistischen Groß-Deutschlands. Hinzu kommen etliche Schmierereien von Hakenkreuzen und SS-Runen auf Straßen, Plätzen und an Gebäuden sowie über 900 antisemitische Vorfälle. Seit den 1960er Jahren fanden etwa 200 Pogrome bzw. pogromartige Angriffe in über 110 Städten und Gemeinden der DDR statt.
Die vorwiegend männlichen Akteure sind, entweder als individuelle Täter oder in Gruppen, auf allen gesellschaftlichen Ebenen, so in den meisten Schulformen und unter den jungen Arbeitern zu finden. Zu den Neonazis gesellten sich ab Ende der 1970er Jahre Skinheads. Zu ihnen stießen gewaltbereite Fußball-Anhänger, die so genannte Hooligans. Zusammen mit den Skinheads entwickelten sie eine öffentliche, schlagkräftige Militanz, die in den politisch motivierten Straßenschlachten gegen die Sicherheitskräfte sichtbar wurde. Der Neonazismus in der DDR bestand aus mehreren Elementen und war ab Mitte der 1980er Jahre für die SED nicht mehr zu beherrschen.
Die Informationen zum Buch stammen großteils aus bisher nicht gesichteten Materialien aus den Archiven des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Ministeriums für Staatsicherheit, der ehemaligen DDR (BStU), die in der Regel als geheim deklariert waren. Infos

25.11.17 / 17 Uhr Antifa-Demo im Gedenken an Silivo Meier U Samariterstraße

21.11.2017 / 18:30 Uhr Verleihung "Silvio Meier Preis" des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg
Jugendwiederstandsmuseum Rigaer Str. 9
im Anschluß an die Mahnwache - 17 Uhr U-Bhf. Samariterstraße
Auch in diesem Jahr wurde der Preis zweimal verliehen, an eine Person und an ein Bündnis. Der Preis für Zivilcourage wurde auf Initiative eines Bündnisses im Jahr 2016 vom Bezirk erstmals vergeben. Er erinnert einerseits an die Ermordung des Friedensaktivisten und Antifaschisten Silvio Meier durch Neonazis am 21.11.1992 und ehrt andererseits Aktive, die sich im Bezirk für ein friedvolles Miteinander aller Menschen und gegen Rechts besonders engagieren.

20.11.17 / 19 Uhr Ausstellungseröffnung "Hass vernichtet" mit Irmela Mensah-Schramm Uranis, Tesla-Saal, An der Urania 1

19.11.17 7 16 Uhr Möllner Rede im Exil: Wir werden immer wieder da sein im Hebbel am Ufer (HAU 1), Stresemannstr. 29, 10963 Berlin
Gedenkveranstaltung zum 25. Jahrestag der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992 - in Gedenken an Bahide Arslan, Ayse Yilmaz, Yeliz Arslan
es sprechen: Esther Bejarano - Auschwitz-überlebende und aktive Antifaschistin, Angehörige der Familie Arslan und der Familie Yilmaz
Der Eintritt ist frei.

13.11.17 / 19 Uhr Lesung "30 Jahre Antifa in Ostdeutschland" K9, Kinzigstr. 9
mit der Herausgeberin Christin Jänicke und dem Autor Dietmar Wolf

09.11.17 / 18 Uhr Lieder und Texte zum 09. November mit Karsten Troyke und El Aleman HdJK / CAFE, 12 555 Berlin - Seelenbinderstraße 54
Eine Veranstaltung des Projektes BEGEGNUNG zur Reichspogromnacht von Jugendlichen aus dem CAFE Köpenick in Zusammenarbeit mit Projekt Begegnung und dem Team des HdJK organisiert. Neben dem Konzert wird es eine kleine Ausstellung zum Thema Judenverfolgung in Europa vor 1938 geben.
Karsten Troyke ist Schauspieler, Sprecher, aber auch Sänger und Liedermacher. Er sammelte in Vergessenheit geratene Lieder, und präsentiert in den letzten Jahren vor allem Jiddische Tangos und Cabaret-Songs. El Aleman (Jens-Peter Kruse) ist Gitarrist, Puppenspieler und Komponist. Seit 2001 begleitet er Karsten Troyke bei seinen Konzerten.

Damals - Heute - Morgen Veranstaltungsreihe vom 09.-25. November 2017
z. B. 09.11.17 / 19 Uhr Villa Felix, Schreinerstr. 47, 10247 Berlin Harry Waibel spricht über seine neue Studie Die braune Saat. Antisemitismus und Neonazismus in der DDR (passend zum Thema sendet der MDR am 15.11.17 um 20:45 Uhr die Dokumentation Schuld ohne Sühne. Warum rassistische Täter in der DDR davonkamen.) Infos zur Veranstaltungsreihe

29.10.2017 Verleihung Der goldene Aluhut 2017
Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Str. 141, 13043 Berlin
Tickets: 030-611 01 313 (KOKA36)

29.10.2017 NPD-Kundgebung in Neukölln - Gegenkundgebung: Kein Neonazigedenken am Gedenkort für Burak Bektas
Rudower Straße, Ecke Möwenweg (U-Bahnhof Britz Süd)
In Neukölln wollen wie in den Vorjahren am 29.10. Rechtsextreme an den verstorbenen Neonazi Jürgen Rieger erinnern. In dieser Gegend wurde 2012 der Jugendliche Burak Bektas erschossen - die VVN-BdA Berlin hat daher eine Kundgebung am Gedenkort der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B. gegen die Veranstaltung der Rechtsextremen angemeldet.
Die rechtsextreme Kundgebung steht unter dem Titel: Gedenken für Jürgen Rieger, die Versammlung soll um 10 Uhr beginnen. Aus dem selben Anlass versammelten sich in den vergangenen Jahren Nazis und NPD-Anhänger_innen in Neukölln. Hintergrundinformationen zu Jürgen Rieger
Die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Nazisregimes VVN-BdA hat am Gedenkort für Burak Bektas eine Kundgebung unter o. g. Motto angemeldet. Diese soll an o. g. Ort stattfinden. Anlass dafür ist, dass die Rechtsextremen im Vorjahr direkt am Gedenkort ihre Kundgebung abhielten. Hier wurde 2012 der Jugendliche Burak Bektas aus bisher nicht geklärten Gründen erschossen wurde, die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B. geht von einem rassistischen Motiv für den Mord aus. Die Initiative sammelt zudem weiterhin Spenden für einen Gedenktafel an diesem Ort und plant für den 5.November 2017 die Einweihung der Gedenktafel.
Info Berlin gegen Nazis / Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus
UPDATE: NPD-KUNDGEBUNG DIREKT AM GEDENKORT FüR BURAK
Laut dem Bündnis Berlin gegen Nazis plant die NPD am Sonntag 29.11. direkt am Gedenkort von Burak Bektas aufzumarschieren. Zeitgleich wird ab 10Uhr zu einer Gegenkundgebung auch direkt am Gedenkort mobilisiert, um dieser Provokation lautstarken Protest entgegenzusetzen.
Die Nazi-Kundgebung am Gedenkort ist eine Brüskierung von Opfern und Angehörigen, die Versammlungsbehörde der Berliner Polizei beweist wie schon im letzten Jahr keinerlei Sensibilität für die Gefühle der Angehörigen des ermordeten Burak Bektas. Der Gedenkort ist und bleibt kein Platz für Nazis!
Berlin gegen Nazis - update

22.10.2017 / 12 Uhr Demo gegen Hass und Rassismus im Bundestag
Brandenburger Tor / Aufruf
Seit 1949 ist der Deutsche Bundestag das Herz unserer parlamentarischen Demokratie - ein Ort von Meinungsfreiheit und kontroverser Debatte. Doch wenn er am 24. Oktober 2017 neu gewählt zusammentritt, wird dieser Tag zur Zäsur: Rechtsextreme und Rassisten nehmen auf den Stühlen des Parlaments Platz, als Mitglieder der neuen AfD-Fraktion.
Vom Redepult im Reichstag drohen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, Hass und Ressentiments geschürt zu werden. Geschichtsleugner könnten von dort aus die Verbrechen der NS-Herrschaft relativieren. Mit schrillen Tönen soll die Hetze gegen Flüchtlinge, Ausländer und Andersdenkende zum Volkswillen erklärt werden. Andere Parteien könnten dem Rechtsruck folgen.
Hierzu dürfen und werden wir nicht schweigen. Am 22. Oktober, dem Sonntag vor der ersten Sitzung des neuen Bundestags, umschließen wir den Bundestag mit vielen tausenden Menschen jeder politischen Richtung, jeden Alters und jeder Herkunft. Wir machen klar: Wer in den nächsten vier Jahren den Bundestag als Bühne für Rassismus, Diskriminierung und Geschichtsverfälschung verwendet, trifft auf unseren entschlossenen Widerstand. Gemeinsam demonstrieren wir für ein weltoffenes und vielfältiges Deutschland.
Dafür braucht es uns alle: Engagierte Bürgerinnen und Bürger, eine aktive Zivilgesellschaft, Vereine, Gewerkschaften und Initiativen, Politikerinnen und Politiker aller Parteien.

06.-08.10.17 Anti-Knast-Tage SFE Mehringhof / Gneisenaustr. 2a
Vokü, Filme, Infotische, Veranstaltungen, Ausstellungen Infos

24.09.2017 / 17 Uhr AfD-Wahlparty stören Ratskeller Charlottenburg
Rechter Infrastruktur den Stecker ziehen! - Infos
24.09.2017 Bundesweit auf die Straße gegen den Rechtsruck
Am Sonntag, droht mit der AfD eine offen rassistische und antifeministische Partei in den Bundestag einziehen. Den Weg dafür haben auch die Parteien der so genannten Mitte bereitet, die die soziale Ungleichheit verschärft und ein Klima der rassistischen Ausgrenzung geschaffen haben, von dem die AfD jetzt profitiert.
Die AfD im Bundestag bedeutet mehr Einfluss, Aufmerksamkeit, Geld und Infrastruktur für das Programm der extremen Rechten. Dem stellen wir uns gemeinsam entgegen: Solidarisch auf die Straße gegen Rechtsruck und AfD! Am Sonntag Abend in vielen Städten, werdet aktiv, bereitet Aktionen vor!
Infos auf: Nationalismus ist keine Alternative

23.09.2017 / 15 Uhr Antifa-Demo: Rechter Infrastruktur den Stecker ziehen! Savignyplatz
Der Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist seit vielen Jahren bedeutender und sicherer Rückzugsort für alte und Neue Rechte. Hier vernetzen sich Unternehmer_innen, Parteifunktionäre der AfD sowie elitäre Rechte aus dem Umfeld der Jungen Freiheit und arbeiten an ihren Traum von einem völkischen Deutschland. Dass sich in diesem Bezirk die AfD gründete ist kein Zufall. Viele Kader der AfD wohnen hier, haben ihre Kanzlei im Bezirk oder Jobs in der Bibliothek des Konservatismus, der JF-Redaktion oder im Berliner Medienvertrieb, welcher u.a. die JF und das völkische Magazin Eigentümlich Frei vertreibt. Die Wege sind kurz, die Verbindung zwischen Partei, Zeitung, Stiftung und Bibliothek eng.
Ziehen wir der AfD den Stecker!
Licht aus für Rechte Infrastruktur!
Wir fordern den Ratskeller auf, der AfD nicht länger Räume zur Verfügung zu stellen!
Für eine solidarische Gesellschaft!

Infos

ANTIFASCHISTISCHER BEITRAG ZUM BUNDESTAGSWAHLKAMPF 2017 IN BERLIN
Gegen die Berliner AfD | II. Aktualisierte Auflage | STAND JUNI 2017

11.09.2017 / 18:30 Uhr Protest gegen Bärgida und Rassismus - Bärgida-Aufmarsch in Mitte Hauptbahnhof
Gegenprotestinfos

09.09.2017 / 14.00 Uhr Protest-Kundgebung am Washingtonplatz gegen den Aufmarsch der rechtsextremen Initiative: Wir für Berlin & Wir für Deutschland
Am 09. September 2017 ruft die rechtsextreme Initiative: Wir für Berlin & Wir für Deutschland für 15.00 Uhr zum 7. und letzten Aufmarsch mit dem Motto Merkel muss weg auf. 500 Teilnehmer_innen sind angemeldet, so viele wie beim letzten Aufmarsch am 01. Juli kamen. Der Startpunkt ist die Rahel-Hirsch-Straße am Hauptbahnhof. Die Route ist bekannt und verläuft durch das Regierungsviertel via Checkpoint Charlie zum Potsdamer Platz.
Es gibt viele Aufrufe zu Gegenprotesten (Bsp. Berlin gegen Nazis) +++ Mitmach-Aktion von Berlin gegen Nazis +++ Einschätzung MBR +++ Hintergrundinformationen von Berlin gegen Rechs +++ Protestaufruf vom Evangelischen Kirchenkreis Charlottenburg-Wilmersdorf

04.09.2017 / 18:30 Uhr Protest gegen Bärgida und Rassismus - Bärgida-Aufmarsch in Mitte Hauptbahnhof
Gegenprotestinfos

19.08.17 / 11 Uhr Aktionen gegen den Aufmarsch der extremen Rechten zum Hess-Gedenktag in Spandau Am 19.08.2017 hat der bundesweit aktive Neonazi Christian Häger eine Demo in Spandau angemeldet, die den Kriegsverbrecher Rudolf Heß ehren soll. Dieser hatte sich vor 30 Jahren selbst aus dem Leben befördert, nachdem er keinen Zweifel daran ließ, nichts an seiner braunen Vergangenheit zu bereuen. Der Abriss des Gefängnisses wurde durch die Alliierten beschlossen - ein Wallfahrtsort sollte an dieser Stelle jedenfalls nicht entstehen. Auf dem Gelände des Supermarktes an der Wilhelmstraße Ecke Gatower Straße sah man in den Jahren danach ab und zu abgelegte Kränze für Heß. Zunehmend trieb es aber die Verehrer der Nazigröße nach Wunsiedel, zum Ort seiner Beerdigung.
Dort führte intensive, jahrelange Gegenwehr von Anwohnern und politischen Akteuren zum Verbot jedes weiteren Heldengedenkens. Damit wurde es auch in Spandau ruhiger. Das soll sich nun nach Meinung der Verehrer des NS-Regimes ändern.
Gemeinsamer Aufruf gegen nazi-Heldengedenken
Interview auf Freie Radios vom 17.08.17 (6:33 min)
Aktuelles +++ Samstag, 19.08.2017, rechtsextremer Hess-Marsch in Spandau +++ Aufmarschroute bekannt +++ Breiter Gegenprotest +++ MitMach-Aktion von Berlin gegen Nazis +++ Treffpunkte zur Fahrt nach Spandau +++ Einschätzung der MBR
Der Hashtag auf Twitter für den 19.08. lautet #b1908

07.08.17 / 12:45 Uhr Prozessbeobachtung Kriminalgericht, Turmstraße 91/Wilsnacker Str. 4, Raum D113
Der Berliner Neonazi Patrick Krüger steht vor Gericht. Höchstwahrscheinlich werden auch wieder Neonazis vor Ort sein.
Zwei ehrenamtlich für geflüchtete Menschen tätige Frauen sind als Zeuginnen vorgeladen. Sie fühlen sich von den Neonazis eingeschüchtert und freuen sich über Prozessbegleitung durch Unterstützer*innen.

22.07.17 Fiesta de Solidaridad Infos unter cuba-si.org

19.07.17 / 18 Uhr Gelbe, Grüne und Braune Rechte Remise der Wilma 19, Magdalenenstr. 19
Eine Veranstaltung zur aktuelle Entwicklungen in der extrem rechten Szene Lichtenbergs - Wer sind diese Gruppen, wie sind sie entstanden und was sind ihre Inhalte und Aktionsformen?
Info

01.07.17 Blockade der Neonazi-Demo durch Mitte!!!
Erneut 100e Neonazis unter dem Motto: Merkel muss weg durch Berlin-Mitte marschieren. Bereits zum 6. Mal wird diese rechte Hetze von Enrico Stubbe angemeldet. Seit über einem Jahr verbreitet das Spektrum aus verschiedensten rechten Parteien, wie NPD, AfD, Pro Deutschland, aber auch gewaltbereiten und -tätigen rechten Hooligans sowie als besorgte Bürger*innen getarnten Rassist*innen regelmäßig ihre menschenverachtende Hetze auf den Straßen von Berlin. Hatten sie zu Beginn noch regen Zulauf und über 2000 Teilnehmer*innen, so ist die Demo beim letzten mal auf 500 Rechte und Nazis geschrumpft.
Widerstand auf der Straße zahlt sich aus. Lasst uns auf dem Erfolg nicht ausruhen sondern ihn als Ansporn nehmen, uns weiterhin mit vereinten Kräften dem braunen Spuk entgegenzustellen. Wir empfinden nichts als Abscheu für deren menschenverachtende rechte Hetze! Solidarität, Zusammenhalt und Aufgeschlossenheit ist das, was unsere offene und vielfältige Gesellschaft vor einer Spirale des rechten Hasses bewahren kann. Gemeinsam wollen wir ein Zeichen setzen gegen deren rechten Hetze, Antisemitismus und Rassismus, gegen deren Menschenverachtung! Wir stellen uns entgegen. Berlin ist besser ohne Nazis. Lasst uns viele sein und uns für den Zusammenhalt und Solidarität in Berlin stark machen!
Berlin gegen Rechts / Berliner Bündnis gegen Rechts auf Facebook

01.07.17 ab 9 Uhr / 8. Interkulturelle Fußballturnier, Baobab-Messe, Infoausstellung
NNW-Sportplatz/Kokswiese, Behmstrasse 27, Berlin - Gesundbrunnen
Als NARUD Network African Rural and Urban Development e.V. freuen wir uns, das Interkulturelle Fußballturnier verbunden mit Familienprogramm, der Baobab-Messe und einer Informationsaustellung zu Migration, Flucht und Vertreibung, in diesem Jahr zum 8. Mal in Folge ausrichten zu können.
Das Turnier steht für die Wertschätzung der Vielfalt, setzt ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und Rassismus, und ersucht sowohl eine Willkommenskultur als auch Inklusion und Zusammenhalt zu stärken. Nach dem letztjährigen Schwerpunkt: Solidarität mit Flüchtlingen jetzt! nehmen wir dieses Jahr globale Verhältnisse und Entwicklungen, die Menschen in Not und Flucht treiben, in den Fokus. Daher lautet das diesjährige Motto: Fluchtursachen bekämpfen!.

17.06.17 Demo der Identitären blockieren!
Wie auch im vergangenen Jahr plant die Identitäre Bewegung eine Demonstration am 17.06.17 unter dem Motto Zukunft Europa - bewegen und verändern in Berlin. Wir rufen alle dazu auf sich gegen diese antifeministische und rassistische Gruppe, die sich als aktivistischer Arm der Neuen Rechten sieht, zu stellen und die Demonstration zu blockieren.
Aufruf von Berlin gegen rechts

06.06.17 / 19-21 Uhr Infoveranstaltung: Reichsbürger - Verschwörungsideologie mit deutscher Spezifik
Helle Panke/Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin
Nicht erst seit dem Polizistenmord von Georgensgmünd 2016 beschäftigen Menschen aus dem Milieu der Reichsbürger, Selbstverwalter und Souveränisten Behörden und Verwaltungen. Zunehmend wird einer breiten öffentlichkeit deutlich, welche Gefahren von diesem bisweilen als Spinnern verharmlosten Milieu ausgehen kann. Kern der Vorstellungswelt dieser Menschen ist der Mythos einer Weltverschwörung gegen die Deutschen, als dessen Ausdruck unter anderem (Lügenpresse, George Soros) die Bundesrepublik Deutschland wahrgenommen wird.
Der Vortrag gibt Auskunft über die Ursprünge dieses uneinheitlichen Milieus, seiner Ideologie und Handlungsformen sowie Handlungsoptionen für zivilgesellschaftliche Gegenwehr.
Referent: Jan Rathje, Amadeu-Antonio-Stiftung / Moderation: Dr. Gerd Wiegel
Eintritt: 2 Euro

03.06.17 / 19.30 Uhr (PREMIERE) und 04.06.17 / 18.00 Uhr Musik-Theater What The Volk?!
Jugendkulturzentrum PUMPE, Lützowstr. 42, 10785 Berlin
Seit Januar 2017 haben sich dreißig junge Menschen aus Berlin, Aleppo, Kosovo und Afghanistan ein Musik-Theaterstück erarbeitet: Wer oder was ist dieses Volk, von dem alle reden? Wer gehört dazu und wer soll vor der Mauer warten? Wie können wir dem Gerede von Leitkultur und deutschem Volk etwas entgegensetzten? Wir fragen: Was wäre, wenn Haifische Menschen wären? Wir schauen, wer Volksmund spricht und den Volkston trifft. Völkisch - Rechtes Sprechen taucht wieder an der Oberfläche auf. Können wir durch Sprache hindurch System, Herrschaft und Grenze erkennen? Und mit eigenem Sprechen Vielstimmigkeit in Bewegung setzen? Das Völkisch-Nationale bekämpft ein Menschenrecht - Migration.. oder HaiNation?
Mit Theater, Gesang und Musik betreiben die Schauspieler*innen ihre eigene Forschung zu Migration, Flucht, Grenzen, Zugehörigkeiten und der Macht von Sprache.
Eintritt: Spende 1 - 15 Euro / Kartenreservierung: reservierung@theater-x.de

02.06.17 / 13 Uhr Erinnerung an den 50. Jahrestag der Demonstrationen gegen den Schah-Besuch in Berlin
vor dem Rathaus Schöneberg, John-F.Kennedy-Platz/Badensche Straße
Zum 50. Mal jährt sich der Staatsbesuch des persischen Schahs Reza Pahlavi und seiner Frau Farah in Berlin. 1967 versammelten sich 100e Berliner*innen vor dem Rathaus Schöneberg, neben der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung. Sie protestierten gegen Folter und Mord im Iran. Unter den Augen der Berliner Polizei wurden sie von den sogenannten Jubelpersern mit Holzlatten und Stahlruten angegriffen. Am Abend kam es vor der Oper zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den Demonstrierenden und der Polizei. Der 2.Juni 1967 gilt damit als Ausgangspunkt für die breite studentische außerparlamentarische Bewegung Ende der 60er-Jahre, die gegen Repression und für eine Demokratisierung der Bundesrepublik stritt und diese dadurch grundlegend veränderte. Anlässlich des 50. Jahrestages erinnern wir an die Ereignisse vom 2. Juni 1967, ihre Folgen und ihre Bedeutung für die Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft in Deutschland:
Es sprechen Dr. Dirk Behrendt, Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung und die Zeitzeug*innenen des 2. Juni, Gretchen Klotz-Dutschke, ehemalige Studentenaktivistin und Wolfgang Wieland, Justizsenator a.D., der als junger Mann damals vor dem Rathaus Schöneberg anwesend war.
Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung

23.05.17 / 19 Uhr Tag des Grundgesetzes: Von "Patriotischen Europäern, Wutbürgern und Brandstiftern - AfD, Pegida, Gewaltnetze"
Stadthalle Hohen Neuendorf, Mehrzweckraum, Am Rathaus 1
Buchvorstellung und Gespräch, Prof. Hajo Funke zu gesellschaftlichen Zuständen, Ursachen und Gegenmitteln
Eintritt frei

18.05.17 / 20-22 Uhr Wer sind "Die Identitären" und was kann gegen sie getan werden? - Extreme Rechte in Europa
SO36, Oranienstraße 190, 10999 Berlin
Es wird sich den Identitären gewidmet: Wo diese historisch herkommen, wer das in Berlin überhaupt ist, wie es ist, wenn diese auf der eigenen Veranstaltung auftauchen und was sonst gegen diese rechtsradikalen Wannabes unternommen werden kann.
Die Identitäre Bewegung (IB), obwohl ein recht junges Phänomen der extremen Rechten, hat es bereits zu einiger Aufmerksamkeit gebracht. Ob Boulevardpresse (Der Nazi-Skandal: Vollpfosten schänden das Brandenburger Tor, Berliner Kurier), die meist gesehene deutsche Nachrichtensendung Die Tagesschau oder die verschiedenen linken Zeitungen: Alle haben schon über die Identitäre Bewegung berichtet. Dabei ist fraglich, ob bei einer Handvoll Aktivisten, auch wenn diese sich immer wieder spektakulär in Szene setzen können, überhaupt von einer Bewegung gesprochen werden kann. Fest steht nur, dass die Identitären in Deutschland von einem sich selbstbespielenden Internetphänomen zu einer aktionistischen Vorfeldorganisation der AfD und zum Steigbügelhalter für ihre öffentlichkeitsarbeit wurden.
Die IB wird auch weiterhin die öffentlichkeit suchen und rassistische Hetze und rechtsradikales Denken verbreiten. Hierbei dürfen wir nicht ihrer Selbstinszenierung und Propaganda auf den Leim gehen. Deshalb versuchen wir, uns den Identitären in einem Podiumsgespräch aus verschiedenen Perspektiven zu nähern und hinter ihre heroische Fassade zu blicken. Zugleich wollen wir besprechen, was gegen diesen Haufen stramm rechter Vollpfosten (Berliner Kurier) unternommen werden kann.
Prof. Micha Brumlik berichtet über die historischen Bezugspunkte und Symboliken der Identitären
Stefanie Lohaus, Herausgeberin des feministischen Missy Magazin. Im November wurde ein Podiumgespräch mit ihr zu Frauen und Geschlechterbilder bei AfD und Pegida von Identitären gestört.
Michael Trube, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin klärt über die Strukturen und das Personal der Identitären auf
Christine Schneider, Antifa AG der Interventionistischen Linken Berlin spricht mit uns über eine mögliche Praxis gegen die Identitären
Moderation: Dr. Gerd Wiegel
Einlass: 19:30; Kosten: 2,00 Euro / ermäßigt 1,00 Euro

10.05.17 / 19 Uhr Ein erstes Fazit zum Ende des NSU-Verfahrens
aquarium (Skalitzer Str. 6, neben Südblock) U-Kottbusser Tor
Broschüren-Release mit Podiumsdiskussion / Infos zu Veranstaltung und Broschüre

08.05.17 / 15:30 Uhr zwei Protestkundgebungen "Wir feiern die Befreiung - Keine NPD-Kundgebung in Karlshorst"
vor dem Deutsch-Russischen Museum Rheinsteinstraße 113 und Köpenicker Allee / Ecke Rheinsteinstraße
Am 8. Mai 1945 erklärte die Wehrmacht in Karlshorst (Lichtenberg) die bedingungslose Kapitulation Deutschlands im 2. Weltkrieg.
Die extrem rechte NPD hat erneut anlässlich des historischen Datums eine Kundgebung "Wir trauern um unsere deutschen Gefallenen beider Weltkriege" um 16 Uhr angekündigt. Der genaue Ort ist noch nicht bekannt. In den letzten zwei Jahren fanden bereits Kundgebungen vor dem Deutsch-Russischen Museum statt. 2016 stand die NPD mit 14 Personenan der Ecke Reinsteinstr. 108.
Aufruf vom Bündnis für Demokratie und Toleranz Lichtenberg

29.04.17 / 10-18 Uhr Tagung: Die neue Bewegung von rechts
Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam
AKTIONSBÜNDNIS gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit zusammen mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg
Diskriminierung, Rassismus und Hetze gegen Geflüchtete gehören auch in Brandenburg leider zum Alltag - sei es auf Demonstrationen von Nein zum Heim-Initiativen, in den Kommentarspalten im Internet oder während Wahlkampagnen der Partei Alternative für Deutschland (AfD).
Wir wollen uns diese neue rechte Bewegung in Brandenburg, ihre Themen und ihre Akteure genauer ansehen. In welchem gesellschaftlichen Kontext finden die aktuellen Rechtsentwicklungen statt? Welche Strategien verfolgen rechte Protagonist_innen? Wie gelingt es der AfD momentan, so viel Zuspruch zu erhalten?
Nach eingehender Analyse wollen wir uns vor allem der Frage zuwenden, wie wir der rechten Bewegung effektiv begegnen können. Was müssen wir tun? Welche Ansatzpunkte gibt es, um eine offene, demokratische Gesellschaft zu verteidigen und zu stärken?
16.00 Uhr Podiumsdiskussion mit:
Isabelle Vandre (DIE LINKE, MdL) | Jörg Gleisenstein (Bündnis 90/Die Grünen) | Martin Osinski (Aktionsbündnis Neuruppin bleibt bunt) | Prof. Dr. Iman Attia und Prof. Dr. Christoph Kopke
Wir bitten um Anmeldung bis zum 21. April 2017 unter info@bbg-rls.de.

24.04.17 / 17 Uhr Gedenkkundgebung für Nguyen Van Tu / Gegen rassistische Gewalt - damals wie heute!
Brodowiner Ring 8, Marzahn-Hellersdorf
Nguyen Van Tu lebte ab 1987 als Vertragsarbeiter in der DDR. Am 24. April 1992 wurde er in Berlin-Marzahn am Brodowiner Ring von einem Neonazi erstochen. Damals fand ein Trauermarsch mit ca. 2.000 Teilnehmer*innen statt. 25 Jahre danach ist seine Geschichte in der öffentlichkeit weitgehend in Vergessenheit geraten. Auch heute sind rassistische übergriffe auf Menschen und ihre Unterkünfte alltäglich.
Genauso wie damals kämpfen heute viele Menschen um einen Aufenthaltsstatus und um Schutz vor Gewalt. An dem 25. Todestag möchten wir an Nguyen Van Tu erinnern.
Im Anschluss um 18Uhr, JFE Anna Landsberger, Prötzeler Ring 13 Podiumsveranstaltung: Die 90er Jahre -Rassismus und Widerstand
Mit dem Ende der DDR verloren auch die sogenannten Vertragsarbeiter*innen ihren Aufenthaltsstatus, darunter viele Viet-names*innen. Dagegen formierte sich ein Widerstand, in dem für ihr Bleiberecht und Arbeit gekämpft wurde. Neben der Bedrohung durch staatliche Abschiebepolitk waren sie Ziel von massiver rassistischer Gewalt: von Seiten der Polizei, als auch durch Rassist*innen und Neonazis.
über die Geschichte und die Situtation mehr als 25 Jahre danach sprechen Zeitzeug*innen der Vereinigung der Vietnamesen in Berlin und Brandenburg, Tamara Hentschel, Kollath Mai-Phuong & Nguyen Dan Thy.
Veranstalterbündnis: Reach Out Berlin | Bündnis gegen Rassismus | AKMH | VVN BdA | Vereinigung der Vietnamesen Berlin und Brandenburg | Reistrommel | AStA ASH | NEA | Anti-rassistische Initiative

20.04.17 / 19 Uhr Ausstellung gegen Alltags-Hass und Lesung mit Irmela Mensah-Schramm (Infos hier)
Frauenkreise Berlin, Choriner Str. 10, 10119 Berlin
Irmela Mensah-Schramm eröffnet Ihre Ausstellung: Überzeichnet, den Nazis entschieden entgegen gemalt! (bis 13.07.17) und liest aus dem Buch Mein Kampf gegen Rechts.
Am 20. April 2017 jährt sich zum 128 Mal der Geburtstag von Adolf Hitler, ein Diktator, dessen zerstörerischer Geist - verewigt in der Schrift Mein Kampf, bis heute weiterlebt.
Mit der Ausstellung von Irmela Mensah-Schramm überzeichnet - Den Nazis entschieden entgegen gemalt!, setzen die Organisatoren um Frauenkreise Berlin und die Initiative für mehr Menschlichkeit Schluss mit Hass aus Königs Wusterhausen sowie die Unterstützerorganisationen Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V., der EUROPAVERLAG, die Werbeagentur Ogilvy und Mather Berlin, der Berliner Bücherhimmel und Nijinski Arts Internacional e.V., ein deutliches Zeichen gegen das Vergessen und den nationalsozialistischen und menschenverachtenden Alltags-Hass, der nach wie vor täglich in der öffentlichkeit sichtbar und erlebbar ist.

08.-18.04.17 / täglich 11-20 Uhr Ausstellung: SEQUENZEN - ERINNERUNG - WECHSEL Infos Netzwerk Selbsthilfe
Projektraum des Kunstraum Bethanien Berlin
Die Ausstellung beleuchtet den NSU-Komplex als Teil einer langen Geschichte rechten Terrors und rassistischer Gewalt in Deutschland. Dabei macht sie einige gesellschaftliche Kontexte sichtbar, die für die Aufarbeitung des NSU-Komplexes von Bedeutung sind. Die Ausstellung soll ein Schritt sein, die rassistische Spaltung in der Gesellschaft zu überwinden, indem die Geschichte der Migration als konstitutiver Bestandteil des heutigen gesellschaftlichen Zusammenlebens erkannt und migrantisches Wissen wahr- und ernstgenommen wird.

Aktuelle Buchempfehlungen:
Broschüre "Deutschland macht dicht"
Das Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht bietet einen Rundumschlag zur gegenwärtigen Asylpolitik, eine Chronologie der politische Maßnahmen und Erklärungen politischer Zusammenhänge und Rechtsbegriffe.
"In our own words" - Lebensgeschichten von geflüchteten Frauen
Eine Dokumentation des International Women Space, einer feministischen Polit-Gruppe von Frauen mit und ohne Fluchterfahrung und Migrantinnen in Deutschland.

05.04.17 / 10 Uhr 5. Jahrestag des Mordes an Burak Bektas
Rudower Str./Möwenweg (U Britz-Süd)
War Rassismus das Motiv? 5 Jahre Ungewissheit - Wir fordern Konsequenzen!
Kundgebung und feierlichen Grundsteinlegung für einen Gedenkort für Burak Bektas
Burak Bekta? wurde am 5. April 2012 in Berlin-Neukölln von einem Unbekannten ermordet, zwei seiner Freunde wurden lebensgefährlich verletzt. Sie standen gegenüber des Krankenhaus Neukölln und unterhielten sich, als ein unbekannter weißer Mann gezielt auf die Gruppe Jugendlicher mit sogenanntem Migrationshintergrund zuging und mehrere Schüsse auf sie abfeuerte: Völlig unvermittelt und wortlos schoss er und entfernte sich langsam vom Tatort. Die überlebenden hatten den Täter noch nie zuvor gesehen. Sie beschreiben die Tat als Hinrichtung auf offener Straße. Ein Vorgang, den wir von den Morden des NSU kennen: Weißer Mann schießt wortlos und ohne Vorwarnung auf Migranten. War der Mordanschlag auf Burak und seine Freunde eine NSU-Nachahmungstat? War der Mörder ein Rassist? Viele Fragen, keine Antworten.

05.04.17 / 18 Uhr Buchvorstellung: 2017. Jahrbuch rechte Gewalt, mit Andrea Röpke
DokuZ Sinti und Roma, Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstr. 84, Aufgang 2, 3.OG, 10969 Berlin (Zugang über Oranienstraße)
Der rechte Mob macht mobil. Und Rechtsradikalismus ist heute längst nicht mehr verpönt. Seit Jahren nehmen Gewalttaten durch rechtsextreme Täter bundesweit zu, mit der Zuwanderung Tausender von Flüchtlingen ist sie 2015 geradezu explodiert. Das "Jahrbuch rechte Gewalt" versammelt in einer umfassenden Chronik alle Gewaltverbrechen mit rechtsradikalem Hintergrund, dokumentiert einzelne Fälle und Täter in Reportagen und Porträts, leuchtet Vorgehensweisen, Tätergruppen, lokale Schwerpunkte und Tendenzen in Hintergrundberichten und Analysen aus. Andrea Röpkes aufrüttelnde Chronik über den Rechtsextremismus in Deutschland ist ein konkurrenzloses Desiderat für politisch Interessierte, Besorgte und die wachsende Zahl sich in Flüchtlings-Hilfen und sozialen Projekten engagierende Bürger. (Text: Knaur Verlag)
Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe Wass ketne! (Lasst uns zusammenkommen!).

02.04.17 / 18 Uhr Vortrag: Ideologische Geschwister: Islamismus, Antikommunismus und antimuslimischer Rassismus
nGbK (2. Stock), Neue Gesellschaft für bildende Kunst, Oranienstraße 25
Der Antikommunismus ist wie der Antisemitismus Kernelement islamistischer Ideologie: Bereits in der Zeit zwischen den Weltkriegen bekämpften etwa die ägyptischen Muslimbrüder streikende Arbeiter. Welche historischen Zusammenhänge und ideologischen Gemeinsamkeiten bestehen zwischen islamistischem, faschistischem und bürgerlichem Antikommunismus und inwiefern übernimmt der antimuslimische Wahn diese altbekannten Muster? Diesen Fragen soll, in der Veranstaltung der jour fixe initiaive, von Hannes Bode nachgegangen werden.

01.04.17 / 15 Uhr Demo: Kein Raum für Nazis und AfD / Rechte Läden und Treffpunkte dicht machen!
Antonplatz
After Demo Konzert in der Bunten Kuh, Berndasteler Str. 78, Weißensee
19 Uhr Open Mic Cypher / 21 Uhr Konzert

25.03.17 / 13 Uhr Antirassismusaktion auf dem Alexanderplatz Bündnis Aufstehen gegen Rassismus
Wir wollen am Internationaler Tag gegen Rassismus auf dem Alex durch eine zentrale Veranstaltung und viele lokale Aktionen in den Bezirken die allgemeine Aufmerksamkeit auf die sich in Deutschland rasant ausbreitende rassistische Gesinnung und die dadurch motivierten Straftaten lenken. Wir werden am Alex die Namen der 184 Todesopfer mit Kreide auf den Asphalt schreiben, Flyer verteilen und anschließend in die Bezirke ziehen und Stolpersteine putzen. Parallel werden Sängerinnen und Sänger verschiedener Chöre am Alexanderplatz einen Flashmob organisieren.
Mobilisiert Eure Freunde, Eure Arbeitskollegen, die Familie und die Nachbarn!
Anmeldung unter www.berlin@aufstehen-gegen-rassismus.de oder kommt einfach zum Alexanderplatz!

25.03.17 / 15 Uhr Antifaschistische Demo U-Bahnhof Rudow Infos
Seit mehreren Monaten erleben wir in Neukölln und in anderen Bezirken eine erneute Eskalation neonazistischer Gewalt. Nachdem im vergangenen Jahr vom Stammtisch bis ins Parlament gegen Geflüchtete gehetzt wurde und in der Folge der Zuspitzung des nationalistischen und rassistischen Normalzustandes unzählige Unterkünfte brannten, werden nun linke Läden, Cafes und politisch Engagierte aus unterschiedlichen Kontexten angegriffen.

25.03.17 / 21 Uhr Romadness Night! Take Back the Future! Solikonzert Für die Freiheit! www.alle-bleiben.info
Drugstore, Potsdamer Str. 180
Gegen unwürdige Unterbringung und bürokratische Kleinkriege,Kettenduldungen oder kalte, überfüllte, provisorische Zelte als Wohnorte, unfaire verkürzte juristische Prozesse,gezielte Desintegration und die tagtägliche Angst vor nächtlicher Abholung zur Abschiebung.

23.03.17 / 18:30 Uhr The Awakening Filmvorfürung Mit K.E.und der Rap Combo K.A.G.E www.alle-bleiben.info
Theater X, Wiclefstr.32
Gegen unwürdige Unterbringung und bürokratische Kleinkriege,Kettenduldungen oder kalte, überfüllte, provisorische Zelte als Wohnorte, unfaire verkürzte juristische Prozesse,gezielte Desintegration und die tagtägliche Angst vor nächtlicher Abholung zur Abschiebung.

20.03.-02.04.17 Kurdische Kulturtage 2017 alle Infos
Vom 20. März bis 2. April veranstalten in Berlin lebende Kurd*innen ein mehrtägiges Kunst - und Kulturprogramm. Anlass ist das kurdische Newroz-Fest, das jährlich mit dem Frühlingsbeginn Freiheit, Emanzipation und Neubeginn zelebriert. Die Veranstaltungsreihe soll die Möglichkeit bieten kurdische Vielfalt und politische Realitäten zu erleben und kennenzulernen.
FrauenRat Dest Dan - Infoveranstaltung zu Jineoloji Info
Dest Dan besteht bereits seit den 1990er Jahren und organisiert sich mittlerweile in Rätestrukturen, mit dem Ziel politische Bildung und Selbstorganisation zu fördern. Im Rahmen der kurdischen Wochen plant der Rat nun eine Veranstaltung zum Thema Jineoloji - ein Konzept, das von kurdischen Frauen erarbeitet wurde und auch in Nord-Syrien und Shengal durch Vertreterinnen der kurdischen Frauenbewegung Anwendung finden.