Nach den regelmäßgen Terminen folgen die aktuellen Termine!
+ + + REGELMÄSSIGE TERMINE + + +
jeden 1. Dienstag/ Monat, 19 Uhr: Offenes Treffen der “Initiative gegen Rechts”
Mieterladen (Kreutzigerstr. 23, 10247 Berlin)
jeden 3. Montag/ Monat, 18:30 Uhr Antifa Jour Fix
vom VVN/BdA im Café Sibylle, Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin
jeden 3. Do/ Monat, 19 Uhr Antifatreffen mit Infos und Vokü
Vetomat, Scharnweberstr. 35, 10247 Berlin
jeden Montag, ab 16 Uhr: Antikriegscafé
mit Infos und Diskussion rund um die Themen Krieg und Militarisierung
NewYorck im Bethanien - Südflügel, Mariannenplatz 2 A, 10997 Berlin
+ + + AKTUELLE TERMINE + + +
Am Samstag, dem 04.02.2012 wird die Berliner NPD einen Landesparteitag in der NPD-Parteizentrale in der Seelenbinderstr. 42 in Köpenick durchführen.
Zu diesem Parteitag sind einige dutzend Teilnehmende zu erwarten. Von einer Aktion, die in irgendeiner Weise öffentlichen Charakter hat, ist im Zusammenhang mit dem Parteitag bisher nichts bekannt.
Der Berliner VVN-BdA ruft aufgrund des Parteitages zu einer Gegenkundgebung auf dem Mandrellaplatz in Köpenick für die Zeit von 11.00 bis 14.00 Uhr auf.
Im Haus der Jugend Köpenick, Seelenbinderstr. 54, wird zeitgleich der Film "Ausgeweidet - ein Kurzfilm über ein braunes Schöneweide im Jahr 2039" gezeigt.
KIEZ 2.0 Schöne Parties feiern und Gutes für den Kiez tun!
*** super einfaches aber geniales Prinzip ***
*** feiern und gleichzeitig Gutes tun ***
nächste Party: 04.02.12 | 20 Uhr BLO-Ateliers
auf der Votingliste u. a. die Initiative gegen Rechts.
Kommt zur Party und votet bitte für uns!
Infos hier!!!!
6 Jahre Initiative gegen Rechts
25.02.2012
14 Uhr Demo gegen Thor Steinar, Warschauer Str./ Revaler Str.
kraft- und phantasievoll gegen rechte Strukturen
22 Uhr Party im Supamolly, Jessner Str. 41
mit: LaZies, Incredible Herrengedeck, DJ Dr. Kimble und vielen Infos
Di, 31.01.12
Um 11 Uhr führt die rechtspopulistische Partei „pro Deutschland“ eine Kundgebung an der Landsberger Allee Ecke Petersburger Straße durch. Redner sind: Reinhard Haese, Lars Seidensticker und Manfred Rouhs.
Die Information erreicht die IGR erst am Nachmittag einen Tag vorher. Die Gegenmobilisierung läuft.
14.01.12 RL-Konferenz / 15.01.12 LL-Demo
10.12.11 Aufruf zur Demo vom Bündnis gegen Rassismus am internationalen Tag der Menschenrechte
11 Uhr Auftakt an der Karl-Liebknecht-Straße am Alexanderplatz - Marx-Engels Forum, Ende 13:30 Uhr am Platz des 18. März
Enver, Abdurrahim, Süleyman, Habil, Yunus, Ismail, Theodoros, Mehmet und Halit wurden zwischen 2000 und 2006 von Neofaschisten kaltblütig ermordet.
In den letzten 20 Jahren wurden darüber hinaus mindestens weitere 181 Menschen von Neofaschisten ermordet.
Während Bundes- und Landesregierung anhand der Extremismusklausel, Maßnahmen gegen den vermeintlichen linken oder islamistischen Terror verabschieden, werden Menschen aus rassistischen Gründen ermordet. Aus diesem Hintergrund dient die angemahnte Verteidigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung gegen "Extremisten" dazu, Rassismus zu einem Problem von Einzeltätern abzustufen.
Um Rassismus als Alltagsphänomen zu erkennen, muss sich mit den Strukturen auseinandergesetzt werden, die dieses ermöglichen und still schweigend auf Kosten von Anderen ausgelebt werden. Wir wollen Gegenwehr gegen diese Politik!
Es ist an der Zeit Tacheles zu reden!
NEIN zu RASSISMUS und SOLIDARITÄT mit den Opfern!
Schluss mit dem institutionellen Rassismus! Schluss mit dem alltäglichen Rassismus!
17.12.11 / 13 Uhr Demo gegen Polizeigewalt, Nazis und Faschisten, Hermannplatz
Seit Anfang November ist bekannt, daß Nazis seit 1998 mind. 10 Menschen in der BRD ermordet haben. Verfassungsämter und Polizei wußten angeblich nichts von diesem Nazi-Netzwerk, obwohl 1998 in von der Zelle angemieteten Räumen Rohrbomben, Sprengstoff und Waffen gefunden wurden. In den Medien wird noch heute bzw. heute wieder das menschenverachtende Bild „Dönermorde“ für die Mordserie benutzt.
Es gab offensichtlich diverse Kontakte zwischen VS und Nazis, u.a. stammten gefälschte Pässe von Behörden. Trotzdem wird versucht, der Öffentlichkeit die absurd anmutende Behauptung unterzuschieben, es handele sich nur um ein Versagen der Ermittlungsbehörden. Viel wahrscheinlicher ist, daß der Staat sehenden Auges die Nazis hat wissentlich agieren - also morden – lassen: Teilweise waren VSler_innen bei den Morden anwesend. Durch ihr Suchen nach einer „Drogen- und Wettmafia“ verwischten die Behörden zudem die Spuren zu den wahren Tätern.
Dies paßt genau zum Verhalten staatlicher Organe, wenn Menschen durch rassistische und menschenverachtende Polizeigewalt sterben. Die Medien lesen den staatlichen Organen vom Mund ab und berichten unreflektiert. Die Poizeibeamt_innen hätten dagegen nur ihren Dienst getan und die_der Verstorbene sei selbst an ihren_seinem Tod schuld.
Selbst bei „Fällen“ wie Christy Schwundeck, die im Jobcenter in Frankfurt/Main am 19.05.2011 sitzend von Polizeibeamt_innen erschossen wurde, wird behauptet, sie habe die Beamt_innen mit einem Küchenmesser angegriffen und verletzt. Genauso wie bei Oury Jalloh, Dennis etc. wußte die Staatsanwaltschaft – ohne jegliche Ermittlungen – wie es dazu kommen konnte, das ein Mensch durch Einwirkung von Polizist_innen starb. Die Ermittlungen werden eingestellt oder nur durch Druck der Communities, die sich hinter die Angehörigen oder Freund_innen von Opfern tödlicher Polizeigewalt stellen, zur Eröffnung eines Verfahrens gezwungen. In diesen Verfahren wird dann versucht, anhand absurder Konstrukte darzustellen, warum die Beamt_innen nicht am Tod von z.B. Oury Jalloh Schuld sein konnten. Im Fall um Oury Jalloh findet, selbst nachdem das BGH die Freisprüche des ersten Oury-Jalloh-Prozesses aufhob, in der andauernden Revision vor dem Landgericht Magdeburg dasselbe traurige Spiel wie im Prozeß vor dem Dessauer Landgericht in den Jahren 2007 und 2008 statt. Es reicht!
Wir, die Initiative In Gendenken an Oury Jalloh e.V., wollen mit euch gemeinsam gegen Nazi – und Staatsgewalt demonstrieren. Die Vertuschung der rassistischen Morde, ausgeübt von Nazis, und die Freisprüche für Polizeibeamt_innen nach rassistischen und menschenverachtenden Tötungen sind zwei Seiten derselben blutigen Medaille. Wir lassen uns nicht mundtot machen und kämpfen weiter gegen Rassismus, Diskriminierung, Residenzpflicht, gegen rassistische Polizeigewalt und gegen die Kriminalisierung von Aktivist_innen.
"Break the Silence!"
Initiative In Gedenken an Oury Jalloh e.V.
18.12.11 Globaler Aktionstag gegen Rassismus und für die Rechte von Migrant_innen, Flüchtlinge und displaced people
Aktion am Pariser Platz – Gala am Kottbusser Damm
Ob Integrationsgerede, Debatten um die Grenzen Europas oder Flüchtlingspolitiken: Erfahrungen von Rassismus sind für Menschen, die sich zur Migration entschließen, zur Flucht gezwungen oder zu Fremden im eigenen Land gemacht werden, allgegenwärtig.
Zu den Themen Migration und Rassismus, die so viele Frustrationen bereithalten, wollen wir Ermutigendes und Aktivierendes erzählen. Dazu laden wir Euch zu einem Abend mit Berichten, Geschichten, Musik, Essen, Vorschlägen und Gesprächen ein.
Zum einen erzählen Menschen Geschichten von Erfolgen und praktischer Unterstützung. Es geht um den Weg nach Europa und Widerstand gegen Rassismus an verschiedenen Orten. Zum anderen wollen wir die Aktionsidee „Boats4People“ vorstellen, mit der Menschen aus Tunesien und Europa gemeinsam Handlungsmöglichkeiten wiedererlangen wollen, angesichts der vielen tausend Menschen, die dieses Jahr im Mittelmeer auf dem Weg nach Europa ertrunken sind. Mit einer Live-Schaltung nach Tunis, anläßlich des Jahrestags der Revolution, möchten wir die Situation dortiger Aktivist_innen ins Bild rücken.
15h Aktion vor der Vertretung der Europäischen Kommission, Unter den Linden 78
mit Human Rights Watch, SOS Rassismus/GRIPS-Theater und JOG (Jugendliche ohne Grenzen)
17h Allmende, Kottbusser Damm 25-26, U Hermannplatz
Warmes Buffet,Berichte vom Unterwegs-Sein & gegen Rassismus, Aktionsvorstellung Boats4People, Live Schaltung Tunis-Berlin & Live Musik (mit Übersetzungen)
Organisiert von Menschen u.a. aus den Netzwerken afrique-europe-interact, boats4people, Borderline europe