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+ + + REGELMÄSSIGE TERMINE + + +

nächstes offene Treffen der Initiative gegen Rechts: 07.06.17, 19 Uhr, Mieterladen, Kreutzigerstr. 23

Radiosendung Seit Juli 2012 senden wir monatlich live aus dem Studio Ansage über UKW 88 Vier. Info

+ + + AKTUELLE TERMINE + + + in rückläufiger Reihenfolge + + +

18.05.17 / 20-22 Uhr Wer sind "Die Identitären" und was kann gegen sie getan werden? - Extreme Rechte in Europa
SO36, Oranienstraße 190, 10999 Berlin
Es wird sich den Identitären gewidmet: Wo diese historisch herkommen, wer das in Berlin überhaupt ist, wie es ist, wenn diese auf der eigenen Veranstaltung auftauchen und was sonst gegen diese rechtsradikalen Wannabes unternommen werden kann.
Die "Identitäre Bewegung" (IB), obwohl ein recht junges Phänomen der extremen Rechten, hat es bereits zu einiger Aufmerksamkeit gebracht. Ob Boulevardpresse („Der Nazi-Skandal: Vollpfosten schänden das Brandenburger Tor“, Berliner Kurier), die meist gesehene deutsche Nachrichtensendung Die Tagesschau oder die verschiedenen linken Zeitungen: Alle haben schon über die "Identitäre Bewegung" berichtet. Dabei ist fraglich, ob bei einer Handvoll Aktivisten, auch wenn diese sich immer wieder spektakulär in Szene setzen können, überhaupt von einer "Bewegung" gesprochen werden kann. Fest steht nur, dass die "Identitären" in Deutschland von einem sich selbstbespielenden Internetphänomen zu einer aktionistischen Vorfeldorganisation der AfD und zum Steigbügelhalter für ihre Öffentlichkeitsarbeit wurden.
Die "IB" wird auch weiterhin die Öffentlichkeit suchen und rassistische Hetze und rechtsradikales Denken verbreiten. Hierbei dürfen wir nicht ihrer Selbstinszenierung und Propaganda auf den Leim gehen. Deshalb versuchen wir, uns den Identitären in einem Podiumsgespräch aus verschiedenen Perspektiven zu nähern und hinter ihre heroische Fassade zu blicken. Zugleich wollen wir besprechen, was gegen diesen "Haufen stramm rechter Vollpfosten" (Berliner Kurier) unternommen werden kann.
Prof. Micha Brumlik berichtet über die historischen Bezugspunkte und Symboliken der Identitären
Stefanie Lohaus, Herausgeberin des feministischen Missy Magazin. Im November wurde ein Podiumgespräch mit ihr zu „Frauen und Geschlechterbilder bei AfD und Pegida" von Identitären gestört.
Michael Trube, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin klärt über die Strukturen und das Personal der Identitären auf
Christine Schneider, Antifa AG der Interventionistischen Linken Berlin spricht mit uns über eine mögliche Praxis gegen die Identitären
Moderation: Dr. Gerd Wiegel
Einlass: 19:30; Kosten: 2,00 Euro / ermäßigt 1,00 Euro

29.04.17 / 10-18 Uhr Tagung „Die neue Bewegung von rechts“
Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam
AKTIONSBÜNDNIS gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit zusammen mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg
Diskriminierung, Rassismus und Hetze gegen Geflüchtete gehören auch in Brandenburg leider zum Alltag – sei es auf Demonstrationen von »Nein zum Heim«-Initiativen, in den Kommentarspalten im Internet oder während Wahlkampagnen der Partei »Alternative für Deutschland« (AfD).
Wir wollen uns diese neue rechte Bewegung in Brandenburg, ihre Themen und ihre Akteure genauer ansehen. In welchem gesellschaftlichen Kontext finden die aktuellen Rechtsentwicklungen statt? Welche Strategien verfolgen rechte Protagonist_innen? Wie gelingt es der AfD momentan, so viel Zuspruch zu erhalten?
Nach eingehender Analyse wollen wir uns vor allem der Frage zuwenden, wie wir der rechten Bewegung effektiv begegnen können. Was müssen wir tun? Welche Ansatzpunkte gibt es, um eine offene, demokratische Gesellschaft zu verteidigen und zu stärken?
16.00 Uhr Podiumsdiskussion mit:
Isabelle Vandré (DIE LINKE, MdL) | Jörg Gleisenstein (Bündnis 90/Die Grünen) | Martin Osinski (Aktionsbündnis »Neuruppin bleibt bunt«) | Prof. Dr. Iman Attia und Prof. Dr. Christoph Kopke
Wir bitten um Anmeldung bis zum 21. April 2017 unter info@bbg-rls.de.

24.04.17 / 17 Uhr Gedenkkundgebung für Nguy?n Van Tú / Gegen rassistische Gewalt - damals wie heute!
Brodowiner Ring 8, Marzahn-Hellersdorf
Nguy?n Van Tú lebte ab 1987 als Vertragsarbeiter in der DDR. Am 24. April 1992 wurde er in Berlin-Marzahn am Brodowiner Ring von einem Neonazi erstochen. Damals fand ein Trauermarsch mit ca. 2.000 Teilnehmer*innen statt. 25 Jahre danach ist seine Geschichte in der Öffentlichkeit weitgehend in Vergessenheit geraten. Auch heute sind rassistische Übergriffe auf Menschen und ihre Unterkünfte alltäglich.
Genauso wie damals kämpfen heute viele Menschen um einen Aufenthaltsstatus und um Schutz vor Gewalt. An dem 25. Todestag möchten wir an Nguy?n Van Tú erinnern.
Im Anschluss um 18Uhr, JFE Anna Landsberger, Prötzeler Ring 13 Podiumsveranstaltung: Die 90er Jahre -Rassismus und Widerstand
Mit dem Ende der DDR verloren auch die sogenannten Vertragsarbeiter*innen ihren Aufenthaltsstatus, darunter viele Viet-names*innen. Dagegen formierte sich ein Widerstand, in dem für ihr Bleiberecht und Arbeit gekämpft wurde. Neben der Bedrohung durch staatliche Abschiebepolitk waren sie Ziel von massiver rassistischer Gewalt: von Seiten der Polizei, als auch durch Rassist*innen und Neonazis.
Über die Geschichte und die Situtation mehr als 25 Jahre danach sprechen Zeitzeug*innen der „Vereinigung der Vietnamesen in Berlin und Brandenburg“, Tamara Hentschel, Kollath Mai-Phuong & Nguyen Dan Thy.
Veranstalterbündnis: Reach Out Berlin | Bündnis gegen Rassismus | AKMH | VVN BdA | Vereinigung der Vietnamesen Berlin und Brandenburg | Reistrommel | AStA ASH | NEA | Anti-rassistische Initiative

20.04.17 / 19 Uhr Ausstellung gegen Alltags-Hass und Lesung mit Irmela Mensah-Schramm (Infos hier)
Frauenkreise Berlin, Choriner Str. 10, 10119 Berlin
Irmela Mensah-Schramm eröffnet Ihre Ausstellung "Überzeichnet, den Nazis entschieden entgegen gemalt!" (bis 13.07.17) und liest aus dem Buch "Mein Kampf gegen Rechts".
Am 20. April 2017 jährt sich zum 128 Mal der Geburtstag von Adolf Hitler, ein Diktator, dessen zerstörerischer Geist – verewigt in der Schrift „Mein Kampf“, bis heute weiterlebt.
Mit der Ausstellung von Irmela Mensah-Schramm Überzeichnet – Den Nazis entschieden entgegen gemalt!, setzen die Organisatoren um Frauenkreise Berlin und die Initiative für mehr Menschlichkeit Schluss mit Hass aus Königs Wusterhausen sowie die Unterstützerorganisationen Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V., der EUROPAVERLAG, die Werbeagentur Ogilvy und Mather Berlin, der Berliner Bücherhimmel und Nijinski Arts Internacional e.V., ein deutliches Zeichen gegen das Vergessen und den nationalsozialistischen und menschenverachtenden Alltags-Hass, der nach wie vor täglich in der Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar ist.

08.-18.04.17 / täglich 11-20 Uhr Ausstellung: SEQUENZEN – ERINNERUNG – WECHSEL Infos Netzwerk Selbsthilfe
Projektraum des Kunstraum Bethanien Berlin
Die Ausstellung beleuchtet den NSU-Komplex als Teil einer langen Geschichte rechten Terrors und rassistischer Gewalt in Deutschland. Dabei macht sie einige gesellschaftliche Kontexte sichtbar, die für die Aufarbeitung des NSU-Komplexes von Bedeutung sind. Die Ausstellung soll ein Schritt sein, die rassistische Spaltung in der Gesellschaft zu überwinden, indem die Geschichte der Migration als konstitutiver Bestandteil des heutigen gesellschaftlichen Zusammenlebens erkannt und migrantisches Wissen wahr- und ernstgenommen wird.

Aktuelle Buchempfehlungen:
Broschüre "Deutschland macht dicht"
Das Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht bietet einen Rundumschlag zur gegenwärtigen Asylpolitik, eine Chronologie der politische Maßnahmen und Erklärungen politischer Zusammenhänge und Rechtsbegriffe.
"In our own words" - Lebensgeschichten von geflüchteten Frauen
Eine Dokumentation des International Women Space, einer feministischen Polit-Gruppe von Frauen mit und ohne Fluchterfahrung und Migrantinnen in Deutschland.

05.04.17 / 10 Uhr 5. Jahrestag des Mordes an Burak Bektas
Rudower Str./Möwenweg (U Britz-Süd)
War Rassismus das Motiv? 5 Jahre Ungewissheit - Wir fordern Konsequenzen!
Kundgebung und feierlichen Grundsteinlegung für einen Gedenkort für Burak Bektas
Burak Bekta? wurde am 5. April 2012 in Berlin-Neukölln von einem Unbekannten ermordet, zwei seiner Freunde wurden lebensgefährlich verletzt. Sie standen gegenüber des Krankenhaus Neukölln und unterhielten sich, als ein unbekannter weißer Mann gezielt auf die Gruppe Jugendlicher mit sogenanntem Migrationshintergrund zuging und mehrere Schüsse auf sie abfeuerte: Völlig unvermittelt und wortlos schoss er und entfernte sich langsam vom Tatort. Die Überlebenden hatten den Täter noch nie zuvor gesehen. Sie beschreiben die Tat als Hinrichtung auf offener Straße. Ein Vorgang, den wir von den Morden des NSU kennen: Weißer Mann schießt wortlos und ohne Vorwarnung auf Migranten. War der Mordanschlag auf Burak und seine Freunde eine NSU-Nachahmungstat? War der Mörder ein Rassist? Viele Fragen, keine Antworten.

05.04.17 / 18 Uhr Buchvorstellung: 2017. Jahrbuch rechte Gewalt, mit Andrea Röpke
DokuZ Sinti und Roma, Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstr. 84, Aufgang 2, 3.OG, 10969 Berlin (Zugang über Oranienstraße)
Der rechte Mob macht mobil. Und Rechtsradikalismus ist heute längst nicht mehr verpönt. Seit Jahren nehmen Gewalttaten durch rechtsextreme Täter bundesweit zu, mit der Zuwanderung Tausender von Flüchtlingen ist sie 2015 geradezu explodiert. Das "Jahrbuch rechte Gewalt" versammelt in einer umfassenden Chronik alle Gewaltverbrechen mit rechtsradikalem Hintergrund, dokumentiert einzelne Fälle und Täter in Reportagen und Porträts, leuchtet Vorgehensweisen, Tätergruppen, lokale Schwerpunkte und Tendenzen in Hintergrundberichten und Analysen aus. Andrea Röpkes aufrüttelnde Chronik über den Rechtsextremismus in Deutschland ist ein konkurrenzloses Desiderat für politisch Interessierte, Besorgte und die wachsende Zahl sich in Flüchtlings-Hilfen und sozialen Projekten engagierende Bürger. (Text: Knaur Verlag)
Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wass ketne!“ („Lasst uns zusammenkommen!“).

04.04.17 / 19 Uhr Offenes Arbeitstreffen der Initiative gegen Rechts im Mieterladen, Kreutzigerstr. 23

02.04.17 / 18 Uhr Vortrag: Ideologische Geschwister: Islamismus, Antikommunismus und antimuslimischer Rassismus
nGbK (2. Stock), Neue Gesellschaft für bildende Kunst, Oranienstraße 25
Der Antikommunismus ist wie der Antisemitismus Kernelement islamistischer Ideologie: Bereits in der Zeit zwischen den Weltkriegen bekämpften etwa die ägyptischen Muslimbrüder streikende Arbeiter. Welche historischen Zusammenhänge und ideologischen Gemeinsamkeiten bestehen zwischen islamistischem, faschistischem und bürgerlichem Antikommunismus und inwiefern übernimmt der antimuslimische Wahn diese altbekannten Muster? Diesen Fragen soll, in der Veranstaltung der jour fixe initiaive, von Hannes Bode nachgegangen werden.

01.04.17 / 15 Uhr Demo: Kein Raum für Nazis und AfD / Rechte Läden und Treffpunkte dicht machen!
Antonplatz
After Demo Konzert in der Bunten Kuh, Berndasteler Str. 78, Weißensee
19 Uhr Open Mic Cypher / 21 Uhr Konzert

25.03.17 / 13 Uhr Antirassismusaktion auf dem Alexanderplatz Bündnis Aufstehen gegen Rassismus
Wir wollen am Internationaler Tag gegen Rassismus auf dem Alex durch eine zentrale Veranstaltung und viele lokale Aktionen in den Bezirken die allgemeine Aufmerksamkeit auf die sich in Deutschland rasant ausbreitende rassistische Gesinnung und die dadurch motivierten Straftaten lenken. Wir werden am Alex die Namen der 184 Todesopfer mit Kreide auf den Asphalt schreiben, Flyer verteilen und anschließend in die Bezirke ziehen und Stolpersteine putzen. Parallel werden Sängerinnen und Sänger verschiedener Chöre am Alexanderplatz einen Flashmob organisieren.
Mobilisiert Eure Freunde, Eure Arbeitskollegen, die Familie und die Nachbarn!
Anmeldung unter www.berlin@aufstehen-gegen-rassismus.de oder kommt einfach zum Alexanderplatz!

25.03.17 / 15 Uhr Antifaschistische Demo U-Bahnhof Rudow Infos
Seit mehreren Monaten erleben wir in Neukölln und in anderen Bezirken eine erneute Eskalation neonazistischer Gewalt. Nachdem im vergangenen Jahr vom Stammtisch bis ins Parlament gegen Geflüchtete gehetzt wurde und in der Folge der Zuspitzung des nationalistischen und rassistischen Normalzustandes unzählige Unterkünfte brannten, werden nun linke Läden, Cafés und politisch Engagierte aus unterschiedlichen Kontexten angegriffen.

25.03.17 / 21 Uhr Romadness Night! Take Back the Future! Solikonzert Für die Freiheit! www.alle-bleiben.info
Drugstore, Potsdamer Str. 180
Gegen unwürdige Unterbringung und bürokratische Kleinkriege,Kettenduldungen oder kalte, überfüllte, provisorische Zelte als Wohnorte, unfaire verkürzte juristische Prozesse,gezielte Desintegration und die tagtägliche Angst vor nächtlicher Abholung zur Abschiebung.

24.03.17 / 20:30 Uhr Romadness Night! Take Back the Future! Solikonzert Für die Freiheit! www.alle-bleiben.info
Theater X, Wiclefstr.32
Gegen unwürdige Unterbringung und bürokratische Kleinkriege,Kettenduldungen oder kalte, überfüllte, provisorische Zelte als Wohnorte, unfaire verkürzte juristische Prozesse,gezielte Desintegration und die tagtägliche Angst vor nächtlicher Abholung zur Abschiebung.

23.03.17 / 18:30 Uhr The Awakening Filmvorfürung Mit K.E.und der Rap Combo K.A.G.E www.alle-bleiben.info
Theater X, Wiclefstr.32
Gegen unwürdige Unterbringung und bürokratische Kleinkriege,Kettenduldungen oder kalte, überfüllte, provisorische Zelte als Wohnorte, unfaire verkürzte juristische Prozesse,gezielte Desintegration und die tagtägliche Angst vor nächtlicher Abholung zur Abschiebung.

20.03.2017 / 20:30 Uhr Hörspielprojekt "Eine Stimme finden" von Hörfix 23
eine Veranstaltung vom Register Friedrichshain-Kreuzberg im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2017 im Mieterladen, Kreutzigerstr. 23, 10247 Berlin
Von Reisen in andere Länder kennen wir Situationen, in denen einen niemand mehr versteht, in denen die Sprache verloren gegangen ist. Da gibt es vielleicht Träume, Wünsche und Vorstellungen, die man mit anderen teilen möchte, es aber nicht kann. Zu hören sind 12 Interviews mit Musik und Rezitationen von Flüchtlingen und Migrant*innen, die zwischen 2 Monaten und 30 Jahren unter uns leben.

20.03.-02.04.17 Kurdische Kulturtage 2017 alle Infos
Vom 20. März bis 2. April veranstalten in Berlin lebende Kurd*innen ein mehrtägiges Kunst – und Kulturprogramm. Anlass ist das kurdische Newroz-Fest, das jährlich mit dem Frühlingsbeginn Freiheit, Emanzipation und Neubeginn zelebriert. Die Veranstaltungsreihe soll die Möglichkeit bieten kurdische Vielfalt und politische Realitäten zu erleben und kennenzulernen.
FrauenRat Dest Dan - Infoveranstaltung zu 'Jineoloji' Info
Dest Dan besteht bereits seit den 1990er Jahren und organisiert sich mittlerweile in Rätestrukturen, mit dem Ziel politische Bildung und Selbstorganisation zu fördern. Im Rahmen der kurdischen Wochen plant der Rat nun eine Veranstaltung zum Thema ‚Jineoloji‘ - ein Konzept, das von kurdischen Frauen erarbeitet wurde und auch in Nord-Syrien und Shengal durch Vertreterinnen der kurdischen Frauenbewegung Anwendung findet.

18.03.17 / 8 Uhr NoBärgida - Gegendemonstration "AfD in Berlin not welcome! Extremisten- o. Extremismuskongress?"
Maritim Hotel Mitte, Stauffenbergstr. 26
Die Hotelkette "Maritim" hat es schon wieder getan. Wir dürfen es ihr nicht durchgehen lassen und der AfD keinen Fußbreit unserer Stadt gönnen.
PM- Positionierung Maritim Hotelkette gegen AFD vom 14.02.17:
"Die Durchführung des Bundesparteitags der AfD im Maritim Hotel Köln steht folglich in keinerlei Zusammenhang mit der gesellschaftspolitischen Einstellung der Maritim Gruppe. Ganz im Gegenteil sind die aktuellen Proteste gegen das Maritim Hotel Köln und die Maritim Hotelgesellschaft Anlass, sich deutlich von der aktuellen politischen Ausrichtung und Gesinnung der AfD zu distanzieren. Deshalb werden die Maritim Hotels gegenwärtig keine weiteren Räumlichkeiten an die AfD vergeben."
Vier Wochen später bekommen wir heraus, dass die Hotelkette wieder an die Partei vermietet, diesesmal in Berlin, deren Aushängeschilder Schießbefehle an Grenzen erteilen wollen und die Erinnerungspolitik an die systematische Ermordung mehreren Millionen Menschen als ‚dämliche Bewältigungspolitik‘ bezeichnen.
Aufruf von NoBärgida | Hintergrundartikel vom Berliner Bündnis gegen Rechts | Bundesweiter Aktionstag gegen Maritim-Ketten

18.03.17 / 15 Uhr Demo: Für das Recht zu kommen, zu gehen und zu bleiben
ab Nauenen Tor, Potsdam
Kundgebung 16 Uhr Landtag, Steubenplatz

16.03.17 / 17:00 Uhr Filmaufführung des Videoworkshops "Willkommen in Berlin"
eine Veranstaltung vom Register Friedrichshain-Kreuzberg im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2017 im Mieterladen, Kreutzigerstr. 23, 10247 Berlin
23 geflüchtete und altberliner Kinder & Jugendliche aus den Bezirken Lichtenberg, Oberschöneweide und Charlottenburg haben unter Anleitung fünf Filme zum Thema Flucht und ihrem Leben in Berlin produziert: "Das Boot - Kinder malen Flucht", "7 Steine - Kurzfilm über ein Spiel aus dem Iran", "Unser Leben in Berlin - Kinder malen und erzählen ihre Wünsche", "Die Erleuchtung - eine voreingenommene Bürgerin im Wartezimmer" und "Wir zeigen euch Berlin - geflüchtete Kinder zeigen uns die Stadt".
Drei Filme entstanden in Kooperation mit der Unterkunft in der Ruschestraße und dem Jugendcafé Maggie mit 10 geflüchteten Kindern aus Syrien und dem Irak in Lichtenberg. Ein Film wurde mit fünf unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten aus Iran und Afghanistan des Paul-Gerhard-Werks in Öberschöneweide gedreht und ein weiterer wurde mit sieben Jugendlichen aus dem Iran, der Türkei und Berlin mit dem Jugendclub "Die Eiche" in Charlottenburg produziert.
Im Anschluß werden weitere Kurzfilme aus einer Flüchtlingsunterkunft in Friedrichshain gezeigt.
ein Projekt vom Medienprojekt Berlin e.V., zu Gast Volker Hoffmann

15.03.17 / 15–17 Uhr, Protest gegen Aufmarsch der Waffen-SS-Veteranen in Riga am 16. März 2017
vor der Botschaft der Republik Lettland, Reinerzstr. 40/41, Grunewald
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes- Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V [VVN-BdA] und die F.I:R. Fédération Internationale des Résistants rufen zu Protestkundgebungen und Mahnwachen vor lettischen Botschaften und Konsulaten in Berlin, Bremen, Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf, Rom, Brüssel, Budapest und Athen auf, gegen die jährliche Ehrung der lettischen Waffen-SS in Riga. Am „Tag der Legionäre“, keine Blumen für die Waffen-SS!
Infos | facebook

15.03.2017 / 19 Uhr Lesung "Mein Kampf gegen Rechts" mit Irmela Mensah-Schramm
Ausstellungsräume 7xjung von Gesicht Zeigen! | Für ein weltoffenes Deutschland e.V.
Flensburger Straße 3, 10557 Berlin Veranstaltungs-Info

13.03.17 / 16:30 Uhr Ausstellungseröffnung "Überzeichnet - den Nazis entschieden entgegen gemalt"
eine Veranstaltung vom Register Friedrichshain-Kreuzberg im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2017 im Mieterladen, Kreutzigerstr. 23, 10247 Berlin
zu Gast Irmela Mensah-Schramm (Hass vernichtet)

08.03.17 / 19 Uhr Ausstellungseröffnung: "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen"
DokuZ Sinti und Roma, Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstr. 84, Aufgang 2, 3.OG, 10969 Berlin (Zugang über Oranienstraße)
Zehn Menschen wurden von der neonazistischen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) in den Jahren 2000 bis 2007 umgebracht. Erst im November 2011 wurden die Verbrechen des NSU einer breiten Öffentlichkeit bekannt, obwohl Angehörige der Ermordeten bereits zu einem früheren Zeitpunkt von einer rechtsextremen Mordserie ausgingen. Die Verbrechen sorgten weltweit für Entsetzen. Der Prozess gegen die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Zschäpe vor dem Oberlandesgericht in München steht kurz vor dem Abschluss. Eine gesellschaftliche Aufarbeitung des NSU-Komplexes in einem umfassenderen Sinne steht weiterhin aus.
Die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" beleuchtet neben den Biografien der zehn Mordopfer, den Bombenanschlägen sowie zahlreichen Banküberfällen die Neonaziszenen, aus denen der NSU hervorging. Analysiert werden zudem Gründe, warum die Mordserie so lange unaufgeklärt blieb.
Die Ausstellung wird mit einem Vortrag der Ausstellungsmacherin Birgit Mair eröffnet.

04.03.17 / 13 Uhr Solidarität statt rechter Hetze! – Kein Naziaufmarsch in Berlin-Mitte
Rosenthaler Platz
Erneut wollen hunderte Neonazis unter dem Motto „Merkel muss weg“ durch Berlin-Mitte marschieren. Bereits zum fünften Mal wird diese rechte Hetze von Enrico Stubbe angemeldet. Unter den Teilnehmenden finden sich verschiedenste rechte Parteien, wie NPD, AfD, Pro Deutschland, aber auch gewaltbereite und -tätige rechte Hooligans sowie als „besorgte“ Bürger*innen getarnte Rassist*innen. Zuletzt fanden 500 Rechte und Nazis den Weg nach Berlin. Wir empfinden nichts als Abscheu und Verachtung für deren menschenverachtende, rechte Hetze!
Hier der Aufruf vom Berliner Bündnis gegen Rechts

01.03.17 / 19 Uhr Romano Sumnal - Ein Roma-Verein aus Leipzig stellt sich vor
DokuZ Sinti und Roma, Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstr. 84, Aufgang 2, 3.OG, 10969 Berlin (Zugang über Oranienstraße)
Wie leben Roma in Zeiten von Pegida und Legida in Sachsen? In welchen Bereichen engagieren sie sich? Der Verein Romano Sumnal setzt sich auf politischer und kultureller Ebene für die Belange der Roma in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus ein. Einen besonderen Schwerpunkt stellt dabei die Arbeit mit Jugendlichen dar, die sich mit der Geschichte und Gegenwart von Roma in ihrer Stadt und Region beschäftigen.
Die Arbeit des Vereins stellt der Vorsitzende Gjulner Sejdi vor.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wass ketne!“ („Lasst uns zusammenkommen!“).

25.02.17 / 13-19 Uhr Regionalkonferenz: Aufstehen gegen Rassismus –Keine AfD im Bundestag!
ver.di Bundesverwaltung, Paula-Thiede-Ufer 10
Nach der erfolgreichen ersten Regionalkonferenz im letzten Jahr nimmt das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ den Bundestagwahlkampf 2017 ins Visier. Leider mussten wir Berliner*innen den Einzug der AfD in das Berliner Abgeordnetenhaus 2016 hinnehmen. Es heißt nun, alles daran zu setzen, den Einzug der AfD in den Bundestag zu verhindern. Auf der zweiten Regionalkonferenz beraten wir als Aktive aus Parteien, Gewerkschaften und außerparlamentarischen Initiativen, wie wir uns gemeinsam rassistischer Hetze und rassistisch motivierter Politik entgegenstellen können. Außerdem werden wir über die AfD und über rassistische Tendenzen in der Partei und der Gesellschaft informieren.
Die AfD ist für uns keine Alternative! Unsere Alternative heißt Solidarität! Die Rechtspopulist*innen haben keine menschlichen Lösungen für die Probleme unserer Zeit parat und vergiften die Stimmung in Deutschland und ganz Europa mit dem von ihnen gesäten Hass. Circa 23.000 Angriffe mit rechtsradikalen Hintergrund in 2015, davon knapp 1.500 Gewalttaten, zeugen davon, auf welchen Nährboden die Hetze fällt und wie entmenschlicht Teile unserer Gesellschaft geworden sind. Geflüchtete werden für nahezu alles verantwortlich gemacht und als Terroristen stigmatisiert.
Aber auch bei Themen wie Steuerpolitik, Frauenrechten, Klimaschutzpolitik, LGBTI und Wirtschaftspolitik vertritt die AfD eine rückwärtsgewandte Politik mit erzkonservativen Thesen. Errungenschaften moderner Politik sollen rückgängig gemacht und Minderheiten gegeneinander ausgespielt werden. Wollen wir es hinnehmen, dass wieder Rechtspopulist*innen, Rassist*innen, Antifeminist*innen und Rechtsextremist*innen in den Deutschen Bundestag einziehen? Wir sagen NEIN!
Anmeldungen bitte an: berlin@aufstehen-gegen-rassismus.de, Betreff: Anmeldung 25.2.

13.02.17 / 19-21 Uhr AfD - Pegida - Gewaltnetze. Von Wutbürgern zu Brandstiftern
Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin
mit Hajo Funke und Gregor Gysi
Der Politikwissenschaftler Hajo Funke macht mit seiner neuen Studie deutlich, wie sich wichtige Repräsentanten der AfD mit den Hetzer_innen um Pegida oder bekannten Aktivist_innen des gewaltbereiten Rechtsextremismus verbinden, austauschen und die Radikalisierung der Partei vorantreiben. Der Rechtsruck zeigt sich im Besonderen in der Islamfeindlichkeit und der beabsichtigten Einschränkung der Religionsfreiheit – einem klaren Verfassungsbruch. Die AfD will eine andere Republik. Man kann nicht umhin, von einem neonazistisch inspirierten völkischen Nationalismus zu sprechen. Dass an die 15 Prozent der Bevölkerung – so die letzten Wahlergebnisse und Umfragen – diese an der Spitze rechtsradikal orientierte Partei wählen würden, ist Grund für Besorgnis und wirft die Frage nach dem Umgang mit der AfD und ihren Wählern auf.
facebook-Info

06.02.17 / 19 Uhr Offene Diskussionsveranstaltung: Parties ohne Diskriminierungen, Grenzverletzungen & Übergriffe: Wie kommen wir da hin?
NewYorck im Bethanien, Mariannenplatz 2A
Mitte Dezember 2016 hat der linksradikale/autonome/anarchistische/selbstverwaltete Projektraum NewYorck im Bethanien nach einem (weiteren) gravierenden Fall von sexualisierter Gewalt auf einer Soli-Party beschlossen, bis auf weiteres die Räume der NewYorck nicht mehr für Soli-Parties zur Verfügung zu stellen.
Die NewYorck ist mit dem Problem, dass es auf Soli-Parties nicht selten zu sexualisierter Gewalt und anderen Übergriffen und Grenzverletzungen kommt, nicht alleine: Wohl die meisten Projekte und Räume in Berlin können über solche Fälle berichten.

27.01.17 / 20 Uhr Buchvorstellung und Diskussion: Schwule Sichtbarkeit-schwule Identität / Kritische Perspektiven mit den Autoren Zülfukar Cetin und Jürgen Voß
Buchladen Schwarze Risse, Gneisenaustr. 2a / Mehringhof, Eintritt frei
Vorangetrieben von »Schwulen« selbst wurde seit dem 19. Jahrhundert das Konzept schwuler Identität durchgesetzt. Noch heute gelten »Sichtbarkeit« und »Identität« weithin als Schlüsselbegriffe politischer Kämpfe Homosexueller um Anerkennung und Respekt. Jedoch wird aktuell immer deutlicher, dass auf diese Weise ein Ordnungsregime entsteht, das auf Geschlechternorm, Weißsein, Bürgerlichkeit und Paarbeziehung basiert. So werden beispielsweise Queers of Color und Queers mit abweichenden Lebensentwürfen marginalisiert.
Die Autoren des vorliegenden Bandes hinterfragen die Gewissheit, dass eine einheitliche schwule Identität existiert, aus unterschiedlichen Perspektiven: bewegungsgeschichtlich, wissenschaftstheoretisch und mit Blick auf aktuelle gesellschaftliche Auseinandersetzungen um Homonationalismus und rassistische Gentrifizierung.

20.01.17 / 17-20 Uhr Internationaler Aktionstag gegen Trump und die neue Rechte
Time to act / Zeit zu Handeln! - Demo gegen "Trumpismus" und die AfD / Protest Trump and the AfD!

Demobeginn: 17 Uhr Schillstraße 9 (AfD Zentrale)
Demoende mit Kundgebung: 18.00/18.30 Uhr Pariser Platz, Brandenburger Tor
Unterstützer:
Gruppierungen:

American Voices Abroad Berlin, Aufstehen gegen Rassismus, Berlin Forum on Global Politics, Berlin Ireland Pro-Choice, Berlin Soup, Club Al-Hakawati, CommUNITY Karneval, DIE LINKE Berlin Internationals, DISRUPT J20 Berlin, HDP/HDK, IALANA, KriWi/INES (Int’l Network of Engineers and Scientists for Global Responsibility), marx21, NaturwissenschaftlerInnen-Initiative Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit, NoBergida, NODAPL Berlin, No to war - No to NATO, Polish Pro-Choice Group, Pussy Grabs Back, Salon for the Resistance, SAV, SB Collective,
und
ReferentInnen:

Fatuma Musa Afrah: Somalische Aktivistin https://fatumamusa.wordpress.com/ , Reiner Braun: IALANA https://de.wikipedia.org/wiki/Reiner_Braun_(Journalist) , Christine Buchholz: MdB DIE LINKE www.christinebuchholz.de/ , Sabine Hark: Queer Theoristin und Flüchtlingsaktivistin https://de.wikipedia.org/wiki/Sabine_Hark , Cansel Kiziltepe: MdB, SPD www.cansel-kiziltepe.de/ , Klaudia Paech: RAZEM Berlin http://partiarazem.pl/berlin/ , Henna-Elise Selkälä: Klimawandern Activistin , Anne Wizorek: Initiatorin #aufschrei http://www.annewizorek.de/
mit Grußworten von Gloria Steinem: führende US Feministin https://de.wikipedia.org/wiki/Gloria_Steinem und Ann Wright: ehemalige US Armee Kolonel, jetzt Friedensaktivistin https://en.wikipedia.org/wiki/Ann_Wright

14.01.17 / 11 Uhr Rosa Luxemburg Konferenz:
Gegen rechts ist nicht genug - Sozialistische Alternativen erkämpfen

Mercure-Hotel MOA, Stephanstr. 41, 10559 Berlin

20.12.16 2. Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie Friedrichshain-Kreuzberg
Nachbarschaftshaus Urbanstraße 21, Kreuzberg / Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten
Infos, Programm, Kontaktdaten

16.12.16 / 18 Uhr Demo: Gemeinsam gegen rechte Hetze und Gewalt! Hermannplatz
Aufruf des k-fetisch:
In der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember gab es Neukölln mindestens drei Angriffe von Faschist*innen: Auf das linke Kollektivkaffee k-fetisch wurde ein Brandanschlag verübt; der Buchladen Leporello, in dem 10 Tage zuvor eine AfD-kritische Veranstaltung stattfand, wurde mit Pflastersteinen attackiert; die Privatwohnung eines linken Aktivisten wurde mit Steinen und Farbe angegriffen.
Zumindest beim Brandanschlag auf das k-fetisch nahmen die Täter*innen die Gefährdung von Menschenleben billigend in Kauf, da sich das k-fetisch in einem voll besetztem Wohnhaus befindet. Diese Angriffe sind nicht die Ersten und werden nicht die Letzten gewesen sein: auf der Facebook-Seite der Nazi-Gruppe „Freie Kräfte Neukölln“ wurde eine Grafik mit linken Orten und eine weitere Grafik mit Geflüchteten-Unterkünften veröffentlicht, die als mögliche Anschlagsziele in Frage kommen sollen.
Ermutigt durch die rechte Hetze in Deutschland und den erstarkenden Nationalismus in Europa, ungehindert durch die Behörden und mit der Erfahrung von über 100 Brandanschlägen auf Geflüchteten-Unterkünfte in den letzten zwei Jahren, sehen sich die Nazis in der Offensive. Dies begünstigt ein gesellschaftliches Klima, in dem Menschen, die nicht ins reaktionäre Weltbild passen, vermehrt Angriffen auf offener Straße ausgesetzt sind.
Das werden wir nicht unbeantwortet lassen – unsere Solidarität gegen eure Hetze! Faschos verpisst euch!

10.12.16 / 10 Uhr Gemeinsam gegen rassistische Gewalt!
Tramstation Husemannstraße (M10) Berlin-Prenzlauer Berg
Am 26. November 2016 befanden sich der 17-Jährige und zwei Freunden (ein Junge aus Aserbaidschan/Iran und ein deutsches Mädchen) an der Tramstation Husemannstraße. Vier alkoholisierte Männer (ca 25-35 Jahre alt) stellten sich ihnen in den Weg. Da die Männer seltsam und alkoholisiert waren, wollten die Jugendlichen schnellst möglich gehen. Als sich der 17-Jährige Junge von seinen Freunden verabschiedete, hob einer der Täter seinen Arm zum Hitlergruß und sagte, so verabschiede man sich in Deutschland. Der Jugendliche stellte die Männer zur Rede, was das solle, woraufhin ihn die Rechten angriffen. Er wollte losrennen, wurde aber von einem der Männer zu Boden geworfen. Die anderen drei Männer kamen hinzu und traten auf den Jugendlichen, der bereits am Boden lag, ein. Als zwei Radfahrer vorbei kamen, flüchteten die Täter. Die Rechten hatten den Jugendlichen so schwer zusammengeschlagen, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden und am Schlüsselbein operiert werden musste.
Helft die Täter zu finden!
Für ein Zusammenleben, frei von Angst und Rassismus: "Im Namen aller multiethnischen und global eingestellten Familien/Mitmenschen fordere ich die politisch Verantwortlichen auf, den wachsenden Rassismus in unserer Stadt, in unserem Land, ja Europaweit zu erkennen und Gegenmassnahmen zu ergreifen. Ich bin nur eine Mutter multiethnischer Kinder unter vielen und in der Politik nicht sonderlich bewandert, aber ich weiß um den Rassismus in den Kitas und Schulen, ich weiß vom Rassismus auf dem Arbeitsmarkt und bei der Wohnungssuche, ich weiß vom Rassismus in öffentliche Einrichtungen und leider weiß ich auch von der rassistischen Gewalt in unserer Stadt. Selbst ich verstehe und spüre, das Personal- und Finanzeinsparungen in allen Sozialen Bereichen, zu diesem drastisch ansteigenden Rassismus führt."
Mutter des angegriffenen Jungen
Infos und Aufruf

26.11.16 / 17 Uhr Silvio-Meier-Demo U5 Samariterstraße
Demo-Aufruf

24.11.16 / 18:30 Uhr Verleihung des Silvio-Meier-Preis Jugendwiderstandsmuseum (ehem. Galiläa-Kirche) Samariterstr.9, 10247 Berlin
Info Jugendwiderstandsmuseum | Info Friedrichshainer Zeitzeiger | Info Monster Movie Club

21.11.16 / 17-19 Uhr Silvio Meier Mahnwache U5 Samariterstraße
Aufruf Mahnwache

19.11.16 / 16:30 Uhr Kiezdemo: Rebellische Nachbarn - Solidarische Kieze - Stadt von Unten Demo-Aufruf und Information
17 Uhr Start am Herrfurthplatz (U8-Boddinstraße)

15.11.16 / 20 Uhr Lesung und Soliveranstaltung mit Irmela Mensah-Schramm: “Mein Kampf – gegen Rechts”
Dodo Berlin, Großbeerenstraße 32,10965 Berlin-Kreuzberg
mit Barbara Strang (Europa-Verlag), Moderation Frau Weis oder Herr Heye ("Gesicht zeigen!") und Lesung mit Irmela Mensah-Schramm / Info vom Europa-Verlag

09.11.16 / 17 Uhr Die Reichspogromnacht am 9. November 1938 - Kein Vergessen! Kein Vergeben! Gegen Antisemitismus und Rassismus in Deutschland, Europa und überall! antifaschistischen Gedenkveranstaltung am Mahnmal in der Levetzowstraße in Berlin-Moabit (U-Bhf Hansaplatz, S-Bhf Tiergarten)
„Es ist geschehen und folglich kann es wieder geschehen. " Dieses Diktum des Auschwitzüberlebenden Primo Levi bleibt und ist uns Verpflichtung.
Als Zeitzeuge und Überlebender des Naziterrors spricht der Schriftsteller Walter Kaufmann. Er wurde als Jizchak Schmeidler am 19.01.1924 in Berlin geboren. „Ich bin an meinem 15. Geburtstag, also am 18. Januar 1939, aus Deutschland entkommen mit einem Kindertransport.“ Seine Eltern wurden in Auschwitz ermordet.
musikalische Begleitung: Zhetva
Anschließend beginnt die antifaschistische Demonstration zum Mahnmal an der Putlitzbrücke (S-Bhf Westhafen). Auf dem Weg wird an ermordete jüdische Bürger*innen von Moabit erinnert.
Berliner VVN-BdA | Antifaschistische Initiative Moabit

07.11.16 / 19:30 Uhr Die "Judendeportationen" aus Berlin "Alltag" und Öffentlichkeit der Shoah am Beispiel des Sammellagers Levetzowstraße Galerie Olga Benario, Richardstraße 104, 12043 Berlin-Neukölln
Mit Philipp Dinkelaker, Historiker (VVN-BdA) Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes- Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

31.10.16 / 17 Uhr Foto-Ausstellung: Überzeichnet, den Nazis entgegen gemalt! Foyer 1. Etage Rathaus Yorckstraße 4-11 | ausführliche Info
eine Foto-Ausstellung von Irmela Mensah-Schramm mit feierlicher Eröffnung mit der Protagonistin, Hans Panhoff (Bezirksstadtrat des Bezirkes Fh-Kb), Anna Kuntze (Integrationsbeauftragte) und Gigi (UBI KLiZ e. V.)
Seit 30 Jahren ist Irmela Mensah-Schramm in Berlin, Deutschland und Europa unterwegs, um Hasspropaganda zu entfernen und Workshops an Schulen durchzuführen. Im Jubiläumsjahr berichten die Financial Times (UK), PBS3 (Thailand), Southern Metropolis Daily (China), New York Times (USA), der RBB und viele andere Medien weltweit über die Aktivistin. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg nimmt in Zusammenarbeit mit UBI KLiZ e. V. das Jubiläum zum Anlaß, eine Auswahl der Schülerarbeiten vorzustellen, die gemeinsam mit Schülern in workshops „Mit bunten Farben gegen braune Parolen“ entstanden sind.

29.10. - 06.11.16 Aktionswoche „Gedenken und Widerstand“
Zum 5. Jahrestag der sogenannten Selbstenttarnung des NSU plant das Bündnis gegen Rassismus vom 29.10. bis 06.11.2016 eine Aktionswoche und Kongress in Berlin. Ziel ist ein Vernetzungstreffen, in dem wir uns über Gedenken und Widerstandsstrategien gegen Rassismus austauschen möchten. Wir wollen uns sammeln, uns gegenseitig stärken, Handlungsoptionen vermitteln und lernen. Wir wollen an die Opfer des NSU und andere Opfer rassistischer Gewalt erinnern, uns aber auch anschauen, was wir entschieden gegen weitere rassistische Gewalt tun können, und konkrete Forderungen zu gesellschaftlichen Konsequenzen des NSU-Skandals und anderer rassistischer Morde entwickeln. All das möchten wir nicht nur mit "Profiaktivist_innen" und Akademiker_innen tun, sondern mit allen Menschen, die selbst von Rassismus betroffen sind. Alle sollen zu Wort kommen und maßgeblich die Woche mitgestalten.
Der Gerichtsprozess zur NSU-Mordserie wird 2017 abgeschlossen. Anstatt die dringlichen Anliegen der Angehörigen und der Nebenklage ernst zu nehmen, die politische Bedeutung des NSU für die gesamte deutsche Justiz, den Verfassungsschutz und weitere Ermittlungsbehörden aufzuarbeiten, wurde im Prozess nur die Tatbeteiligung eines kleinen Neonazikreises verhandelt...
In der Aktionswoche werden an verschiedenen Orten in Berlin diverse Aktionen, Workshops und Interventionen im öffentlichen Raum stattfinden, wie etwa in Spätis, Cafés und Bibliotheken, auf Straßen und Plätzen und an anderen frequentierten Orten. Abschließen möchten wir die Aktionswoche mit einem ganztägigen Kongress am 05.11.2016, der eine Reihe von Panels, Workshops und Performances beinhalten wird, und mit einem Filmabend am 06.11.2016.
Infos und Konzept vom Bündnis gegen Rassismus

29.10.16 Für einen Gedenkort Burak Bektas - Nie wieder Nazikundgebungen an der Todesstelle von Burak!
11 Uhr Pressekonferenz zum Auftakt der Aktionswoche "Gedenken und Widerstand", anschließend Küfa
13 Uhr Kundgebungsbeginn

gegenüber Krankenhaus Neukölln, Rudower Str./Möwenweg, U Britz Süd
Am 29.10.2015 demonstrierten NPD und Neonazis vor dem Krankenhaus Neukölln – also in unmittelbarer Nähe der Todesstelle von Burak Bektas. Anlass war der Todestag des NPD-Kaders Jürgen Rieger, der in diesem Krankenhaus 2009 starb. Am 29.10.16 wollen von 10-12 Uhr Neonazis an Burak Bektas Todesstelle aufmarschieren.
Wir rufen dazu auf, diese Provokation für die Angehörigen und Überlebenden zu verhindern! Unsere Kundgebung ist gleichzeitig der Auftakt für die Aktionswoche "Gedenken und Widerstand" vom 29.10. bis 06.11.2016 zum 5. Jahrestag des Bekanntwerdens des NSU.
Info
ARI Berlin - Antirassistische Initiative e.V. | Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektas | Bündnis gegen Rassismus

27.10.16 Kundgebungen gegen den Einzug der AfD in Bezirksparlamente
16 Uhr Lichtenberg, Max Taut Schule Schottstraße 6
16.30 Uhr Friedrichshain-Kreuzberg, Rathaus Yorckstrasse 4-11
16:30 Uhr Prenzlauer Berg, Bezirksamt Fröbelstraße
17 Uhr Mitte, BVV Karl Marx Allee 31

organisiert von Antifa Nordost, Hände weg vom Wedding u. a.

29.09.16 / 19-21 Uhr Aufstehen gegen Rassismus! Stammtischkämpfer*innen-Workshop im Friedrichshain
Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1
Wer kennt das nicht? Wenn rechte und rassistische Sprüche fallen, steht man oft sprachlos daneben und weiß nicht recht, wie man reagieren soll. Das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus! will diese Sprachlosigkeit bekämpfen. Gemeinsam üben wir Situationen und Strategien, wie wir in unserem Umfeld - ob Arbeitsplatz, Schule, Verein oder Kneipe - Rassismus effektiv entgegentreten können. Wir wollen den gesellschaftlichen Rechtsruck aufhalten und insbesondere die weitere Etablierung der AfD stoppen.
Meldet euch an und kommt vorbei! Anmeldung bitte an: agr_fhxb@riseup.net

16.09.16 Aktionstage: Berlin braucht… keine AfD!
Nach der ersten Aktion am 10.09. wollen wir heute einen Nachmittag lang durch U- und S-Bahnen fahren und mit Durchsagen, Flyern und Türhängern über die Gefahren der AfD aufklären.
Infos Aufstehen gegen Rassismus

10.09.16 Aktionstage: Berlin braucht… keine AfD!
Wir wollen mit zwei Aktionstagen aktiv werden und über die Berliner AfD aufklären. Dazu werden wir am 10.09. Stadtteile in denen die AfD voraussichtlich stark abschneiden wird, besuchen, dort mit den Menschen ins Gespräch kommen, Plakate aufhängen und Aufklärungsflyer sowie Bierdeckel verteilen.
Am 16.09. wollen wir einen Nachmittag lang durch U- und S-Bahnen fahren und mit Durchsagen, Flyern und Türhängern über die Gefahren der AfD aufklären.
Infos Aufstehen gegen Rassismus

09.09.16 / 16-22 Uhr Kundgebung gegen AfD, Thor Steinar und rechte Gewalt Antonplatz, Berlin-Weißensee Info Netzwerk Aufstehen

06.09.16 Vorbereitungstreffen für die Solidaritätskundgebung (29. Oktober) mit den us-amerikanischen Gefangenen kurz vor den Präsidentschaftswahlen
Zur Zeit finden zahlreiche, koordinierte Kämpfe und Streiks von Gefangenen für die Abschaffung der Sklaverei in den USA statt. Die "Prison Nation" ist der derzeit größte Sklavenhalter der Welt mit knapp 2,5 Millionen Gefangenen und einer Multi-Milliarden-Dollar Gefängnis Industrie sowie willfährigen Justiz, die systematisch Armut kriminalisiert und grundlegende Menschenrechte negiert. Die massive Polizeigewalt und ihre Nichtahndung sind vor diesem Hintergrund nachvollziehbar, der entschlossene Widerstand der Black Lives Matter Bewegung (BLM) ebenfalls.
Besonderes Augenmerk möchten wir vom Berliner FREE MUMIA Bündnis bei der Kundgebung im Oktober auf den Indigenen Widerstand und speziell die Freilassungsforderung von Leonard Peltier richten, der genau wie Mumia und soviele andere politische Aktivist*innen in den USA seit Jahrzehnten ohne Schuldnachweis unter brutalen Haftbedingungen festgehalten wird. Inzwischen lebensbedrohlich erkrankt, könnte Obama den 71-jährigen Peltier sofort freilassen. Das wollen wir am 29. Oktober vor der US Botschaft lautstark betonen, aber natürlich auch auf die Gesamtsituation der Repression in dem angeblichen "Land Of the Free" eingehen.
Zusätzlich hoffen wir auf eure Unterstützung, um Anti-Repression auch in diesem Land sichtbar zu machen und in Zusammenhang zu stellen.
Solidarische Grüße FREE MUMIA Berlin

09.07.16 / 13 Uhr "Stop Deportation"-Demo Potzdamer Platz

08.07.16 / 18 Uhr Die Bleibenden - Wie Flüchtlinge Deutschland seit 20 Jahren verändern
Hinkelsteindruck, Lausitzer Platz 15
Lesung und Gespräch mit dem Autor Christian Jacob und dem Aktivisten Osarem Igbinoba

22.06.16 / 09 -15:30 Uhr Fortbildung: Argumentationstraining gegen rechtspopulistische und rassistische Sprüche Nachbarschaftshaus am Teutoburger Platz, Fehrbelliner Str. 92
Hetze gegen Geflüchtete, inszenierte Falschinformationen und Aufrufe zu Gewalt, sind häufig in sozialen Medien, am Arbeitsplatz und auf der Straße zu finden. Doch wie kann man reagieren? Was ist konkret zu tun, wenn 'Follower' bei Facebook Asylbewerber pauschal als sexistische Männerhorden stigmatisieren, oder wenn Kitaeltern den unverzüglichen Stopp der Einwanderung fordern, um die "deutsche Kultur" zu retten? Diese und viele andere Alltagssituationen sind Thema eines Argumentationstrainings, dass die Fach- und Netzwerkstelle [moskito] – gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt und die Bildungsgruppe Gegenargument am 22. Juni von 9-15 Uhr anbieten.
Anmeldung: moskito@pfefferwerk.de, Telefon: 030-443 71 79

04.06.16 / 16:30 Uhr "Mein Kampf - gegen rechts" Deutsches Theater, Schumannstraße 13a
Die Protagonisten des Buchs Uwe-Karsten Heye, Wana Limar, Irmela Mensah-Schramm und Alexander Khuon berichten von ihrem persönlichen Kampf gegen Rechtspopulismus und rechte Gewalt. Veranstaltet von Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland.

20.05.16 / 19 Uhr Infotreffen Music for freedom am 21.06.16 Vetomat, Scharnweberstraße 35, Friedrichshain
Free music - free arts - free spaces - free life - free culture - free people - anywhere - worldwide
MBF - Musik Braucht FreiräumeMBF

30.04.16 / 16:30 Uhr United Neighbours Organize! U-Osloer Straße
Antikapitalistische Demo gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung
Info: Hände weg vom Wedding!

22.04.16 / 19:30 Uhr Für ein solidarisches Berlin! 5. Vorbereitungstreffen zur Koordination von Gegenprotesten gegen die Nazidemo am 07.05.16
Mehringhof, Seminarraum (1. Etage), Gneisenaustr. 2a
Am Samstag den 12.03.16 fand die zweit größte Nazidemo seit Jahren in Berlin statt, mit rund 3000 Teilnehmer_innen, nur von geringem Gegenprotest begleitet. Die nächste rassistische Demo hat Enrico Stubbe für den 07.05.16 / 15 Uhr am Hauptbahnhof angemeldet. Es ist davon auszugehen, dass bei der kommenden Nazidemo noch mehr Teilnehmer_innen anwesend sein werden.
Rechte wie Stubbe und die AfD thematisieren überspitzt aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen und zeigen weder Ursachen noch Zusammenhänge auf, sondern bieten vermeintlich einfache Lösungen, indem sie meist einer Gruppe die Schuld zuschieben. So schüren sie Ängste und Rassismus und versuchen anschlussfähig für Menschen aus allen politischen Lagern zu sein.
Das werden wir nicht zulassen. Bieten wir dieser Hetze die Stirn.
Kämpfen wir gemeinsam gegen Rassismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit, kämpfen wir für eine solidarische, bunte und offene Gesellschaft. Wir wollen ein Berlin, in dem alle gemeinsam angstfrei leben können – unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Aufenthaltsstatus. In den letzten Monaten haben viele Berliner*innen gezeigt, dass sie Ankommende willkommen heißen und für eine offene Gesellschaft streiten. Diesen Anspruch an unser Zusammenleben müssen wir immer wieder und offensiv verteidigen.
Lasst uns unseren Wünschen und Träumen Ausdruck verleihen.
Lasst uns gemeinsam, entschlossen und selbstbewusst in die Welt gehen.
Lasst uns zeigen, dass wir mehr sind als die Rassist*innen!
Dabei sind wir solidarisch mit allen, die unser Ziel nach einer
solidarischen Gesellschaft teilen!
Unser Widerstand ist kreativ und vielfältig, genauso wie ziviler Ungehorsam! Berlin Nazifrei

21.03.16 Aktion 5 vor 12
Liebe Besucherinnen des ASP Forcki und der Parkanlage, Unter dem Motto “AWO gegen Rassismus!“ findet am Haus „Kokon“ die Aktion “5 vor 12“ statt. Hierbei werden alle Mitarbeiter, Kinder und Gäste gebeten, sich 11:55 Uhr vor Ihren Einrichtungen zu positionieren und für fünf Minuten innezuhalten.
Bei uns geht es auch nach 12:00 Uhr weiter. Getreu dem Motto... “Bei uns sind nur die Würstchen braun“ wird bei uns an diesem Tag gegrillt und der Abenteuerspielplatz ist geöffnet. Ab 15:00 Uhr werden Filme für Kinder zum Thema gezeigt. Eure Spielplätzchen vom ASP Forcki Abenteuer- und Bauspielplatz „Forcki“ Eldenaerstr.12/ 10243 Berlin Tel. 030/453056690

19.03.16 /13-17 Uhr Lasst uns konkret werden! Folgetreffen der Stadtpolitischen Aktivenkonferenz
New Yorck im Betahnien, Mariannenplatz 2a
Am 26. / 27.02. haben sich über 250 Aktive getroffen und über die Perspektiven der stadtpolitischen Bewegung für 2016 diskutiert und gestritten. Wir sind immer noch begeistert über die tolle Konferenz haben uns über die breite Beteiligung gefreut und hatten die Einschätzung, dass trotz unterschiedlichster politischer Einschätzungen eine produktive und spannende Kontroverse gelungen ist. Nun sollte der zweit Schritt folgen: Lasst uns konkret werden! Damit aus der Konferenz mehr als ein produktiver Austausch wird müssen wir gemeinsam die kommenden Herausforderungen angehen. Dafür braucht es Planung und Debatte und das am besten mit Euch allen. Als mögliche Handlungsfelder haben sich nach der Auswertung unserer Ansicht nach vor allem vier Bereiche herausgestellt:
- (Re-)kommunalisierung in Kombination mit Enteignung und Antispekulationssteuern zur Schaffung einer sozialen Wohnraumversorgung
- Skandalisierung der jetzigen Profiteure der verfehlten privaten Förderung des Sozialen Wohnungsbaus mit Kostenmiete und der menschenunwürdigen Unterbringung von Geflüchteten in Lagern statt Wohnungen, sowie die Skandalisierung der Praktiken dieser Profiteure
- Auseinandersetzungen um den Bestand des sozialen Wohnungsbaus
- Forderung nach „Wohnraum für alle“ um in Zeiten der rassisitischen Spaltung klar zu machen das die Forderung nach angemessenem und bezahlbarem Wohnraum universell ist, egal ob Familien, Geflüchtete, StudentInnen, Alleinerziehende oder Obdachlose.
Am kommenden Samstag wollen wir uns also zunächst auf einen oder mehrere Schwerpunkte unserer künftigen Arbeit einigen. Im Anschluss wollen wir einzelne Projektideen genauer durchgehen um abschließend gemeinsame Verabredungen für unser weiteres Vorgehen zu treffen. Gemeinsames handeln braucht Planung, deswegen kommt zahlreich. Lasst uns gemeinsam eine Stadtpolitische Offensive wagen!
Wir freuen uns auf euch! Euer Vorbereitungsteam

12.03.16 / 16 Uhr Kundgebung „Für ein weltoffenes und tolerantes Berlin“
Berlin Hauptbahnhof, Washingtonplatz (Stadtplanlink)
Am Samstag plant die rechte Koalition „Wir für Deutschland“ eine Großdemonstration durch die Berliner Innenstadt. Erwartet werden Rechtspopulisten, Parteianhänger von NPD und „Pro Deutschland“, Hooligans, Vertreter von Pegida und ihren bundesweiten Ablegern sowie Neonazis aus ganz Deutschland.
Diese Menschen tragen mit ihrer Hetze dazu bei, dass Rassismus und Ausgrenzung in Deutschland salonfähig werden. Schon jetzt brennen in Deutschland jede Woche Flüchtlingsunterkünfte, schutzsuchende Menschen werden beschimpft und angegriffen.
Daher rufen wir Sie auf: Überlassen Sie Berlin nicht den geistigen Brandstiftern. Setzen Sie am Samstag auf Gegendemonstrationen ein Zeichen gegen Rassismus und Gewalt und für ein offenes und buntes Deutschland. Seien Sie bei der Kundgebung dabei!

Überall in Deutschland sind Menschen aktiv, um Schutzsuchende und Geflüchtete willkommen zu heißen und zu helfen. Damit senden sie ein deutliches Signal gegen Hass und Nazi-Terror. Mit Ihrer Teilnahme an der Kundgebung stärken Sie denjenigen den Rücken, die sich jeden Tag den aktuellen Herausforderungen stellen.
Campact ist eine Bürgerbewegung, mit der bundesweit mehr als 1,7 Millionen Menschen für progressive Politik streiten. Gemeinsam setzen wir uns für ein weltoffenes Land ein, das Menschen in Not mit Wärme empfängt, die Menschenwürde aller entschlossen verteidigt und rechte Gewalt konsequent verfolgt. Darum weisen wir Sie auf die Veranstaltungen hin, obwohl Campact kein Mitveranstalter ist. Wir halten es für sehr wichtig, dass möglichst viele Menschen gemeinsam und friedlich den rechten Hass-Parolen entgegentreten und zeigen, dass Flüchtlinge bei uns willkommen sind.

04.02.16 / 19 Uhr Es kommt darauf an, zu widersprechen – Antisemitismus in Deutschland
Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4
mit: Petra T. Fritsche (Stolpersteinaktivistin), Anne Goldenbogen (Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus), Andrej Hermlin (Musiker), Levi Salomon (Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus)
Moderation: Hans Coppi (Berliner VVN-BdA) und Benjamin Steinitz (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS)
Veranstalter: Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA e.V.), Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V.), Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin, Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus

18.12.15 / 15 Uhr Gedenkkundgebung für die Toten der europäischen Grenzpolitik
vor der deutschen Vertretung der Europäischen Kommission Unter den Linden 78, Berlin - Mitte
Zum Internationalen Tag der Migration am 18. Dezember bringen wir unsere Trauer und Wut über und gegen die menschenverachtende Asyl- und Migrationspolitik der EU auf die Straße. Wir setzen ein Zeichen gegen die tödliche Politik an den Außengrenzen und in der EU. Gegen die Asylrechtsverschärfung in Deutschland!
Wir wollen Kerzen und Blumen niederlegen für eine sichtbare Symbolik, aber vor allem wollen wir zusammen laut sein!
Gegen Krieg und Ausbeutung!
Für Bewegungsfreiheit!
Für das Recht zu bleiben!
Gleiche Rechte für Alle!
Bündnis gegen Lager, Borderline Europe, Bündnis gegen Dublin, Interventionistische Linke und andere!

12.12.15 / 13-20 Uhr und 13.12.15 / 13-18 Uhr Winternächte im Nirgendwo Helsingforser Str. 11-13
In Zusammenarbeit mit Friedrichshain hilft, Kreuzberg hilft und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland laden wir bei Glühwein und Lagerfeuer herzlich zu unserem Weihnachts(floh)markt für den guten Zweck ein. Es ist eine tolle Gelegenheit nicht nur zu spenden, sondern auch den ein oder anderen Flüchtling persönlich kennen zu lernen!

12.11.2015 1. Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie Friedrichshain-Kreuzberg
Nachbarschaftshaus Urbanstraße 21, Kreuzberg

07.11.15 / 13 Uhr Rassistische Hetze bekämpfen - AfD-Demo in Berlin stoppen!
am Neptunbrunnen. Achtet auf Ankündigungen!
#stoppAfD
Bündnis StoppAfD

31.10.15 / 15 Uhr Antifaschistischen Gegendemo: Rassistische Hetze bekämpfen – AfD-Demo in Berlin stoppen!
Karl-Liebknecht-Straße Ecke Spandauer Straße (Alexanderplatz)
Die erste AfD-Demonstration am 24.10 war eine klare Niederlage für die Rassist*innen. Es kamen nur 200 Leute und die Demonstration wurde vom größeren Gegenprotest übertönt.
Die AfD beschwert sich nun in weinerlichem Ton darüber, dass Kneipen sie vor die Tür setzen und sie immer mehr Gegenwind bekommen. Die AfD findet sich innerhalb kürzester Zeit in der Defensive, die „Wir sind das Volk“-Stimmung ist verflogen.
Daran wollen wir anknüpfen. Die nächste AfD-Demonstration am 31.10 ist ein Zwischenschritt auf dem Weg zu ihrem bundesweiten Aufmarsch am 7. November.
Wir werden auch diese AfD-Demonstration stören und den Rassist*innen deutlich zeigen, dass sie nicht willkommen sind. mehr Infos: http://stoppafd.blogsport.eu/

24.10.2015 / 14:30 Uhr Rassistische Hetze bekämpfen - AfD-Demo in Berlin stoppen!
Treffpunkt für die Gegendemo: 14:30 S Tiergarten (Richtung Konrad-Adenauer-Haus)
Die rassistischen Zustände in Deutschland eskalieren. Jede Woche brennen Unterkünfte und Geflüchtete werden angegriffen. Die Nazis werden immer aggressiver und verbreiten Terror. Auch die AfD organisiert jede Woche Demonstrationen, tausende Menschenfeinde nehmen in Erfurt, Magdeburg und Rostock daran teil.
Nun plant die AfD auch in Berlin große, rassistische Aufmärsche. Höhepunkt soll eine bundesweite Demo am 7. November sein. Aber schonam kommenden Samstag werden hunderte Rassist*innen zu einer ersten AfD-Demonstration erwartet. Diesem Versuch müssen wir uns entschlossen entgegenstellen. Wir können es nicht zulassen, dass sich reaktionäre Großdemonstrationen in Berlin etablieren.
Redet mit euren Freund*innen, wie ihr euch gegen die um sich greifenden völkisch-nationalistischen Zustände organisieren könnt! Werdet aktiv! Bringt Transpis, Schilder, Kochtöpfe mit und seid laut und spontan!
#stoppAfD
Die AfD mobilisiert auch für den 31.10.15 um 16 Uhr und am 7.11.15 um 13 Uhr am Neptunbrunnen. Achtet auf Ankündigungen!
Bündnis StoppAfD

16.10.2015 / 16 Uhr: Fahrradtour nach Marzahn-Hellersdorf gegen Nazis und Rassismus www.berlin-gegen-nazis.de/aktuelles
Gemeinsam nach Marzahn-Hellersdorf gegen Nazis und Rassismus, für Solidarität mit Geflüchteten. Treffpunkte sind 16.00 Uhr S-Bahnhof Landsberger Allee und 17.30 Uhr Landsberger Allee, Ecke Blumberger Damm. Fahrradspenden gesucht!
Vorabtreffpunkt in Kreuzberg zur gemeinsamen Anfahrt: 15.30 Uhr vor dem ForschRad-Fahrradladen, Wiener Straße 15
Ab sofort werden Fahrräder in gutem Zustand als Spende für Geflüchtete in Marzahn-Hellersdorf gesucht. Wer ein Rad spenden möchte, schreibt bitte eine Mail an info@berlin-gegen-nazis.de oder schickt eine SMS an 0151-64564902 (bitte mit folgenden Infos: Radtyp? Was ist noch zu reparieren? Standort?).

7. August bis 30. Oktober 2015 WE WILL RISE - Refugee Bewegung / Ausstellung und Archiv im Prozess
Glasturm FHXB Museum, Adalbertstraße 95A (Kotti)
WE WILL RISE schafft Raum für Reflektion innerhalb der Bewegung und Austausch mit Menschen, die (noch) nicht Teil der Bewegung sind. Es ist eine wachsende Wanderausstellung und ein Archiv. Der Fokus richtet sich auf die Protestzelte, den Protestmarsch von Würzburg nach Berlin, das Protestcamp am Oranienplatz und die besetzte ehemalige Schule in der Ohlauer Straße. Die Ausstellung macht Geschichte sichtbar und zugänglich, um Gegenwart und Zukunft zu verändern. Die Ausstellung und das Archiv sind ein Anfang und im Prozess. Sie können nur durch eure Beteiligung weiter wachsen - fügt hinzu was euch wichtig ist. Wir wollen gemeinsam mit euch einen permanenten Ort für diese Arbeit erkämpfen.

24.07.2015 / 19:30 Uhr Ausstellung "Hass fotografiert und vernichtet" ,
Roter Laden, Weidenweg 17, 10249 Berlin
Sie fallen auf, die Hasstiraden, geschmiert an Bushaltestellen und Häuserwänden. Sie sind gerichtet gegen Menschen, die anders aussehen, leben und denken - gegen Menschen die vor Krieg, Repression, Folter und Armut zu uns geflohen sind. Hier bekunden die feigen Schmierer Menschen, die Hilfe brauchen.
Irmela Mensah-Schramm entgegnet diesen Hasstiraden mit eigenen künstlerischen Mitteln, mit den Mitteln der Fotografie und einer konkreten Handlung. Sie hat Hassschmierereien in der ganzen Bundesrepublik gefunden, fotografiert und danach entfernt. Sie lässt sich nicht entmutigen obwohl sie diese Arbeit schon seit mehreren Jahrzehnten tut.
Die Aktivistin entwarf ihr Ausstellungskonzept aufbauend auf der Idee, dass ihre Exposition in erster Linie betroffen machen soll. Es geht ihr darum, zu erkennen, dass Hassschmierereien die Vorstufe von physischer Gewalt sind und man nicht warten solle bis andere sie entfernen.

23.07.2015 / 19 Uhr "Enough is enough – Keine rassistische Homezone im Berliner Nordosten"
Demo wegen 3 rassistischen Angriffen in W‘see und Hohenschönhausen von der Antifa Nordost
Berliner Allee, Ecke Indira-Gandhi Str. (Weißensee) | Anfahrt mit Tram: 12, M13, M4
In den letzten zwei Monaten häufen sich die rassistischen Übergriffe in der Gegend rund um die Buschallee und die Hansastraße in Weißensee bzw. Hohenschönhausen. So wurden am 17.5. zwei Menschen an einer Tramhaltestelle auf der Buschallee rassistisch beleidigt und angegriffen. Anderthalb Monate später, am 01.07., wurde eine Familie mit 11-jährigem Kind aufgrund ihres vermeintlichen nicht-deutschen Aussehens aus dem „Café By Albert“ heraus angepöbelt, angegriffen und ausgeraubt. Als Angestellte der Kneipe an der Buschallee wenige Tage später auf den Vorfall angesprochen wurden, nahmen sie die Täter in Schutz und würdigten die Betroffenen herab. Der dritte Vorfall ereignete sich erst vergangenen Sonntagmorgen. Hier wurde eine schwangere Person aus Polen in der Tram M4 zwischen den Haltestellen Feldtmannstraße und Malchower Weg zuerst beleidigt und bespuckt. Nach dem Aussteigen verfolgte sie der Täter weiter und griff sie und einen zu Hilfe kommenden Menschen auf der Hansastraße an.
Diese drei Übergriffe sind in ihrer Brutalität sicher erschreckend. Doch sie sind Ausdruck eines Stimmungswandels innerhalb der gesamten deutschen Gesellschaft. Rassistische Positionen werden immer stärker; ob am Stammtisch, auf der Straße oder im Bundestag. Da ist es wenig verwunderlich, wenn den allgegenwärtigen rassistischen Vorstellungen und Reden auf der Straße Taten folgen. Doch diese dürfen nicht folgenlos bleiben!
Wenn Menschen aus rassistischen Motiven angegriffen werden, müssen wir handeln. Offensichtlich gibt es in der Gegend rund um die Buschallee und die Hansastraße ein Problem mit rassistischen Schläger*innen. Hier gibt es Räume, wie das „Café by Albert’s“, wo sie sich ungestört treffen können. Auf Widerspruch scheinen sie selten zu stoßen. So werden Straßenkreuzungen oder Tramlinien an bestimmten Uhrzeiten zu Angsträumen für viele Menschen. Doch das ist jetzt vorbei!
Wir werden den Rassist*innen ihre Wohlfühlzonen streitig machen! Deshalb kommt am Donnerstag, den 23. Juli, zu unserer antifaschistischen Demonstration. Zeigt den Rassist*innen, dass sie nicht ungestört sind. Wir kämpfen gegen Rassismus, ob in Hohenschönhausen, Weißensee oder sonstwo. Seid wütend, seid laut!
Weitere Infos: www.antifa-nordost.org

12.07.15 / 19:30 Uhr KELEE
Auferstehungskirche / Friedenstr. 83, 10249 Berlin
“Kelele”, unsere elfköpfige Berliner Band um den Frontmann Abass Ndiaye, hat sich im Frühjahr 2013 zusammengefunden. Wir spielen einen Mix aus Afrobeat, Reggae, Funk, Soul und traditionellen afrikanischen Rhythmen und finden dabei unseren eigenen unverkennbaren Sound.
Abass schreibt seine Texte bewusst auf Wolof, seiner senegalesischen Muttersprache, um seine Anschauungen und Emotionen so authentisch und klischeefrei wie möglich ausdrücken zu können. Seine Texte handeln von individuellen Lebenserfahrungen, politischen Missständen, oder auch Geschichten zu Liebe und Spiritualität.
https://www.startnext.com/kelelemusic
Kelele sind:
Amadou Diatta – Percussion, Patrick Frankowski – Bass, Michael Gakpeto – Gitarre, Daniel Koster- Saxophon, Francesco Muzzu – Schlagzeug, Abass Ndiaye – Gesang, Vit Pollak – Trompete, Malte Quester – Keyboard, Daniel Sauerborn – Saxophon, Marcel Sorge - Gitarre, Thomas Tossou - Percussion
Eintritt frei, spenden erbeten

11.07.15 / 15 Uhr Infostand auf der Fiesta Kreutziga
Kreutzigerstraße, Friedrichshain

11.07.15 / 15 Uhr Eröffnung der Wanderausstellung "Der Mensch hinter dem Flüchtling"
Vier Schicksale im Terror und Krieg in Mali
Mieterladen, Kreutzigerstr. 23

26.03.15 / 21 Uhr Filmdoku "Meine Familie, die Nazis und ich"
Mieterladen, Kreutzigerstr. 23
eine Veranstaltung vom Mieterladen im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus
Heinrich Himmler, Hermann Göring, Amon Göth - diese Namen erinnern ewig an die menschenverachtenden Verbrechen der Nazizeit. Sie sind eine Last, die ihre Nachfahren noch heute tragen. Wie leben sie mit ihrem Erbe? In der Dokumentation des israelischen Regisseurs Chanoch Ze'evi beginnen Kinder und Enkel der NS-Täter eine Aufarbeitung auf ganz persönlicher Ebene.
Eine kleine Spende zur Refinanzierung der Film- und Technikausleihe ist willkommen aber kein Muss.
Falls von den Besucher*innen Interesse besteht, halten wir im Anschluß eine weitere Dokumentation bereit: Der Film „Einer von uns", den der Schwedter Verein PoDeSt mit Mitteln aus dem Bundesprogramm „Vielfalt tut gut -- Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" realisiert hat, schildert den Weg des Jugendlichen Kevin Müller in die Neonazi-Szene und seinen späteren Ausstieg. Er zeigt auch einen gemeinsamen Besuch des Jugendkonzentrationslagers Ravensbrück, bei dem sich Kevin Müller den Fragen von deutschen und polnischen Jugendlichen stellte.

07. und 28.03.15 / 20 Uhr Gambische Soli-Küfa von Refugees
Größenwahn - K9 Hausprojekt, Kinzigstraße 9, 10247 Berlin
Wir laden ein gemeinsam mit Refugees aus Gambia an einer Küfa in der K9 teilzunehmen. Die Küfa bietet eine Möglichkeit zur Unterstützung, zur Vernetzung und zum Austausch. Gerne möchten wir diese Küfa langfristig als Finanzierungsmöglichkeit für Refugees weiterführen. Gekocht wird gambisch (gegen Spende: 3-5€).
www.kinzig9.de

25.02.15 / 08:30 Uhr Kundgebung "Push Back Frontex! Gegen eine neue Dimension des Sterbenlassens auf See"
vor dem BCC am Alexanderplatz
Klaus Rösler, Direktor der Abteilung "Einsatzangelegenheiten - Operations Division" von Frontex, wird am 25.02.2015 auf dem internationalen Polizeikongress in Berlin über europäische Grenzkontrollen sprechen. Das nehmen wir zum Anlass um gegen die aggressive und menschenverachtete Politik zu demonstrieren, die Frontex im Namen der Europäischen Union im Mittelmeer durchsetzt. Die Kundgebung läuft im Rahmen der „Push back Frontex“- Kampagne von den folgenden Netzwerken: Netzwerke Afrique-Europe-Interact, borderline-europe, Welcome to Europe, FFM Berlin, All Included Amsterdam, Flüchtlingsrat Hamburg und der Stiftung :do.
Klaus Rösler fordert das italienische Innenministerium, die Marine und die Küstenwache Italiens auf, die aktuelle Praxis der Seenotrettung von Bootsflüchtlingen einzustellen. Von höchster Stelle der EU-Grenzschutzagentur ruft er unmissverständlich dazu auf, Flüchtlinge und MigrantInnen in Seenot massenhaft sterben zu lassen. Wir fordern die sofortige Zurücknahme der mörderischen Frontex-Anordnung! Stoppen wir diese unmenschliche Politik, verteidigen wir die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen!
borderline-europe – Menschenrechte ohne Grenzen e.V., Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin

DEMO-AUFRUF FÜR MONTAG, DEN 9. FEBRUAR 2015: GEMEINSAM GEGEN PEGIDA UND RASSISTISCHE HETZE!
HAUPTTREFFPUNKT: AB 17:00, HAUPTBAHNHOF, AUSGANG WASHINGTONPLATZ
WEITERER TREFFPUNKT: 17:30 BRANDENBURGER TOR (Route geht zum Washingtonplatz)
Seit den Pegida-Aufmärschen haben sich die rassistischen Angriffe hierzulande verdoppelt. Insgesamt hat es im Jahr 2014 mehr als 75 tätliche Angriffe auf Geflüchtete und doppelt so viele Attacken auf Flüchtlingsunterkünfte gegeben. Alle 10 Tage kommt es in Deutschland zu Angriffen auf Moscheen.
Unfassbare deutsche Zustände rassistischer Gewalt!
Bärgida plant zum sechsten Mal für kommenden Montagabend ab 18:30 eine Demonstration in Berlin vom Washingtonplatz über die Moltkebrücke zum Bundeskanzleramt. Das wollen wir nicht zulassen und dagegen ein klares Zeichen setzen! Denn Pegida & Co ist eine rassistische, antimuslimische Bewegung, die durch nichts gerechtfertigt werden kann. Zahlreiche gewalttätige Angriffe im Kontext von Pegida-Demonstrationen in Dresden, Leipzig, Stralsund, Erfurt und anderen Orten Deutschlands, die hinter fast allen Pegida-Ablegern stehenden Neonazigruppen und Rechtspopulisten, das Mitlaufen gewaltbereiter Hooligans und Rassisten bei den Aufmärschen, zeigen, dass Pegida & Co nicht aus besorgten Bürger_innen besteht, sondern die rassistischen Zustände in diesem Land auf die Straße bringt.
Die Versuche einiger Politiker_innen, Verständnis für Pegida aufzubringen oder gar - wie der sächsische Ministerpräsident Tillich - die antimuslimische Stimmung zu verstärken, sind klar abzulehnen.
WIR haben berechtigte Sorgen im Angesicht angesichts dieser rassistischen Hetze und gewaltvollen Zustände!
Die Auflösung des Pegida Orga-Teams zeigt, dass wir etwas bewegen können. Aber das bedeutet nicht, dass wir das Problem gelöst haben. Wir müssen weiter machen!
Lasst uns daher zusammen ein klares Zeichen gegen die rassistischen Zustände in diesem Land setzen! Gemeinsam haben wir bereits in den letzten Wochen in Berlin erfolgreich gegen Bärgida demonstriert.
Lasst uns damit auch unsere Anteilnahme an allen Opfern von rassistischer Gewalt ausdrücken.
Treten wir erneut den Rassist_innen von Bärgida & Co. entschieden entgegen!
BÜNDNIS GEGEN RASSISMUS
Kontakt: bugera@posteo.de
Blog: http://buendnisgegenrassismus.org
Facebook: www.facebook.com/BuendnisGegenRassismus
Twitter: twitter.com/bueger
KAMPAGNE "ZUSAMMEN HANDELN – GEGEN RASSISTISCHE HETZE UND SOZIALE AUSGRENZUNG"
VERANSTALTUNG AUF FACEBOOK: _GRENZENLOS REISEN … HAUPTBAHNHOF DURCH-''FLUTEN''!
https://de-de.facebook.com/events/1578395775710379/permalink/1578441249039165/

06.02.2015 / 18:30 Uhr Kundgebung: Solidarität statt Hassparolen – für mehr Toleranz mit Flüchtlingen!
Müggelschlößchenweg/ Salvador-Allende-Straße (Köpenick)
Das Bündnis für Demokratie und Toleranz, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus Treptow-Köpenick unterstützt am kommenden Freitag die Kundgebung der Jugendinitiative Uffmucken im Allende2-Gebiet.
Für diesen Freitag mobilisieren die NPD und Gegner_innen der Flüchtlingsunterkunft im Allendeviertel erneut zu einer Demonstration. Wir wollen und werden nicht zulassen, dass sie eine Plattform für rassistische Einstellungen erhalten, Sorgen, Vorbehalte und Ängste von Anwohnerinnen und Anwohnern schüren und für ihre Zwecke nutzen.
Die neue Wohncontainer-Unterkunft darf nicht weiter für Hetze gegen Flüchtlinge instrumentalisiert, das Asylrecht nicht in Frage gestellt werden. Flüchtlinge sind uns nicht gleichgültig, sondern willkommen. Lassen Sie uns daher gemeinsam ein Zeichen setzen für ein friedliches Miteinander und gegen fremdenfeindliche Ressentiments. Es geht um Solidarität und gelebte Willkommenskultur statt Ausgrenzung.

03.02.2015 / 19 Uhr NO to the Wall of Shame? - Migrantische Kämpfe in Calais
Buchladen Schwarze Risse, Mehringhof, Gneisenaustr. 2a
Die Auswüchse der prekären europäischen Einwanderungspolitik manifestieren sich nicht nur im Mittelmeer sondern auch mitten im Herzen Europas. Mit seiner spezifischen geographischen Lage ist Calais seit mehr als 20 Jahren ein Brennpunkt für Auseinandersetzungen und Konflikte um Grenzen und Bewegungsfreiheit im Zuge der sich immer mehr verschärfenden europäischen Migrationspolitik. Jährlich durchqueren mehrere tausend Migrant_innen die Stadt. Sie kommen aus Ländern wie Sudan, Eritrea, Syrien oder Afghanistan. Von hieraus hoffen sie auf eine Gelegenheit, versteckt in oder unter einem LKW nach Großbritannien übersetzen zu können, um sich dort ein neues Leben aufzubauen. Bis ihr Versuch gelingt, vergehen oft mehrere Monate, während denen sie starker Polizeirepression ausgesetzt sind. Mit Hunden, Herzschlagdetektoren, LKW-Röntgengeräten und Atemluftscannern machen Grenzschützer auf beiden Seiten des Ärmelkanals Jagd auf Migrant_innen. Gleichzeitig macht seit einigen Jahren die rechtsextreme Bürgerbewegung "Sauvons Calais!"("Retten wir Calais") gegen die Migrant_innen mobil.
Der langjährige Aktivist Philippe Wanneson, sowie ein/e Aktivist_in der no-border-Gruppe Calais berichten an diesem Abend über die gegenwärtige Situation, sowie Solidarität, Unterstützung und migrantischen Aktivismus.
Begleitend zeigen Student_innen des Studiengangs Raumstrategien der Kunsthochschule Weissensee Arbeiten, die aus ihrer einwöchigen Recherche heraus im Juni 2014 in Calais entstanden sind.
Die Veranstaltung wird in englischer Sprache sein!

24.01.15 / 17 Uhr Antifa-Demo Gegen HoGeSa, Nazischläger und rechte Kneipen
Nazis und Rassisten aufdecken! – Linke Freiräume verteidigen!
Gegen HoGeSa, Nazischläger und rechte Kneipen.
S-Bahnhof Greifswalder Straße (P-Berg)
Am 17.01.15 hatten Nazis aus dem Spektrum der „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) zu einem “Kennlerntreffen” eingeladen. Die rund 50 Nazis konnten sich unter massivem Polizeischutz in der Kneipe „Stumpfe Ecke“ (Naugarder Straße 15) bis in die Morgenstunden ungestört treffen. Vieles spricht dafür, dass sich die Rechten bereits länger beim Kneipenbetreiber angemeldet hatten und dieser sehr wohl wußte um wen es sich da handelt. Dies verwundert nicht, fiel die Kundschaft des Lokals in der Vergangenheit schließlich öfter durch rechte Pöbeleien auf. Damit steht das Klientel des Ladens den Gästen benachbarter Kneipen in nichts nach. Bedrohungen gegen Linke und Migrant*innen sind im Umfeld des Kneipenmilieus in Ost-Prenzlauer Berg und rund um den S-Bhf. Greifswalder Straße keine Seltenheit.
Der Kiez bietet eine vielfältige Erlebniswelt für Nazis und Stammtischrassist*innen, die sich seit der Eröffnung des Thor Steinar-Ladens „Tönsberg“ auch bis nach Weißensee erstreckt. Gegen HoGeSa, rechte Kneipen und die wachsende rassistische Stimmung in der Gesellschaft wollen wir zusammen auf die Straße gehen – nicht nur in Prenzlauer Berg.
Aufruf: http://antifa-nordost.org/1919/
***** AUSSERDEM *****
Antifa-Solitresen: 22.01.2015 | 20.00 Uhr | Weißensee | Bizetstr. 6 (M4, M13, 12 Antonplatz)
Die North East Antifa zeigt Videos aus acht Jahren Kiezantifa im Bezirk "Pankow". Mit den Einnahmen werden kommende Demos finanziert. Wir freuen uns über alte und neue Geischter.
Vor der Demo: Fahrradtour gegen rassistische Bürgermobs
Sa. 24.01.2015 | 12.00 Uhr | Hohenschönhausen | Prerower Platz (Vortreffpunkt: 11:00 Uhr S-Bhf | Landsberger Allee)
www.gemeinsam-gegen-rassismus.net
Nach der Demo: Bizet 6- Abschiedsparty
Sa. 24.01.2015 | 20.00 Uhr | Weißensee | Bizetstr. 6 (M4, M13, 12 Antonplatz)
Die Bizet 6. war rund acht Jahre ein linker Projektraum in Weißensee, der unter der Hand Solipartys und Veranstaltungen organisiert hat. Nun muß er schließen. Auß diesem Anlass gibt es eine Abschiedsparty.

05.01.15 / 17 Uhr Antirassistische Gegendemo gegen "Bärgida"
Am Montag, den 5. Januar 2015 plant der sog. “Patrioten e.V.” einen “Pegida”- Ableger unter dem Namen “Bärgida” zu etablieren. http://www.berlin-gegen-nazis.de/aktuelles/gemeinsam-gegen-rassistische-hetze-und-soziale-ausgrenzung
Hinter der "Bärgida" der Patrioten steckt offenbar das rechte bis völkisch-nationalistische Umfeld von Gruppen wie "German Defence League", "Pro Deutschland", "Die Freiheit", aber auch sogenannte "Identitäre" und Sympathisant_innen von AfD und NPD. Als verängstigte Bürger_innen verharmloste Nazis und Rassist_innen mobilisieren seit Wochen zu Aufmärschen, die sich hauptsächlich gegen Geflüchtete und Muslime_a richten. Ängste vor dem Verlust von Privilegien und des eigenen sozialen Status werden geschürt, Sündenböcke erfunden und Betroffene gegeneinander ausgespielt.
Eine Gegegendemonstration zu der Bärgida-Demo: Montag 5. Januar, ab 17:00 Uhr, Stralauer Straße /Ecke Jüdenstraße (U2 Klosterstraße; Nähe Alexanderplatz/Jannowitzbrücke)
Weitere Infos:
Facebook: https://www.facebook.com/events/411684948981661
TAZ 02.01.14: http://www.taz.de/!152156
Bündnis gegen Rassismus: http://buendnisgegenrassismus.org

18.12.14 / 15-19 Uhr Tag des Flüchtlings
Vier Inputbeiträge (aktueller Stand zur GOS, bereits erfolgte Flüchtlingshilfe im Kiez, Was können wir tun?, Wie gefährlich sind NPD und AfD (als geistige Brandstifter oder Akteure über sog. Bürgerinitiativen)?)
Gäste: Schauspieler Alfons Kujat und Liedermacher Solo-Sep

24.11.14 / 20 Uhr Grenzregime II Migration. Kontrolle. Wissen. Transnationale Perspektiven
Buchladen Schwarze Risse, Gneisenaustraße 2a, 10961 Berlin - Eintritt frei!
Tausende Menschen kommen jährlich durch die Grenzsicherungssysteme der EU oder Nordamerikas ums Leben. Sie ertrinken im Mittelmeer, verdursten in der Wüste oder verschwinden einfach. Dennoch verschärfen die EU und die USA fortwährend ihre sicherheitspolitischen und legislativen Abwehrmaßnahmen.
Dieses Buch versteht Grenzen als ein zentrales Konfliktfeld der Globalisierung, an denen sich Kämpfe um die Neuzusammensetzung von Arbeit und Kapital, um Staatlichkeit, Rechte und soziale Ungleichheiten verdichten. Die Autor_innen des Bandes nehmen eine transnationale Perspektive ein und fühlen sich aktivistisch-partizipativen Forschungsstrategien verpflichtet. Ihre Texte analysieren neue Konzepte von Grenzen, Grenzsicherung und Kämpfen um Grenzen im globalen Kontext. Betrachtet werden dabei nicht nur kontrollpolitische Maßnahmen, sondern auch Formen der Subversion und des Widerstands von Migrierenden selbst.
So haben sich in den vergangenen Jahren neue Akteur/innen und Formen von Protest gegen den Rassismus und die Ausgrenzungsmechanismen aktueller Grenzkontrollpolitiken herausgebildet: Sans Papiers, Indocumentados und Refugees organisieren ihre Proteste selbst. Sie beziehen sich auf die universellen Menschenrechte und fordern neue Debatten um Citizenship, soziale Ungleichheit und politische Repräsentation heraus.
Mit: Stefanie Kron und Miriam Trzeciak (Herausgeberinnen) und Gerda Heck (Autorin)

21.11.14 / 17 Uhr Mahnwache in Gedenken an den von Nazis 1992 ermordeten AntifaschistenSilvio Meier
22.11.14 / 15 Uhr Demo "Es geht ums Ganze - für einen konsequenten Antifaschismus"
U-Bhf. Samariterstraße Infos
Wir sind u. a. mit einem Redebeitrag auf der Demo vertreten und einem Infotisch zum 25 jährigen Jubiläum des Mieterladen.

05.11.14 / 18 Uhr Integrationsausschuß - Ausschuß für Migration, Teilhabe und Chancengleichheit der BVV Fh-Kb
tagt im Mieterladen/ in der Registergeschäftsstelle, u. a. auf der TO: Zwischenbericht des Registers

04.11.14 / 18 Uhr "No Border - No Nation ...denn wir leben von der gleichen Luft"
im Rahmen von "Interkreuzhain", Ort: Mieterladen, Kreutzigerstr. 23, 10247 Berlin
Infos zur Veranstaltung
Infos zu Interkreuzhain

24.10.2014 / 3 Jahre Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex: Eine Bilanz Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin
Gespräch zwischen Özge Pinar Sarp von NSU-Watch/apabiz und der Rechtsanwältin Anna Luczak, moderiert von Elif Amberg Die Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der vom Bündnis gegen Rassismus organisierten Demo am 1.11.2014 anlässlich des 3. Jahrestags der Selbstaufdeckung der rechten Terrorzelle NSU.
Anna Luczak, die im NSU-Prozess die Nebenklage unterstützt, gibt einen kurzen Abriss über die neuesten Entwicklungen im Prozess und berichtet von den juristischen und politischen Möglichkeiten, mehr über die Hintergründe der Mordtaten herauszufinden. Özge Pinar Sarp wiederum reflektiert die Auseinandersetzung mit dem NSU in der migrantischen Community. Dabei wird auch die mediale Berichterstattung reflektiert.
Die Veranstaltung richtet sich sowohl an diejenigen, die über den NSU-Komplex noch nicht so viel wissen, bietet aber auch Raum für tiefergehende Fragen und Diskussionen.
(bei Bedarf Veranstaltung auch mit türkischer Übersetzung)

18.10.2014 / 18:45 Uhr Rentnerin duldet keine Hass-Parolen DAS!(NDR Fernsehen)
Die Nazis kleben's dran, die Schramm macht's ab! Irmela Mensah-Schramm räumt auf: Mit Farbspray und Ceranfeld-Schaber bewaffnet, beseitigt die Berliner Rentnerin Hass-Parolen. Zu Wort kommt auch Andrea, vom Register Pankow. Link zur Sendung

10.10.14 nach Brandanschlag Soliparty für die Berliner Lauti-Gruppe - Solidarisch trinken und feiern! Köpenicker Str. 137
Der Wagen der Berliner Lauti-Gruppe wurde in der Nacht vom 12. auf den 13. August in Brand gesteckt. Das LKA ermittelt und vermutet einen politischen Hintergrund. Der Verdacht richtet sich auf die rechte Szene.
Die Berliner Lauti-Gruppe und ihren Wagen, auch liebevoll Lauti genannt, gibt es seit zirka 30 Jahren. Die Idee dahinter ist einfach: Für politische Aktionen, Demos und Kundgebungen ist fast immer eine kleine mobile Anla­ge oder ein Lautsprecherwagen mit Anlage nötig. Wir unterstützen damit Flüchtlingsgruppen, antirassistische und antifaschistische Aktionen ebenso wie feministische und queere Veranstaltungen und mehr. Finanziert wird das ganze über Spenden.
Nach dem Brandanschlag muß ein neues Auto besorgt werden. Dazu fand breits eine Soliveranstaltungen 18.08. im Möbel Olfe statt und nun in der Köpi. Kommt zur Party oder unterstützt die Berliner Lauti-Gruppe mit Spenden oder selbst organisierten Soli-Parties!

02.10.14 / 21 Uhr No Nation No Border HipHop-Show # Guertelstr Supamolly, Jessner Str. 41

27.09.14 / 14 Uhr Infostand auf Suppe & Mucke Suppen-Soli-Fest BLO Ateliers Lichtenberg

31.08.14 / 17 Uhr Demo zum geräumten Flüchtlingsheim in der Gürtelstraße Start: Warschauer Straße
Kurzinformation: Ein Teil der Flüchtlinge vom Oranienplatz ist nach Zusage der Polizei auf Einzelfallprüfung in der Unterkunft Gürtelstraße eingezogen. Eine qualifizierte Einzelfallprüfung hat nicht stattgefunden. Hingegen kam am 25.08. die Information, daß am 26.08. die Unterkunft geräumt wird. Seit dem sind einige der Bewohner auf das Dach geflüchtet. Hilfsangebote aus der Bevölkerung und von der Kirche verweigert die Polizei. Auch ein von den Flüchtlingen angefragter Seelsorger wurde nicht durchgelassen. Die Flüchtlinge haben kein Wasser, kein Essen, keine Medikamente. Mindestens ein Flüchtling ist dringend auf Medikamente angewiesen. Eine eingereichte Klage entschied das Verwaltungsgericht Berlin am 30.08.14 zu Ungunsten der Flüchtlinge. Hilfe darf nicht geleistet werden, da die Menschen sich bei Ihrer Flucht auf´s Dach des Hausfriedensbruch schuldig gemacht hätten. Die Polizei freut sich über das Urteil, hat sie doch "alles richtig gemacht" die körperliche Unversehrtheit von Menschen und möglicher Weise sogar den Tod von Menschen in Kauf zu nehmen. Unterlassene Hilfeleistung kommt hier nicht zum Zuge, da sich die Personen nun widerrechtlich im Gebäude aufhalten und jeder Zeit in den polizeilichen Gewahrsam und damit drohende Abschiebung und Abschiebeknäste wechseln können. Die Tatsache, daß die Flüchtlinge freiwillig den O-Platz verlassen haben, weil ihnen Einzelfallprüfung zugesichert wurde und diese nicht stattfindet, bleibt indes ungeachtet.
Die Demo soll auf den Wortbruch von Polizei und Senat aufmerksam machen und die Situation der Flüchtlinge in die Öffentlichkeit tragen.

30.08.14 / 14:30 Uhr Infostand auf dem Weltfest am Boxhagener Platz
unser 3 min Interview auf UKW 88Vier die gesamte Sendung 180 min live vom Weltfest

25.-30.08.14 Antira-Aktionswoche in Hellersdorf
In der nächste Woche sind antirassistische Aktionen, Workshops und Veranstaltungen in Hellersdorf geplant.
Wir betrachten die Woche auch als kleine Alternative für das Festival gegen Rassismus, das dieses Jahr offenbar leider ausfällt. Ein Jahr nach dem Einzug der ersten Flüchtlinge in der Unterkunft sind die vielfältigen Aktionen zudem ein schönes Zeichen, gegen das Gerede von sich "entspannender Stimmung" im Bezirk (z.B. letzte Woche in überregionalen Zeitungen: http://www.epochtimes.de/Deutschland-Alles-gut---Wie-es-Fluechtlingen-aus-Syrien-in-Berliner-Plattenbausiedlung-geht-a1174656.html). Zugleich wird auf das Erstarken rechter Gruppierungen (selbst der Kurier berichtete: http://www.berliner-kurier.de/polizei-justiz,7169126,28126702.html) reagiert.
aus dem Programm:
Mo 25.8., 20 Uhr Podiumsdiskussion: Solidarität mit Flüchtlingen - aber wie?
, Alice-Salomon Hochschule
Mi 27.08., 20 Uhr Thea­ter: Asyl­mo­no­lo­ge, La Casa (Wur­ze­ner Str. 6)
Fr 29.08., 18 Uhr Kiez­Spa­zier­gang: Hel­lers­dor­fer Tat­or­te, U-Cott­bus­ser-Platz
Sa 30.08., 12 Uhr Antira-De­mons­tra­ti­on durch Hellersdorf, U-Cott­bus­ser Platz
Re­fu­gees are wel­co­me here! Für eine so­li­da­ri­sche Ge­sell­schaft!
das gesamte Programm unter: http://randgestalten.blogsport.de/aktionswoche/ oder https://www.facebook.com/events/1462654327317085/?ref=ts&fref=ts
Veranstalter: AStA der ASH, Gruppe Grenzen Weg, Leute aus dem AJZ La Casa und versch. Antifagruppen

23.08.14 / 14 Uhr Infostand auf dem Kiezfest "Uns allen gehört der Kiez" Richard Sorge Straße
11 min Film vom Fest vom Medienprojekt Berlin

23.08.2014 / 12 Uhr Solidarität mit Menschen auf der Flucht - Gegenkundgebung gegen die NPD
Kreuzung Rennbahnstr./Gustav-Adolf-Str. sowie an der Kreuzung Rennbahnstr./Roelkestraße
Die NPD Pankow möchte am Samstag, den 23. August, von 13.00 bis 17.00 Uhr erneut eine Kundgebung gegen die geplante Flüchtlingsunterkunft in der Rennbahnstr. 87/88 abhalten und ihre rassistische und menschenverachtende Grundhaltung auf Kosten von Menschen in einer Fluchtsituation in Weißensee propagieren. Bereits vor zwei Wochen haben ca. 20 Neonazis eine Kundgebung an gleicher Stelle gegen die geplante Eröffnung einer Flüchtlingsunterkunft für 260 Menschen im Hotel Comfort durchgeführt. Rund 130 Menschen haben dagegen lautstark ihre Solidarität mit Menschen auf der Flucht bekundet und gegen die NPD demonstriert.
DIE LINKE, die SPD, Bündnis 90/die Grünen, die Piraten, North East Antifa und Antifaschistische Gruppen aus Pankow rufen dazu auf, den Neonazis auch dieses Mal entgegenzutreten und gemeinsam Solidarität mit den Geflüchteten zu zeigen. Alle Bürger_innen sind dazu aufgerufen, sich ab 12.00 Uhr an der Kreuzung Rennbahnstr./Gustav-Adolf-Str. sowie an der Kreuzung Rennbahnstr./Roelkestraße unter dem Motto "Solidarität mit den Geflüchteten" zu versammeln.
Weitere Infos folgen auf http://pankowhilft.blogsport.de/.
[moskito] Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt

18.08.2014 / 20 Uhr nach Brandanschlag Soliparty für die Berliner Lauti-Gruppe
Möbel Olfe, Reichenberger Straße 177 (U-Bhf. Kottbusser Tor)- www.moebel-olfe.de
Solidarisch trinken und feiern im Möbel Olfe! DJanes sorgen für gute Musik, und feine Getränke gibt es auch.
Der Wagen der Berliner Lauti-Gruppe wurde in der Nacht vom 12. auf den 13. August in Brand gesteckt. Das LKA ermittelt und vermutet einen politischen Hintergrund. Der Verdacht richtet sich auf die rechte Szene.
Die Berliner Lauti-Gruppe und ihren Wagen, auch liebevoll Lauti genannt, gibt es seit zirka 30 Jahren. Die Idee dahinter ist einfach: Für politische Aktionen, Demos und Kundgebungen ist fast immer eine kleine mobile Anla­ge oder ein Lautsprecherwagen mit Anlage nötig. Wir unterstützen damit Flüchtlingsgruppen, antirassistische und antifaschistische Aktionen ebenso wie feministische und queere Veranstaltungen und mehr. Finanziert wird das ganze über Spenden.
Nach dem Brandanschlag muß ein neues Auto besorgt werden. Dazu finden zwei Soliveranstaltungen statt. Am 18.08. im Möbel Olfe und am 10.10. in der Köpi. Kommt zu den Parties oder unterstützt die Berliner Lauti-Gruppe mit Spenden oder selbst organisierten Soli-Parties!


Unter anderem führt die Tour auch zu Gedenksteinen.

05.08.2014 / 19 Uhr Offenes Treffen der Initiative gegen Rechts und Register Friedrichshain-Kreuzberg

Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik und ihre tödlichen Folgen 1993 bis 2013
21. aktualisierte Auflage / 21 Jahre Recherche & Dokumentation des staatlichen und gesellschaftlichen Rassismus
Menschen flohen vor Verfolgung, Hunger und Elend. Sie fanden hier den Tod.
Die Chronik umfaßt Todesfälle und Verletzungen bei Grenzüberquerungen; Selbsttötungen, Selbsttötungsversuche und Verletzungen von Flüchtlingen aus Angst oder auf der Flucht vor Abschiebungen; Todesfälle und Verletzungen vor, während und nach Abschiebungen. Diese Zusammenstellung umfaßt außerdem Angriffe auf der Straße und Anschläge auf und Brände in Flüchtlingssammellagern und sonstigen Wohnunterkünften. Die beschriebenen über 7500 Geschehnisse machen deutlich, daß die Wahrscheinlichkeit, in der BRD Schutz und Sicherheit zu finden, gegen Null geht. Die Lebensbedingungen für Flüchtlinge sind nach wie vor menschenverachtend und brutal.
665 Seiten in Papierform und auf DVD als einzelne PDFs und mit Dokumentarfilmen:
"Vielleicht bin ich morgen schon weg" gemacht von jugendlichen Flüchtlingen c) Formatwechsel-Medienwerkstatt 2007
"Break the Silence" Demonstration in Dessau in Gedenken an Oury Jalloh (c) Umbruch-Bildarchiv 2006
"deutsche flüchtlingspolitik und ihre tödlichen folgen" (c) KanalB 2004
"Polizeiaktion im Flüchtlingslager in Zwickau" gedreht von BewohnerInnen (c) Umbruch-Bildarchiv 2000
.... und dann noch: HAUSKAMPF der Yorck59 => NewYorck im Bethanien: Fotos, Filme, Presse
Antirassistische Initiative Berlin e.V., NewYorck im Bethanien

26. Juli – 10. August 2014 DAS HAUS DER 28 TÜREN Eine Installation der Künstlergruppe BEWEGUNG NURR
Tempelhofer Feld, Haupteingang Oderstraße, 12049 Berlin-Neukölln
Auf der Suche nach einem menschenwürdigen Leben finden tausende von Menschen an den Außengrenzen Europas den Tod. Dem Gedenken dieser Flüchtlinge und ihrem Schicksal ist das HAUS DER 28 TÜREN gewidmet.
Info und Programm

12.07.14 "Sich fügen heißt lügen" Erich Mühsam - Antifaschistische Gedenkdemo
13 Uhr S-Bhf.-Oranienburg / Vortreff: 11:45 Uhr S/U Gesundbrunnen (Abfahrt 12:15 Uhr)
im Anschl. ab 16 Uhr Ehrich Mühsam Fest 2014 Freiluftkino Pompeji, Laskerstr. 5 am Ostkreuz
Konzerte, Lesungen, Podiumsgespräche und Filme mit über 80 Künstlern auf vier Bühnen www.Erich-Muehsam.tk

05.07.14 / 14 Uhr Fiesta Kreutziga "25 Jahre Punkraumbewirtschaftung"
Wir sind auf dem Straßenfest mit einem Infostand dabei.

01.07.2014 / 19 Uhr Offenes Treffen der Initiative gegen Rechts und Register Friedrichshain-Kreuzberg
Ab sofort finden die Treffen wieder ausschließlich im Mieterladen, Kreutzigerstr. 23 statt.
Aufgrund der aktuellen Situation an der Flüchtlingsschule in Kreuzberg ist heute lediglich ein Ansprechpartner für Interessierte vor Ort.

20.06.14 / 18 Uhr Informationsveranstaltung und Filmvorstellung zu Racial Profilin Wahlkreisbüro von Halina Wawzyniak, Mehringplatz 8, 10969 Berlin
Als Racial Profiling bezeichnet man (verdachtsunabhängige) Polizeimaßnahmen, die auf der Grundlage rassistischer Stereotype durchgeführt werden und Ausdruck Institutionellen Rassismus in den Strafverfolgungsbehörden sind. Gezeigt wird der Film "ID-withoutcolors" von Riccardo Valsecchi. Dieser dokumentiert die polizeiliche Praxis des Racial Profilings in Deutschland. Im Anschluss an den Film wird die "Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt/KOP" ihre Arbeit vorstellen und gemeinsam mit Liam G. über ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit Racial Profiling berichten.
Johanna Mohrfeld (Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt), Liam G. (Zeuge und Betroffener), Halina Wawzyniak (Moderation, MdB, DIE LINKE)

19.06.14 / 19 Uhr Infoveranstaltung und Podiumsdiskussion gegen die rechten Pseudofriedenswahnmachen - neue sog. "Montagsdemos" / "Friedensmahnwachen", Institut für Transnationale und Transkulturelle Soziale Arbeit (ITTS – Berlin e.V.), Adalbertstr. 4, nahe U-Bhf Kottbusser Tor und Café Kotti
"Mahnwache oder Wahnmache?" Seit einigen Monaten treffen sich wöchentlich Menschen, um für Frieden, gegen einseitige Berichterstattung in Presse und Medien und gegen die Federal Reserve Bank zu demonstrieren. Anfänglich wurden sie häufig als isolierte Spinner abgetan, doch mit der Zeit schwand bei einigen - auch linken - Menschen die Skepsis. Warum wir weiterhin überzeugt sind, dass im Umgang mit der Montagsmahnwache ein gehöriges Maß an Distanz Not tut, wollen wir in dieser Informationsveranstaltung klären.
Sind es neurechte Ideolog_innen, aufrechte Pazifist_innen, Anhänger_innen kruder Verschwörungsideen oder einfach nur Sozialromantiker_innen? Warum sind wir gegen eine Demo, die doch eigentlich nur Gutes will?
Wir als Veranstalter_innen dieser Veranstaltung behalten uns vor, bei antisemitischen, rassistischen oder diskriminierenden Äußerungen vom Hausrecht gebrauch zu machen und Besucher_innen von der Veranstaltung zu verweisen.
Veranstalter_Innen: Critical Jane (GEW Studierenden Gruppe)"

07.06.14 / ab 14 Uhr Nachbarschaftsfest vor dem Restaurant Costallino Koppenerstr. 41
Presseerklärung zum Nachbarschaftsfest für das Costallino:
Das Restaurant wurde zwischen dem 25. und 27.Mai aufgebrochen und von Neonazis weitgehend zerstört. Die Wände wurden mit eindeutig rechtsextremen Parolen und Symbolen beschmiert.
Mit dem Fest zeigen wir Solidarität mit dem Geschädigten Hussein B. und setzen ein Zeichen gegen Rassismus und für ein weltoffenes Zusammenleben in unserem Kiez. „Der Anschlag galt dem Costallino, gemeint waren wir alle.“ so eine Sprecherin des Unterstützerkreises.
weitere Informationen

03.06.2014 / 19 Uhr Offenes Treffen der Initiative gegen Rechts und Register Friedrichshain-Kreuzberg
Heute treffen wir uns im Mieterladen, Kreutzigerstr. 23. Auf der Tagesordnung stehen die Auswertung der Wahl (als Präsentation mit anschließender Diskussion), Projekte/ Aktuelles (z. B. der Überfall auf ein Restaurant) und Sonstiges.

22.05.14/ 19:30-21:30 Uhr Podiumsveranstaltung: Racial Profiling Haut- und Haarfarbe Anlass zur Polizeikontrolle?
Im Havemannsaal, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4 10405 Am Friedrichshain (Tram 4, Bus 142 u. 200)
mit Biplab Basu (KOP/ReachOut), Canan Bayram - Bündnis90/Die Grünen, Ulla Jelpke - DieLinke, Moderation: Fanny-Michaela Reisin (Liga) u. Helga Seyb (ReachOut)
"Racial Profiling" ist nicht mehr nur Thema der antirassistischen Bewegung. Seit einiger Zeit wird es auch im Bundestag oder auch im Berliner Abgeordnetenhaus diskutiert und vor bundesdeutschen Gerichten verhandelt. Im Mittelpunkt stehen polizeiliche Kontrollmaßnahmen, die - so der Hauptvorwurf - ohne konkreten Tatverdacht gegen People of Color (PoC) zur Anwendung kommen und nicht selten mit Festnahmen enden. Die Regierenden leugnen in ihren Reaktionen auf parlamentarische Anfragen den Tatbestand der rassistischen Diskriminierung von PoC durch anlasslose polizeiliche Kontrollmaßnahmen. Ein unvermittelter Zustand der haltlos ist. Die Veranstaltung will dazu beitragen, das Problem konstruktiv anzugehen.
-- Biplab Basu wird ein Formular vorstellen, das von ReachOut und KOP für ZivilistInnen und PolizistInnen zur Protokollierung polizeilicher Maßnahmen entworfen wurde.
-- Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke - innenpolitische Sprecherinwird über parlamentarische Anfragen und die Reaktionen der Bundesregierung zu Racial Profiling in Deutschland berichten.
-- Berliner Abgeordnete Canan Bayram, Sprecherin für Integrations-, Migrations- u. Flüchtlingspolitik wird über parlamentarische Anfragen und die Antworten des Senats berichten.
Beide Abgeordnete werden Stellung zum vorgestellten Formular beziehen.
Ab 21:00 Uhr offene Diskussion mit dem Auditorium

15.-25.05.14 Antifa Aktionstage "Den Rechten Vormarsch stoppen"
gegen rechte Krisen-Politik, Anti-Asyl-Hetze und Nazistrukturen Termine und Infos

06.05.2014 / 19 Uhr Offenes Treffen der Initiative gegen Rechts und Register Friedrichshain-Kreuzberg
Achtung: Ab Mai 2014 finden die Monatstreffen nicht mehr im Mieterladen statt, sondern an wechselnden Orten in Friedrichshain.
Heute treffen wir uns im Maputo, Karl-Marx-Allee 102, 10243 Berlin

01.05.2014 / NPD sagt rassistische Demo durch Neukölln ab
Die Anmeldung für die NPD-Demo am 1. Mai wurde zurückgezogen. Wahrscheinlich will die NPD nicht die nächste Schlappe einstecken, denn ihre Demo am 26.04. durch Kreuzberg dauerte keine 200 Meter. Weit über 6000 Gegendemonstranten verhinderten die Demo von ca. 100 NPDlern (darunter bekannte Nazis aus Dortmund), die aus dem ganzen Bundesgebiet angereist sind.

26.04.2014 / 12 Uhr Rassistischen Stadtspaziergang der NPD kreativ begleiten / verhindern
Anmelder ist Sebastian Schmidtke mit dem rassistischen und menschenverachtenden Motto „Kreuzberg muß befreit werden – sicher, sauber, ordentlich! Weg mit Multikulti - Kriminalität – Verslumung!“, denn seit rund drei Jahrzehnten ist der heutige Berliner Ortsteil Kreuzberg ein multikulturelles Ärgernis… Daher demonstriert die NPD … für ein sauberes, ordentlich deutsches Kreuzberg
Dies ist keine Werbung für die NPD, sondern der Aufruf an alle Menschen aus Zivilgesellschaft und Politik, der menschenverachtenden, rassistischen geistigen Brandstiftung der NPD entschieden entgegen zu treten.
Wie schon in den vergangenen Jahren war unser Stadtbezirk auch im Jahr 2013 der, mit den meisten Übergriffen von Rechten auf Personen. Veranstaltungen wie diese der NPD, tragen zu dieser traurigen Statistik bei, da sie Rassisten animieren, Worten auch Taten folgen zu lassen.
Daher gibt es viel Gegenwehr. An verschiedenen Stellen hat ein breites Bündnis zu Gegen-Demons und Blockkaden aufgerufen. Treffpunkt ist jeweils um 10 Uhr.

12.04.2014 / 11 Uhr Kundgebung gegen Pro Deutschland Frankfurter Allee/ Gürtelstraße
In unmittelbarer Nähe zu der Unterkunft (Gürtelstraße) der Flüchtlinge vom Oranienplatz, die erst kurz zuvor hier eingezogen veranstaltet Pro Deutschland unter dem Motto „Null Toleranz für Kriminelle – Für einen sicheren Bezirk“ ihre rassistische Hetze. Es findet eine Gegenkundgebung mit Musik, guter Laune und Seifenblasen statt, um unsere Solidarität mit den Geflüchteten zu zeigen und wir wollen durch Sprechchöre daß braune Gelaber unhörbar machen.

09.04.14 / 19:30 Uhr Gegen die AfD, aber wie? about blank (Markgrafendamm 24c, Ostkreuz)
Wie kann eine notwendige emanzipatorische Kritik an der AfD und ihren Positionen aus linker Perspektive aussehen? Welche Interventionsmöglichkeiten abseits eingeübter antifaschistischer Reaktionsmuster kann es geben? Über diese Fragen möchten wir diskutieren mit Dieter Plehwe (Wissenschaftszentrum Berlin) und Gerd Wiegel (Antifaschismus-Referent der Bundestagsfraktion „Die Linke“).
Eine Veranstaltung der Antifa Friedrichshain (Veranstaltungsaufruf) und der Autonomen Neuköllner Antifa
Und danach weiter diskutieren auf dem Antifa-Kongress! Antifa in der Krise?! Internationaler Kongress, 11.–13. April 2014, Berlin

22.03.2014 ab 10 Uhr Stolpersteinverlegungen in Friedrichshain-Kreuzberg
Am Samstag, den 22. März 2014 verlegt der Künstler Gunter Demnig in unserem Bezirk neue Stolpersteine:
10:20-10:35 Heimstr. 23 – Erna Wolff 1 Stein
10:40-11:10 Yorckstr. 60 – Selma Latz, Margarete Meyer, Richard und Reha Redelmeier, Georg und Helene Rosenstock 6 Steine
11:20-11:30 Kommandantenstr. 57 – Leonie Herrmann 1 Stein
11:35-11:50 Stallschreiberstr. 43 – Rosa Cohn 1 Stein
12:00-12:25 Kottbusser Str. 13 – Arthur, Bianka und Käte Wolf 3 Steine
13:30-13:45 Warschauer Str. 67 - Else Nawroth 1 Stein
13:50-14:10 Landasberger Allee 60 - Max und Nelly Lesser 2 Steine
14:15-14:30 Karl-Marx-Allee 36 – Sara Enke 1 Stein
eine Information von: FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum | stolpersteine@fhxb-museum.de | http://www.fhxb-museum.de

04.03.2014 / 17:30-19:00 Uhr - Veranstaltung im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus
Wie reagieren Behörden oder Politiker auf Politaktivisten nach Bekanntwerden der NSU-Morde? Was hat sich verändert?
Die "Politputze" Irmela Mensah-Schramm berichtet über ihre Erfahrungen mit Behörden, Politikern und Einzelpersonen auf verschiedenen Putztouren und an Orten ihrer Ausstellung "Hass vernichtet". Multimediapräsentation: Bilder der Ausstellung und Filmschnipsel.

04.03.2014 / 19 Uhr Aufruf: Kreativ gegen Nazis / Antirassistische Gestaltung von Stomkästen
Wir laden ein, Stromkästen im Bezirk mit antrassistischen / antifaschisten Motiven zu verschönern. Materialien und Schutzversiegelung werden vom Stromnetzbetreiber gestellt. Motivvorgaben gibt es keine, nur sollten mehr Bilder als Texte verwendet werden. Es sind vier Kästen angemeldet. Wenn Ihr Euch beteiligen wollt, sendet einen ersten Entwurf bis zum 03.03.2014 an info@initiative-gegen-rechts.de oder bringt Eure Konzepte direkt zum nächsten Treffen am 04.03.2014 um 19 Uhr mit in den Mieterladen, Kreutzigerstr. 23 in Friedrichshain mit! (Fotos der Stromkästen)
Friedrichshain: Koppenstr. 53 (2m X 0,50m X 1,50m) + Koppenstr. 58 (5,30m X 5,60m X 4m)
Kreuzberg: Bökhstr. 25 (3,80m X 2,50m X 3m) + Bökhstr. 2 (0,90m X 1,45m X 1,30m

03.03.2014 Berlinweite NPD Kundgebungstour wird mit Gegenprotesten begleitet
10:00 - 13:00 Uhr Späthstraße (Neukölln)
11:30 - 12:30 Uhr Wilhelmstraße nahe der SPD-Zentrale (Kreuzberg)
13:00 - 14:00 Uhr Bismarckstraße (Charlottenburg)
14:30 - 15:30 Uhr Scharnweberstraße (Reinickendorf)
Die Überschneidung bei den ersten beiden Stationen ist laut Polizei "vom Veranstalter so gewollt".

02.03.2014 / 10 Uhr Kundgebung gegen Sarrazin im Berliner Ensemble (BE) (Schiffbauerdamm Ecke Bertolt-Brecht-Platz)
Thilo Sarrazins neues Buch “Der neue Tugendterror” beklagt vermeintliche “Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland”. Der Hassprediger mit Millionenpublikum inszeniert sich als Opfer einer halluzinierten linken Meinungsdiktatur.
Mit der Wahl des Veranstaltungsortes setzen Sarrazin und das ausrichtende Cicero-Magazin auf volle Konfrontation: Sarrazins Rassismus und Sozialchauvinismus, längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen, sollen endlich auch die letzten Bastionen linker Kultur schleifen. Dass das BE dieses Spiel mitspielt zeigt überdeutlich, wie ausgebrannt und wie staatstragend diese Kultur längst ist. Während sie den Kommunisten Brecht zum Stichwortgeber sozialromantischer Abendunterhaltung degradiert, wird draußen neoliberal “durchregiert” (Merkel). Kein Lüftchen regt sich, keine Faust hebt sich gegen den täglichen Terror von Jobcenter und Ausländerbehörde in Deutschland, von Standortkonkurrenz und Austeritätspolitik in Europa.
Schon jetzt ruft ein linkes Bündnis zu einer Protestkundgebung vor dem Berliner Ensemble auf.
Offener Brief an das BE und die Brecht-Erben

Januar/ Februar/ März 2014 Good night white pride - Kickerturnier in Berlin Flyer aller Termine und Orte
Veranstalter des Kickerturniers ist das Hausprojekt M29. Die Vorrunden werden in linken Zentren der einzelnen Kieze ausgetragen.
Die Gewinner_innen der Vorentscheide werden im großen Finale im M29 am 1. März aufeinandertreffen.

13.02.2014 / 17 Uhr feierlichen Benennung einer Straße nach Edith Kiss
vor der Mercedes-Benz-Vertriebszentrale, Mühlenstraße 30, Ecke Edith-Kiss-Straße, Berlin-Friedrichshain
Edith Kiss (1905–1966) war eine ungarische Bildhauerin und Malerin. Als Jüdin wurde sie 1944 zunächst nach Ravensbrück deportiert und von dort zur Zwangsarbeit ins Daimler-Benz-Werk Genshagen bei Ludwigsfelde überführt, wo sie mit 1100 weiteren Frauen aus Ravensbrück Flugzeugmotoren montieren musste. Am 30. April gelang ihr die Flucht auf dem Todesmarsch bei Strasen/Havel. Ein Teil ihres künstlerischen Werks spiegelt die Leiden der Deportation wider. 1966 nahm sich Edith Kiss in Paris das Leben.
Es sprechen: Jana Borkamp (Bezirksstadträtin für Finanzen, Kultur und Weiterbildung), János Can Togay (Botschaftsrat und Direktor des Collegium Hungaricum Berlin) und Dr. Helmuth Bauer (Biograf von Edith Kiss)

08.02.14 / 22 Uhr Soliparty für den Infoladen Daneben Supamolly, Jessner Str. 41
Den Infoladen gibt es seit 1991. Er ist ein fester und wichtiger Bestandteil der Friedrichshainer Infrastruktur und seit 2009 auch Anlaufstelle für das Register Friedrichshain-Kreuzberg. Der Laden kostet Geld (Miete, Strom,...). Daher kommt zur Soliparty und unterstützt den Infoladen Daneben.

07.02.14 / 19 Uhr Die „Identitäre Bewegung“ T.E.K.-Jugendladen, Köpenicker Str. 189, 10997 Berlin
Sie kommen aus Frankreich und nennen sich dort “Bloc identiaire”. Junge, weiße (in ihrer Mehrheit) Männer, die eine Bewegung der “weißen Jugend Europas” werden wollen: gegen die vorgebliche Dekadenz des Westens, gegen Einwanderer_innen und Islam, gegen den von ihnen befürchteten “demografischen Tod” der sogenannten “autochthonen Bevölkerung”. In Deutschland tritt die “Identitäre Bewegung” (IB) durch geschicktes virales Selbstmarketing auf und löste in der Rechten einen wahren Hype aus. In Berlin trat die IB während einer BVV-Sitzung im Rathaus Kreuzberg zum Weihnachtssingen auf oder posierte für ihr virtuelles Fotoalbum.
Ist dies die nächste Stufe der popkulturellen Selbstinszenierung rechter Jugendkultur? Welche ideologischen Fundamente hat diese selbsternannte Bewegung? Ist sie ein rechtes Facebook-Phänomen oder ein neues Deutungsangebot rechter Jugendkultur? Diesen und anderen Fragen geht der Vortrag nach.
Referent: David Begrich (Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V., Magdeburg) / Veranstalterin: Antifaschistisches Infoblatt

16.01.14/ 20 Uhr 18.01.14 Nazistour nach Magdeburg verhindern - Letzte Informationen -
Nazisstrukturen aus Magdeburg rufen alljährlich dazu auf, mit Gedenkmärschen an die "Bombennächte" Magdeburg zu erinnern. Als neue "Spielwiese" haben die rechten Strukturen das Gedenken in Magdeburg auserkoren. Zumindest legen dies die steigenden Teilnehmer*innenzahlen am "Gedenkmarsch" Nahe. Letztes Jahr konnten die Nazis in Magdeburg marschieren. 2014 wollen wir die Anreise der Nazis aus Berlin und Brandenburg behindern und im besten Fall verhindern. Letze Infos zu den geplanten Aktionen könnt ihr euch am 16.1.14 um 20 Uhr in der K9 abholen.
K9 Hausprojekt, Kinzigstr. 9, 10247 Berlin

11.01.14 Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz Berliner Urania, An der Urania 17 Infos

Wir freuen uns sehr über die Freilassung der linken Anwältin Lynne Stewart, die nach massiven Protesten am 01.01.14 begnadigt wurde. Lynne ist unheilbar an Krebs erkrankt. Hier ist ein kurzes Video ihrer Ankunft am New Yorker Flughafen

18.12.2013 Pressekonferenz und Demonstration
11 Uhr Pressekonferenz vor dem Europäischen Haus, Unter den Linden 78
17 Uhr Demonstration vom Alexanderplatz zum Europahaus

Anläßlich des „Global Day of Action against Racism and for the Rights of Migrants, Refugees and Displaced People“ finden an diesem Tag in vielen europäischen Städten Aktionen statt. Mit unserer Aktion wollen wir darauf aufmerksam machen, daß sich unser Protest sowohl gegen die deutsche Asylpolitik wendet, als auch gegen die ausgrenzende und diskriminierende Politik der EU – denn beides ist, insbesondere im Bezug auf die Dominanz von Deutschland in der EU, nicht voneinander zu trennen. In der Pressekonferenz wollen wir über Aktivitäten und Pläne der Flüchtlingsproteste auf europäischer Ebene sprechen und über die Gründe für unseren Widerstand informieren.
Refugee Strike Berlin

15.12.2013 / 15 Uhr Demo Oranienplatz bleibt! Henkel stoppen! Oranienplatz
Gekommen um zu bleiben - nach der Demo vor dem Innensenat - bis zur Rücknahme des Ultimatums
freedom has no nation but a place
bereits um 14 Uhr Konzert mit Révolution 'R'
www.refugeestrikeberlin.net

06.12.13 / 18 Uhr Kundgebung: "Alle sollen feiern! – Gegen Rassismus und Rechtspopulismus" Frankfurter Tor, an der Uhr
Die NPD-nahe Initiative "Nein zum Camp am O-Platz" plant für den 6.12. ab 18.00 Uhr eine Kundgebung am Frankfurter Tor (angemeldet nord-westliche Ecke) unter dem Motto "Kultur erhalten - Kein Verzicht auf Weihnachten zu gunsten von Muslimen". Die Kundgebung richtet sich gegen die Politik des Bezirksamtes, aber vor allem gegen Flüchtlinge und ihre Unterbringung in Berlin.
Dies können und wollen wir nicht widerspruchslos hinnehmen. Berlin ist eine multikulturelle Stadt und es ist für uns unerträglich, wenn Menschen anderer Herkunft oder anderem kulturellem Hintergrund öffentlich diskriminiert werden. Wir rufen deshalb zu einer Gegenkundgebung auf.
Zeigen wir gemeinsam den Rechten und Rechtspopulisten, daß ihre menschenfeindliche Propaganda unerwünscht ist.
Aufrufende: Initiative gegen Rechts und Register Friedrichshain-Kreuzberg
ACHTUNG: Im Laufe des 06.12. hat die organisierte Berliner Rechte ihre Kundgebung abgesagt.
Da wir nicht wußten, ob auch wirklich niemand sein menschenverachtendes Zeug unter die Leute bringen will, haben wir uns um 18 Uhr am Frankfurter Tor getroffen und die wohl kürzeste Kundgebung aller Zeiten abgehalten, weil wir sie nach der Eröffnung auch gleich wieder beendeten.
Wir danken den über 50 Menschen, die trotzdem gekommen waren. Zur Begründung der Absage der rechten Veranstaltung hieß es sinngemäß: Aufgrund der Wetterlage muß damit gerechnet werden, daß Polizisten oder Gegendemonstranten verletzt werden könnten... Ja klar. Entweder hat Schmidtke seine üblichen 20 Hanselns in Friedrichshain nicht zusammengetrommelt bekommen oder er wollte sich aufgrund seiner Verurteilung zu 8 Monaten auf Bewährung zwei Tage zuvor wegen Volksverhetzung und Gewaltdarstellung nicht in der Öffentlichkeit zeigen. Bereits im März 2012 hatte die Polizei in seinem Geschäft "Hexogen" in Schöneweide 23 CDs sichergestellt. Die rechtsradikalen Titel richteten sich gegen Ausländer, Juden und Homosexuelle.

30.11.13 / 22 Uhr "Was denkt ihr, was das alles gekostet hat?" - Soliparty für die Kampagne Gemeinsam Gegen Nazis Größenwahn & Leichtsinn, Kinzigstr. 9
Am 30.04.13 Jahres haben über 4.000 Menschen an der größten Antifa-Demo teilgenommen, die es jemals in Berlin-Schöneweide gab. Anschließend feierten Tausende bis in die späten Abendstunden bei einem fetten Open Air-Konzert ausgelassen und setzten ein Zeichen gegen Nazistrukturen und Alltagsrassismus. Weil das Ganze dann aber doch mehr gekostet hat, als unsere Portokasse hergibt, laden wir euch zur großen Soli-Feierei ein.
An den Plattentellern: Djane Karacho Rabaukin [Klub Balkanska] / Dj K.Atze [Pop/Trash/Alltimes] / NoPopNoStyle [Best Pop Ever]

29.11.13 / 20 Uhr “Kurze Geschichte der Antisemitismusdebatte in der deutschen Linken” Politsalon Vetomat, Scharnweberstraße Friedrichshain
Diskussion zum neuen Buch von Peter Nowak (http://www.edition-assemblage.de/kurze-geschichte-der-antisemitismusdebatte/). Peter Nowak schreibt, als freier Journalist, u.a. für die Jungle World, Konkret, Neues Deutschland, taz und kleinere Zeitschriften und Zeitungen wie das MieterEcho, etc.. Außerdem ist er in politischen Gruppen, Organisationen und Zusammenhängen aktiv, wie den InterKom und der NAO.
Kontroverse Meinungen und deutliche Kritik sollen hier zu Wort kommen und können mit Peter Nowak selbst direkt diskutiert werden, der sich der Diskussion stellt.
Moderiert von den OrganisatorInnen des Politsalons im Vetomat. www.politsalon.tk / www.vetomat.net

23.11.13 / 15 Uhr Silvio-Meier-Demo U-Bhf. Samariterstraße
Am 21.11.1992 wurde der Antifaschist und Hausbesetzer Silvio Meier auf dem U-Bahnhof Samariter Str. von Neonazis ermordet. Dies geschah inmitten einer Hochphase von rechter Gewalt in Deutschland, als Asylheime in Lichtenhagen und Wohnhäuser in Mölln und Solingen brannten.
Zum 21. Jahrestag werden wir auf die Straße gehen. Eine Besonderheit ist, dass die Demo durch die - von uns erkämpfte - Silvio-Meier-Straße gehen wird: Gegen den aktuellen rassistischen Diskurs, Neonazis und der staatlichen Repression!

23.11.13 / 14 Uhr Antifaschistische Gegenkundgebung Sterndamm/ Grossberliner Damm (S-Bahnhof Schöneweide)
Aufruf des Bündnisses für Demokratie und Toleranz:
Die Neonazi-Szene Berlins mobilisiert zu einem Aufmarsch um 15 Uhr nach Schöneweide. Von dort soll es nach Rudow gehen. Das Motto der Demo, die von der NPD-Jugendorganisation JN (Jungen Nationaldemokraten) angemeldet wurde, lautet in der üblichen Demagogie „Überfremdung anprangern, nationale Freiräume erhalten.“ Mobilisiert wird gegen Flüchtlingsunterkünfte, für nationale Freiräume und gegen vermeintliche linke Gewalttäter (nachdem letzte Woche ein Neonazi von Unbekannten verprügelt wurde).
In Treptow-Köpenick gibt es weder eine Überfremdung, noch wollen oder dulden wir sogenannte nationale Freiräume. Deshalb ruft das Bündnis auf, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus und gegen die Provokation der Neonazis zu protestieren. Keine Stimmungsmache gegen Ausländer und Flüchtlinge!

21.11.2013 / 16 Uhr Antifaschistischer Stadtspaziergang Treffpunkt: Frankfurter Tor (an der Uhr)
Vor 21 Jahren wurde der Antifaschist Silvio Meier am U-Bhf. Samariterstraße von Neonazis ermordet. Seit April ist nach ihm eine Straße im Bezirk benannt. Die Kampagne zur Umbennung der Gabelsberger Straße in Silvio-Meier-Straße forderte zum "Aktiven Gedenken" an ihn auf. Wir nehmen dies zum Anlass und laden dazu ein, gemeinsam (historische) Orte des Widerstands im Stadtteil zu besuchen.
Der Spaziergang wird direkt zur Mahnwache für Silvio führen. Diese beginnt um 17 Uhr im U-Bhf. Samariterstraße.

16.11.13/ 19-02 Uhr Infoveranstaltung & Konzert Größenwahn & Leichtsinn, Kinzigstraße 9
Infoveranstaltung zu FIES Strafvollzug, Antiknastkämpfen und der anarchistischen Bewegung in Spanien auf spanisch und deutsch und dazu leckere Vokü.
19 Uhr Die Infoveranstaltung stellt das Strafvollzugsexperiment FIES (FIES, Fichero de Internos de Especial Seguimento, übersetzt bedeutet es Interne Registrierungen zur Bestimmung von Sonderbehandlungen, absoulte Isolationshaft in Spanischen Gefängnissen) vor und erklärt, wie dieses in Spanien zu einem wichtigen Teil der Repressions- und Kontrollmaßnahmen geworden ist, welches über die Mauern der Gefängnisse hinausreicht. Desweiteren soll es um die Bedeutung und Beteiligung der anarchistischen Bewegung an Kämpfen im Knast in den 90er Jahren gehen.
Im Anschluss ab 22 Uhr Konzert mit: Revolte Springen
Nach dem Konzert wird uns Dj Griz Lee mit feinstem HipHop beschallen.

12.11.13 / 11 Uhr Oury Jalloh - Pressekonferenz zum neuen Brandgutachten
Haus der Demokratie und Menschenrechte, Robert-Havemann-Saal, Hof I, Erdgeschoss, Greifswalder Straße 4
Am 07.01.2005 gegen 12 Uhr mittags verbrannte Oury Jalloh in einer Zelle des Dessauer Polizeigewahrsams bei lebendigem Leib, an Händen und Füßen auf einer nicht brennbaren Sicherheitsmatratze fixiert. Bei seiner Durchsuchung am Morgen war kein Feuerzeug gefunden worden. Ein neues Gutachten zeigt nun, dass die Behauptung, Oury Jalloh habe sich selbst angezündet, nicht weiter haltbar ist. Auf der Pressekonferenz werden die Ergebnisse in Anwesenheit des Gutachters vorgestellt.
Infos: http://fels.nadir.org/de/1009/einladung-zur-pressekonferenz http://www.fels-berlin.de

07.11.13 Film "ID - Without Colors" mit anschließender Diskussion Moviemento Kino, Kottbusser Damm 22
Das gesamte Veranstaltungsprogramm unter: www.interkreuzhain.de

05.11.13 / 19 Uhr "Blut muss fließen – Undercover unter Nazus", Bürgerhaus Buch, Franz-Schmidt-Straße 10/ S-Bhf Buch
Der Dokumentarfilm wird in Anwesenheit des Regisseurs Peter Ohlendorf vorgestellt. Der Film basiert auf verdeckten Recherchen des Journalisten Thomas Kuban im konspirativen Milieu von Nazi-Konzerten, in denen extreme Gewaltbereitschaft und Volksverhetzung zum Ausdruck kommen. Der Titel bezieht sich auf den Refrain eines zitierten Lieds „Blut“, das zum Repertoire vieler rechtsextremer Bands gehört. Die verdeckten Konzertmitschnitte sind der Hauptteil des Films. Als Rahmenhandlung werden die verdeckten Dreharbeiten und gesellschaftlichen und politischen Hintergründe dokumentiert.

02.11.13 / 14 Uhr Solidarität mit "Lampedusa in Hamburg" bundesweite Demo, Hamburg (Hachmannplatz, Hauptbahnhof)
Seit fast einem halben Jahr demonstrieren die Geflüchteten "Lampedusa in Hamburg" für ihre Rechte. Der Hamburger Senat blockiert weiterhin jede gerechte Lösung für die libyschen Kriegsflüchtlinge. Infos

20.10.-16.11.13 Interkreuzhain - die interkulturellen Wochen des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg

02.10.13/ 19 Uhr Rage Against Abschiebung - Solifestival 2013 Feierwerk Hansastr. 39-41, Kranhalle
Beginn 20 Uhr, Eintritt: 9,50 €

01.10.13/ 19 Uhr Offenes Arbeitstreffen der IGR im Mieterladen, Kreutzigerstr. 23
Themen u. a.: Chemtrails, Netzstationen von Vattenfall zur kreativen Gestaltung, Auswertung Biermeile, Termine/ Infos/ Planungen

01.-07.10.2013 Asyl-Monologe – dokumentarisches Theater von der Bühne für Menschenrechte und dem Heimathafen Neukölln
Asyl-Monologe beruhen auf dem Konzept des Dokumentar-Theaters: Wortgetreue Texte, die auf Interviews beruhen, verleihen den Stimmen sonst ungehörter Menschen Gehör. Professionelle SchauspielerInnen bieten die Monologe dar und sprechen damit das Publikum direkt an - sie berühren und aktivieren.
Die Asyl-Monologe sind die erste Produktion des Berliner Vereins Bühne für Menschenrechte und wurden bislang ca. 150 mal in 80 Städten dargeboten.
Im Zentrum der Publikumsgespräche nach den Aufführungen stehen die Proteste gegen, aber auch die große Solidarität mit Geflüchteten in jenen Stadtteilen, in denen neue Asylheime eröffnet werden.
1.10. Napuli P. Langa, Protestcamp Oranienplatz & Inigo Valdenebro, Aktivist & Rechtsanwalt
2.10. Milan Pavlovic, Rroma Informations Centrum & Jürgen Schulte, Britzer Initiative „Hufeisern gegen rechts“
3.10. Nurjana Arslanova, Jugendliche ohne Grenzen & Rafaela Kiene, Hellersdorf hilft
6.10. Turgay Ulu, Protestcamp Oranienplatz & Nora Brezger, Flüchtlingsrat Berlin
7.10. Bianca Klose, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) & Betty M. Ngari, Women in Exile
weitere Infos

28.09.2013/ 18 Uhr Uffmucken gegen Nazis in Schöneweide
Antifa-Konzert und Party | Jugendschiff Remili | Am Kaisersteg | Eintritt frei
Schöneweide ist einer der Hotspots der Berliner Naziszene. Hier haben Schmidtke und Co. ihre Läden – und auch hier kommt es immer wieder zu rassistischen Übergriffen. Wir werden heute den deutschen Deppen den Kiez streitig machen und mit einem antifaschistischen Konzert einer unabhängigen Jugendkultur unter die Arme greifen. weitere Infos

28.09.2013 / 15-22 Uhr Infotisch und Soli-Konzert für die Finanzierung eines International anerkannten Brandgutachtens zur Aufklärung des Mordes an Oury Jalloh im Biergarten & Cafe Jockel (Ratiborstr. 14, x-berg)
Die Beauftragung eines internationalen Brandgutachters hat bereits viel Geld verschlungen. Der Gutachter wurde zwar von der Initiative beauftragt, arbeitet aber unabhängig von uns. Wir bitten euch, weiterhin zu spenden, damit wir die ganze Summe stellen können, die der Gutachter benötigt.
Das unabhängige Brandgutachten ist notwendig, um den wirklichen Brandverlauf zu erfahren. Bisherige Brandgutachten wurden unter Vorgaben von Gericht und Staatsanwaltschaft erstellt, die jeweils von einer Selbstmordthese ausgingen. Unabhängig vom bisherigen Urteilsspruch, soll die Spendenkampagne es ermöglichen, ein neues Brandgutachten zu finanzieren, was helfen kann, die Wahrheit über den Tod von Oury Jalloh zu erfahren.
Wie wichtig solch eine juristische Eigeninitiative sein kann, haben wir bereits kurz nach dem Mord feststellen können, als wir eine Obduktion finanzierten, ohne die der Nasenbeinbruch und die Verletzungen an den Ohren Oury Jallohs nie hätten festgestellt werden können.
Kommt zahlreich um uns zu unterstützen. Damit wir klären können, wie es möglich war, dass Oury Jalloh angeblich ohne den Einsatz von Brandbeschleunigern, an Händen und Füßen gefesselt, in so kurzer Zeit, in einer Polizeizelle verbrennen konnte. Weitere Infos

11.09.13/ 19 Uhr "Pro Deutschland" Wahlkampftour in Berlin mit rassistischre Hetze gegen Flüchtlinge, muslimische und linke Einrichtungen mit Protesten begleiten/ verhindern / Bündnistreffen zur Vorbereitung von Protesten DGB-Haus (Raum 40), Keitstraße 1-3
Die angekündigten Stationen laut der "Pro D" Website:
20. September:
09.30 bis 11.30 Uhr: As-Sahaba-Moschee, Torfstr. 14 (Wedding)
13.30 bis 15.30 Uhr: Hoor Al Ayn - Islamische Boutique, Flughafenstr. 48 (Neukölln)
15.30 bis 17.30 Uhr: Al-Nur-Moschee, Haberstr. 3 (Neukölln)
17.30 bis 19.30 Uhr: Islamisches Kultur- und Erziehungszentrum, Finowstr. 27 (Neukölln)
21. September:
09.30 bis 11.30 Uhr: Café Ehrenburg, Karl-Marx-Allee 103 (Friedrichshain)
11.30 bis 13.30 Uhr: Köpenicker Str. 137 (Kreuzberg)
13.30 bis 15.30 Uhr: Rathaus Kreuzberg, Yorckstraße 4-11 (Kreuzberg)
15.30 bis 17.30 Uhr: Thomas-Weisbecker-Haus, Wilhelmstr. 9 (Kreuzberg)
17.30 bis 19.30 Uhr: Oranienplatz (Kreuzberg)

08.09.13 13-18 Uhr Tag der Erinnerung und Mahnung - Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg
u. a. mit den Künstlern Suzanna, Karsten Troyke und der Ausstellung "Berliner Tatorte"

07.09.13 Rechts-Rock-Konzert verhindert! Im „Urban Spree“ auf dem RAW-Gelände sollte ein Konzert der rechten „Military Pop“ Band „Dernière Volonté“ stattfinden. Der Veranstalter hat wegen dem Druck aus dem Kiez das Konzert abgesagt.

31.08.13 Infostand auf der Fiesta Kreutziga Kreutzigerstraße

25.08.13 / 15-22 Uhr Sommerfest für Respekt und Demokratie
im Künstlerhof in Buch, Motto: „Bucher Vielfalt - für Demokratie und Respekt". Im Rahmen des Lokalen Aktionsplanes (LAP) Pankow wird mit der Bucher Zivilgesellschaft ein gemeinsames Zeichen für Respekt und Solidarität im Alltag gesetzt.
In einem Workshopzelt finden kurze Vorträge zu Themen wie „Die Geschichte Buchs während des Nationalsozialismus“ oder „Frauen und Rechtsextremismus“ statt. [Moskito] wird mit Vortrag und Stand vertreten sein. Auf der Bühne wird die Band „das Gelbe U-Boot“ sowie der Solokünstler Nikolai Tomás (früher Poems for Leila) auftreten. Auf die kleinen Gäste warten eine Hüpfburg, Kinderschminken und ein Kindertrödel. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen.
Künstlerhof, Alt-Buch 45 – 51 | Pankow | U-Bahn Wagner-Platz

24.08.13 mobiler Info-"Bauchladen" auf dem Suppe&Mucke-Festival Rudolfplatz

21./22.08.13 Die rechtspopulistisch Wahlkampf-Tour von "Pro Deutschland" traditionel "kreativ begleiten"
Die rechtpopulistische Bürgerbewegung pro D führt am eine, wie sie es nennen, "Deutschlandtour zu dunklen Orten" im Rahmen des Bundestagswahlkampfes durch. Geplant sind Kundgebungen vor Flüchtlingseinrichtungen und linksorientierter Presse in Mitte, F-K und M-H.
Die entsprechenden Webseiten von Pro D sind derzeit offline, was wir nicht traurig finden. Daher helfen wir Euch hier gerne aus.
Geht dahin, bringt Freunde und Nachbarn mit und versaut Pro D in bereits bewährter Tradition Ihre blöde rassistische Promotour!
21. August, Mittwoch
09.30 bis 11.30 Uhr: Asylbewerberheim, Hellersdorfer Str. 77-83
11.30 bis 13.30 Uhr: Zentrale Aufnahmeeinrichtung des Landes Berlin für Asylbewerber, Turmstr. 21 (Haus A)
13.30 bis 15.30 Uhr: Warschauer Brücke auf der Warschauer Str.
15.30 bis 17.30 Uhr: Rigaer Str. Ecke Liebigstr.
17.30 bis 19.30 Uhr: Görlitzer Park, Wiener Str.
22. August, Donnerstag
09.30 bis 11.30 Uhr: Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstr. 28
11.30 bis 13.30 Uhr: Neues Deutschland, Franz-Mehring-Platz 1
13.30 bis 15.30 Uhr: Junge Welt, Torstr. 6
15.30 bis 17.30 Uhr: TAZ, Rudi-Dutschke-Str. 23

17.08.13 / 17-22 Uhr 16. Lesbisch-Schwule-Parkfest Freilichtkino, Volkspark Friedrichshain

16.-18.08.13 Festival gegen Rassismus Blücherplatz
Rassismus geht uns alle an! Reflektieren und kämpfen! Widerstand vernetzen!
Mobilisierungsclips: von der Festival Orga-Crew und von Flora (Flora Medienwerkstatt Berlin) und Ralf (Get up Stand up TV)

03.08.13 / 10-15 Uhr Infostand auf dem Bierfestival
Die Festivalordnung wurde auf unseren Wunsch gegeüber dem Vorjahr nochmals konkretisiert.
http://www.bierfestival-berlin.de/festivalordnung.html

30.07.13 / 15 Uhr Vernetzungs- und Ausstauschtreffen der Berliner Register

25.06.13 / 12 Uhr Vernetzungs- und Ausstauschtreffen der Berliner Register

18.06.13 / 20 Uhr Radiosendung auf 88Vier u. a. mit aktuellen Infos zum Thor Steinar Laden in Friedrichshain
Ihr könnt die Sendung auch hier unter dem Sendedatum nachhören.

Veranstaltungen im / vom August Bebel Institut Müllerstr. 163, 13353 Berlin Infos (Anmeldung erbeten)
07.06.13 / 17-19 Uhr Ausstellung: Berliner Tatorte Dokumente rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt
15.06.13 / 11-15 Uhr Widerstand und Verfolgung der Arbeiter/Innen-Bewegung 1933-1945 eine Bustour durch den Berliner Süden
20.06.13 / 17-19 Uhr Tatorte in Straßen - Tatorte in Köpfen ein Gespräch über Rassismus

11.06.13 / 18:30 Uhr "WeltGeschichten" unter dem Thema "Diverse City: die Zukunft der Städte ist Vielfalt"
Moderation: Ali Aslan
Eine Veranstaltung von Citizen For Europe e.V., migration business und der Deutschlandstiftung Integration.
Um Anmeldung wird gebeten an Catharina Jucho: jucho@migration-business.de Infos

06. - 08.06.13 Vosifa (Open air for open minds Festival)
Ausstellungseröffnung, Theater, Workshops und Musik und allerlei Programm, z. B. um 17 Uhr das legendäre Graffiti-Style-Battle und ab 18 Uhr das Improtheater "Notausgang".
Das ganze findet in Französisch Buchholz/Pankow statt, einer Idylle zwischen Großstadt und Natur, die bequem mit der Straßenbahn erreichbar ist. Eintritt: 1 EUR. Ort: Jugendclub Oktopus, Parkstraße 12-14, Pankow. Infos
In Berlin werden dank zahlreicher Proteste keine Chipkarten oder Sachleistungen mehr ausgezahlt. Es gibt aber noch viel zu tun, bis das Asylbewerberleistungsgesetz gekippt ist und rassistische Ausgrenzung nicht mehr vom Staat verordnet wird.
Initiative gegen das Chipkartensystem

05.06.13 / 15-18 Uhr Mahnwache in Gedenken an Burak Bektas
vor den Gropiuspassagen, Johannisthaler Chaussee, Berlin-Rudow
Burak wurde in der Nacht vom 4. auf den 5. April 2012 gegenüber vom Krankenhaus Neukölln ermordet. Wir rufen Euch zur Solidarität mit der Familie und den Freunden von Burak auf. Wir werden nicht schweigen, denn die rassistische NSU-Mordserie könnte als Vorbild gedient haben: Ist Rassismus wieder das Motiv?
Nach der erfolgreichen Demonstration mit über 500 Teilnehmenden zum Jahrestag des Mordes an Burak, plant die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak neue öffentliche Aktionen: Zu jedem fünften des Monats wird an wechselnden Orten in Berlin eine Mahnwache in Gedenken an Burak stattfinden.
Mit den regelmäßigen Mahnwachen wollen wir die Erinnerung an Burak wachhalten und darauf hinweisen, dass der Täter noch immer nicht gefasst ist. Wir werden den Druck auf die Ermittlungsbehörden erhöhen, Passantinnen und Passanten informieren und hoffen dass der Täter nervös wird und sich stellt. Wir werden auch an unbequemen Orten im Berliner Stadtbild auftauchen: Wir werden nicht schweigen, bis der Mord aufgeklärt ist! Wir werden den Mord nicht vergessen!
ARI Berlin - Antirassistische Initiative e. V.

01.06.13 / 15 Uhr Infostand Zum Internationalen Kindertag veranstaltete die SPD mit Projekten und Initiativen aus Friedrichshain das schon zur Tradition gewordene Kinderfest auf dem Comeniusplatz. Wir sind mit einem Infostand dabei.

31.05.13 / 15 Uhr Wir machen einen Infostand auf dem Backland-Festival in Kreuzberg Infos

28.05.13 / 15 Uhr Vernetzungs- und Ausstauschtreffen der Berliner Register

20 Jahre Abschaffung des Grundrechts auf Asyl, 20 Jahre Mordanschlag von Solingen – Fight Racism Now!
Infos zu den nachfolgenden Veranstaltungen
21.05.13 / Antirassistische Bus-Tour nach Kremmen (kostenlos) Start: 15 Uhr Oranienplatz: Kundgebung in Kremmen 16 Uhr, zurück in Berlin vor 19 Uhr
Vor einer Woche wurden polnische Erntearbeiter von Kremmener Bürgern gejagt, entführt und verprügelt, weil man sie irrtümlicherweise für Einbrecher hielt.
22.05.13 / 19:30 Uhr Podiumsdiskussion Deutschlands Rassismus heute – und was wir selbst dagegen tun können
Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Str. 130
Diskussion zum 20. Jahrestag der Abschaffung des Grundrechts auf Asyl und des Mordanschlags von Solingen. Dazu kurze Dokus zur Situation von Geflüchteten in Deutschland heute. Mit dabei: Turgay Ulu (Refugee Protest Camp Oranienplatz), Bündnis gegen Rassismus (Berlin), Denise Garcia Bergt (Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen), selbstorganisierte Roma-Aktivist_innen (angefragt) und Fight Racism Now! Infos: http://www.fightracismnow.net/news/deutschlands-rassismus-heute/
23.05.13 / 20 Uhr Fight Racism Now! – Open viewing am Oranienplatz
TOP B3rlin zeigt den Film Duvalar – Mauern (1991), der die rassistische Gewalt der Nachwendejahre aus der Perspektive der Betroffenen einfängt. Danach den Film Mauern 2.0 (2011), in die ProtagonistInnen von Duvalar 20 Jahre später nochmals befragt. Anschließend Diskussion mit den Filmemachern.
23.05.13/ 19 Uhr Vortrag und Diskussion: Rassistische Kontinuitäten in BRD und DDR
K-Fetisch, Wildenbruchstr. 86
Unsere Genoss_innen von aze* haben einen Vortrag mit Serhat Karakayali und Harry Waibel zu Rassismus in der DDR und der alten BRD organisiert.
25.05.13 / 14 Uhr DEMONSTRATION Fight Racism Now! Wilhelmstraße - Ecke Hannah-Arendt-Straße
Riesendemo zum doppelten Jahrestag
Abschlusskonzert ca. 18 Uhr am Oranienplatz
Achtung: Wegen der deutschen Championsleague-Fanmeile am Brandenburger Tor muss der Start der Demo verlegt werden. Die Versammlungsbehörde beruft sich auf "öffentliches Interesse". Der Auftakt ist jetzt zwei Blocks weiter, hinterm Holocaust-Mahnmal. Hier alle Infos zur Demo: http://www.fightracismnow.net/demo/
Wegen der unfreiwilligen Verlegung haben wir am ursprünglichen Auftaktort eine Kundgebung angemeldet:
25.05.13 / 11 Uhr Kundgebung am Denkmal für die im NS ermordeten Sinti und Roma Simsonweg im Tiergarten, am Reichstag.
Fight Racism Now! ist eine Kampagne zum doppelten Jahrestag Ende Mai: 20 Jahre Abschaffung des Grundrechts auf Asyl und 20 Jahre Mordanschlag von Solingen www.fightracismnow.net

20.05.13 / 20 Uhr Infoveranstaltung zur Demo am 24.05.13 im Zielona Gora, Grünberger Str. 73
24.05.13 / 18 Uhr Antifa-Demo gegen die sich in Pankow-Buch festgesetzte Naziszene, die den Kiez zusprüht und Menschen bedroht
Start: S-Bhf. Buch Infos

8. Mai-Gedenken
16 Uhr Petersburger Str. 86 - an der Gedenktafel
VVN-BdA Friedrichshain-Kreuzberg-Mitte gedenken gemeinsam mit der BVV und dem Bezirksamt Nikolai E. Bersarin
19 Uhr Zentrale Kundgebung der Berliner VVN-BdA e.V. am Denkmal "Mutter Heimat" im sowjetischen Ehrenmal
im Treptower Park mit musikalischer Begleitung / Es sprechen: Dr. Gregor Gysi und Vertreter der Russischen Botschaft, aus Belarus und der Ukraine.

1. Mai 2013"Mit Tötungsdelikten ist zu rechnen" Hans Otto Theater (Potsdam)
ein Theaterprojekt des Förderkreises Hans Otto Theater e. V. über den rassistischen und rechtsextremen Alltag in Deutschland

NPD Aufmarsch in Frankfurt/ Main gemeinsam blockieren! Aufruf

NPD Aufmarsch in Berlin-Schöneweide gemeinsam blockieren! umfassende Infos

30.04.13 Gemeinsam gegen Nazis Demo und Konzert in Schöneweide
Die Nazi-Kneipe "Zum Henker" und den Nazi-Laden "Hexogen" schließen!

26.04.2013 / 18 Uhr Umbennenung der Gabelsberger Straße in Silvio Meier Straße
Pressemitteilung vom Bezirksamt | Aktives Gedenken
Im Anschluß laden wir alle Interessierten in den Mieterladen, Kreuztigerstr. 23 zur Ausstellungseröffnung von Ute Donner zum Gegdenken an Silvio Meier ein, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

















13.04.13 / 13 Uhr Stachus (München)
Antifaschistische Demonstration und Kundgebung zum Auftakt des NSU-Prozeß: Gegen Naziterror, staatlichen und alltäglichen Rassismus und für die Abschaffung des Verfassungsschutz www.nsuprozess.blogsport.de

















06.04.13 / 14 Uhr Demo zum Gedenken an Burak B. Info Friedhof Columbiadamm in Berlin-Neukölln
Die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B. ruft zur Demonstration zum Gedenken auf. Die Initiative bestehent aus:
- Buraks Freunde und Verwandte
- ReachOut - Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Berlin
- Allmende e.V. - Haus alternativer Migrationspolitik und Kultur
- Antirassistische Initiative (ARI)
- Autonome Neuköllner Antifa
- weitere Gruppen und Initiativen, sowie interessierte Einzelpersonen
Beraten durch: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR)

11. bis 24. März 2013 Internationale Wochen gegen Rassismus
Gemeinsam mit mehr als 70 bundesweiten Organisationen und Einrichtungen ruft der Interkulturelle Rat in Deutschland dazu auf, sich an den Internationalen Wochen gegen Rassismus zu beteiligen und damit Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

21.03.13 / 18:30 Uhr Grenzenlos & unverschämt
Geschichten anti-rassistischen Widerstands in Deutschland anläßlich des Internationalen Tag gegen Rassismus
Drugstore, Potsdamer Str. 180

19.03.2013 / 20:30 Uhr Was steckt hinter Pro NRW? Ein Film über Rechtspopulismus
Die Dokumentation vom Medienprojekt Wuppertal (Dez. 2012) durchleuchtet die Ziele, Strukturen und Methoden von rassistischer Meinungsmache der rechtpopulistischen Partei Pro NRW.
Indem der Film die Rechtspopulisten zu Wort kommen läßt - konterkariert und analysiert durch Gegendemonstranten und Experten -, verschafft er ein gutes Bild von deren rassistischen, chauvenistischen Weltbild und versteht sich so als politisches Aufklärungsmittel.
Die Initiative gegen Rechts informiert im Anschluß kurz über die Niederlagen des Berliner "Ablegers" Pro Deutschland.
Eintritt: 1 €

 09.03.13 NO NAZI-SHOPPING!
 Aktionstag gegen Naziläden und rechten Lifestyle
Aufruf

 Die Nazi-Klamottenmarke "Thor Steinar" musste nach erfolgreichen
 Protesten vor einigen Jahren die Einkaufszeilen der Republik räumen. Seit
 dem ist die Kette auf eigene Läden umgestiegen und hält sich zäh - in
 Weißensee seit 2011 mit dem "Tönsberg"-Shop und in Friedrichshain seit
 2009 mit dem Laden „Thor Steinar" (ehemals "Tromsö").

Gesellschaft bekommt "Thor Steinar" mittlerweile durch "Label 23", eine Marke die klare NS-Bezüge vermeidet und die ideologische Schnittmengen zur Naziideologie vor allem über Kampf- und Männlichkeitsästhetik, in der Motivwahl herstellt.

Verkauft wird die Marke derzeit in den Door Breaker-Filialen in Friedrichshain und Hohenschönhausen. So wie Doordbreaker früher "Thor Steinar" bewußt im Sortiment behielt, so wiederholt sich das Szenario derzeit mit "Laberl 23".

Ganz einfach: Wir dulden Keine Nazischeiße in unseren Kiezen!
Deswegen: Herraus zum Aktionstag gegen Naziläden und rechten Lifestyle!
Hohenschönhausen: Kundgebung, 12 Uhr, Lindencenter
Weißensee:              Demo, 14 Uhr, Antonplatz (durch Prenzlauer Berg und Weißensee)
Friedrichshain:         Demo, 16 Uhr, S-Bhf. Frankfurter Allee

Veranstalter:              Kein Kiez für Nazis Weißensee/ Hohenschönhausen & Initiative gegen Rechts Friedrichshain
Unterstützger_Innen:
North East Antifascists (NEA)                                          Antifa Friedrichshain (AFH)
VIA - Verband für Interkulturelle Arbeit                               Antifaschistische Initiative Nordost (AINO)
Die LINKE Pankow                                                          Pro Kiez Bötzowviertel e.V.
Antifaschistische Initiative Reinickendorf (AIR)                   The Incredible Herrengedeck
VOSIFA                                                                         Linksjugend ['solid] Berlin
Die.LINKE Hohenschönhausen                                        Bündnis 90 / die Grünen - Berlin-Lichtenberg
Fraktion der Piratenpartei Friedrichshain-Kreuzberg           Pirantifa
Resist to Exist                                                               UBI KLiZ e. V. / Mieterladen
workstation Ideenwerkstatt Berlin e. V.                             Antirassistische Zeitschrift ZAG
Berliner Bündnis Freiheit für Mumia Abu-Jamal                  Antifa Hohenschönhausen (AH)
Berliner VVN-BdA e.V.                                                    DIE LINKE Fraktion Friedrichshain-Kreuzberg
Bündnis 90/Die Grünen Pankow                                       Piratenpartei Fraktion Friedrichshain-Kreuzberg
Verdi Berlin Brandenburg                                                 Bündnis 90/Die Grünen – Fraktion Friedrichshain-Kreuzberg
Crativ Lobby Of Future (CLOF e. V.)

04.03.13 / 17 Uhr Berliner Tatorte - Dokumente rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt
Ausstellungseröffnung durch Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler im Foyer des Rathauses Schöneberg
Seit 2002 dokumentiert "ReachOut - Opferberatung und Bildung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus" gewalttätige Angriffe mit rechtem, rassistischem und antisemitischem Hintergrund in einer berlinweiten "Chronik". Jörg Möller fotografierte diese Tatorte. In jeder dieser Schwarz-Weiß-Fotografien sieht der Betrachter Orte des Alltags. Ein konkreter Tathergang ist nicht erkennbar, aber es wird deutlich, hier geschah Unmenschliches und es kann jederzeit wieder geschehen. Die Ausstellung kann bis 30.03.13 besucht werden.
Sie ist ein Appell, nicht wegzuschauen, sich einzumischen und Hilfe zu holen, wenn andere bedroht und angegriffen werden - auch und gerade an den so vertrauten Orten, an denen vielen das Recht abgesprochen wird, sich dort aufzuhalten und ihren Alltag zu leben. Die Opfer haben Anspruch auf Respekt und Unterstützung.

02.03.13 / 14 Uhr Antifaschistischer Stadtteilspaziergang in Pankow-Buch (ab S-Bhf. Buch)
Informieren, rechte Propaganda abkratzen, Präsenz zeigen! Veranstalter: Linksjugend Solid

Veranstaltungen: Die Marke "Label 23" - Konkurenz für Thor Steinar? Hintergrundinfos zu "Label 23"
28.02.13 / 20 Uhr Bunte Kuh Bernkasteler str. 78, Weißensee Info auf facebook
23.02.13 / 19 Uhr Zielona Gora Grünberger Straße 73, Friedrichshain Info auf facebook
Seit einiger Zeit drängt das Modelabel "Label 23" verstärkt auf den Markt und macht der bei Rechten beliebten Marke "Thor Steinar" Konkurrenz. Die Marke, die wahlweise auch unter dem Namen "Boxing Connection" auftritt, und vor allem Kampfsportler und Fußballfans ansprechen soll, wurde schon vor einigen Jahren gegründet und rückt nun in den Fokus antifaschistischen Widerstands, da inzwischen ihre tiefen Verstrickungen in die südbrandenburger Naziszene aufgedeckt werden können. Wir möchten über Inhalte und Hintergründe von "Label 23" aufklären und über den Berliner Aktionstag gegen Naziläden und rechten Lifestyle am 9. März informieren.

19.02.13 / 20 Uhr „Wir holen uns den Kiez zurück" Radiosendung von der IGR und dem Berliner Mietenstoppbündnis
Sendungsinhalt u. a.:
- NO NAZI-SHOPPING! - Aktionstag gegen Naziläden und rechten Lifestyle am 09.03.13 mit Gästen aus Weißensee/ Hohenschönhausen
- Intern. Wochen gegen Rassismus (11.-24.03.13) zu Gast: Oliver Igel (Bürgermeister Trep-Köp), Dr. Franz Schulz (Bürgermeister Fh-Kb / angefragt)

16.02.13 / 11 Uhr Kundgebung gegen NPD-Versammlung in Neukölln
am Gemeinschaftshaus Gropiusstadt Bat-Yam-Platz 1 (U7 Lipschitzallee) Aufruf

03.02.13 / 19 Uhr geplante Themen des offenen Monatstreffen, zu dem wir alle herzlich einladen, sind u. a.:

  • Aktionstag gegen "Tor Steinar" und rechten Lifestyle mit "Kein Kiez für Nazis" Weißensee/ Hohenschönhausen am 09.03.12
  • AG Biermeile
  • Website
  • Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • Radiosendung
  • Besprechung der folgenden Monatstreffen (Film, Vortrag, Gäste einladen...?)
    Wir freuen uns auf Eure Wünsche und über Eure Vorschläge!
  • Sonstiges

27.01.13 / 19 Uhr Podiumsdiskussion: Wir haben uns hier versammelt...
...neue Versammlungsgesetze, und was wir dagegen haben.

Südblock, Admiralstr. 1-2, U Kottbusser Tor
mit: Komitee für Grundrechte und Demokratie; BIU Lüchow-Dannenberg (Niedersachsen); Linksfraktion Landtag Sachsen; AK Vorratsdatenspeicherung (Berlin)
Veranstalter: Antifa Friedrichshain und Out of Control Berlin
Das Versammlungsrecht ist seit der Föderalismusreform im Jahr 2006 Ländersache. In den letzten Jahren führten bereits mehrere Bundesländer neue Versammlungsgesetze ein. Dabei kam es immer wieder zu Protesten oder Verfassungsklagen von Betroffenen und Bürger_innen, die sich in ihren Grundrechten verletzt und insbesondere die Versammlungsfreiheit bedroht sehen. Die „Reformen", in Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen schon per Gesetz verabschiedet, stellen durch die Bank weg gewichtige Einschränkungen der bisherigen Situation dar und weiten die Befugnisse der Polizei bzw. Versammlungsbehörde in Bezug auf verdachtsunabhängige Kontrollen, Auflagen, Videoaufzeichnungen und vieles mehr aus.
In Berlin soll „übergangsweise", also bis zur Einführung eines eigenen Landesversammlungsgesetzes, ein Gesetz für so genannte "Übersichtsaufnahmen" verabschiedet werden. Dem Abfilmen kompletter Demonstrationen und Kundgebungen aus "Beweissicherungs- und Dokumentationskraftwagen" oder Hubschraubern soll damit eine Rechtsgrundlage geschaffen werden. Das dadurch erlangte Material wird polizeilichen Einsatzzentralen in Echtzeit bereitgestellt und dort ausgewertet. Das Gesetz für "Übersichtsaufnahmen" sei laut Aussage des Senats notwendig, da das Verwaltungsgericht Berlin vor Kurzem das allzu exzessive und einschüchternde Abfilmen von Versammlungen durch die Polizei gerügt hatte.
Wir wollen mit der Veranstaltung informieren, was die neuen Versammlungs- und Sondergesetze beinhalten, was diese in der Praxis für politisch Aktive bedeuten und wie wir uns gemeinsam dagegen wehren können.

25.01.13 / 22 Uhr Grenzen niedertanzen - Soli-Party für die KUB Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und MigrantInnen e. V.
Südblock, Admiralstr. 1-2, U Kottbusser Tor
Überraschungsshow, Schrott-Tombola und mehr...

15.01.12 / 20 Uhr „Wir holen uns den Kiez zurück" Radiosendung vom Mietenstoppbündnis und der Initiative gegen Rechts

12.01.13 Internationale Rosa Luxemburg Konferenz in der Berliner Urania

13.12.12 Infoflyerverteilung rund um den Strausberger Platz
Hier wurden wiederholt Schmierereien und Plakatierungen von Nazis wahrgenommen. Mit Infoflyern haben wir die BewohnerInnen über Handlungsmöglichkeiten informiert.

24.11.2012 / 15 Uhr Silvio-Meier-Demo - U-Bhf Samariterstraße
Bundesweite Antifa-Demo zum 20. Todestag von Silvio, der hier am 21.11.1992 von Nazis ermordet wurde.
www.silvio-meier.tk | www.aktivesgedenken.de

22.11.12 Infoflyerverteilung in der Kochhannstraße
Hier kam es in der Vergangenheit überdurchschnittlich häufig zu Schmierereien verfassungsfeindlicher Symbole. Mit Infoflyern haben wir die BewohnerInnen über Handlungsmöglichkeiten informiert.

21.11.12 Mahnwache zur Erinnerung an die Ermordung von Silvio Meier durch Nazis vor 20 Jahren
U-Bhf. Samariterstraße

10.11.12 / 14 bis ca. 16 Uhr Kiezspaziergang mit der IGR an Orte rechter Gewalt damals und heute
Start Warschauer Brücke zum Thema Zwangsarbeit und Osram Werke. Am Frankfurter Tor informieren wir zum Thor-Steinar-Laden. Am U-Bf. Samariterstraße berichten wir über die Benennung einer Straße nach Silvio Meier, der am 21.11.92 ermordet wurde. Ende ist am S-Bf. Frankfurter Allee, wo wiederholt Übergriffe stattfanden und nur durch zivilcouragiertes Eingreifen niemand getötet wurde. Dauer ca. 2 Stunden. Eine Veranstaltung im Rahmen von Interkreuzhain.

08.11.12 / 17-19 Uhr Register Friedrichshain-Kreuzberg - unabhängige Erfassung rassistisch, antisemitisch, homophob und rechtsextrem motivierter Vorfälle - stellt sich vor
2009/10 wurde das Register über den Bezirk finanziert und ab 2011 ehrenamtlich geführt. Es lebt von Euren Meldungen. Wie wichtig es ist, Unsichtbares sichtbar zu machen und was alles daraus entstehen kann, berichten wir Euch.
Eine Veranstaltung im Rahmen von Interkreuzhain.

06.11.12 / 19:00 Uhr IGR informiert über Handlungsmöglichkeiten gegen Alltagsrassismus und Rechtsextremismus
Unser Bezirk führt seit 2006 die Berliner Übergriffstatistik an. Was können wir dagegen tun? Dem wollen wir mit Euch anhand positiver Beispiele auf die Spur kommen (Biermeile, Silvio Meier-Gedenken, Aktionen gegen den Thor Steinar-Laden). Bleibt im Anschluß gerne zum offenen Treffen. Eine Veranstaltung im Rahmen von Interkreuzhain.

18.10.12 / 19:00 Uhr Offenes Antifa Café Vetomat Scharnweberstr. 35, 10247 Berlin
Das offene Antifa Café und das Bündnis gegen Lager Bln/Brandbg informieren über das Lagerland Berlin und Proteste im Herbst.
Immer mehr Flüchtlinge werden in Berlin in Sammelunterkünften untergebracht. Die Zahlen der letzten 2 Jahre haben sich mehr als verdoppelt und die Senats"bemühungen", mehr Flüchtlinge in eigenen Wohnungen unterzubringen, greifen kaum. Private Betreiber verdienen an den Lagern ordentlich mit. Wir sagen: Lager sind unnötig und machen krank!
Eine Veranstaltung im Rahmen von Interkreuzhain.

02.10.12 / 20-21 Uhr Wir holen uns den Kiez zurück (Radiosendung)
Die Sendung vom Berliner Mietenstoppbündnis und der Initiative gegen Rechts widmet sich den interkulturellen Tagen des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg, an denen sich auch die IGR und das Register mit Veranstaltungen beteiligen.
Zu Gast sind Regina Reinke (Integrationsbeauftragte) und Dr. Wolgang Lenk (Mitglied der BVV).
Wie immer gibt es Termine und Infos, die vielleicht nicht gleich die Welt verändern, aber ein Teil der Veränderung sein können. So erwartet Berlin die Karawane der Flüchtlinge und MieterInnen machen aktiv für bezahlbaren Wohnraum.
Live aus dem Studio Ansage, Kreutzigerstr. 23 über UKW 88Vier oder live-stream auf www.studioansage.de oder zum Nachhören siehe www.ubi-mieterladen.de Menüpunkt Radiosendungen.

09.09.12 / 13-18 Uhr 22. Tag der Erinnerung und Mahnung - Rassismus beim Namen nennen - Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg
auf dem Tempelhofer Feld

08.09.12 Berliner Aktionstag gegen rechte Strukturen und Naziläden in Vorbereitung auf den Tag der Erinnerung und Mahnung am 09.09.12
Aktion vor dem Thor Steinar-Laden in der Petersburger Straße 12-13 Uhr, Lichtenberg Aktion um 14 Uhr, Schöneweide Fahrradtour ab 16 Uhr, Rudow Konzert am Abend.

07.-09.12.12 6 Jahre Vetomat JubiläumsProgramm Scharnweberstr. 35

24.08.-02.09.12 Bundesweites Antifacamp Dortmund

19.08.12 Anti-Pro-Deutschland-Aktion vor dem Rathaus Yorckstraße
Zeitgleich zum Festival gegen Rassismus hat Pro Deutschland ein Veranstaltungswochenende angekündigt, am 19.08. ist eine „Freiheitliche Stadtrundfahrt" vorgesehen, eine der geplanten 4 Station ist das ehemalige Rathaus Kreuzberg in der Yorckstr. , hier soll gegen 11 Uhr eine ca. 20 Min. Kundgebung stattfinden.
Das Bezirksamt hat eine Veranstaltung angemeldet. Es soll keine abwerbende Aktion als Gegenstück zum Festival sein, jedoch massive Präsenz gegenüber Pro Deutschland zeigen.
Von den Veranstaltern des Festivals wird ein offener Doppeldeckerbus (der für Stadtrundfahrten genutzt wird) gemietet. Im Untergeschoss werden an den Fenstern (als Gegenstück zur Ausstellung „Dokumentation Karikaturenstreit") Karikaturen zum
Thema Rechtspopulismus und ein großes Transparent mit dem Hinweis auf das „Festival gegen Rassismus" angebracht. Aus dem offenen Obergeschoss wird Musik übertragen. Der Bus wird die „Freiheitliche Stadtrundfahrt" begleiten, hier in der Yorckstr. Soll er vor dem ehem. Rathaus auf der Parkspur stehen.
Der Zeitrahmen der Veranstaltung vor dem BA ist auf ca. 2 bis 2 ½ Std. begrenzt. Die Teilnehmer/innen sollen danach die
Möglichkeit haben das Festival am Blücherplatz zu besuchen.
Außerdem wird bereits ab Donnerstag Nachmittag mit Plakaten auf das Festival hingewiesen. Es wird wieder das bewährte Transparent „Bunt statt Braun - Friedrichshain - Kreuzberg gegen Rassismus" angebracht, gleiches gilt für die Fensterfront im 1. O.G.
Auch im Stadtteil Friedrichshain werden die Rassisten von Pro Deutschland an ihren Kundgebungsorten von zivilcouragierten Bürger_Innen begleitet (Revaler Straße und Liebigstraße).
Wir werden ihnen nicht widerspruchslos das Feld überlassen!
PM der Initiative gegen Rechts

17.-19.08.12 Festival gegen Rassismus Blücherplatz Berlin
U6-Bahn Hallesches Tor, Bus M 41, neben der Amerika-GedenkBibliothek
Unterstützer_innen: Allmende e.V. - Haus alternativer Migrationspolitik und Kultur | Gays & Lesbians aus der Türkei/ Türkiyeli Escinseller Dernegi (GLADT e.V.) | Kurdistan Kultur- und Hilfsverein (KKH e.V.) | Migrationsrat Berlin Brandenburg (MRBB) | Reclaim Society | ReachOut - Opferberatung und Bildung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus | Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) | Afrique-europe interact | Amaro Foro | Movement in Motion | Flüchtlingsinitiative Berlin Brandenburg (FIBB e.V.) | Initiative Grenzen-Los! | Street Roots | Der kurdische Elternverein (YEKMAL) | Gruppe Soziale Kämpfe (GSK) | Antirassistische Initiative (ARI) | Autonome Antifa Neukölln (AAN) | Berliner VVN-BdA e.V. | VIA-Regionalverband Berlin/Brandenburg e.V. | Bündnis gegen Rassismus | Bündnis „Zusammen handeln" gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung!" | Bündnis gegen Lager | Bündnis gegen das Schweigen

13.07.12 Soliparty vom Bündnis Dresden Nazifrei about blank club, Markgrafendamm 24
Dresden 2012: Nach 3 Jahren harter Arbeit und dank der Unterstüzung von 1000en Menschen ist es uns gelungen Europas größten Naziaufmarsch in Dresden klein zu kriegen. Jahrelang haben wir informiert und mobilisiert. Haben Infoveranstaltungen, Demonstrationen und Buskonvois organisiert um uns diesem Spuk in den Weg zu setzen. Nachdem tausende Menschen 2010/11 durch erfolgreiche Massenblockaden dafür gesorgt haben, daß Neonazis nicht durch Dresden marschieren konnten, haben wir dieses Jahr die Früchte unserer Arbeit geerntet. Viele haben sich gar nicht erst nach Dresden getraut!
Knapp ein halbes Jahr nach unserer letzten Großdemonstration im Februar 2012, wollen wir diese nun zum Anlaß nehmen um gemeinsam mit Unterstüzer_innen, Freund_innen, Sympathisant_innen und Interssierten zu feiern.

07.07.12 / 17 Uhr Demo: Schöneweide ohne braunen Sprengstoff - "Hexogen" dicht machen! S-Bhf. Schöneweide
Berliner antifaschistische Gruppen rufen zu einer Demonstration gegen rechte Hegemonie-Bestrebungen in Schöneweide auf. Diese soll deutlich machen, daß die gerade in Schöneweide vernetzt agierende Nazi-Szene nicht nur ein Problem für diesen Kiez und den Bezirk, sondern für die ganze Stadt ist. Auch das Bündnis für Demokratie und Toleranz mobilisiert zu dieser gewaltfreien Demonstration gegen die rechten Strukturen im Ortsteil.
Konkreter Anlaß ist das einjährige Bestehen des Militaria-Ladens "Hexogen" in der Brückenstraße, der nach einem Sprengstoff aus dem 2.Weltkrieg benannt ist und vom NPD-Landesvorsitzenden Sebastian Schmidtke betrieben wird, der dort Lifestyle- und Ausrüstungsgegenstände für die Aktivisten der rechten Szene anbietet.
Trefforten von Rechtsextremen wie "Henker" und "Hexogen" werden wir mit allen rechtlichen und zivilgesellschaftlichen Mitteln und Möglichkeiten entgegentreten, um deutlich zu machen, daß dieser Bezirk ein weltoffener, toleranter und demokratischer Ort ist. Braunen Kauforten werden wir eine bunte Kultur entgegenstellen.
Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick unterstützt das Anliegen der Demonstration und ruft zu einer breiten Teilnahme auf.

02.07.12 / 19 Uhr Soliparty für Festival gegen Rassismus Möbel Olfe, Reichenberger Str. 177
divers e DJ's/DJanes, Infos zum Festival, Trinken zur Unterstützung

17.06.12 / 10 Uhr Strausberger Platz: Keine NPD-Kundgebung in Friedrichshain! Keine Pro-Deutschland-Kundgebung in Friedrichshain!
Am 17. Juni um 12 Uhr will die Berliner NPD am Strausberger Platz in Friedrichshain eine angebliche Gedenkkundgebung unter dem Motto „Damals wie heute - Freiheit muss erkämpft werden" abhalten. Angeknüpft werden soll an den 17. Juni 1953 als Arbeiter_innen in der DDR, ausgehend von der Großbaustelle Stalinallee (die heutige Karl-Marx-Allee) gegen zu hohe Normen streikten.
Immer wieder versuchen die Berliner Neonazis historische Daten für sich zu besetzen und nationalistisch umzudeuten. Die tatsächlichen Geschehnisse spielen dabei keine Rolle. Es geht der NPD nur darum ihre nationalistische Hetze auf die Straße zu tragen und über historische Ereignisse Sympathisant_innen zu gewinnen.
Schon im letzten Jahr wurden ähnliche Kundgebungen der NPD am Rosa-Luxemburg-Platz und von „Pro Deutschland" am Frankfurter Tor durch entschlossenen Protest zum Desaster. Daran wollen wir nun anknüpfen und rufen zu kreativen und ungeordneten Gegenprotesten auf.
Da NPD-Demonstrationen in Berlin in letzter Zeit durch Bockaden immer wieder verhindert wurden, versuchen sie jetzt durch stationäre Kundgebungen einer Blockade der Route zuvor zukommen und bleiben gleich an einem Ort stehen. Lasst uns ihnen auch dies Konzept vermiesen!
Kurzfristig erreichte uns die Nachricht, daß Pro-Deutschland ebenfalls für den Strausberger Platz eine Anmeldung zu laufen hat. Die treffen sich bereits um 10 Uhr und deshalb wollen wir auch mit Euch gemeinsam uns bereits um 10 Uhr am Strausberger Platz zu einer Gegenkundgebung treffen!
Kein Platz für Nazis! Neonazis entschlossen entgegentreten!
Kommt alle am Sonntag, den 17. Juni um 10 Uhr zur Gegenkundgebung am Strausberger Platz im Friedrichshain!
Flyer (Kopiervorlage)

09.06.12 / 14 Uhr „Grenzen überwinden: Für Vielfalt und Respekt - Thor Steinar muss weg!"
Straßenfest auf dem Antonplatz in Weißensee
Ende Oktober 2011 hat in der Berliner Allee 11 ein Thor Steinar-Laden eröffnet. Thor Steinar ist eine beliebte Kleidermarke bei Neonazis und dient ihnen unter anderem als Erkennungsmerkmal. Ganz bewusst spielt die Marke mit Symbolen, die auf Gewalt, Nationalsozialismus oder den deutschen Kolonialismus anspielen. Dagegen wollen wir ein Zeichen setzen!

02.06.12/11-17 Uhr Rassismus, NSU und die Stille im Land
Öffentliches Hearing "Schweigen und Verschweigen", Akademie der Künste, Pariser Platz 4

28.04.12 / 14 Uhr AntiRa-Demo Nein zum europäischen Grenzregime! Asylknast auf dem Flughafen Schönefeld verhindern!
Bewegungsfreiheit für alle!
Potsdamer Platz

26.04.12 / 18 Uhr Her mit der Silvio-Meier-Straße!
Jugendwiderstandsmuseum, Rigaer Str. 7
Die Initiative für ein aktives Gedenken versucht seit Nov. 2010 zusammen mit anderen Basisinitiativen und in Absprache mit dem Bezirk und der BVV einen Ort für ein präsentes Gedenken zu erreichen. Nun sollen den Ankündigungen endlich Taten folgen.
Das Bezirksamt stellt verschiedene Vorschläge in einer öffentlichen Veranstaltung zur Diskussion, auch neue Ideen können mitdiskutiert werden. Ziel der Veranstaltung ist es, einen konkreten Vorschlag für die BVV zu erstellen.

Aktivitäten gegen den Thor Steinar Laden in der Berliner Allee 11
Nachdem Ende 2011 viele BürgerInnen zu einer AnwohnerInnenversammlung kamen, um gemeinsam über die Problematik und Hintergründe des Thor Steinar-Ladens in der Berliner Allee 11 zu beraten, gilt es nun den Protest zu verstetigen und auf breitere Füße zu stellen. Alle drei Wochen kommt ein lokales Bündnis zusammen (VertreterInnen vieler Parteien, BürgerInnen, örtliche Initiativen, Bezirksamt, Antifa-Gruppen...) und plant gemeinsam weitere Schritte einer Choreographie des Protests. In den kommenden Wochen wird auch so einiges passieren, es wird mit einem Flugblatt und einer Aufkleber-Serie für das Thema "Rechtsextremismus und Thor Steinar" sensibilisiert, es wird eine Light-Rider-Show geben, geplant ist es, Altkleider-Container vor dem Laden zu platzieren, nach dem Motto: hier kannst du den Scheiß gleich wieder reinschmeißen!".
19.03.2012 / 18 Uhr Treffen gegen Thor Steinar Laden, Freizeithaus
12.03.2012 / 18 Uhr Vorbereitungstreffen "Fest Grenzen überwinden" - Weg mit Thor Steinar
14.03.2012 / 19 Uhr Kulturschaffende und Protest gegen Thor Steinar, AG Kultur
25.03.2012 / 14 Uhr Besuch des Besitzers der Berliner Allee 11, Hbf. Potsdam
02.03.12 / 18 Uhr Demo gegen Neonaziläden in Schöneweide

29.02.12 / 11 Uhr Pressekonferenz der Berliner Register und der Opferberatungsstelle ReachOut

25.02.2012 Initiative gegen Rechts feiert 6jähriges Bestehen
14 Uhr Demo gegen Thor Steinar Laden Friedrichshain kraft- und phantasievoll gegen rechte Strukturen (Aufruf)
Warschauer Str./ Revaler Str.
22 Uhr Party im Supamolly mit LaZies, Incredible Herrengedeck, DJ Dr. Kimble und vielen Infos,
Jessner Str. 41

Am Samstag, dem 04.02.2012 wird die Berliner NPD einen Landesparteitag in der NPD-Parteizentrale in der Seelenbinderstr. 42 in Köpenick durchführen.
Zu diesem Parteitag sind einige dutzend Teilnehmende zu erwarten. Von einer Aktion, die in irgendeiner Weise öffentlichen Charakter hat, ist im Zusammenhang mit dem Parteitag bisher nichts bekannt. Der Berliner VVN-BdA ruft aufgrund des Parteitages zu einer Gegenkundgebung auf dem Mandrellaplatz in Köpenick für die Zeit von 11.00 bis 14.00 Uhr auf.
Im Haus der Jugend Köpenick, Seelenbinderstr. 54, wird zeitgleich der Film "Ausgeweidet - ein Kurzfilm über ein braunes Schöneweide im Jahr 2039" gezeigt.

KIEZ 2.0 Schöne Parties feiern und Gutes für den Kiez tun!
*** super einfaches aber geniales Prinzip *** feiern und gleichzeitig Gutes tun ***
nächste Party: 04.02.12 | 20 Uhr BLO-Ateliers
a
uf der Votingliste u. a. die IGR. Kommt zur Party und votet bitte für uns! Info

31.01.12 / 11 Uhr Kundgebung der rechtspopulistische Partei "pro Deutschland"
Landsberger Allee Ecke Petersburger Straße, Redner sind: Reinhard Haese, Lars Seidensticker und Manfred Rouhs.
Die Information erreicht die IGR erst am Nachmittag einen Tag vorher. Die Gegenmobilisierung läuft.

31.01.12 / 19 Uhr "Es brennt! Wer stoppt Neonazis in Berlin?" Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Str. 130
Berliner Neonazis veröffentlichen seit zwei Jahren im Internet Namen, Fotos und teilweise sogar die Adressen politischer GegnerInnen und deren Einrichtungen auf einer so genannten Anti-Antifa-Liste. Unter der Bezeichnung "Nationaler Widerstand" rufen die Neonazis zu Angriffen gegen Personen auf der Liste auf.
Mehr als ein halbes Dutzend Brandanschläge verübten Berliner Neonazis vermutlich 2011, zwei Mal traf es den Jugendclub der Falken in Neukölln nachdem dieser auf der Liste als mögliches Anschlagsziel genannt wurde. Polizeiliche Ermittlungserfolge gibt es allerdings keine. Stattdessen erhalten Personen, die von den Neonazis bedroht werden, Briefe der Polizei, in denen diese "keine Anhaltspunkte für eine konkrete Gefährdung" erkennen kann - oder will.
Über die Aktivitäten des "Nationalen Widerstands", deren Auswirkungen in Berlin und die Reaktionen der zuständigen Behörden informiert unsere Diskussionsveranstaltung mit Mirjam Blumenthal/ SJD Die Falken Neukölln, Ulli Jentsch/ Apabiz e.V., Bianca Klose/ Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) und Sven Richwin/ Rechtsanwalt.
Eine Veranstaltung von: Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum e.V., Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und dem Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V.

17.12.11 / 22 Uhr Soliparty gegen Repression Braunschweiger Str. 54 Neukölln

13.12.11 / 19 Uhr SACHSEN DREHT FREIstaat Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Str. 130
In Sachsen geschehen Dinge, die könnte sich George Orwell nicht einmal vorstellen... Eine Veranstaltung zu Repression, Sächsischen Verhältnissen und "Dresden Nazifrei 2012" von der Antifaschistischen Linken Berlin in Zusammenarbeit mit dem Berliner Koordinierungskreis "Dresden Nazifrei".

10.12.11 Aufruf zur Demo vom Bündnis gegen Rassismus am internationalen Tag der Menschenrechte 11 Uhr Auftakt an der Karl-Liebknecht-Straße am Alexanderplatz - Marx-Engels Forum, Ende 13:30 Uhr am Platz des 18. März NEIN zu RASSISMUS und SOLIDARITÄT mit den Opfern!
Schluss mit dem institutionellen Rassismus! Schluss mit dem alltäglichen Rassismus!

21.11.11 / 17 Uhr Mahnwache für Silvio U Samariterstraße

19.11.11 / 15 Uhr Silvio-Meier-Demo U Samariterstraße

26.10.2011 / 18 Uhr "Hass Vernichtet" Rathaus Kreuzberg, Yorckstr. 4 - 11, Foyer II Etage
Ausstellungseröffnung durch den Bezirksbürgermeister Dr. Franz Schulz
Unter dem Deckmäntelchen der Meinungsfreiheit werden vielerorts Hassparolen, die an Menschenverachtung kaum zu überbieten sind, gegen Andersdenkende und Immigranten als Graffitis oder mit Aufklebern und Plakaten verbreitet und oft lange geduldet. Seit über 25 Jahren ist Irmela Mensah-Schramm überall in Deutschland unterwegs, um all die Spuren des Hasses zu dokumentieren und auch zu beseitigen. Sie schaut hin, wo andere lieber wegsehen. Der Sinn der Ausstellung ist es, die Menschen zu sensibilisieren.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Wochen InterKreuzHain

23.09.11 / 17 Uhr "Tromsö vs. Tromsö" Frankfurter Tor
Die Band "Washington" aus der norwegischen Hafenstadt Tromsö spielt unpluged gegen den Mißbrauch des Namens ihrer Heimatstadt.

22.09.11 / 11:30 Uhr Räumungsklage gegen den Thor Steinar Laden "Tromsö" Kammergericht Pressemitteilung

11.09.11 13-18 Uhr Tag der Erinnerung und Mahnung Lustgarten

03.09.11 / 12 Uhr Den Besuch der Rassisten und Rechtspopulisten Geert Wilders, Oskar Freysinger und Robert Spencer auf Einladung der Partei "Die Freiheit" konstruktiv mit Gegenaktionen begleiten

26.08.11 / 18 Uhr "Freiheit ist nicht wählbar! Gegen Sozialchauvinismus und rassistische Hetze" Boxhagener Platz
Antirassistische Demonstration gegen soziale und rassistische Ausgrenzung! "Pro Deutschland" und "die Freiheit" legen sich im Wahlkampf um den Berliner Senat richtig ins Zeug: ein geplanter Anti-Islam-Kongress an diesem Wochenende und am 3.9. der bevorstehende Besuch des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders.

06.08.11 / 20 Uhr NPD-Zentrale Nazis stoppen - Naziplakatiertour zum Desaster machen (Seelenbinderstr. 42)
Die NPD forderte für ihre Aktion Unterstützung aus dem gesamten Bundesgebiet und Tschechien an.
In der Vergangenheit kam es mehrfach zu Angriffen auf MigrantInnen und AntifaschistInnen während die NPD ihre Wahlplakate aufhängte. So wurde in Hamburg ein Künstler mit einer Axt angegriffen, als er sich über NPD-Plakate vor seinem Studio beschwerte.

05.-07.08.11 "Biermeile" Friedrichshain
Wir begleiten die Biermeile u. a. mit einem Infostand gegen Rechtsextremismus und Rassismus.

03.08.11 / 17 Uhr Demo Rosenthaler Platz "Solidarität mit den Opfern von Oslo und Utøya! Gegen Rechtspopulismus und Rassismus! Der Tod kommt aus der Mitte!"
Rechtspopulisten (z. B. "pro Deutschland", "pro NRW" oder die "Die Freiheit") versuchen es erst gar nicht sich zu distanzieren und blasen weiter zum inszenierten "Kampf der Kulturen", als hätte es in Deutschland allein im April 2011 keine 68 offiziellen Übergriffe von Neonazis und keine Brandanschläge auf Häuser, wie die in Berlin und Leverkusen gegeben. Die einzige Möglichkeit solchen Attentaten zu begegnen, ist den in Europa erstarkende Rechtspopulismus als mörderische Ideologie zu entlarven und rassistischer und soziale Ausgrenzung im Alltag klare Absagen zu erteilen.

08.07.11 / 18 Uhr Demo "Hexogen dicht machen" Cajamarca-Platz, direkt am S-Bf Schöneweide
In wenigen Tagen eröffnet der Neonazi Sebastian Schmidtke das Geschäft "Hexogen" (Bezeichnung für einen Sprengstoff aus dem 2. Weltkrieg)in der Brückenstraße 9 - nur wenige Meter entfernt von der einschlägig bekannten Nazi-Kneipe "Zum Henker". Das wollen wir den Nazis streitig machen, denn wir dulden keine Rückzugsräume für Neonazis. Schöneweide ist unser Kiez. Wir wollen zudem all den von Naziangriffen und -brandanschlägen betroffenen Projekten sowie allen antifaschistisch Engagierten vor Ort unsere Solidarität bekunden. (www.abso-berlin.tk)

30.06.11 Gegen „Pro Deutschland“ in Friedrichshain-Kreuzberg! Ein Wahlrecht für alle! Gegen Rassismus!
Demonstration und Offenes Rathaus Kreuzberg (Yorckstr. 4-11) Aufruf
Erstmalig in Deutschland wurde trotz eines Verwaltungsgerichtsurteils der Zugang zum Rathaus verwehrt!!!

17.06.2011 / 19 Uhr "Pro Deutschland" Kundgebung am Frankfurter Tor
Motto: "Kreuzberg: Demokratiefreie Zone?" Das Bezirksamt verhindere angeblich die öffentlichkeitswirksame Kreisverbandsgründung im Rathaus.
"Pro Deutschland" steht aber nicht nur für die Umdeutung und Vereinnahmung der deutschen Geschichte, sondern vor allem für bürgernahen Rassismus. Mit einem nationalistischen und rassistischen Programm will man bei der Abgeordnetenhauswahl an die Wahlerfolge der Pro Parteien in NRW anknüpfen.
Zeigen wir ihnen, dass wir der rassistischen Mobilmachung was entgegenzusetzen haben!
17.06.2011 / 19Uhr Kreativprotest gegen Pro Deutschland
Kundgebung mit Inhalt: "Wahlrecht für Migrant_Innen" Frankfurter Tor

16.06.2011 / 19 Uhr "Halbzeit: Pro Deutschland in Berlin. Personen, Einschätzungen und Aktionen der Rechtspopulisten." Vetomat, Scharnweberstr. 35

08.06.11 / 19 Uhr 10 Jahre MBR im Lido

30.06.11 / ab 16 Uhr Bunter Aktionstag gegen Pro Deutschland Bezirksamt Yorckstraße 4-11

17. Juni 2011 Protestkundgebung gegen Pro Deutschland am Frankfurter Tor
Es war eine bunte, laute und zahlenmäßig überlegene Kundgebung gegen einen Infostand der rechtspopulistischen Partei "Pro Deutschland". In der Folgezeit versuchtern wir ihre Infostände an fünf bewilligten Standorten im Bezirk immer wieder kreativ zu begleiten.

21.03.11 / 20:30 Uhr - Internationaler Tag gegen Rassismus Mieterladen, Kreutzigerstr. 23
Multimediapräsentation zu Rechtspopulismus mit Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR) mit anschließender Diskussion
zu Gast: ein Vertreter des Bündnis "Rechtspopulismus stoppen!"
Film vom Medienprojekt Wuppertal: "Das braune Chamäleon" - Der Film zeigt den Wandel der Erscheinungsformen Rechtsextremer in den vergangenen Jahren und dokumentiert u. a. die Veranstaltungen von "Pro" und den "Autonomen Nationalisten" sowie Gegenkundgebungen in NRW.
Wir wollen damit auf die Gründungsveranstaltung von "Pro" im April im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg einstimmen, die leider aufgrund eines Verwaltungsgerichtsurteils nicht verhindert werden kann. Wir können mit vielfältigsten Aktionen gemeinsam zeigen, dass wir dieser "Bewegung" keinen Platz in unserem Bezirk einräumen werden.

09.03.11 / 11 Uhr Pressekonferenz der Berliner Register Moskito in Pankow

26.02.11 / 14 Uhr Boxhagener Platz Demo gegen Thor Steinar Laden Tromsö
"2 Jahre Thor Steinar, sind 2 Jahre zu viel! Wir machen weiter, jetzt erst recht!"

09.02.11 / 21 Uhr Infoveranstaltung "Nazis in Dresden blockieren" Samartiterstr. 32

09.02.11 - Film & Vokü
16:30 Uhr Film: "Einfach mit dem Strom" - Mädchen und Frauen in der rechtsextremen Szene in Brandenburg ein Beitrag von Mikado e. V. Nauen mit freundlicher Unterstützung vom Medienprojekt Wuppertal
20 Uhr Soli-Vokü mit Musik "Oury Jalloh - Das war Mord!" - Infoveranstaltung zum aktuellen Prozess
Veranstalter: KuB - Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und MigrantInnen
Ort: Nachbarschaftscafé Kreutzigerstr. 19, 10247 Berlin

07.02.11 / 10 Uhr Vorstellung des Register Friedrichshain beim Runden Tisch Tourismus

02.12.10 / 12 Uhr Kündigungsverhandlung Thor Steinar Laden Landgericht Berlin

Veranstaltungen im Rahmen der Silvio-Meier-Gedenkwoche
anläßlich des 18. Todestages an den von Nazis im U-Bf Samariterstraße am 21.11.1992 ermordeten Antifaschisten Silvio Meier:
12.11.10 Ausstellungseröffnung 20 Jahre Plakate der Silvio-Meier-Demo, Zielona Gora, Grünbergerstr. 73
13.-15.11.2010 / 14-20 Uhr "Für Silvio" Eine Ausstellung der Aktionskünstlerin Ute Donner (Theaterkapelle)
14.11.10 /18 Uhr "Für Silvio" - Her mit der Silvio-Meier-Strasse!", Theaterkapelle, Boxhagener Str. 99
Vorstellung der "Initiative für ein aktives Gedenken" und Diskussion über Möglichkeiten und Perspektiven antifaschistischen Gedenkens. Begleitet wird die Veranstaltung mit einer Ausstellung von Ute Donner. Die Aktionskünstlerin hat das mehrmalige Verschwinden der Gedenktafel im U-Bahnbereich dokumentiert.
16.11.2010 Info- und Aktionstag: Sehen - Verstehen - Denken - Handeln (Mieterladen, Kreutzigerstr. 23)
11 Uhr Pressekonferenz "Servicewüste für Rassisten"
12 Uhr Live-Interview bei Radio F´hain
18 Uhr Eröffnung der Fotoausstellung "Hass vernichtet" mit Irmela Mensah Schramm, musikalisch begleitet von "Kings Of Spreedelta" - Frühjazz
20 Uhr Info-Diskussion zu Thor Steinar
20.11.2010 / 15 Uhr Silvio Meier Gedenkdemo U-Bf. Samariterstraße
ab 21 Uhr Afterparty zur Silvio-Meier-Demo Größenwahn & Leichtsinn, Kinzigstr. 9, 10247 Berlin
21.11.2010 / 15 Uhr Mahnwache zum 18. Todestag von Silvio Meier U-Bf. Samariterstraße

05.11.10 / 19:00 Uhr Kurzseminar: Voll Extrem - "Totalitarismus", "Extremismus" und linke Handlungsfähigkeit!
Größenwahn, Kinzigstr. 9

09.10.10 / 20 Uhr Reggae against racism - Solikonzert zur Unterstützung des Anti-Diskrimierungsbüros Berlin e. V.(ABD)
Jugendklub LINSE, An der Parkaue 25

08./09.10.10 Strategie-Konferenz Dresden nazifrei mit workshops und Diskussionen für eine gemeinsame Arbeit 2011

Berlin wehrt sich gegen Rassist_innen!
02.10.10: Geert Wilders nach Hause schicken!!
03.10.10: Protest gegen "Sarrazin-Soli-Event" von "Pro Deuschland" ab 14 Uhr Breitscheidplatz

18.09.10 / 11:00 Uhr Kundgebung + Demo "Rechtsrock abdrehen / RassistInnen blockieren" Schöneweide
Angemeldete Proteste gegen das rechte Konzert:
Kundgebung: 11.00 Uhr Michael-Brückner-Platz
Demo: 11.00 Uhr Sterndamm/ Ecke Südostallee (Endkundgebung Busbhf. Schöneweide)

17.09.10 / 18:00 Uhr Demo "Nazis auf die Pelle rücken" ...in Wedding und überall U-Bhf. Osloer Straße

31.08.10 / 18 Uhr Vorbereitungstreffen im Mieterladen für Jugendkongress "Tu was!" - Für eine emanzipatorische Jugend
im RAW-Tempel, Revaler Str. 99 am 31.10.10 / 10-22 Uhr

13./14.08.10 OpenAirFestival in Fort Gorgast (Ostbrandenburg)
Auch dieses Jahr wird wieder ein Zeichen gegen Intoleranz, Rassismus und Ausgrenzung mit einem bunten, alternativen Festival gesetzt (ww.oboa.de).Unterstützt die Gegenbewegung in Brandenburg gegen den braunen Mief!

Neues zu "Pro Deutschland"
Das OVG (Oberverwaltungsgericht) hat den Termin des Bundesparteitages der rassistischen selbsternannten Bürgerbewegung "pro Deutschland" für den 17.07.10 im Rathaus Schöneberg bestätigt. Die Mobilisierung für die Gegenveranstaltung mit Flyern und Plakaten hat begonnen (erhältlich noch bei Gladt e.V., Kluckstraße)
Aktionstag am 15.07.10: 11 Uhr Pressekonferenz des Bündnisses im Rathaus Schöneberg, 16 Uhr Bündnistranspi malen vor dem Rathaus, 18 Uhr Infoveranstaltung Kulturcentrum "Die Weiße Rose" (Wartburgplatz, Martin-Luther-Straße 77, mit Einbruch der Dunkelheit Beameraktion am Rathaus Schöneberg

02.07.10 IGR erhält "Sonderpreis des Bandes für Mut und Verständigung" Staatskanzlei Potsdam
Das Bündnis der Vernunft gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit gründete sich 1991 als Reaktion auf die gewalttätigen Übergriffe auf Ausländer in Hoyerswerder.
2010 wird zum 17. Mal das "Band für Mut und Verständigung" an Menschen aus Berlin und Brandenburg, die durch ihr mutiges Eingreifen MitbürgerInnen vor rassistischen Gewalttaten beschützt oder durch ihre Arbeit zur interkulturellen und sozialen Verständigung beigetragen haben, verliehen.
Seit 2006 vergibt das Bündnis auch den Sonderpreis als Auszeichnung für außerordentliches Engagement junger Menschen und Initiativen im Bereich der interkulturellen Arbeit und Verständigung, die als Vorbildfunktion andere Menschen motivieren und bestärken, sich aktiv gegen Rassismus/ Fremdenfeindlichkeit und für ein friedliches Miteinander einzusetzen.

23.05.2010 Soliparty "Kein Kiez für Nazis", "für alternative Freiräume" von Kiez TV
Stenzerhalle, RAW-Gelände, Revaler Str. 99 (www.kiez.tv)

19.04.10 / 18:30 "Bleib erschütterbar" - Ein Abend mit KO
Jörg Kokott - ehemals "Wacholder" - singt und spricht Lieder und Texte zum Thema "Kriege - Konflikte aus verschiedenen Jahrhunderten".
im Rahmen des Antifa-Jour fixe jede 3. Mo/ Monats im Café Sibylle (Karl-Marx-Allee 72)
Veranstalter: Berliner VVN-BdA

17.03.2010 Gespräch mit Bezirksamt und Anwohnern zur Biermeile 2010 im BA
Dies ist der Beginn der AG Biermeile.

Das Register Friedrichshain stellt sich vor
auf der Kreisdelegiertenratskonferenz der SPD am 06.03.10 und zur Pressekonferenz aller Berliner Register am 09.03.10

02.03.10 ab 21 Uhr Buchvorstellung mit Jesko Wrede: "Wer trägt die schwarze Fahne dort..."
Völkische und neurechte Gruppen im Fahrwasser der Bündischen Jugend heute. Bereits im Mai 2009 erschien bei der "Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt" aus Braunschweig die rund 200 Seiten starke Broschüre. Bereits kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gründeten sich eine Reihe völkischer und nationalistischer Jugendorganisationen. Während viele kleine Gruppierungen die Zeit nicht überdauert haben, bestehen andere bis heute fort...
Kurzfilme gegen Rechts:
NAZ AB! (Folge 1 - 4)
Die Satire-Sendung mit Radikarl-Heinz Hetzer und Gisela Storch (Die Zeit online)
Top Ten Spots gegen Rechts! Kreativwettbewerb im Rahmen der Kampagne Wölfe im Schafspelz (aus dem Programm Polizeiliche Kriminalprävention Stuttgart)
Kein Bock auf Nazis Reloaded! Fettes Brot, Die Toten Hosen, Die Ärzte, Muff Potter, Wir Sind Helden, Donots, Markus Kavka, ZSK, Madsen, Julia Hummer, Culcha Candela

27.02.2010 "Ein Jahr Tromsö ist genug!" 14 Uhr Warschauer Staße Ecke Revaler Straße
Demo gegen den "Thor Steinar"-Laden

10.02.2010 / 19 Uhr Infoveranstaltung zu Dresden ND-Gebäude, Franz-Mehring-Platz 1
Am 19.01.10 wurden in Dresden und Berlin Büros des Bündnisses "Dresden Nazifrei" durchsucht und Aufrufplakate beschlagnahmt. Damit wird eine Kriminalisierung der friedlichen Massenblockaden vorbereitet.

14.12.2009 / 17-19 Uhr Protest-/ Infoaktion gegen den Thor Steinar Laden Frankfurter Tor
aktuelle Infos zur Räumungsklage, zur Servicewüste für Nazis und Rassisten und weiteren Aktionen

27.10.09 Anwohnergespräch zum Thema Biermeile im Cafe Sybille, Karl-Marx-Allee 72
mit den Stadträten Dr. Peter Beckers (Wirtschaft, Bürgerdienste und Ordnungsamt) und Knut Mildner-Spindler (Gesundheit, Soziales und Beschäftigung) und der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus auf Einladung der Initiative gegen Rechts Friedrichshain

Im Rahmen des 20. Jahrestag des Mauerfalls rund um den 9. November findet bereits seit Juni eine Veranstaltungsreihe im Jugend (Widerstands)Museum Galiläakirche, Rigaer Straße 9-10 statt. Diese wird nun mit Unterstützung der Initiative gegen Rechts fortgesetzt.
16. - 18.10.2009 Veranstaltungsreihe "Gefahr von Rechts" Die Wiedervereinigung schürte bei vielen die Angst vor "Großdeutschland", vor neuer Nahrung für rechtes Gedankengut und vor dem Erstarken rechtsradikaler Verbände und Parteien. Jetzt scheint sich die Befürchtung von damals zu bestätigen. Friedrichshain ist der Ortsteil von Berlin, in dem die meisten rechten Übergriffe begangen werden.
16.10.2009 / 19 Uhr Rechtsextremismus im ehemaligen Ost-Berlin und in Berlin vor und nach dem Fall der Mauer
Podiumsdiskussion mit Wolfram Hülsemann (ehem. Ost-Berliner Stadtjugendpfarrer, Leiter der Mobilen Beratungsstelle in Brandenburg), Canan Bayram (Initiative gegen Rechts " Friedrichshain, Mitglied des Abgeordnetenhauses), Vertreter/in von ReachOut (Opferberatung und Bildung gegen Rechtsextremismus), Konrad Weiß (angefragt, Dokumentarfilmregisseur, ehem. Mitglied der Volkskammer und des Deutschen Bundestages, freier Publizist, u.a. 1988: "Die neue alte Gefahr. Junge Faschisten in der DDR")
Moderation: Lorenz Postler (ehem. Jugenddiakon Pfingst-/ Erlösergemeinde)
17.10.2009 / 19 Uhr Rock gegen Rechts
Konzert mit: EquaAfrika | Berlinska Dróha | Freddy´s Dinner | Zerfall - in Erinnerung an den Skinheadüberfall auf Besucher des Elemt of Crime - Konzerts in der Ostberliner Zionskirche am 17.10.1987. Element of Crime wäre gerne mit dabei, ist aber auf Promotour für die neue CD und weit weg von Berlin unterwegs - also in Gedanken dabei.
Organisation: AWO Friedrichshain-Kreuzberg e.V., Initiative gegen Rechts Friedrichshain/ UBI KLiZ e. V
18.10.2009 / 11 Uhr Info- und Aktionstag gegen Rechts Mieterladen, Kreutzigerstr. 23
Mit der Initiative gegen Rechts Friedrichshain, der Friedrichshainer Antifa u.a. mit den Ausstellungen der Künstlerin Ute Donner: "Dokumentation des mehrfachen Verschwindens der Gedenktafel für den von rechtsgesinnten Jugendlichen ermordeten Silvio Meier im U-Bahnhof Samariterstraße" und Jörg Möller "Berliner Tatorte".

29.08.09 / 15 Uhr Bündnis-Demo "Weg mit Horrido, Tromsö, Jeton" Frankfurter Tor
Naziläden und Diskos sofort schließen!

26.08.-25.09.09 Info-Container für Vielfalt und Demokratie direkt vor dem Thor Steinar Laden Tromsö, Petersburger Str.94
Finanziert über den Interventionsfond des Berliner Senats und durchgeführt mit berlinweiter Unterstützung vieler Projekte 26.08.09 / 11 Uhr große Bastel- und Sprayeraktion mit Roger
27.08.09 / 11 Uhr Besprayen und Bekleben
28.08.09 / 10:30 Uhr Presseeröffnung
02.09.09 / 11 Uhr Die Senatorin Heidi Knake-Werner nimmt ihren Abschied an unserem Container

08.08.09 / 10 - 17 Uhr Wir sind auf der Biermeile mit einer Bühne vor dem Kino Kosmos
einem Infostand und weiteren Aktionen (z. B. "Servicewüste für Nazis")
Bühnenprogramm mit:
El Alemán y Suzanna: Spanische Sommerhits von Porom Pom Pero bis Noche de Bohemia, von Juanes bis zu den Gipsy Kings. Mit Suzanna, die mit ihrem unverwechselbaren Timbre, ihrem Temperament und ihrer Emotionalität jedes Lied zu ihrem eigenen macht, wird dieses Duo-Programm zu etwas ganz Besonderem.
Ensemble Weltkritik - Musik-Kabarett aus Leipzig: Zwei arbeitslose Jungakademiker folgen als Duo wider Willen den Vorgaben ihres zuständigen Sachbearbeiters der Agentur für Arbeit und bringen ein gefälliges Kabarettstück auf die Bühne. Bettina Prokert und Maxim Hofmann, die als "Ensemble Weltkritik" einen Preis nach dem anderen abräumen, liefern in einer virtuos-amüsanten Show den Beweis für die gewagte Behauptung: "Stimmung ist unser zweiter Vorname!"
Gesprächsrunde mit Lothar Grasnick (Veranstalter der Biermeile / Präsenta), Roland Demleitner (Geschäftsführer Private Brauereien Deutschland e. V.), Michael Näckel (Vorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin, Sektion Friedrichshain), Sabine Kritter (Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus), Helga Seyb (Opferberatungsstelle Reach Out)
Moderation: Canan Bayram (Sprecherin der Initiative gegen Rechts Friedrichshain)
Equa Afrika: MusikerInnen aus Mosambique, Equador und Brasilien spielen eine Mischung aus traditioneller Musik ihrer Herkunftsländer mit aktuellen Musikstilen
Statments von: Culcha Candela und Bettina Wegner, die selbst leider nicht vor Ort sein konnten.
Im Anschluß die Band "Das Projekt": eine Jugendband aus dem Berliner Projektehaus "Die Kiste" mit tollen Texten.

19.06.09 / 13 - 22 Uhr Gegen Rechtextremismus - Für Demokratie, Respekt und Dialog
Veranstaltung an der Petersburger Straße 92
Informationveranstaltung mit Tafeln und Aufstellern, Vortrag Herr Dr. Podewin, Information und Präsentation der Aktion Gespräche und Dialog, Hoffest, Musik und Kulinarisches
Veranstalter: VIA, GEB, Paul Singer e .V. und Afrikanische Ökumenische Kirche e.V.

März 2009 Aktionswoche gegen Rechts
mit Gesprächen, Vorträgen, Gästen und Musik in der ehem. Galiläakirche - Jugend[widerstands]museum und im Mieterladen

Nazis raus aus Friedrichshain und überall! Weg mit dem Thor Steinar Laden in der Petersburger Straße 94!
07.03.09 / 14 Uhr Warschauer/ Ecke Revaler Straße Demo gegen Thor Steinar Laden
11.03.09 / 20 Uhr Anwohnergespräch in der ehem. Galiläa Kirche Rigaer Straße mit dem Bürgermeister und Zeitzeugen
14.03.09 / 12 Uhr Infotisch am Frankfurter Tor / Thor Steinar Laden - Seite
Wir rufen für den 14.03. auch zur Teilnahme an folgenden Veranstaltungen auf:
09 Uhr S-Bf Lankwitz NPD Parteitag verhindern und dann natürlich zu unserem Infotisch kommen und um
14 Uhr zum Hermannplatz zur Freiraumdemo.
17.03.09 / 19 Uhr öffentliches Vorbereitungstreffen Kiezparade im Mieterladen
20.03.09 / vormittags Öffentliches Aufhängen von Plakaten in der Petersburger Straße
21.03.09 / 12 Uhr Boxhagener Platz Kiezparade gegen Thor Steinar Laden

01.09.2008 Wie weiter mit den Naziläden? Infoveranstaltung im Mieterladen
Als "Nachlese" zur Demo gegen und Schließung des Naziladens Horrido (Friedrichshain/ Lichtenberg) am 29.08.2009